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Welche Rasse???

298 Antworten17'260 AufrufeGestartet von Idesiree ·

sighthound
#121
aber du kannst auch unter einem wurf "nichtr voll auf arbeit"-tieren einen totalen workaholic erwischen, genau wie es auch unter showlabies richtige supersportler gibt und andere "ausnahmen". nastassja zb. war im wurf die wildeste und das will was heissen, denn die zwei andern sind jungs. sie war frech, total aufgestellt etc. eigentlich ein hund, von dem ich mal primär gesagt hätte, ne, den nehm ich nicht, aber da sie die einzige hündin war... "musste" ich ja fast. und heute? sie ist eine ruhige, ausgeglichene, nervenstarke hündin. ich bin nicht mehr so sehr drauf fixiert beim welpen den oder den typ den andern vorzuziehen.

sighthound
#122
@disthen: ich kenne viele jäger unter den schäfis, aber die holländer die ich gut kannte (es waren rauhhaar) waren immer unter kontrolle zu bringen, hatten kaum jagdtrieb.
mein tervueren hatte mehr jagdtrieb als meine windis zusammen... allerdings ging er auch nur auf sicht, doch er suchte/scannte auch, was meine nicht tun oder kaum.

bei den pudel ist es offenbar farbenabhängig, schwarze zb. jagen oft, weisse wohl viel weniger... ich kenne nur einen schwarzen grosspudel wirklich gut und der jagt.

Idesiree
#123
@Susanne

der Unterschied liegt darin begründet das ein Schäfer ja auch zu der Hütehundefraktion gehört. Klar, der Jagdtrieb kann auch sehr stark ausgeprägt sein. Bei diesen Rassen ist es aber schon eher so das sie leichter abrufbar sind. Diese Rassen entfernen sich ja auch i.d.R nie wirklich weit vom Besitzer.
Sunny hat auch viel Trieb und geht auch wenn sie was sieht. Dann sprintet sie ein paar Meter- ich pfeiff sie ab und dann macht sie den Bogen zu mir.

Disthen
#124
Also das mit den Farben und Jagdtrieb beim Pudeln würde ich mal ganz schnell in die Kategorie Ammenmärchen verbannen! Das sind Argumente von geschäftstüchtigen Züchtern. :D

Also ich kann da ehrlich gesagt nicht ganz folgen, muss ich vielleicht auch nicht. ?( Der Pudel ist schon sooooooooo super lange nicht mehr für die Jagd gezüchtet worden sondern eher als Begleithund, dass ich das echt nicht nachvollziehen kann. Und ich kenne Terror-Schäferhunde in Bezug auf das Jagen. Ich denke auch nicht, dass ein Schäferhund der durchstartet nach hundert Metern zurückschaut, ob sein Besitzer noch da ist und nach 200 Metern umkehrt und den Hasi sausen lässt, weil er nicht weiter vom Besitzer weg möchte. ? ;) Da geht gar nichts mehr, wenn die losspeeden. Nicht böse sind Iris, fand diese Vorstellung jetzt einfach total komisch. Ich weiss aber auch nicht, ob das mit deinem "jagenden-Hund-Trauma" wirklich schlau kommt. Es scheint mir, du hast so eine Panik davor, dass ich echt bedenken habe ob du es nicht geradezu magisch anziehst?

Idesiree
#125
Original von Disthen

Ich denke auch nicht, dass ein Schäferhund der durchstartet nach hundert Metern zurückschaut, ob sein Besitzer noch da ist und nach 200 Metern umkehrt und den Hasi sausen lässt, weil er nicht weiter vom Besitzer weg möchte. ? ;) Da geht gar nichts mehr, wenn die losspeeden. Nicht böse sind Iris, fand diese Vorstellung jetzt einfach total komisch. Ich weiss aber auch nicht, ob das mit deinem "jagenden-Hund-Trauma" wirklich schlau kommt. Es scheint mir, du hast so eine Panik davor, dass ich echt bedenken habe ob du es nicht geradezu magisch anziehst?
Susanne, du darfst gerne mal sehen was passiert wenn Sunny losstartet. Das Hütehunde im allgemeinen gezüchtet wurden um mit dem HH gemeinsam zu Arbeiten trägt einfach zum besseren Appell bei; das habe nicht ich erfunden, das ist einfach eine Tatsache. ;)

Ich kenne etliche Besitzer der Hütehunderasse, diese Hunde gehen auch, wie Sau, aber die gehen einfach nicht weit. Vielleicht haben andere nicht dieselben Erfahrungen gemacht aber für mich ist mein Hütehund händelbar, auch wenn er gestartet ist.

Sicherlich kann es sein das ich einen Hund erwische der jagd , aber erstens bin ich nicht abergläubisch und werde keinen Solchen erwischen ;) und zweitens möchte ich einfach so gut wie möglich vorbeugen. Wie blöd wär es denn wenn ich diesmal wieder einen Hund mit Rassebeschreib; hoher Jagdtreib wählen würde :rolleyes:

Disthen
#126
Also einfach zu meinem richtigen Verständnis. Du hast das Gefühl ein Schäferhund oder ein Border der einem Reh nachjagd rennt weniger weit dem Reh nach und kehrt zu seinem Besitzer zurück wie ein Jagdhund z.B. ein Grosspudel oder auch ein Viszla oder Pointer & Co.?

Anita mit Anda
#127
Also bei mir ist klar: Wenn Anda mal nicht mehr da ist wird bei uns ein Labi einziehen. Die habe ich als Familienbezogen, Total Lieb, und auch einsetzbar im Hundesport kennengelernt.

Silvie
#128
Original von Anita mit Anda

Also bei mir ist klar: Wenn Anda mal nicht mehr da ist wird bei uns ein Labi einziehen. Die habe ich als Familienbezogen, Total Lieb, und auch einsetzbar im Hundesport kennengelernt.
Da ist es wieder - das "Labbi-Klischee" :D

Bin ich eigentlich die Einzige, die glaubt das grundsätzlich KEIN Hund "Familienfreundlich" geboren wird? ?(

Ich finde das genauso absurd wie dieses "will to please" Geschwafel.

sighthound
#129
doch, ich glaube das auch... ich glaube, dass fast jeder hund grenzenlos anpassungsfähig ist, wenn er als welpe in eine familiensituation kommt, vorausgesetzt, seine bedürfnisse wie freilauf, beschäftigung etc. sind gedeckt.
andersherum staune ich, wie vorsichtig und total lieb meine hunde mit kleinkindern und generell kindern sind, obwohl sie eigentlich nicht mit ihnen in berührung kommen und auch ich kinder grundsätzlich nicht mag... *staun*.
sehr zur nervosität neigende rassen halte ich aber schon weniger geeignet für eine familie aus als ruhigere.

Idesiree
#130
Original von Disthen

Also einfach zu meinem richtigen Verständnis. Du hast das Gefühl ein Schäferhund oder ein Border der einem Reh nachjagd rennt weniger weit dem Reh nach und kehrt zu seinem Besitzer zurück wie ein Jagdhund z.B. ein Grosspudel oder auch ein Viszla oder Pointer & Co.?
@Susanne

das ist das was ich in meinem Freundeskreis mit Hütehunden erlebe. Das es da sicher auch andere Spezies gibt ist klar, gibt es immer, das Andere.

Ich glaube durchaus das ein Hund der gezüchtet wurde um mit dem Menschen zusammenzuarbeiten klar schneller wieder da ist als der Beagle.

Idesiree
#131
@Silvie
ich finde den Begriff will to please auch nicht passend, ist aber eine "Umschreibung" die halt schon bei Rassen die zur Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurden viel gebraucht wird. Das diese Hunde nunmal vielfach führiger und arbeitswilliger sind empfinde ich auch so.

Silvie
#132
Klar, es gibt Rassen/Hunde, die ich auf Grund ihres Wesens für geeigneter halte mit Kindern zusammen zu leben, als andere.

Aber, ich finde es einfach falsch zu glauben, dass eine bestimmte Rasse es quasi schon in den Genen hat Familienfreundlich zu sein...

Meine Hunde sind auch nie gross mit Kindern in Berührung gekommen, aber gerade der eher sensible Gareth mag Kinder sehr gerne.

Beide neigen nicht zum Schnappen und sind nicht aggressiv, aber sie brauchen ihre Ruhe. Das müssten Kinder unbedingt akzeptieren.

sighthound
#133
nun, vom dem her müssten sichtjäger ja super sein, die kommen nämlich sehr, sehr schnell wieder; sobald wild zu weit/ausser sichtweite ist... dennoch kenne ich ein paar mühsame exemplare, die eben nicht so schnell aufgeben und dann gibt es sogar da solche, die gar nicht jagen.

ich höre immer wieder, dass beagles ganz schlimme jäger sind und viele sie nie frei laufen lassen können. ich sehe aber auch immer wieder solche, die das durchaus tun und nicht verstehen, wieso es bei andern nicht klappt. man muss natürlich arbeiten mit ihnen und ihren trieb halt so lenken, dass es für beide seiten passt. arbeiten solle man, meiner meinung nach, mit jedem hund.

und es ist klar, dass jeder hund ruheplätze/zeiten braucht und die kinder das akzeptieren müssen, bzw. die eltern dafür sorge tragen, dass dem auch so ist.

Disthen
#134
Also erstens finde ich bei den Schäferhunderassen, dass das hütehundetypische gar nicht mehr so ausgeprägt ist, sondern eher territorialverhalten und schutztrieb durchkommen. Mir wäre es mit vielen kleineren Kindern im Haus zu heiss eine Schäferhunderasse zu wählen, da bin ich ganz ehrlich.

Das mit den Jagdhunden ist total lächerlicher Quatsch. Vorstehhunde z.B. sind absolut darauf gezüchtet mit dem Mensch zusammen zu arbeiten. Ich würde mir nur träumen meine zwei Hunde würden so super gehorchen und so zuverlässig ohne Leine neben mir her laufen wie jenste Pointer, Viszla und Weimaraner die ich kenne. Diese Hunde haben einen so super Gehorsam und arbeiten sensationell mit dem Menschen zusammen, sonst wären sie nämlich im Job gar nicht einsetzbar. Wenn man aber anfängt Retriever, Vorstehhunde, Meutehunde wie Beagel alle in einen Topf zu werfen, dann hat man den selben Cocktail an total unterschiedlichen Hunden, wie wenn man Huskies, Windhunde und Terrier in einen Topf schmeisst.

@Silvie: Das mit dem "keiner wird als Familienhund geboren" kann ich absolut mit unterschreiben.

@Anita: Dieser Labil, den du da beschreibst ist die Nadel im Heuhaufen!

Idesiree
#135
Original von Disthen

Mir wäre es mit vielen kleineren Kindern im Haus zu heiss eine Schäferhunderasse zu wählen, da bin ich ganz ehrlich.

Diese Gedanken mache ich mir halt schon auch, muss ich sagen, bin mir da auch noch nicht schlüssig.

Das mit den Jagdhunden ist total lächerlicher Quatsch. Vorstehhunde z.B. sind absolut darauf gezüchtet mit dem Mensch zusammen zu arbeiten. Ich würde mir nur träumen meine zwei Hunde würden so super gehorchen und so zuverlässig ohne Leine neben mir her laufen wie jenste Pointer, Viszla und Weimaraner die ich kenne.

Dann kennst du in dem Fall andere als ich kenne :D
Disthen
#136
Iris, ganz ehrlich, was ich bis jetzt alles von dir über Jagdhunde gelesen habe, kannst du die Vorsteh-, Apportier- und Schweisshunde gar nicht kennen!!! Ich verstehe auch nicht, wie man sich ernsthaft für einen Arbeitslabi interessieren kann und eine Zucht anschauen will - diese Hunde werden im extrem auf ihre Anlage die sie als Jagdhelfer mitbringen gezüchtet - und dann schreibt, dass ein Grosspudel zuviel Jagdtrieb besitzt. Da verstehe ich die Welt nicht mehr. ?(

sighthound
#137
disthen, dass das mit der farbe und jagdtrieb bei pudeln nicht stimmt, denke ich eigentlich auch...weiss aber, dass hier mal jemand der, glaube ich, auch mit zucht erfahrung hatte in irgend einer form, das gegenteil behauptet hat... naja, ich werd wohl kaum je einen pudel halten...von daher...

weisst du, wie es heute mit abgabe an nicht-jäger aussieht bei weimaraner zb.? ich meine, der vizla seh ich im moment derart oft, das können gar nicht alles jäger sein... :) der deutsch-langhaar zb. soll offenbar aber wirklich nur an jäger abgegeben werden...ist aber vielleicht auch nur ein gerücht...

Disthen
#138
@Sighthound: Vielleicht züchten sie irgendwann mal pinkfarbene Windhunde, die dann nicht jagen... :D :P

Bei den Vorstehhunden kommt es halt extrem auf den Züchter an. Viszla sind momentan total in. Viele werden aber direkt in Ungarn geholt. Das Problem bei den Viszlas ist, dass sie extreme Probleme mit Epi haben. Ich bin aber ehrlich gesagt selber erstaunt wie gut sich die Viszlas als Familienhunde machen und wie gut sie führbar sind. Bei den Weimaranern ist es so, dass sie für mich nur in Jägerhand gehören. Sind für mich totale "Verlier-gleich-die-Fassung-Hunde" wenn ich einen sehe. Sie sind aber definitiv nur etwas für ganz erfahrene Jagdhunde-Fans, die wissen, wie sie einen solchen Hund auslasten und mit seiner natürlichen Schärfe umgehen können. Aber wie überall gibt es auch hier Züchter die einen solchen Hund als Familienhund an einen Ersthundehalter verscherbeln. Habe ich auch schon erlebt. Es ist halt schon so eine Sache mit den Züchtern. Kenne jemand der eine 11 Mt. alte Münsterländerhündin von einer Züchterin übernommen hat. Die Züchterin und ihr Mann haben eine eigene Jagd und bilden die Hunde zu Jagdhunden aus. Mit dieser Hündin wollten sie eigentlich Züchten, war aber dann irgendetwas im Aussehen oder so (weiss es nicht mehr genau), dass es nicht ging. Also übernahm diese Familie diese Münsterländerhündin und war dann total neben den Schuhen, weil die Hündin sobald die Leine weg war Nase runter und los. Naja, sie wurde 11 Mt. dazu ausgebildet und dann zum Couchpotatoe mit 1 Stunde spazieren oder Radfahren am Tag umfunktioniert ?( Ach ja, die Familie war Jagdhundeerfahren, sie hatten vorher eine Münsterländerhündin aus dem TH mit 9 Jahren übernommen, die überhaupt nicht jagte. Deshalb dachten sie, dass wäre jetzt auch so...

sighthound
#139
lass mich raten: inzwischen denken die das nicht mehr...

pinkfarbene windis...naja, aber wenn sie dafür nicht jagen...silvie, was meinst du??? :D :P

Idesiree
#140
Liebe Susanne,

richtig, ich interessiere mich für verschiedene Rassen. Darf man das nicht?
Ich habe mich ja noch gar nicht für etwas entscheiden.
Ich habe mich mit 3 Züchtern von Grosspudeln unterhalten die mich auf eher ausgeprägten jagdtrieb aufmerksam gemacht haben, also schreibe ich hier kaum einfach etwas.
Wieviele Arbeitslabradore werden hoch im Sanibereich ausgebildet und werden nicht einfach "nur" jagdlich gearbeitet?
Ich habe mich lange genug mit Maya unterhalten wie ihre Hunde von verscheidenen Personen für was ausgebildet werden. Die Zucht werde ich mir sicher anschauen, eben weil ich mir ein Bild machen möchte. Schliesslich und endlich möchte ich einen Hund mit einem gewissen Temperament und arbeiten hat für mich schon immer zur Hundehaltung gehört.
Für was ich mich schlussendlich entscheiden werde steht in den Sternen aber ich werde es mir nicht nehmen alles genau unter die Lupe zu nehmen.

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