Südfrankreich, unsere neue Heimat
130 Antworten10'412 AufrufeGestartet von Germaine ·
Yve
Andi&r: juhui......Daumen hoch und 100 Punkte! Guuuuute Entscheidung :D
sent via Handy
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Germaine
Sag mal, wie war das nochmal... Mann muss eine telefonnummer haben um sich anzumelden? Oder wars die krankenversicherung? Irgendwas war doch da sehr speziell ;)Da Frankreich keine Anmeldepflicht bei der Wohngemeinde kennt wie in der Schweiz, gilt als Nachweis für einen festen Wohnsitz („Justificatiif de domicile“) die letzte Elektrizitätsrechnung oder die letzte Festnetztelefonrechnung.
Nur, wie kann beim Start in ein neues Leben in Frankreich einen derartigen Wohnungsnachweis bereits vorhanden sein, für ein Bankkonto zu eröffnen, bei France Telecom/Orange anzumelden usw.?
C’est pas grave! Meinte unser Hausvermieter stets, seine Ruhe und Gelassenheit hatten wir aber anfangs nicht. Heute erledigen wir gewisse Dinge auch einfach, indem wir sie aussitzen und der Lieblingssatz des Vermieters ist längst auch unserer geworden.
Die Müllabfuhr kommt wöchentlich, bei uns montags. Nicht, wenn im Winter entweder einen Millimeter Schnee auf den Strassen liegt oder sie im Strassengraben feststecken und darauf warten müssen bis sie da wieder raus gezogen werden...und dies kann dauern. Dann sieht man die Männer gemütlich die willkommene Wartezeit am Strassenbord sitzend, gut selbst versorgt mit essen und rauchend.
Sollte die eigene Mülltonne am überquellen sein und der Abfall bis zur nächsten Abfuhr nirgends mehr Platz finden, muss selber in die déchetterie - der Müllabladeplatz gefahren werden. In dieser kann man alles für welches keine Verwendung man mehr hat, gratis abgeben. Sackgebühren wie in der Schweiz gibt es nicht, dafür bezahlt man eine auf den Haushalt festgelegte fixe Jahresgebühr an die "Communauté d’agglomération".
Mülltrennung wäre zwar auch Pflicht, nur scheint dies bis hierher noch nicht bekannt geworden zu sein. Es gibt dafür zwar verschieden farbige Müllsäcke zu kaufen, schmeisst diese aber alle in die selbe Tonne und wird ungetrennt entleert. Somit werfen auch wir alles ungetrennt in den selben Sack. Für das Dorf gibt es an zentralem Platz grosse Müllcontainer, in die der getrennte Müll entsorgt werden kann, diese aber auch unbenutzt da stehen.
Wenn bei den Bauern wieder einmal “Tonnen” von Müll "auf der Halde liegen", lassen diese ein "Unglück" passieren: Feuer bricht aus! Da muss doch irgend ein Deifel seine Zigarette nicht ausgedrückt haben! ;-)
Ihre Schrottautos "verschönern" mir zum Teil auch die Landschaft :evil:


andi+rudel
bearbeitet #63
C’est pas grave..
:D ja allerdings. wir haben uns nach dem hauskauf ziemlich zügig das certificat de domicile auf der maire ausstellen lassen und konnten damit schon einige probleme umgehen.
die kontoeröffnung war so ziemlich das erste was wir erledigen mussten.
dann kam der "kampf" mit der ebl.
der vorbesitzer hat den strom abgemeldet und dann ist es nett, wenn man am montag ein schreiben erhält, dass am mittwoch kein strom mehr läuft.
da war feuer unter`m dach. zur wiederanmeldung brauchten wir eine zählernummer. der blöde zähler hatte jedoch keine.
daraufhin brauchten wir dringend die hilfe der elektriker, welche das (zum glück) in die wege leiten konnten, dass wir einen neuen zähler erhielten.
man hat mir nämlich bei der ebl nicht geglaubt dass der zähler gar keine nummer hat und auch dessen digital anzeige ausgefallen ist. anschauen tut sich das von denen jedenfalls niemand extra...
schrottautos stehen hir zwar nicht auf den feldern rum, jedoch anderer schrott zur genüge.
die alten ausrangierten autos haben die leute hier im garten stehen....und meist nicht nur eines.
ich bin auf deine weiteren berichte gespannt. es deckt sich doch so ziemlich das meiste mit dem was hier "so läuft"..oder eben nicht läuft.
:D der torbauer wollte ausserdem um 18 uhr hier sein. er war es natürlich nicht !
um 19 uhr hat jörg dann nachgefragt via handy und wir erhielten die info sie kommen um 20 uhr...
um 19.30 waren sie dann da. immerhin.
:D ja allerdings. wir haben uns nach dem hauskauf ziemlich zügig das certificat de domicile auf der maire ausstellen lassen und konnten damit schon einige probleme umgehen.
die kontoeröffnung war so ziemlich das erste was wir erledigen mussten.
dann kam der "kampf" mit der ebl.
der vorbesitzer hat den strom abgemeldet und dann ist es nett, wenn man am montag ein schreiben erhält, dass am mittwoch kein strom mehr läuft.
da war feuer unter`m dach. zur wiederanmeldung brauchten wir eine zählernummer. der blöde zähler hatte jedoch keine.
daraufhin brauchten wir dringend die hilfe der elektriker, welche das (zum glück) in die wege leiten konnten, dass wir einen neuen zähler erhielten.
man hat mir nämlich bei der ebl nicht geglaubt dass der zähler gar keine nummer hat und auch dessen digital anzeige ausgefallen ist. anschauen tut sich das von denen jedenfalls niemand extra...
schrottautos stehen hir zwar nicht auf den feldern rum, jedoch anderer schrott zur genüge.
die alten ausrangierten autos haben die leute hier im garten stehen....und meist nicht nur eines.
ich bin auf deine weiteren berichte gespannt. es deckt sich doch so ziemlich das meiste mit dem was hier "so läuft"..oder eben nicht läuft.
:D der torbauer wollte ausserdem um 18 uhr hier sein. er war es natürlich nicht !
um 19 uhr hat jörg dann nachgefragt via handy und wir erhielten die info sie kommen um 20 uhr...
um 19.30 waren sie dann da. immerhin.
Germaine
die elsässer nennen sich ja keine "franzosen". sie sind elsässer und darauf legen sie ganz besonderen wert.Dies erinnert mich an jenen Mann in Paris welcher mich „aufklärte“, dass er nicht in Paris wohne, sondern in Montmartre. Er ginge nie nach Paris.
zu mir hat mal ein zöllner gesagt: "wir sind hier im elsass"
habe ich geantwortet: nein, in frankreich.
sagt er: das ist weit weg...
Die sind einfach so, die lieben Franzosen. :D
erzähl mal was übers einkaufen. haha...vor allem am samstag wenn jeder dahin geht um der kassiererin das neueste von der woche zu berichten. zumindest kommt es mir so vor...Von wöchentlichen Samstagsgeklatsche an der Kasse im Supermarché kann ich nicht berichten. Allgemein kaufen wir nicht in einem solchen ein, sondern auf dem Wochenmarkt und in der täglich geöffneten Markthalle.
In unserem Provinzstädtchen wird der Wocheneinkauf für uns stets zum Genuss für Leib und Seele und man knüpft neue Kontakte zu den Einheimischen. Dort findet man das reichhaltige Angebot all jener Produkte, denen die französische Küche ihren Ruf verdankt. Es gibt den Hasen komplett mit Fell, die frisch gerupfte Ente noch mit grünlila schimmernden Köpfchen, Spezialitäten wie Pferdehaché, echte Esels-Salami und noch Dutzende bis heute nicht gekosteter Käsesorten. Gemüse, Brot, Obst, Fisch, Meeresfrüchte aus der Region von privaten Erzeugern. Es gibt immer auch Stände mit frisch zubereiteten leckeren Sachen für den kleinen Hunger.
Da ist auch Mme Desclouds, bekannt als "die Entenfrau", eine vergnügte, stämmige Person, die seit Jahren ihre Spezialitäten feilbietet. Ich schwöre auf ihren tiefschwarzen Enten-Schinken, von dem ich meist einen ganzen Laib mitnehme.
Auf dem Samstagsmarkt, kann man regionales Kunsthandwerk kennen lernen. Breit ist da auch das Angebot an Haushaltsgerät, Körben, Töpferwaren, Bekleidung und Kuriositäten. Gaukler und Strassenmusiker sorgen für Unterhaltung zum Cassoulet. Das legendäre Eintopfgericht mit weissen Bohnen, Wurst, Enten-Confit sowie Schweinshaxe und als Symbol für das Provinzstädtchen gilt, welches dabei so viel Wärme ausstrahlt wie ein Topf auf dem Herd.
In den Seitengassen bröckelt der Putz und die meisten Häuser träumen von besseren Zeiten. Zumeist brodelt im Stadtkern das Leben, der Platz mit ihren einfachen, aluminiumbestuhlten Café-Bars nur zur Marktzeiten. Man kleidet sich einfach und praktisch, dadurch zeigt sich auch wenig Wohlstand im Strassenbild, verstärkt noch durch die Anwesenheit von Bettlern.
Gaukler


Musiker

Frage mich stets, wer sowas kauft


Bettlerin, mit angezogenem Bein und viel zu junger Katze Mitleid heischend

Guest
Ich finde es sehr interessant deine Beiträge zu lesen! Sehr schön beschrieben, man kann es sich auch ohne Fotos sehr gut bildlich vorstellen ;o) (aber Bilder sind auch toll)
Mit der Haustierforum.ch Mobile App gesendet
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andi+rudel
danke für deinen tollen bericht. märkte gibt es hier zwar auch in der umgebung, wir waren jedoch noch nicht dort. unsere nachbarn gehen immer und kaufen oft dort ein. mal sehen was wir dann entdecken.
dein bericht hat mich auch neugierig gemacht.
da werden wir uns jetzt eben doch mal auf die socken machen und schauen gehen.
hm ja..intermarche ist ein "notnagel" wenn ich z.b. günstig rübli brauche oder orangina etc.
der leclerc gefällt mir da sehr viel besser mit seiner riesigen auswahl.
dein bericht hat mich auch neugierig gemacht.
da werden wir uns jetzt eben doch mal auf die socken machen und schauen gehen.
hm ja..intermarche ist ein "notnagel" wenn ich z.b. günstig rübli brauche oder orangina etc.
der leclerc gefällt mir da sehr viel besser mit seiner riesigen auswahl.
Yve
Deine Marktbeschreibungen erinnern mich an neine Kindheit. Träume grad ein bisschen von der vergangenen Zeit :)
Deine Beschreibugnen sind wunderbar lebensnah, so dass man das Gefühl bekommt, mitten drin dabei zu sein. Danke!
Deine Beschreibugnen sind wunderbar lebensnah, so dass man das Gefühl bekommt, mitten drin dabei zu sein. Danke!
Germaine
Das Gesundheitswesen in Frankreich
In Frankreich ist man gesetzlich grundversichert und hat eine gemeinnützige („Mutuelle“) und eine private Zusatzversicherung. Für Versicherte mit sehr geringem Einkommen ist letztere beitragsfrei (Finanzierung durch einen Fonds).
Als nicht angestellt in einer hiesigen Firma und aus einem nicht EU-Land, ist es aber ein beschwerlicher Weg bis man in das französische Gesundheitssystem aufgenommen wird.
Die schweizerische KK darf den Versicherten erst aus ihrer entlassen, wenn dieser die französische Sozialnummer vorlegt und in Frankreich erst aufgenommen werden kann, wenn Ausritt aus der schweizerischen KK belegt wird.
Dies war wahrlich eine sehr harte Knacknuss für uns.
Wie hier eine ambulante Operation von statten geht, konnte ich auch erfahren. Man sitzt nicht zu hause und wartet auf den Termin vom Hausarzt, sondern muss so einiges selber erledigen für diesen. Vom Hausarzt ging es erstmal in den nächsten Spital für die Röntgenbilder, mit diesen zum Chirurg in dessen Privatpraxis, zwecks Besprechung und erhalt des Operationstermins. Danach zum nächst gelegenen Labor für Blutabnahme. Hat man alles nötige Beisammen geht es zur der Klinik in welcher dieser Chirurg operiert und reserviert für sich ein Zimmer für den Operationstermin. Das Zimmer war ausgestattet wie ein gutes Hotelzimmer mit Dusch-, WC-Raum, Fernseher und Sitzgruppe. Nur die Schale mit Früchten und Hausbar fehlte noch. :D
Nun gehen mir die Ideen aus, was ich noch erzählen könnte von Südfrankreich und werde ab und an wieder berichten. Fotos von meinen Tieren mache ich wenig, da für mich diese ein alltäglicher Anblick sind und auch die Zeit dafür fehlt. Die Kamera habe ich nur bei Ausflügen und Spazieren dabei.
In Frankreich ist man gesetzlich grundversichert und hat eine gemeinnützige („Mutuelle“) und eine private Zusatzversicherung. Für Versicherte mit sehr geringem Einkommen ist letztere beitragsfrei (Finanzierung durch einen Fonds).
Als nicht angestellt in einer hiesigen Firma und aus einem nicht EU-Land, ist es aber ein beschwerlicher Weg bis man in das französische Gesundheitssystem aufgenommen wird.
Die schweizerische KK darf den Versicherten erst aus ihrer entlassen, wenn dieser die französische Sozialnummer vorlegt und in Frankreich erst aufgenommen werden kann, wenn Ausritt aus der schweizerischen KK belegt wird.
Dies war wahrlich eine sehr harte Knacknuss für uns.
Wie hier eine ambulante Operation von statten geht, konnte ich auch erfahren. Man sitzt nicht zu hause und wartet auf den Termin vom Hausarzt, sondern muss so einiges selber erledigen für diesen. Vom Hausarzt ging es erstmal in den nächsten Spital für die Röntgenbilder, mit diesen zum Chirurg in dessen Privatpraxis, zwecks Besprechung und erhalt des Operationstermins. Danach zum nächst gelegenen Labor für Blutabnahme. Hat man alles nötige Beisammen geht es zur der Klinik in welcher dieser Chirurg operiert und reserviert für sich ein Zimmer für den Operationstermin. Das Zimmer war ausgestattet wie ein gutes Hotelzimmer mit Dusch-, WC-Raum, Fernseher und Sitzgruppe. Nur die Schale mit Früchten und Hausbar fehlte noch. :D
Nun gehen mir die Ideen aus, was ich noch erzählen könnte von Südfrankreich und werde ab und an wieder berichten. Fotos von meinen Tieren mache ich wenig, da für mich diese ein alltäglicher Anblick sind und auch die Zeit dafür fehlt. Die Kamera habe ich nur bei Ausflügen und Spazieren dabei.
chrisu
Germaine,
ist doch so schön deine Kurzberichte zu lesen.
Auf dem Markt sehe ich die Marktfrauen und rieche die Düfte der Lebensmittel die dort angeboten werden.
Sehe auch die Männer die im Bistro an der Strassenecke sitzen und den "ersten" Pastis des Tages geniessen und einander das allerneueste erzählen.
Höre auch das Gejammer im Wartezimmer beim Arzt, und rieche den Schweiss der halbtoten Leute die dort warten und warten, bis dann der Arzt wo möglich noch wegen einem "Notfall" aus der Praxis verschwindet.
Sehe auch noch so einen strupigen Hund der im vorbeigehen noch schnell etwas vom Tisch vom Metzger stibitzt.
Auch die Fliegen auf dem Fleisch gehören bei diesem Bild noch dazu.
Erzähle doch bitte noch weiter aus deinem Leben dort in Südfrankreich.
Dann kann ich mich wieder an längst vergangene Zeiten dort im Süden erinnern und davon träumen.
ist doch so schön deine Kurzberichte zu lesen.
Auf dem Markt sehe ich die Marktfrauen und rieche die Düfte der Lebensmittel die dort angeboten werden.
Sehe auch die Männer die im Bistro an der Strassenecke sitzen und den "ersten" Pastis des Tages geniessen und einander das allerneueste erzählen.
Höre auch das Gejammer im Wartezimmer beim Arzt, und rieche den Schweiss der halbtoten Leute die dort warten und warten, bis dann der Arzt wo möglich noch wegen einem "Notfall" aus der Praxis verschwindet.
Sehe auch noch so einen strupigen Hund der im vorbeigehen noch schnell etwas vom Tisch vom Metzger stibitzt.
Auch die Fliegen auf dem Fleisch gehören bei diesem Bild noch dazu.
Erzähle doch bitte noch weiter aus deinem Leben dort in Südfrankreich.
Dann kann ich mich wieder an längst vergangene Zeiten dort im Süden erinnern und davon träumen.
Germaine
Lache...ja wenn es so ist, dann aber auch Begegnungen mit toten Kühen!
Zur Zeit fötele ich am Liebsten die vielen wunderschön blühenden Wiesen und was noch alles so herrlich überall blüht und spriesst.
Aber Deinem Wunsch werde ich auch dabei noch nachkommen...OK?
Zur Zeit fötele ich am Liebsten die vielen wunderschön blühenden Wiesen und was noch alles so herrlich überall blüht und spriesst.
Aber Deinem Wunsch werde ich auch dabei noch nachkommen...OK?
Wuscheli
Ich finde die Beiträge und Bilder hier auch herrlich. Danke dafür. :smilieflower Regnet es bei euch zur Zeit auch so wie bei uns?
andi+rudel
ja bitte noch mehr fotos...
auch tote kühe. egal. das gehört auch dazu.
ich fötele hier auch "totes zeug" und ärgere mich immer wenn ich entw. das handy oder die cam vergesse. garantiert finde ich genau dann wieder was.
auch tote kühe. egal. das gehört auch dazu.
ich fötele hier auch "totes zeug" und ärgere mich immer wenn ich entw. das handy oder die cam vergesse. garantiert finde ich genau dann wieder was.
B500
Ou ja, du hast sicher viiiiele tolle Fotos! Bitte zeig uns doch ein paar davon! In den Schnappschüssen machst du uns jeweils gluschtig! ;-)
Ich finde deine Berichte und Fotos toll und freu mich immer wenn ich sehe das es was neues gibt! :-D
Natürlich verstehe ich das du nicht immer Zeit dafür hast oder auch mal die Lust dazu fehlt... Aber würd mich sehr freuen zwischendurch wieder mal was zu lesen oder deine Fotos zu bestaunen! Und wie Troll sagte, für uns ist es nicht Alltag also her mit den Fotos, wir nehmen auch nicht aktuelle! :away:
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Ich finde deine Berichte und Fotos toll und freu mich immer wenn ich sehe das es was neues gibt! :-D
Natürlich verstehe ich das du nicht immer Zeit dafür hast oder auch mal die Lust dazu fehlt... Aber würd mich sehr freuen zwischendurch wieder mal was zu lesen oder deine Fotos zu bestaunen! Und wie Troll sagte, für uns ist es nicht Alltag also her mit den Fotos, wir nehmen auch nicht aktuelle! :away:
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Yve
Was hältst du davon, wenn wir einfach Fragen stellen?
Ich fang mal an:
- wie sieht es auf dem Land mit Stromversorgung, Telefonleitungen und san. Anlagen aus?
- typische Häuserstilfotos, welche dir nicht so gefallen, gemäss deinen Berichten von der Häusersuche...
Ich fang mal an:
- wie sieht es auf dem Land mit Stromversorgung, Telefonleitungen und san. Anlagen aus?
- typische Häuserstilfotos, welche dir nicht so gefallen, gemäss deinen Berichten von der Häusersuche...
Germaine
Euer Interesse freut mich sehr und werde gerne auf Fragen näher eingehen.
Aber jetzt ist es bereits schon wieder zu spät dafür und das Kissen ruft nach mir.
Aber jetzt ist es bereits schon wieder zu spät dafür und das Kissen ruft nach mir.
Bijou
Mir gefallen deine berichte und bilder auch sehr!
Vielen dank, dass du dir die zeit dafür nimmst :)
Vielen dank, dass du dir die zeit dafür nimmst :)
Germaine
Es war nicht so, dass wir Häuser besichtigten welche uns bereits vom Äusseren und nach den Beschreibungen nicht zusagten. Dies wäre ja sinnlos gewesen, sondern nur solche die hätten passen können oder sollen. Wie viel Fotos vertuschen können und Angaben falsch sind, hatten wir dabei erfahren. Z.B. viel mehr oder auch weniger Zimmer, oder die Grundstücksflächen. Aber wenn dieses auch mal gepasst hatte, waren die Einteilungen und Ausstattungen im Haus unmöglich bis katastrophal. Dies insbesondere noch, wenn es ein altes Steinhaus oder ehemaliges Bauernhaus war.
Wir hatten ein Miethaus im Internet gesehen, zum Glück nicht gleich gemietet, sondern sind nach Südfrankreich gefahren um es zu besichtigen. Im Winter wären wir in diesem erfroren, da nur heizbar mit einem Kamin im Wohnzimmer. Die Zufahrt war ein Abenteuer und wäre für den Umzugslastwagen nicht passierbar gewesen und die Pferde hätten zu Ziegen mutieren müssen infolge der steilen Hanglage. Dies stand alles nicht im Beschrieb und erwähnte auch der Makler nicht. Nur die Fernsicht war grossartig, dies war aber auch das Einzige was zutraf.
Somit mussten wir innert drei Tagen ein anderes Miethaus finden. Dieses war in Frankreich zum Glück recht schnell zu finden, da hier auch sehr viele Häuser vermietet werden. Mieten eines solchen ist sehr einfach: Besichtigen, Zusagen, Makler macht den Vertrag, Maklergebühr und Kaution bezahlen, fertig und je nach Lage und Haus auch günstig. Irgendwann nach dem Einzug wurde uns mitgeteilt wie und wohin der Mietzins einbezahlt werden muss oder sollte.
Die meisten Häuser auf dem Land - auch unseres - sind nicht an ein Abwassersystem angeschlossen, sondern hat seine eigene Kläranlage. Auch gibt es keine Gullyschächte für die Strassenentwässerung, das Regenwasser läuft in offenen Gräben an den Strassen entlang in die Bäche. Darin rauscht es nach starkem Regenfall wie Wildbäche und oftmals darüber führende kleine Brücken sind überschwemmt und nur mit Stiefeln passierbar.
Die Strom- und Telefonkabel hängen auch noch alle an Masten und werden einzeln geführt zu jedem Haus. Kabel im Boden verlegt ist zu teuer für unsere und umliegende kleinen Dorfgemeinden. Für Strassenreinigungen fehlt auch das Geld, unsere Dorfstrasse fegt der Bürgermeister persönlich, aber meistens doch nur der Regen.
Breitbandkabelnetz ist daher hier auch nicht zu finden und das Internet dementsprechend langsam oder fällt auch mal ganz aus. Letzteres ist aber meist die Schuld unseres Betreibers Orange. Das Festnetztelefon gibt auch meist nach einem Sturm keinen Ton mehr von sich, weil es durch die Äste der Bäume zerrissen wurde. Äste und Sträucher sollten zwar auch hier von Häuserbesitzern zurückgeschnitten werden....mit Betonung auf sollte. Aber die EDF muss ja auch beschäftigt werden und die kommen jedes mal wieder auffallend schnell den Schaden reparieren.
Telefonkabel hängen oftmals so tief, dass ich sie berühren könnte. Manchmal fallen sie auch von ganz alleine vom Mast an einer Verbindungsstrasse, dann werden sie entweder mit Schnur hochgebunden oder wie die Wäsche an der Leine, mit einem Stock hochgestützt. Hauptsache jeder Anschluss funktioniert noch.
Kabelsalat

Wir hatten ein Miethaus im Internet gesehen, zum Glück nicht gleich gemietet, sondern sind nach Südfrankreich gefahren um es zu besichtigen. Im Winter wären wir in diesem erfroren, da nur heizbar mit einem Kamin im Wohnzimmer. Die Zufahrt war ein Abenteuer und wäre für den Umzugslastwagen nicht passierbar gewesen und die Pferde hätten zu Ziegen mutieren müssen infolge der steilen Hanglage. Dies stand alles nicht im Beschrieb und erwähnte auch der Makler nicht. Nur die Fernsicht war grossartig, dies war aber auch das Einzige was zutraf.
Somit mussten wir innert drei Tagen ein anderes Miethaus finden. Dieses war in Frankreich zum Glück recht schnell zu finden, da hier auch sehr viele Häuser vermietet werden. Mieten eines solchen ist sehr einfach: Besichtigen, Zusagen, Makler macht den Vertrag, Maklergebühr und Kaution bezahlen, fertig und je nach Lage und Haus auch günstig. Irgendwann nach dem Einzug wurde uns mitgeteilt wie und wohin der Mietzins einbezahlt werden muss oder sollte.
Die meisten Häuser auf dem Land - auch unseres - sind nicht an ein Abwassersystem angeschlossen, sondern hat seine eigene Kläranlage. Auch gibt es keine Gullyschächte für die Strassenentwässerung, das Regenwasser läuft in offenen Gräben an den Strassen entlang in die Bäche. Darin rauscht es nach starkem Regenfall wie Wildbäche und oftmals darüber führende kleine Brücken sind überschwemmt und nur mit Stiefeln passierbar.
Die Strom- und Telefonkabel hängen auch noch alle an Masten und werden einzeln geführt zu jedem Haus. Kabel im Boden verlegt ist zu teuer für unsere und umliegende kleinen Dorfgemeinden. Für Strassenreinigungen fehlt auch das Geld, unsere Dorfstrasse fegt der Bürgermeister persönlich, aber meistens doch nur der Regen.
Breitbandkabelnetz ist daher hier auch nicht zu finden und das Internet dementsprechend langsam oder fällt auch mal ganz aus. Letzteres ist aber meist die Schuld unseres Betreibers Orange. Das Festnetztelefon gibt auch meist nach einem Sturm keinen Ton mehr von sich, weil es durch die Äste der Bäume zerrissen wurde. Äste und Sträucher sollten zwar auch hier von Häuserbesitzern zurückgeschnitten werden....mit Betonung auf sollte. Aber die EDF muss ja auch beschäftigt werden und die kommen jedes mal wieder auffallend schnell den Schaden reparieren.
Telefonkabel hängen oftmals so tief, dass ich sie berühren könnte. Manchmal fallen sie auch von ganz alleine vom Mast an einer Verbindungsstrasse, dann werden sie entweder mit Schnur hochgebunden oder wie die Wäsche an der Leine, mit einem Stock hochgestützt. Hauptsache jeder Anschluss funktioniert noch.
Kabelsalat

andi+rudel
:rofl:strom und telefon...decken sich wiedermal mit deinen beschreibungen.
kanalisation gibt es hier zwar auch noch nicht, kommt aber demnächst. sie sind kräftig am bauen.
kanalisation gibt es hier zwar auch noch nicht, kommt aber demnächst. sie sind kräftig am bauen.
Germaine
Wenn man nicht an die Abwasserkanalisation angeschlossen ist, hat dies den Vorteil - keine Abwassergebühren bezahlen zu müssen. Von Vorteil ist ebenso, eine nicht bevorzugte Wohnlage und das Haus nicht zu gross ist, da dadurch die Taxe d'habitation (Wohnsteuer) wie auch die Taxe foncière (Grundsteuer), niedriger sind, zuzüglich der Einkommensteuer. Dafür keine Strassenverkehrsteuer und Hundesteuer.
Aber heute hatte ich wieder mal ein Erlebnis das mir sehr nahe ging, aber leider keine Kamera dabei hatte.
Bei einem verwahrlosten Hof in welchem viele Hunde leben, kamen durch das offenen Tor etliche Welpen raus.....und dies an der Durchfahrtstrasse. In diesen Welpengewühle sah ich ein ca. 6 Wochen alter Rauhaardackel. Er kauerte sich mit bis zum Bauch eingezogener Rute auf den Boden und schaute mit ängstlichen Äuglein zu mir auf. Ich kniete mich zu ihm nieder um ihn zu kraulen. Dadurch verlor er seine Angst und schmiegte sich innig an mich.
Dies hätte ich wohl besser sein lassen, denn als ich mich beim längst wieder weitergehen umdrehte, bemühte sich dieser mir zu folgen. Für diesen Zwerg bereits viel zu weit gelaufen nahm ich ihn auf die Arme und überlegte, was nun? Gesundheitlich machte er nicht den besten Eindruck, harter aufgetriebener Bauch und in den Flanken stark eingefallen. Ich hätte heulen können und ihn am liebsten mit nach hause genommen und versorgt.
Aber dies wäre Diebstahl gewesen und dieser Wicht benötigte noch seine Mutter. Auch dass ein Dackel in mein Rudel nicht gerade das Passende wäre. Also kehrte ich um und setzte ihn kurz vor diesem Hof ab wo sein Rudel bereits wieder auf der Strasse stand. Der Kleine dachte aber nicht daran bei denen zu bleiben, sondern tapste wieder mir nach. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als an deren Tür zu klopfen. Eine ungepflegte Frau öffnete und ich erklärte ihr die Lage. Sie bedankte sich und nahm mir den Welpen lieblos ab und verschwand mit ihm Richtung Scheune.
Seitdem muss ich immer an dieses Hundchen denken und kann Nachfühlen, dass bei solchen Welpen der Verstand ausbleiben kann und man dem Helfersyndrom nachgibt
Aber heute hatte ich wieder mal ein Erlebnis das mir sehr nahe ging, aber leider keine Kamera dabei hatte.
Bei einem verwahrlosten Hof in welchem viele Hunde leben, kamen durch das offenen Tor etliche Welpen raus.....und dies an der Durchfahrtstrasse. In diesen Welpengewühle sah ich ein ca. 6 Wochen alter Rauhaardackel. Er kauerte sich mit bis zum Bauch eingezogener Rute auf den Boden und schaute mit ängstlichen Äuglein zu mir auf. Ich kniete mich zu ihm nieder um ihn zu kraulen. Dadurch verlor er seine Angst und schmiegte sich innig an mich.
Dies hätte ich wohl besser sein lassen, denn als ich mich beim längst wieder weitergehen umdrehte, bemühte sich dieser mir zu folgen. Für diesen Zwerg bereits viel zu weit gelaufen nahm ich ihn auf die Arme und überlegte, was nun? Gesundheitlich machte er nicht den besten Eindruck, harter aufgetriebener Bauch und in den Flanken stark eingefallen. Ich hätte heulen können und ihn am liebsten mit nach hause genommen und versorgt.
Aber dies wäre Diebstahl gewesen und dieser Wicht benötigte noch seine Mutter. Auch dass ein Dackel in mein Rudel nicht gerade das Passende wäre. Also kehrte ich um und setzte ihn kurz vor diesem Hof ab wo sein Rudel bereits wieder auf der Strasse stand. Der Kleine dachte aber nicht daran bei denen zu bleiben, sondern tapste wieder mir nach. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als an deren Tür zu klopfen. Eine ungepflegte Frau öffnete und ich erklärte ihr die Lage. Sie bedankte sich und nahm mir den Welpen lieblos ab und verschwand mit ihm Richtung Scheune.
Seitdem muss ich immer an dieses Hundchen denken und kann Nachfühlen, dass bei solchen Welpen der Verstand ausbleiben kann und man dem Helfersyndrom nachgibt
Germaine
Unser kleines Dorf zählt zu den Besseren, was die Zustände der Häuser und Ordnung um die Höfe betrifft. Auch durch die ausserhalb des Dorfes erbauten schmucken Einfamilienhäuser, in welchen die erwachsenen Kinder mit ihren Familien wohnen. Aber in so einigen umliegenden Dörfer sticht deren Armut förmlich ins Auge. Mit Durchgangsstrassen wo sich der Teerbelag nur noch vermuten lässt unter der Dreckschicht. Auch deren Kirchen haben schon bessere Zeiten gesehen, da kein Geld aus Kirchensteuern ihnen für Renovierungen zur Verfügung stehen.
Anfangs hatte ich oftmals den Eindruck, als ob der zweite Weltkrieg hier erst vor wenigen Jahren zu ende gegangen ist. Frankreich hat für mich heute zwei Gesichter, das Elegante, Saubere und Mondäne und das schmutzige, gleichgültige und arme Gesicht und diese Beiden oftmals so nahe bei einander sichtbar sind.
Umweltverschmutzung und Gefahrenbereich für die Verkehrsteilnehmer, ist in meiner Umgebung auch kein Thema. Egal, wenn Dörfer-Verbindungsstrassen in deren ganzen Länge und Breite mit Diesel verschmutzt sind. Irgendwann werden diese durch den Regen auch mal wieder sauber, bis dahin muss ich diese Strassen halt meiden um nicht bei Nässe wieder auszugleiten und den Dieselgestank ebenso mühsam aus den Haaren der Hunde zu waschen.
Aber was mich hier wirklich traurig macht, ist die Gleichgültigkeit so mancher Bauern ihrem Vieh gegenüber. Spreche ich mit irgend Jemandem darüber, sind diese zwar voller Entsetzen, aber alle schauen weg. Nur nicht in Dinge Anderer sich einmischen, ist hier die Regel, aber nicht mehr für mich wenn Tiere darunter so leiden müssen.
Aktuell vergangene Woche, tote Kuh in einem Hof woran sich die Hunde gütlich taten...schüttel und wieder ein Fall einer todkranken Kuh und dies ist bei diesem Bauern bereits das zweite Mal das ich dies mit ansehen muss. Dieses mal aber Beweisfotos gemacht habe wie dieser die Kuh wieder einfach im Dreck liegend vor sich hinsiechen lässt bis diese verreckt. Bei diesem Bauer lag auch schon mal eine Kuh weitab vom Stall im Strassengraben. Wieso und weshalb eine Kuh in einen solchen fallen kann und Alle fahren und gehen einfach achtlos daran vorbei, ist mir schleierhaft. Von weitem dachte ich erst, oh Gott wieder eine Tote. Aber diese sah mich noch mit weit aufgerissen Augen hilflos an. Raushelfen konnte ich ihr ja nicht und lief bis zum nächsten Wohnhaus und rüttelte dessen Bewohner auf, damit diese den Besitzer anriefen. Ich blieb aber vor Ort bis dieser besagte Bauer mit Helfern kam. Wäre ich gegangen, wäre auch wieder nichts geschehen...Kuh im Graben?....Na und, ich gehe dann irgend wann mal gucken.
Ich will es euch auch mal zeigen

Anfangs hatte ich oftmals den Eindruck, als ob der zweite Weltkrieg hier erst vor wenigen Jahren zu ende gegangen ist. Frankreich hat für mich heute zwei Gesichter, das Elegante, Saubere und Mondäne und das schmutzige, gleichgültige und arme Gesicht und diese Beiden oftmals so nahe bei einander sichtbar sind.
Umweltverschmutzung und Gefahrenbereich für die Verkehrsteilnehmer, ist in meiner Umgebung auch kein Thema. Egal, wenn Dörfer-Verbindungsstrassen in deren ganzen Länge und Breite mit Diesel verschmutzt sind. Irgendwann werden diese durch den Regen auch mal wieder sauber, bis dahin muss ich diese Strassen halt meiden um nicht bei Nässe wieder auszugleiten und den Dieselgestank ebenso mühsam aus den Haaren der Hunde zu waschen.
Aber was mich hier wirklich traurig macht, ist die Gleichgültigkeit so mancher Bauern ihrem Vieh gegenüber. Spreche ich mit irgend Jemandem darüber, sind diese zwar voller Entsetzen, aber alle schauen weg. Nur nicht in Dinge Anderer sich einmischen, ist hier die Regel, aber nicht mehr für mich wenn Tiere darunter so leiden müssen.
Aktuell vergangene Woche, tote Kuh in einem Hof woran sich die Hunde gütlich taten...schüttel und wieder ein Fall einer todkranken Kuh und dies ist bei diesem Bauern bereits das zweite Mal das ich dies mit ansehen muss. Dieses mal aber Beweisfotos gemacht habe wie dieser die Kuh wieder einfach im Dreck liegend vor sich hinsiechen lässt bis diese verreckt. Bei diesem Bauer lag auch schon mal eine Kuh weitab vom Stall im Strassengraben. Wieso und weshalb eine Kuh in einen solchen fallen kann und Alle fahren und gehen einfach achtlos daran vorbei, ist mir schleierhaft. Von weitem dachte ich erst, oh Gott wieder eine Tote. Aber diese sah mich noch mit weit aufgerissen Augen hilflos an. Raushelfen konnte ich ihr ja nicht und lief bis zum nächsten Wohnhaus und rüttelte dessen Bewohner auf, damit diese den Besitzer anriefen. Ich blieb aber vor Ort bis dieser besagte Bauer mit Helfern kam. Wäre ich gegangen, wäre auch wieder nichts geschehen...Kuh im Graben?....Na und, ich gehe dann irgend wann mal gucken.
Ich will es euch auch mal zeigen

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