Mein erster Patenpudel
636 Antworten55'950 AufrufeGestartet von labinchen ·
labinchen
Zwei Handypics. Luzi auf dem Bauernhof. Die ruhige Berner Sennenhündin hat ihn beim Kühegucken gezeigt, dass man sehr gut entspannen könnte. Er hats nur halb geglaubt :rolleyes: :

Luzi bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Holzrinde abknabbern:

ça va comme ça, Troll ;-) ?

Luzi bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Holzrinde abknabbern:

ça va comme ça, Troll ;-) ?
dsire
Soo toll wie ihr das macht, lese immer gespannt mit :)
labinchen
OT:
Dein Patenbüsi macht sich gut und eine Katze ist halt kein Labi, gäll ;-) :D ...ANIS schreibt jetzt die Registrierung so um, so dass Luzi wieder zum Pudel wird und die Katze zur Katze :ugly: .
labinchen
Ausnahmsweise etwas von Outdoor:
Für heute Morgen verleihe ich mir den goldenen Geduldschein :eng !
Sonntagmorgen, Bahnhoftraining. Bisher war Luzi immer entspannt auf dem Arm, wenn wir im Bahnhof waren. Heute wollte ich ihn am Boden haben und schauen, wie weit wir kommen.
Das waren in einer halben Stunde etwa 3 Postautolängen. Für Bernkenner: Vom Perron 1 der Poschis bis zu den Taxis :ugly: .
Den Rest zur Bäckerei im UG gabs auf meinem Arm.
Aaaaber: Ohne Leinenruck, ohne Bestechung, ohne anderweitiges Locken, ohne Frust, ohne Stresszeichen. Wenn er schauen und verarbeiten wollte, hat er sich gesetzt und ich habe eine Leinenlänge voraus gewartet und in Gehrichtung geschaut :trommel .
Ich bin trotzdem k. o.
Luzi auch, aber er hat immerhin unterwegs drei Mal geschlafen: Beim Hin- und Rückweg im Bus und eine halbe Stunde im Tibits :) .
Und nun, speziell für Troll ;) , ein paar Handypics. Beim Start haben wir Ferdinand, den Hundefreund auf dem Dorfplatz angetroffen:






Für heute Morgen verleihe ich mir den goldenen Geduldschein :eng !
Sonntagmorgen, Bahnhoftraining. Bisher war Luzi immer entspannt auf dem Arm, wenn wir im Bahnhof waren. Heute wollte ich ihn am Boden haben und schauen, wie weit wir kommen.
Das waren in einer halben Stunde etwa 3 Postautolängen. Für Bernkenner: Vom Perron 1 der Poschis bis zu den Taxis :ugly: .
Den Rest zur Bäckerei im UG gabs auf meinem Arm.
Aaaaber: Ohne Leinenruck, ohne Bestechung, ohne anderweitiges Locken, ohne Frust, ohne Stresszeichen. Wenn er schauen und verarbeiten wollte, hat er sich gesetzt und ich habe eine Leinenlänge voraus gewartet und in Gehrichtung geschaut :trommel .
Ich bin trotzdem k. o.
Luzi auch, aber er hat immerhin unterwegs drei Mal geschlafen: Beim Hin- und Rückweg im Bus und eine halbe Stunde im Tibits :) .
Und nun, speziell für Troll ;) , ein paar Handypics. Beim Start haben wir Ferdinand, den Hundefreund auf dem Dorfplatz angetroffen:






saraf
Echt coole Katze:katze
Basco
Also, ich freue mich auch ab dem Ferdinand und Luzi, auch wenn ich nicht Troll bin :laughingmyassoff: :thumbsup: die Beiden sind ja echt süss zusammen, der Ferdinand ist ja auch ein ganz Lieber, dass er nicht das Weite suchte.
labinchen
Ein ganz lieber ist er schon, der Ferdinand, manchmal sogar zu lieb und neugierig: Als Luzi neu bei mir war und wir im Gräbli auf und ab gingen, wollte er unser Begleiter sein :D . Die Ablenkung verhinderte dann bei Luzi jegliches Entspannen und Versäubern :ugly: .
Von der Selbstkontrolle
Luzi ist hier schon sehr gut eingewöhnt.
Ganz schön finde ich seine Selbskontrolle und die Lösungen, die er findet, um keinen Ärger zu kriegen:
Beispiel von heute:
S., eine baldige Welpenhalterin, und ich spazieren mit Luzi ums Feld und unterhalten uns angeregt über Hundehaltung.
Als wir in die Siedlung zurückkommen, dreht Luzi plötzlich auf, macht eine Art Attacke auf die Jeans von S., gerade noch ohne sie zu berühren. Ich sehe, dass er am liebsten reinbeissen möchte und bereite mich innerlich auf ein abschreckendes "ÄÄÄH!" und eine allfällige Massregelung vor. Nicht nötig ...
Er sieht einen Baumstrunk mit loser Rinde und wählt die, um sich abzureagieren :love: . Super, Luzi, du brauchst dein Hirn :thumbsup: !
Was er seit Beginn recht schön kann, ist, unterwegs entspannen. Nicht nur in öV und Restaurants, auch wenn ich anhalte und mit jemandem schwatze, ist von ihm gar nichts zu merken. (Aufgeregt ist er aber noch, wenn andere Hunde in Sichtweite sind.)
In der HuSchu haben wir den Tipp mit dem Leinenmarker bekommen: Will ich länger an einem Ort stehen- oder sitzenbleiben, setze ich einen Fuss auf die Leine und lasse dem Hund etwa noch 40 cm freie Leine. Er darf sich dann innerhalb dieser Länge bewegen, sitzen, liegen, egal. Verwickelt er sich, jammert er, auch egal, er kriegt keinen Blick, weder Lob noch Tadel.
Ab und zu wende ich den Leinenmarker zuhause an, wenn er den Einstieg in die Schlafwelt nicht findet. Klappt wunderbar. Ich kann dazu sitzen und entspannen
.
Von der Selbstkontrolle
Luzi ist hier schon sehr gut eingewöhnt.
Ganz schön finde ich seine Selbskontrolle und die Lösungen, die er findet, um keinen Ärger zu kriegen:
Beispiel von heute:
S., eine baldige Welpenhalterin, und ich spazieren mit Luzi ums Feld und unterhalten uns angeregt über Hundehaltung.
Als wir in die Siedlung zurückkommen, dreht Luzi plötzlich auf, macht eine Art Attacke auf die Jeans von S., gerade noch ohne sie zu berühren. Ich sehe, dass er am liebsten reinbeissen möchte und bereite mich innerlich auf ein abschreckendes "ÄÄÄH!" und eine allfällige Massregelung vor. Nicht nötig ...
Er sieht einen Baumstrunk mit loser Rinde und wählt die, um sich abzureagieren :love: . Super, Luzi, du brauchst dein Hirn :thumbsup: !
Was er seit Beginn recht schön kann, ist, unterwegs entspannen. Nicht nur in öV und Restaurants, auch wenn ich anhalte und mit jemandem schwatze, ist von ihm gar nichts zu merken. (Aufgeregt ist er aber noch, wenn andere Hunde in Sichtweite sind.)
In der HuSchu haben wir den Tipp mit dem Leinenmarker bekommen: Will ich länger an einem Ort stehen- oder sitzenbleiben, setze ich einen Fuss auf die Leine und lasse dem Hund etwa noch 40 cm freie Leine. Er darf sich dann innerhalb dieser Länge bewegen, sitzen, liegen, egal. Verwickelt er sich, jammert er, auch egal, er kriegt keinen Blick, weder Lob noch Tadel.
Ab und zu wende ich den Leinenmarker zuhause an, wenn er den Einstieg in die Schlafwelt nicht findet. Klappt wunderbar. Ich kann dazu sitzen und entspannen
.labinchen
Ein Tag voller Erlebnisse
7.45 Uhr
Von der Selbstkontrolle 2
Wir arbeiten ja dran, dass Luzi leinenfrei die Kinder zur Schule begleiten kann, ohne sie zu belästigen oder zu beachten, solange die Kinder ihn ignorieren. Das klappt gut.
Heute hat Luzi bei einem Erstklässler die losen Schulsackbändel gesichtet und ist zwei-, dreimal leicht aufgeregt hin mit der Absicht, diese Bändel zu fassen, also ähnlich wie gestern mit der Jeans von S.
Leider war nicht wie gestern ein Baumstrunk mit loser Rinde am Wegrand, und auch nichts Ähnliches, so gab ich ihm halt seine Beisswurst. ICH habe ihm diesmal aus der Patsche geholfen, gestern wars eleganter und für ihn lehrreicher, aber immerhin hat er dem Drang widerstanden, Bändel zu schnappen.
10.30 Uhr
Nach langem Schlaf fuhren wir mitten in die Stadt.
Es ergab sich ein erstes, etwa 10-minütiges Antijagdtraining mit Tauben und Spatzen, die von einer Person gefüttert wurden.
Auf den 250 m Weg zum Bahnhof zurück entdeckte Luzi die Mutter aller Monster und blieb stehen:

Drei solche Frauen fixierten ihn!
Obwohl er eigentlich sein Stadtpensum schon erledigt hatte, mussten wir die SItuation auflösen. Also sitzen, schauen, ich geh hin, berühre die Monster, was normalerweise ausreicht, seine Neugierde auszulösen. das genügt ihm diesmal nicht, also hebe ich ihn auf, trage ihn hinter die Figuren, die sich als Sessel entpuppen, und setze ihn drauf:

Kein Problem, er merkt ja nicht, dass er im Rachen des eigentlichen Monsters sitzt :laughingmyassoff:.
Also hebe ich ihn wieder an die Vorderseite und lasse ihn an der Kunststofffigur schnüffeln:

Kein Problem, langweilig! :rolleyes: WIr entfernen uns ein paar Schritte, er erkennt die vorherige Situation und bleibt diesmal entspannt.
Schnell ab nach Hause zum 'Verdauungsschlaf"!
7.45 Uhr
Von der Selbstkontrolle 2
Wir arbeiten ja dran, dass Luzi leinenfrei die Kinder zur Schule begleiten kann, ohne sie zu belästigen oder zu beachten, solange die Kinder ihn ignorieren. Das klappt gut.
Heute hat Luzi bei einem Erstklässler die losen Schulsackbändel gesichtet und ist zwei-, dreimal leicht aufgeregt hin mit der Absicht, diese Bändel zu fassen, also ähnlich wie gestern mit der Jeans von S.
Leider war nicht wie gestern ein Baumstrunk mit loser Rinde am Wegrand, und auch nichts Ähnliches, so gab ich ihm halt seine Beisswurst. ICH habe ihm diesmal aus der Patsche geholfen, gestern wars eleganter und für ihn lehrreicher, aber immerhin hat er dem Drang widerstanden, Bändel zu schnappen.
10.30 Uhr
Nach langem Schlaf fuhren wir mitten in die Stadt.
Es ergab sich ein erstes, etwa 10-minütiges Antijagdtraining mit Tauben und Spatzen, die von einer Person gefüttert wurden.
Auf den 250 m Weg zum Bahnhof zurück entdeckte Luzi die Mutter aller Monster und blieb stehen:

Drei solche Frauen fixierten ihn!
Obwohl er eigentlich sein Stadtpensum schon erledigt hatte, mussten wir die SItuation auflösen. Also sitzen, schauen, ich geh hin, berühre die Monster, was normalerweise ausreicht, seine Neugierde auszulösen. das genügt ihm diesmal nicht, also hebe ich ihn auf, trage ihn hinter die Figuren, die sich als Sessel entpuppen, und setze ihn drauf:

Kein Problem, er merkt ja nicht, dass er im Rachen des eigentlichen Monsters sitzt :laughingmyassoff:.
Also hebe ich ihn wieder an die Vorderseite und lasse ihn an der Kunststofffigur schnüffeln:

Kein Problem, langweilig! :rolleyes: WIr entfernen uns ein paar Schritte, er erkennt die vorherige Situation und bleibt diesmal entspannt.
Schnell ab nach Hause zum 'Verdauungsschlaf"!
labinchen
Damit kein falscher Eindruck entsteht, muss ich noch ergänzen:
Die ersten 3 bis 4 Tage, nachdem der Welpe eingezogen ist:
Da dreht sich alles ums Einleben im neuen Zuhause, um die sichere Bindung zu mir, ums Einschlafen und schlafen lassen, Versäubern, Essen.
Wir spazieren nur die paar Meter ums Haus herum, er ist rund um die Uhr und in jeder SItuation bei mir.
Die nächsten 3 bis 4 Wochen:
Rasiuserweiterung. Wegtragen oder -fahren und nach Hause spazieren.
Ganz dosiert Erfahrungen in Menschenwelt und Hundewelt sammeln.
Die Tage gestalte ich ganz ausgeglichen:
- täglich etwas Neues unterwegs
- viel Auslauf ohne Leine
- mindestens ein Hundekontakt
- etwas Unterordnung (Komm, Ja/Nein, Sitz/Frei, Aus, Siilaa)
- Schmusen (gemeinsames Wälzen, Kontaktliegen bei Siesta)
- Hände werden weder gebissen noch geleckt. Spielzeug schon.
- Körperpflege (Bürsten; Ohren, Pfoten, Rute manipulieren)
- weitere Bezugsperson
- Alleinsein aufbauen
Die ersten 3 bis 4 Tage, nachdem der Welpe eingezogen ist:
Da dreht sich alles ums Einleben im neuen Zuhause, um die sichere Bindung zu mir, ums Einschlafen und schlafen lassen, Versäubern, Essen.
Wir spazieren nur die paar Meter ums Haus herum, er ist rund um die Uhr und in jeder SItuation bei mir.
Die nächsten 3 bis 4 Wochen:
Rasiuserweiterung. Wegtragen oder -fahren und nach Hause spazieren.
Ganz dosiert Erfahrungen in Menschenwelt und Hundewelt sammeln.
Die Tage gestalte ich ganz ausgeglichen:
- täglich etwas Neues unterwegs
- viel Auslauf ohne Leine
- mindestens ein Hundekontakt
- etwas Unterordnung (Komm, Ja/Nein, Sitz/Frei, Aus, Siilaa)
- Schmusen (gemeinsames Wälzen, Kontaktliegen bei Siesta)
- Hände werden weder gebissen noch geleckt. Spielzeug schon.
- Körperpflege (Bürsten; Ohren, Pfoten, Rute manipulieren)
- weitere Bezugsperson
- Alleinsein aufbauen
labinchen
Nach dem Stadterlebnis hat er zuhause 2.5 h geschlafen. So ging der Tag weiter:
15 Uhr
Seine Hundegotte C. holt ihn ab und fährt ihn in der Hundebox zum Wald, der 2 Minuten entfernt ist.
Sie verbringen die Zeit im Wald mit Freilauf, Entdecken, kleinen Spielchen und fahren zurück.
Zuhause beschäftigt er sich lange alleine - aber im Beisein von C. - im Höfli.
18 Uhr
Unsere Gäste sind zurück von ihrem Tagesausflug. Luzi geniesst die gesellige Stimmung, wird zwischendurch beschmust und bespielt, schläft viel. Alles unspektakulär.
Leider verpasse ich es, eine Abendrunde ums Feld zu machen, solang es hell ist. Aber es geht auch ohne, ich bringe ihn im Verlaufe des Abends zweimal ins Gräbli, vor 5 Minuten zum letzten Mal bis morgen früh.
15 Uhr
Seine Hundegotte C. holt ihn ab und fährt ihn in der Hundebox zum Wald, der 2 Minuten entfernt ist.
Sie verbringen die Zeit im Wald mit Freilauf, Entdecken, kleinen Spielchen und fahren zurück.
Zuhause beschäftigt er sich lange alleine - aber im Beisein von C. - im Höfli.
18 Uhr
Unsere Gäste sind zurück von ihrem Tagesausflug. Luzi geniesst die gesellige Stimmung, wird zwischendurch beschmust und bespielt, schläft viel. Alles unspektakulär.
Leider verpasse ich es, eine Abendrunde ums Feld zu machen, solang es hell ist. Aber es geht auch ohne, ich bringe ihn im Verlaufe des Abends zweimal ins Gräbli, vor 5 Minuten zum letzten Mal bis morgen früh.
Magi
lese nach wie vor fleissig und sehr gerne mit.
Bei den Beiträgen über die Patenhunde ist mir die Frage gekommen, bezahlt ein Begleithund ÖV-tickets? Oder übernimmt das Allschwil? Oder ihr privat?
Und hattest du nie einen Hund der mühe hatte mit dem Bus/Zug/Auto fahren?
Bei den Beiträgen über die Patenhunde ist mir die Frage gekommen, bezahlt ein Begleithund ÖV-tickets? Oder übernimmt das Allschwil? Oder ihr privat?
Und hattest du nie einen Hund der mühe hatte mit dem Bus/Zug/Auto fahren?
labinchen
:thanks:

Auf der Rückseite sind Angaben zur Halterin, zum Hund, über die Gültigkeit, Stempel etc. drauf.
... Bei den Beiträgen über die Patenhunde ist mir die Frage gekommen, bezahlt ein Begleithund ÖV-tickets? Oder übernimmt das Allschwil? Oder ihr privat? ...Nutzhunde zahlen im öV nicht, beide Führhundeschulen - Allschwil und Liestal - geben diesen Ausweis mit:

Auf der Rückseite sind Angaben zur Halterin, zum Hund, über die Gültigkeit, Stempel etc. drauf.
Und hattest du nie einen Hund der mühe hatte mit dem Bus/Zug/Auto fahren?Nein, nie. öV (auch Seilbahn, Schiff, Ruderbötli ...) fahre ich dosiert ab dem 4./5. Tag. Fragst du aus einem bestimmten Grund?
labinchen
Ich bin müde.
Luzi muss zwar nachts nie raus, aber ich schlafe immernoch neben ihm, da er alle paar Nächte mal bellt und ich ihm signalisieren muss, dass es nicht sein Job ist, Wächter zu sein. Ausserdem ist unser Haus sehr voll mit Gästen, eigenen Kids und Anhang. Somit erwache ich nachts immer wieder ab all den Leuten. Zwei- bis dreimaliges Erwachen ist o. k., doch mehr wird für mich schwierig, da das erneute Einschlafen erschwert ist.
Diese Nacht wird Töchti2 bei Luzi schlafen, damit ich morgens mal richtig ausgeruht bin.
Luzi muss zwar nachts nie raus, aber ich schlafe immernoch neben ihm, da er alle paar Nächte mal bellt und ich ihm signalisieren muss, dass es nicht sein Job ist, Wächter zu sein. Ausserdem ist unser Haus sehr voll mit Gästen, eigenen Kids und Anhang. Somit erwache ich nachts immer wieder ab all den Leuten. Zwei- bis dreimaliges Erwachen ist o. k., doch mehr wird für mich schwierig, da das erneute Einschlafen erschwert ist.
Diese Nacht wird Töchti2 bei Luzi schlafen, damit ich morgens mal richtig ausgeruht bin.
Billabong
Ich bin hin und weg... :love: Hatte heute einen Bruder von Luzi auf dem Schertisch... eieiei... Und hab nun erst gesehen, dass Frau Studer ja die anfänge der Zucht mit einer Hündin von meiner Mama begonnen hat... ;-)
Der kleine ist soo ober süüss... da bekommt man grad lust sich wieder einen Braunen ins Haus zu holen...
Der kleine ist soo ober süüss... da bekommt man grad lust sich wieder einen Braunen ins Haus zu holen...
labinchen
Oooooh :love: , wie schön! Nur schade, dass du weit weg wohnst/arbeitest ...
Luzi wird erst nächsten Mittwoch geschoren.
Wir haben heute die Feldrunde rechtzeitig vor der Dunkelheit angetreten und zwei beste Freunde von Luzi angetroffen. Das gab eine schöne Rennrunde :) .
Luzi wird erst nächsten Mittwoch geschoren.
Wir haben heute die Feldrunde rechtzeitig vor der Dunkelheit angetreten und zwei beste Freunde von Luzi angetroffen. Das gab eine schöne Rennrunde :) .
labinchen
Vorab: Ich bin ausgeschlafen und fit :) ! Nach der Abendrunde habe ich mich gleich schlafengelegt, nach 4 h kam Töchti2 heim und löste mich auf dem Mätteli ab. Ich habe mich dann auf den Modus 'Töchti2-regelt-alles' eingestellt und bin 6 h später ganz frisch aufgewacht. 10 h Schlaf!
Vom Nutzen der neuen Erfahrungen
Noch nie war Luzi bisher selber in ein Poschi eingestiegen, er hatte auch nie die Gelegenheit dazu bekommen. Doch heute wusste ich, er wird es wollen :evil: ! Und er hat es gerne gemacht, da er es als 'alte Heimat' erkannt hat.
Das kam so: Wir fuhren mit Poschi, Zug und Bus an die Thunersee-Hundemeile zum Ententraining. Da ergaben sich auch ein paar kontrollierte Hundebegegnungen sowie eine halbstündige Schlafpause im Campingrestaurant. Weniges war zusätzlich neu für ihn: neuer Ort und Wellenschlag am Seeufer. Insgesamt für ihn ein anstrengender, aber mit viel Lustvollem verknüpften Ausflug.
Als er bei der Rückreise in Bern den Poschibahnhof erkannte, wollte er sofort von meinem Arm runter und zog zum Poschi, das er mit Heimkommen und Fressen verknüpft :) !
Vom Nutzen der neuen Erfahrungen
Noch nie war Luzi bisher selber in ein Poschi eingestiegen, er hatte auch nie die Gelegenheit dazu bekommen. Doch heute wusste ich, er wird es wollen :evil: ! Und er hat es gerne gemacht, da er es als 'alte Heimat' erkannt hat.
Das kam so: Wir fuhren mit Poschi, Zug und Bus an die Thunersee-Hundemeile zum Ententraining. Da ergaben sich auch ein paar kontrollierte Hundebegegnungen sowie eine halbstündige Schlafpause im Campingrestaurant. Weniges war zusätzlich neu für ihn: neuer Ort und Wellenschlag am Seeufer. Insgesamt für ihn ein anstrengender, aber mit viel Lustvollem verknüpften Ausflug.
Als er bei der Rückreise in Bern den Poschibahnhof erkannte, wollte er sofort von meinem Arm runter und zog zum Poschi, das er mit Heimkommen und Fressen verknüpft :) !
labinchen
Luzi ist 'angekommen'
- Er schläft allein und ruhig :zora: im mittleren Stockwerk.
Ich stehe morgens auf, dusche, gehe hoch, um ihn zu füttern und führe ihn erst danach ins Gräbli, oft auf den Schachtdeckel (ist praktisch, ich muss nicht jedesmal mit der Giesskanne hinterherschwemmen).
- Er schläft auch tagsüber meist ohne Aufheben ein. Er geht zu seinem bequemsten Posto - auch wenn er in dem Zimmer alleine ist - und schläft ein.
Falls er von den vorherigen Aktivitäten aufgeregt ist, schnappt er sich aus seinem Spielkorb einen Knabberartikel (Kartonröhre oder Rinderhaut) und kaut drauf herum, bis er den Schlaf findet :thumbsup: .
- Outdoor macht er grosse Fortschritte und ich freue mich, einen Welpen zu haben, der anders behandelt werden will als meine Labis, so dass für mich das Aufziehen spannend bleibt!
Auch ich lerne dazu:
- Luzi mag keinen Druck.
Entgegen der Anleitung in der für mich neuen HuSchu handhabe ich es so, dass ich Luzi Zeit lasse, wenn er angeleint ist und nicht vorwärtsgehen will. Stetiges, nicht ruckartiges Ziehen mag ich gar nicht ausführen, das widerstrebt mir zustiefst.
Ich lasse ihn halt sitzen, rufe nicht, locke nicht, gucke ihn nicht an. Ich bleibe eine Leinenlänge voraus stehen, blicke in die gewünschten Gehrichtung und warte.
In der Wartezeit überlege ich, warum er nicht kommt.
Meist ist es so, dass er nicht von zuhause weglaufen will. Bin ich in Eile, dann lasse ich mich gar nicht erst auf Diskussionen ein sondern trage ihn von zuhause aus weg.
Vom Tragen
Da ich viel mit öV unterwegs bin, muss(te) ich Luzi viel tragen. Dafür gibt es viele Gründe:
- Müdigkeit
- schwieriger Untergrund: Lücke beim Einstieg, Riffelblech, Gitter, Glasboden (all das übe ich gesondert in den kommenden Wochen)
- Treppen
- zuviele Eindrücke (Bahnhofplatz Bern)
- zuviel Ablenkung
- zuwenig Zeit
- Er schläft allein und ruhig :zora: im mittleren Stockwerk.
Ich stehe morgens auf, dusche, gehe hoch, um ihn zu füttern und führe ihn erst danach ins Gräbli, oft auf den Schachtdeckel (ist praktisch, ich muss nicht jedesmal mit der Giesskanne hinterherschwemmen).
- Er schläft auch tagsüber meist ohne Aufheben ein. Er geht zu seinem bequemsten Posto - auch wenn er in dem Zimmer alleine ist - und schläft ein.
Falls er von den vorherigen Aktivitäten aufgeregt ist, schnappt er sich aus seinem Spielkorb einen Knabberartikel (Kartonröhre oder Rinderhaut) und kaut drauf herum, bis er den Schlaf findet :thumbsup: .
- Outdoor macht er grosse Fortschritte und ich freue mich, einen Welpen zu haben, der anders behandelt werden will als meine Labis, so dass für mich das Aufziehen spannend bleibt!
Auch ich lerne dazu:
- Luzi mag keinen Druck.
Entgegen der Anleitung in der für mich neuen HuSchu handhabe ich es so, dass ich Luzi Zeit lasse, wenn er angeleint ist und nicht vorwärtsgehen will. Stetiges, nicht ruckartiges Ziehen mag ich gar nicht ausführen, das widerstrebt mir zustiefst.
Ich lasse ihn halt sitzen, rufe nicht, locke nicht, gucke ihn nicht an. Ich bleibe eine Leinenlänge voraus stehen, blicke in die gewünschten Gehrichtung und warte.
In der Wartezeit überlege ich, warum er nicht kommt.
Meist ist es so, dass er nicht von zuhause weglaufen will. Bin ich in Eile, dann lasse ich mich gar nicht erst auf Diskussionen ein sondern trage ihn von zuhause aus weg.
Vom Tragen
Da ich viel mit öV unterwegs bin, muss(te) ich Luzi viel tragen. Dafür gibt es viele Gründe:
- Müdigkeit
- schwieriger Untergrund: Lücke beim Einstieg, Riffelblech, Gitter, Glasboden (all das übe ich gesondert in den kommenden Wochen)
- Treppen
- zuviele Eindrücke (Bahnhofplatz Bern)
- zuviel Ablenkung
- zuwenig Zeit
labinchen
Gestern so ...

... und heute so :

Wir waren heute erstmals bei der Hundecoiffeuse, einer erfahrenen Frau! Ein paar eigene Hunde lagen ruhig herum, ein gelungenes erstes Mal für Luzi!
Und ich finde ihn jetzt gaaanz hübsch, er sieht richtig frisch und keck aus :love: .
Gewünscht hatte ich ja eine Kurzhaarfrisur, überall gleich, um einen pflegeleichten Hund mit Rundumblick zu haben; die Sicht nach oben war ihm vorher wegen seiner Krone verwehrt. Er wurde auf 7 mm geschoren, dann shamponiert und nachgeschnitten. 75 Minuten hat das nur gedauert.
Das Ergebnis ist verblüffend: Sein Fell glänzt jetzt :headbang: ! Die Hundecoiffeuse meinte am Schluss: "Klar, jetzt, wo er aussieht wie ein Labi, gefällt er dir!" :D Auf jeden Fall hat er heute NULL Kletten oder Samen eingefangen, obwohl wir nur Feld-, Wald- und Wiesenspaziergänge gemacht haben. Hach, ich bin ganz glücklich mit meinem 'neuen' Pudel:

Vom Aushalten von beeindruckenden Situationen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal sinnvoll ist, Situationen, die für Welpen aufregend sind, nicht nur kurz auszuhalten sondern länger, bis sich er sich beruhigt hat.
Beispiele:
- Wenn ich mit meinem Welpen erstmals öV fahre, dann nicht bloss eine oder zwei Stationen sondern bis eine Entspannung wahrnehmbar ist.
- Die Stimmung bei Fussballmatchs oder -trainings bewirkt jeweils, dass meine Welpen ziemlich aufdrehen. Verweile ich dort, beruhigt sich mit der Zeit jeder Hund und schläft schliesslich ein.
Und so nahm es mich natürlich wunder, wie es die Coiffeuse handhaben würde! Beeindruckend sind ja nebst dem Scheren auch das Shamponieren, das Abduschen, das Föhnen, das Nachschneiden mit der Schere. Dazu möchte ich eine kleine Sequenz beschreiben:
- Luzi steht auf dem Pflegetisch und wird am Rumpf geschoren, was für ihn halbwegs o. k. ist. Die Coiffeuse bewegt den Scherapparat zu einem Hinterbein, worauf Luzi sich wehrt. Sie bleibt aber ein/zwei Sekunden noch dort und fährt erst danach zurück zum Rumpf, was Luzi sich gefallen lässt. Erst nach vielleicht einer halben Minute stellt sie den Apparat ab und schneidet das Fell an den Beinen mit der Schere weg.
Sie hat also den Scherapparat nicht gleich abgestellt, als er sich wehrte, sondern ihn zu einer akzeptableren/aushaltbaren Stelle geführt.
Aus meiner Laiensicht hat sie ein gutes Gespür für Hunde. Fair fand ich auch, dass sie nach 75 Minuten meinte, sie könnte gut noch eine Stunde am Fell arbeiten, aber eigentlich würde sie dem Hund zuliebe gerne aufhören.

... und heute so :

Wir waren heute erstmals bei der Hundecoiffeuse, einer erfahrenen Frau! Ein paar eigene Hunde lagen ruhig herum, ein gelungenes erstes Mal für Luzi!
Und ich finde ihn jetzt gaaanz hübsch, er sieht richtig frisch und keck aus :love: .
Gewünscht hatte ich ja eine Kurzhaarfrisur, überall gleich, um einen pflegeleichten Hund mit Rundumblick zu haben; die Sicht nach oben war ihm vorher wegen seiner Krone verwehrt. Er wurde auf 7 mm geschoren, dann shamponiert und nachgeschnitten. 75 Minuten hat das nur gedauert.
Das Ergebnis ist verblüffend: Sein Fell glänzt jetzt :headbang: ! Die Hundecoiffeuse meinte am Schluss: "Klar, jetzt, wo er aussieht wie ein Labi, gefällt er dir!" :D Auf jeden Fall hat er heute NULL Kletten oder Samen eingefangen, obwohl wir nur Feld-, Wald- und Wiesenspaziergänge gemacht haben. Hach, ich bin ganz glücklich mit meinem 'neuen' Pudel:

Vom Aushalten von beeindruckenden Situationen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal sinnvoll ist, Situationen, die für Welpen aufregend sind, nicht nur kurz auszuhalten sondern länger, bis sich er sich beruhigt hat.
Beispiele:
- Wenn ich mit meinem Welpen erstmals öV fahre, dann nicht bloss eine oder zwei Stationen sondern bis eine Entspannung wahrnehmbar ist.
- Die Stimmung bei Fussballmatchs oder -trainings bewirkt jeweils, dass meine Welpen ziemlich aufdrehen. Verweile ich dort, beruhigt sich mit der Zeit jeder Hund und schläft schliesslich ein.
Und so nahm es mich natürlich wunder, wie es die Coiffeuse handhaben würde! Beeindruckend sind ja nebst dem Scheren auch das Shamponieren, das Abduschen, das Föhnen, das Nachschneiden mit der Schere. Dazu möchte ich eine kleine Sequenz beschreiben:
- Luzi steht auf dem Pflegetisch und wird am Rumpf geschoren, was für ihn halbwegs o. k. ist. Die Coiffeuse bewegt den Scherapparat zu einem Hinterbein, worauf Luzi sich wehrt. Sie bleibt aber ein/zwei Sekunden noch dort und fährt erst danach zurück zum Rumpf, was Luzi sich gefallen lässt. Erst nach vielleicht einer halben Minute stellt sie den Apparat ab und schneidet das Fell an den Beinen mit der Schere weg.
Sie hat also den Scherapparat nicht gleich abgestellt, als er sich wehrte, sondern ihn zu einer akzeptableren/aushaltbaren Stelle geführt.
Aus meiner Laiensicht hat sie ein gutes Gespür für Hunde. Fair fand ich auch, dass sie nach 75 Minuten meinte, sie könnte gut noch eine Stunde am Fell arbeiten, aber eigentlich würde sie dem Hund zuliebe gerne aufhören.
Basco
Der Luzi sieht ja schon recht gross aus, habe das Gefühl, dass er mächtig gewachsen ist. Super sieht er aus mit seiner neuen Frisur, toll das seine erste Coiffeurerfahrung so gut gelaufen ist. :thumbsup:
balu06
Super das Vorher / Nachher - jetzt hast du ja wieder einen richtig dunkelbraunen, ranken, schlanken La... NEIIIIN P u d e l :headbang: . Toll, dass er jetzt wieder klare Sicht hat - und man endlich mal seine Augen sehen kann! Ob Balu ihn wohl auf Anhieb wieder erkennt? Hängt wohl davon ab, wie stark er noch nach Shampoooooooo riecht :D . Wie schnell die Chruselis wohl wieder an Länge gewinnen? Und ob sie wieder so schön weich werden? :rolleyes: Fragen über Fragen - die Fötelis werdens zeigen.
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