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Mein erster Patenpudel

636 Antworten55'950 AufrufeGestartet von labinchen ·

ahkuna
#81
Diese kleinen Kletten fand ich heute dutzendweise in Luzis Fell:

Hahahaha, willkommen im Club der Langhaarhundegeplagten :laughingmyassoff:

Supi, weiter so, macht spass hier zu lesen! :thumbsup:

kayou
#82
einmal mehr vielen dank für den tollen bericht :) !
da bei mir voraussichtlich im november ein welpe einzieht verfolge ich deine eingewöhnungs berichte mit besonderer spannung und aufmerksamkeit ;-)

lg carola

labinchen
#83
Oh, dann hast du erfolgreich Überzeugungsarbeit geleistet, Kayou :thumbsup: ! Das freut mich sehr für dich!

Eine kleine Portion Indoor-Training:

Beisserchen

Das Problem:

Luzi packt lieber meine Finger als das Spielzeug, das ich ihm anbiete.

Es ist zwar ein kontrolliertes In-den-Fang-nehmen, tut nicht weh, trotzdem kann und will ich ihn nicht mit Kindern spielen lassen, solange er das macht.

Meine bisherigen Bemühungen, ihm das abzugewöhnen, haben nicht gefruchtet.

Heute Morgen habe ich Folgendes ausprobiert:

11601011ez.jpg

Es regnete, deshalb blieben wir nach dem Versäubern und Fressen in der Küche und ich bot Luzi einen vom Regen aufgeweichten Rinderhautstreifen an, der zu klein war, um Luzi unbeaufsichtigt daran knabbern zu lassen.

Ich setze mich also auf den Küchenboden.

Meine linke Hand beschäftigt sich mit Zeitung, Kaffee, Müesli und Kamera.

Meine rechte Hand hält den Streifen und zuckt weg, sobald ich Luzis Zähne spüre. Luzi geniesst :nug !

Meine Aufmerksamkeit 'pingpongt' hin und her :D .

Ob es nützt? Mal schauen. Auf jeden Fall war es ein total entspannter Einstieg in den Tag.

rubahe
#84
Tönt ganz schön anstrengend! :) Aber toll, wie du das machst. :thumbsup: Hast ja auch schon einige Jahre Erfahrung mit Welpen/Junghunden!

labinchen
#85
@Rubahe: Ja, enorm anstrengend.

Zum Glück habe ich einen gesunden Schlaf und erwache selektiv nur, wenn Hund etwas will: Zwischen 23 Uhr und 6.20 Uhr habe ich weder die Geburiparty des 23-jährigen im Nachbarhaus etwas gehört, noch die Jugendlichen, die auf dem nahen Dorfplatz einen lauten Anlass hatten, noch die Badlüftung von Sohn. Plötzlich stand er der Küche und machte sich sein Frühstück bereit :ugly: .

Die erste Woche ist enorm anstrengend, denn Welpen ...

... können Bedürfnisse schlecht aufschieben (Hunger, Knabbern und Zerreissen, Körpernähe, Versäubern, Schlafen etc.).

Schon bei Junghunden genügt es, den Tag als Ganzes ausgeglichen zu gestalten.

Bei 'älteren' Hhunden gestalte ich zwischendurch absichtlich unausgeglichene Tage :evil: .

... trauen sich nicht einzuschlafen, denn die neue Bezugsperson könnte sich ja auflösen und dann wären sie aufgeschmissen :rolleyes: .

... können noch nicht alleine sein.

Wegen der letzten beiden Gründe ist es für mich entscheidend, das Vertrauen der Welpen ganz schnell zu gewinnen, indem ich für sie erlebbar mache, dass auf mich Verlass ist!

Nur so traut sich der Welpe weiterzuschlafen, wenn er an seiner feuchten Nase einen Luftzug spürt, der ihm signalisiert, dass ich mich gerade an ihm vorbeibewege, weggehe.

Nur, wenn Welpe mir traut, dass ich die äusseren Umstände zu seinem Wohle regle, kann er überall entspannen, schlafen, sich erholen, wie heute Morgen, als ich dringend ein Fachbuch brauchte und Poschi, Bus, Tram benutzte, um in die Buchhandlung zu kommen. Dort durfte er 20 Minuten schlafen, dann gings zurück nach Hause.

Die meiste Zeit habe ich ihn getragen, auf zwei Grünflächen habe ich ihn schnüffeln lassen, zum Schluss durfte er die letzten 200 m durch unseren Wald leinenfrei gehen, entspannen.

Wobei 'entspannen' ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck, den beim Tragen spürte ich ja seinen Muskeltonus und dieser war im Entspannungsmodus. Ausnahme: als ich eine Treppe runterstieg.

Hörzeichen 'Parkieren!', Hund sitzt oder liegt zwischen den Füssen des Halters:



Schlafen an der Bushaltestelle:



Tiefer schlafen in der Buchhandlung:



Warum ich das alles beschreibe?

Weil ich Luzi jetzt eine echte Tiefschlafphase gönne und er für die volle Entspannung irgendeinen Körperteil von mir braucht. Aktuell sind es meine Füsse.

Mitte Nachmittag gibts Hundebesuch: balu06 und Eurasier besuchen uns :zora: .

noura
#86
Ich finds enorm spannend wie du aufschreibst was du alles mit Welpi unternimmst, wie du den Tag gestaltetst und alles. Auch wenn ich dann ein richtig schlechtes Gewissen habe, dass ich meinem Hund nicht so ein "geplantes" Welpenalter ermöglicht habe :escape:

Wie war es denn bei deinen ersten Patenhunden? Hattest du vorher schon selbst eigene Hunde? Und hattest du nicht beim ersten (und zweiten, dritten, usw.) eine gewisse "Angst" dass du alles falsch machen wirst und der Hund dann deinetwegen nicht ausgebildet werden kann?
Sorry für die Fragen..aber mich nimmts Wunder :)

Meily
#87
Ich finde es auch extrem spannend hier zu lesen was du alles unternimmst und was Luzi so erlebt. Es hört sich nach ner menge Arbeit an, aber ich denke diese tut's du ja gerne :ugly: Ich bin gespannt... übrigens interessieren mich die Fragen/Antworten von noura auch :ugly:

labinchen
#88
Ich finds enorm spannend wie du aufschreibst was du alles mit Welpi unternimmst, wie du den Tag gestaltetst und alles. Auch wenn ich dann ein richtig schlechtes Gewissen habe, dass ich meinem Hund nicht so ein "geplantes" Welpenalter ermöglicht habe :escape:

Wie war es denn bei deinen ersten Patenhunden? Hattest du vorher schon selbst eigene Hunde? ...
Als Jugendliche hatte ich einen Hund. Er wurde von meinen Eltern und mir intuitiv erzogen, gefüttert und gehalten. Er war absolut alltagstauglich, selbstständig, wälzte sich regelmässig in Aas, war gesund, unterfordert, gelangweilt, daher haute er regelmässig ab. Alle mochten ihn gut :) .Da siehst du, es klappte ohne jegliches Grundwissen. Ich habe ihn überallhin mitgenommen, er liebte es und benahm sich auch gut.

Und hattest du nicht beim ersten (und zweiten, dritten, usw.) eine gewisse "Angst" dass du alles falsch machen wirst und der Hund dann deinetwegen nicht ausgebildet werden kann?

Sorry für die Fragen..aber mich nimmts Wunder :)
Beim ersten Patenhund wurde ich erst von der Führhundeschule angeleitet und mit Infomaterial versehen. Angst hatte ich gar keine, ich freute mich ungemein, endlich einen Hund in meiner eigenen Familie aufziehen zu können. Ende Patenjahr war er der absolute Kindernarr und Kompostfresser, sein Appell war lausig, sein Selbstbewusstsein gross. Dank dem Ausbildungsprofi in Allschwil wurde aus ihm ein guter und stabiler Führhund.

Ich war überzeugt, dass man die Patenarbeit besser machen konnte, und so entschlossen wir uns für einen zweiten Patenhund.

Mittlerweile macht es mir Spass, den Patenhund mit möglichst wenig Aufwand zu erziehen.

Das heisst dann für mich, in der Erziehung die Weichen möglichst früh richtig zu stellen. Was ich verpasse, muss ich später mit deutlich höherem Aufwand gutmachen.

Wer Erziehungsarbeit leistet, darf keine Angst vor Fehlern haben, sonst kann er gar nicht mehr handeln.

Ich habe drei Kinder grossgezogen. Im Nachhinein bin ich mir so vieler Fehler bewusst :blush: . Doch ich weiss, ich habe immer mein Bestes gegeben, habe mich - wie später bei den Hunden - weitergebildet, mich ausgetauscht.

Ich hatte nie Angst, dass ein Hund nicht ausgebildet werden könnte.

Ich hoffe immer, dass sie nach ihrer Zeit in Allschwil in gute Hände kommen, egal ob als Familien-, Führ- oder Sozialhund. Jeder soll das tun können, wozu er sich am besten eignet.

labinchen
#89
... Es hört sich nach ner menge Arbeit an, aber ich denke diese tut's du ja gerne ...
Genau! Für mich gibt es nichts Langweiligeres als immergleiche Routine und Ruhe :D . Täglich das gleiche Gartenstückli jäten mag ich nicht, ich brauche Abwechslung :) .
saraf
#90
Ja, ich bin da auch etwas in der Realität angekommen: zuvor hatte ich zwei Kurzhaar-Jack Russel und einen Zwergpinscher, die hatten NIE NIE NIE irgendwas im Fell, war alles schon abgefallen, bis wir zu Hause waren, selbst der schlimmste Schlamm fällt von selber raus. Jetzt Pudel: die grünen Kletten sieht man ja noch, aber wenn sie dann mal braun sind, sieht man sie kaum noch und ist überrascht, was alles in der Bürste hängen bleibt... sehr gewöhnungsbedürftig.

labinchen
#91
Silvie, Du schreibst weiter oben, dass er bei Eurem Aufenthalt am Dorfplatz schon gekläfft und geknurrt hat und mich interessiert, wie Du in so einem Moment vorgehst, würdest Du das bitte genauer erkäutern, ich denke, es könnte interessant und lehrreich sein.
Ich schaue erst, warum er knurrt, sehe meine Nachbarin V. mit ihrem grossen Weidenkorb. Sie kommt aus 20 m frontal auf uns zu.

Luzi beachte ich gar nicht.

Ich stehe auf und grüsse V. von Weitem und entlocke ihr einen Gegengruss, der Luzi signalisieren soll, dass sie uns freundlich gesinnt ist.

Ich verwickle sie in ein frühmorgendliches Gute-Laune-Gespräch, indem ich ihr erzähle, Luzi habe sie wegen dem Waschkorb für ein Monster gehalten.

Luzi hält sich die ganze Zeit unauffällig und registriert wohl, was abgeht.

Bald darauf kommt eine andere Nachbarin mit einem dunklen Plastikwaschkorb: Kein Problem, ist ja nichts Neues ;-) .

Wenn mein Hund weiter 'behauptet', es sei ein Monster im Anmarsch, dann gehe ich hin, erkläre die Lage kurz, frage, ob ich ihnen kurz die Hand schütteln darf, um meinem Hund zu signalisieren, dass alles o. k. ist. Das mache ich auch mit fremden Personen.

labinchen
#92
@Saraf: Dafür haben wir keine Hundehaare mehr :zora: .
Öhm, Moment mal, du hast ja noch 2 haarende Hunde :D ...

saraf
#93
@Saraf: Dafür haben wir keine Hundehaare mehr :zora: .

Öhm, Moment mal, du hast ja noch 2 haarende Hunde :D ...
Ja, ich mag's halt ganz kompliziert...

Er ist richtig süss Dein Patenpudel! Und Dein Patenengagement richtig spannend!

LG Susanne

labinchen
#94
Luzi ist gross! Oder ist meine Küche klein :kraft ?

Im kleinen Hundekorb kann er nicht ausgestreckt liegen, deshalb gibts für die Nacht Lamm à gogo ;-) :



Dieser Posto wächst jeweils mit meinen Hunden mit. Ob ich für Luzi bald anbauen muss :rolleyes: ?



Nächstes Level erreicht :)

Luzi kann ein wenig alleine bleiben.

Das erleichtert mir mein Alltagsleben enorm :thumbsup: !

labinchen
#95
Kleine Indoor-Freiheiten

Luzi hat sich toll eingelebt, kennt einige wichtige Abläufe aus meinem Leben und hat zuhause seine kleinen Freiheitsnischen:

- Er hat einen Korb mit Spielsachen, Weidenästchen und immer wieder neuen, zugeklebten Kartonschachteln mit zwei, drei Gudis drin.

- Er darf sich in Höfli und Küche frei bewegen. Wenn er sich versäubert hat, dann auch im Wohnzimmer.

Am liebsten ist er natürlich um mich herum, er hat sich aber auch schon alleine in die genannten Räume gewagt :-) .

- Im Höfli darf er 'seinen' Hortensienwald roden, die wenigen anderen Pflanzen sind tabu.

- Er hat einige Liegeplätze zur Auswahl, seit gestern zudem die Autobox seiner 'Hundegotte':



Wer hat, möchte immer mehr :rolleyes: . Hier träumt er davon, dass ich ihm meine Schlafmatte mal überlasse :rolleyes: :



Einige Räume kennt er gar nicht, den Garten zum Beispiel.

Das hat Zeit, denn dort gibts halt viele Sachen, die tabu sind, und ich will Luzi in der Anfangszeit nicht dauerkorrigieren, sonst ist es schwierig, eine Bindung aufzubauen. Der Garten ist im UG und die Hunde mögen eh nicht alleine dort sein.

Vom Pudelfell

Wunderschön, lockig, seidenweich, ein Handschmeichler.

Sämchen bleiben hängen, stinkige Pansengerüche auch, der Rest fällt meist ab.

Verfilzt ist noch keine Stelle, ich bürste ihn kurz und vorsichtig, dafür mehrmals täglich. Zum Abschluss fahre ich mit einem feuchten Lappen über Fell und Pfoten und putze ihm ein wenig die Ohren.

Bevor ich ihn vom Pflegetisch runterhebe gibts ein Gudi.

Ich sehne mich danach, ihn scheren zu lassen, denn sein Fell ist wirklich lang ... 5 cm vielleicht? Über den Augen musste ich schon ein wenig kürzen, da sein Blickfeld eingeschränkt war. Die schwere 'Fellhaube' auf seinem Kopf gefällt mir nicht besonders.

Ich wurde angewiesen, erst 4 Wochen nach seinem Einzug bei mir erstmals zur Hundecoiffeuse zu gehen, was aus meiner Sicht auch Sinn macht, denn ich stelle mir vor, dass das Scheren recht stressig sein könnte. 'Nur' noch 2 Wochen warten.

Mickey Mouse?



Vom Duschen

Gemeint ist, wenn ICH dusche :) : Das erste Mal hat er verständlicherweise gejammert (obwohl ich den Vorhang extra offenliess), und dies um 5.30 Uhr morgens. Das gibt verständlicherweise etwas Ärger mit der Restfamilie :ugly: .

Also gabs gestern eine Duschübung am Nachmittag, als Luzi schön bewegt, satt, gebürstet und müde war. Kurzes Jämmerle, doch er ist innert einer Minute eingeschlafen.

Ich übe das besser nochmals tagsüber :D .



Vom Alleinsein

Der Moment muss passen, dann klappts ein paar Minuten. Mein Ziel ist: Er bleibt alleine, hat aber null Stress dabei.

Er schläft tief zu meinen Füssen, ich lege ihm einen meiner Finken vor die Nase :rolleyes: , verschwinde ganz leise und komme normallaut zurück. Manchmal erwacht er, guckt und schläft gleich wieder ein.

Oder: Er frisst, ich gehe in einen anderen Raum, singe oder schwatze vor mich hin, so dass er hört, dass es mich noch gibt. Oder das Radio ist an.

Oder: Eine andere Person ist da und ich gehe weg.

Unsere Wohnsituation ist so, dass ich eigentlich sehr oft ein und aus gehe (müsste :rolleyes: ). Weder begrüsse noch lobe ich Luzi beim Zurückkommen.



Die Nächte

Raus muss er nicht, das war bei jedem Welpen so. 7 h könnte ich also schlafen.

Ich erwache halt beim leisesten Platzwechsel von Luzi, schlafe dann schnell wieder ein.

Tagtraum
#96
Sehr spannend bei euch mitzulesen, nur weiter so :thumbsup:

Hoffe auf noch viele spannende Erlebnisse mit Luzi. Weiss man eigentlich jetzt schon, zu welcher blinden Person er einmal kommen würde?

Basco
#97
Super lässig dein Bericht, halt wie immer :love:

Du hast Luzi gar nie in der Box, vor allem in der Nacht? Auch deine früheren Patenhunde hattest du nie in der Box? Ich war immer so hin und her gerissen wegen der Box, der Züchter hatte mir empfohlen Basco in der Nacht dort "einzusperren". Es ging zwar gut und er mochte seine Box auch und er ging auch viel freiwillig tagsüber hinein, die Türe habe ich eigentlich dann immer mehr offen gelassen. Bin mir nur am überlegen ob ich bei einem "eventuell in 100 Jahren mal Welpen" ;-) wieder eine Box verwenden würde.

labinchen
#98
:thanks:

... Weiss man eigentlich jetzt schon, zu welcher blinden Person er einmal kommen würde?
Nein, gar nicht. Er steht ja noch ganz am Anfang. Da kann noch sehr viel passieren. Nach der Zeit bei mir wird er von einem ausgebildeten Instruktor oder von einer Instruktorin übernommen, weitergeschult und zur Prüfung gebracht.

Dann wird gut geschaut, dass das Wesen des Hundes und die Art des zukünftigen Halters gut harmonieren.

Das ist noch ein weiter Weg ...

... Du hast Luzi gar nie in der Box, vor allem in der Nacht? Auch deine früheren Patenhunde hattest du nie in der Box? ...
Nein, nie, nichts derartiges. Ich habe Absperrrgitter, damit die Hunde nachts im Mittelgeschoss bleiben.
Real-Life-Morgen

Nicht immer verläuft alles so geplant und kontrolliert.

Zum Beispiel, Anruf von Töchti1 heute Morgen: "Ich bin kraaaaank ...!smilie_krank_036.gif"

Ich merke, wie Luzi in Richtung Küche geht, weiss, dass er jetzt raus müsste, will aber Töchti genau zuhören, nachfragen, rausfinden ... Töchti braucht Diverses, das ich ihr bringen kann.

Inzwischen hat Luzi ein Indoorseeli auf sein Wetbed gesetzt, leider war die Türe nach draussen geschlossen ... Aber es ist erst das zweite in 2 Wochen, wieder mein 'Fehler'. Ohne Kommentar kommt die Decke weg.

Date von Luzi mit erwachsener Hündin absagen.

Poschi nehmen.

Luzi versäubern lassen, Mini-Schabräckli anziehen (er kennts schon), dann rein ins orange M, Einkauf für Tochter. Hundekekse gesehen und eingepackt, da Welpi hässig wird, wenn er Hunger hat. Luzi auf dem Arm.

Bus zum Bahnhof. Umsteigen. Ich hätte besser den Rucksack dabei, die Tasche schneidet ein. Luzi muss getragen werden, da er nur so schnell vorangeht, wie er die Eindrücke verarbeiten kann. Seine Muskeln sind - im Gegensatz zu meinen :D - ganz entspannt.

Bus zu Töchti. Hier erwische ich auf dem Radkasten den idealen Liegeplatz für Welpen:



Er schläft.

Ich weiss, das letzte Stück Weg führt durch einen Park. Da können wir entspannt über den Rasen spazieren. Denkste :grumpy: , da wartet einer:



Luzi sitzt und schaut. Ich will ihn ein Stück weiter in die gewünschte Richtung tragen und entdecke Enten. Luzi auch :D . O. k., machen wir doch unserer erstes Ententraining: Ich rufe ihn an, er guckt, sitzt, ich lobe und lege ihm einen der gekauften Hundekekse in Blickrichtung zu den Enten hin:



Nach ein paar Minuten gehen wir dran vorbei.

Jetzt nochmals versäubern. Es klappt :zora: . Rein ins Haus. Luzi schnüffelt kurz rum, trinkt, legt sich hin und schläft eine Stunde lang.

Besprechung mit Tochter :love: .

Das war jetzt nur der Hinweg :D .

noura
#99
Toll gemeistert :D

Langsam wirkt er aber auf den Fotos etwas gross zum tragen :P

Hast du mit dem Schabräckli eigentlich nie Mühe? Ich bezweifle, dass unsere Migrosangestellten wüssten, dass so ein Hund einfach mal mit rein darf. Müsste dann wohl bei jedem Besuch mal erklären, dass er das eben darf.

labinchen
#100
@Noura:
Er scheint nur gross oder schwer.
Eigentlich hat er nur lange Beine und ganz viel luftiges Fell. Darunter kann ich jede Rippe spüren.

Wir sind ja ein paar Patenfrauen (Allschwiler Ausdruck)/Junghundetrainerinnen (VBM-Ausdruck) in Bern. Viele kenne ich und weiss auch, wo sie mit ihren Hunden regelmässig einkaufen gehen. Dort melde ich mich nicht erst beim Kundendienst.

Probleme hatte ich bisher nicht.
Es gibt halt Orte, die etwas heikler sind, wie zum Beispiel das Beyeler-Museum in Riehen. Dort musst ich unsere genaue Ankunfts- und Aufenthaltszeit im Voraus schriftlich bekanntgeben.

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