Kimahri, unser Eurasier
489 Antworten42'223 AufrufeGestartet von Yasodhara ·
Magi
Musst nicht alle Fragen Haargenau beantworten :D ist eher so ein Rundumschlag damit du auch schön brav etwas über euch Berichtest :P
Yasodhara
Hihi, na dann will ich das mal artig tun. :D
Zuerst mal die guten Sachen.
Leinenführigkeit war bei uns nie Thema. Er hat einfach nicht gezogen und macht das auch heute noch nicht. Er hört auf die Kommandos wie "langsam, warten" oder zB "ufee" (wenn Auto kommt= auf's Trottoir) usw. Das läuft wirklich perfekt.Beweisbild A von damals:

Der Jagdtrieb ist sehr gut zu kontrollieren. Er läuft inzwischen an der Leine an Katzen und Eichhörnchen vorbei, wenn man sagt "Sii lah". Klar schaut er und versucht erst einen Bogen zu machen aber wirklicher Trieb sieht anders aus. Bei Krähen und ähnlichen Vögeln geht es auch ohne Leine gut. Graureiher sind allerdings sehr verlockend, da hat er erst kürzlich einen gejagt, läuft aber jetzt trotzdem jetzt ohne Protest an der Leine vorbei.
Die Pupertät haben wir ja schon beim ersten Schub gut überstanden, den zweiten erwarten wir noch. Er ist alles in allem aber ein sehr folgsamer Hund, der zwar einen Sturkopf hat aber nie aufmüpfig wird, wenn es ernst wird. Er ist enorm sensibel und schon ein wenig strengere oder lautere Kommandos befolgt er zu 99% sofort.
Mit anderen Hunden kommt er super klar. Bei unkastrierten Rüden gehe ich kein Risiko ein, da gibt es einfach kein Spielen oder Begrüssen. Allerdings hatten wir bis letzte Woche einen 1Hoder hier im Haus. Ein älterer Cocker der vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen ein Juwel abgeben musste. Das ging super. Der Vasco hat ihn jeweils murrend umstelzt und Kimahri blieb einfach ruhig und interessiert. Überhaupt scheint seine ruhige Art bei vielen Hunden sehr vertrauenserweckend zu sein. So oft hören wir von erstaunten Hundehaltern, dass ihr Hund sonst mit keinem spielt, ausser eben mit unserem und sehr ängstliche, selbst nach Bissattacken traumatisierte Hunde lassen Kimahri in ihre Nähe, bzw. suchen die seine. Das finde ich sehr schön.
Bei Rüden die wie die Berseker an der Leine pöbeln kann er aber bei wenig Abstand (2m oder weniger) schon auch mal anfangen zu knurren. Finde ich aber ok. Alles muss er sich ja auch nicht gefallen lassen.
Rückruf ist 1A. Ok, wenn er mitten im Spiel mit einem anderen Hund ist kann es schon sein, dass er erst noch eine Ehrenrunde dreht, oder noch beliebter, er rennt zwar auf mich zu, aber dann mit dem anderen Hund auf den Fersen, an mir vorbei. Das finde ich aber ok.
Wenn er alllerdings hinter Wild herjagt, was leider auch schon 3-4x passiert ist, dann haben wir keine Chance. Er ist zum Glück nicht der schnellste und kommt bei Verlust des Sichtkontaktes sofort zurück, so dass er noch nie länger als 1-2 Min. weg war und wenn ich ehrlich bin habe ich nicht einmal den Anspruch das ändern zu können. Da heisst es einfach vorausschauen und rechzeitig anleinen. Aber auch da ist er sofort wieder ansprechbar und in fast normaler Trieblage.
So, ich schicke den Teil mal ab. Die weniger guten Punkte folgen auch noch. :)
Zuerst mal die guten Sachen.
Leinenführigkeit war bei uns nie Thema. Er hat einfach nicht gezogen und macht das auch heute noch nicht. Er hört auf die Kommandos wie "langsam, warten" oder zB "ufee" (wenn Auto kommt= auf's Trottoir) usw. Das läuft wirklich perfekt.Beweisbild A von damals:

Der Jagdtrieb ist sehr gut zu kontrollieren. Er läuft inzwischen an der Leine an Katzen und Eichhörnchen vorbei, wenn man sagt "Sii lah". Klar schaut er und versucht erst einen Bogen zu machen aber wirklicher Trieb sieht anders aus. Bei Krähen und ähnlichen Vögeln geht es auch ohne Leine gut. Graureiher sind allerdings sehr verlockend, da hat er erst kürzlich einen gejagt, läuft aber jetzt trotzdem jetzt ohne Protest an der Leine vorbei.
Die Pupertät haben wir ja schon beim ersten Schub gut überstanden, den zweiten erwarten wir noch. Er ist alles in allem aber ein sehr folgsamer Hund, der zwar einen Sturkopf hat aber nie aufmüpfig wird, wenn es ernst wird. Er ist enorm sensibel und schon ein wenig strengere oder lautere Kommandos befolgt er zu 99% sofort.
Mit anderen Hunden kommt er super klar. Bei unkastrierten Rüden gehe ich kein Risiko ein, da gibt es einfach kein Spielen oder Begrüssen. Allerdings hatten wir bis letzte Woche einen 1Hoder hier im Haus. Ein älterer Cocker der vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen ein Juwel abgeben musste. Das ging super. Der Vasco hat ihn jeweils murrend umstelzt und Kimahri blieb einfach ruhig und interessiert. Überhaupt scheint seine ruhige Art bei vielen Hunden sehr vertrauenserweckend zu sein. So oft hören wir von erstaunten Hundehaltern, dass ihr Hund sonst mit keinem spielt, ausser eben mit unserem und sehr ängstliche, selbst nach Bissattacken traumatisierte Hunde lassen Kimahri in ihre Nähe, bzw. suchen die seine. Das finde ich sehr schön.
Bei Rüden die wie die Berseker an der Leine pöbeln kann er aber bei wenig Abstand (2m oder weniger) schon auch mal anfangen zu knurren. Finde ich aber ok. Alles muss er sich ja auch nicht gefallen lassen.
Rückruf ist 1A. Ok, wenn er mitten im Spiel mit einem anderen Hund ist kann es schon sein, dass er erst noch eine Ehrenrunde dreht, oder noch beliebter, er rennt zwar auf mich zu, aber dann mit dem anderen Hund auf den Fersen, an mir vorbei. Das finde ich aber ok.
Wenn er alllerdings hinter Wild herjagt, was leider auch schon 3-4x passiert ist, dann haben wir keine Chance. Er ist zum Glück nicht der schnellste und kommt bei Verlust des Sichtkontaktes sofort zurück, so dass er noch nie länger als 1-2 Min. weg war und wenn ich ehrlich bin habe ich nicht einmal den Anspruch das ändern zu können. Da heisst es einfach vorausschauen und rechzeitig anleinen. Aber auch da ist er sofort wieder ansprechbar und in fast normaler Trieblage.
So, ich schicke den Teil mal ab. Die weniger guten Punkte folgen auch noch. :)
tabasco
Schön, dass Du hier über seine Entwiklung berichtest! :)
Ich weiss, dass es Hundehalter gibt, die mit einem gewissenhaften und lang dauernden Antijagdtraining an sowas arbeiten würden. Und vielleicht klappt es irgendwann auch zu 100%. Aber bei mir ist es auch so, dass ich mit dem Wissen um seinen Jadgtrieb leben und mich arrangieren kann.
Wenn er alllerdings hinter Wild herjagt, was leider auch schon 3-4x passiert ist, dann haben wir keine Chance. Er ist zum Glück nicht der schnellste und kommt bei Verlust des Sichtkontaktes sofort zurück, so dass er noch nie länger als 1-2 Min. weg war und wenn ich ehrlich bin habe ich nicht einmal den Anspruch das ändern zu können. Da heisst es einfach vorausschauen und rechzeitig anleinen. Aber auch da ist er sofort wieder ansprechbar und in fast normaler Trieblage.Dazu möchte ich Dir diese hier :smilieflower überreichen. Ich finde es toll, wenn man zugeben kann, dass man auch mit gewissen unerwünschten Eigenheiten leben kann.
Ich weiss, dass es Hundehalter gibt, die mit einem gewissenhaften und lang dauernden Antijagdtraining an sowas arbeiten würden. Und vielleicht klappt es irgendwann auch zu 100%. Aber bei mir ist es auch so, dass ich mit dem Wissen um seinen Jadgtrieb leben und mich arrangieren kann.
Yasodhara
Danke Tabasco. Ich finde das Training insofern wichtig, dass er noch einen Moment länger stehenbleibt wenn man denn früh genug reagiert, und man ihn so vielleicht noch zu fassen kriegt bevor er weg ist. Alles andere wie einem Hund mit Jagdtrieb das Jagen komplett abzugewöhnen bzw ihn am Wild hetzend abrufen zu können, halte ich für utopisch. Klar schafft es immer wieder mal jemand mit extremen Trainingsaufwand, aber mir ist es das auch nicht wert. Ist einfach so...
Nun aber zu einem anderen dringenden Punkt und zwar dem Alleinebleibtraining.
Das ist ja der grosse Knackpunkt bei uns und somit der erste der angesprochenen negativen Eigenheiten, obwohl ich immer wieder sage, dass seine enorm starke Bindung auch dafür sorgt, dass er draussen sehr aufmerksam und immer um uns rum ist usw.
Nun gut, schauen wir der Wahrheit ins Auge, zuhause können wir das gar nicht brauchen und inzwischen sind wir nun auch schon mal in die Situation geraten, in der es soooo viel einfacher wäre, würde er mal einen Morgen lang alleine bleiben können.
Bisher gut geht, in der Wohnung in ein anderes Zimmer gehen und Türe zu machen. Auch dackelt er nicht mehr ständig hinter mir her, wenn auch immer noch zu oft. Er geht aber auch schon mal alleine in ein anderes Zimmer um dort zu schlafen.
Kurz ein Stockwerk zu meiner Tochter in die Wohnung hochgehen geht auch, da hört er aber, dass wir das Haus nicht verlassen. Rasch in den Keller, die Waschküche, alles machbar....
Also habe ich nun das Training intensiviert und übe das richtige Weggehen. Dazu kommt er in die Küche/Wohnzimmer, wo er sich auch sonst meist aufhält. Das ganze wird jeweils gefilmt, damit ich weiss was er macht.
Gestern zB war ich 5 Min weg. Kimahri winselt und fiept die meiste Zeit und läuft zwischen den zwei Türen (Küche zu Entree, Wohnzimmer zu Entree) hin und her. Legt sich zwischendurch auch mal aufs Sofa.
Heute 15 min. nach dem grossen Spaziergang, wo er auch mit einem anderen Hund rumtollen konnte, also war er nicht schlecht müde. Ich wollte einfach wissen ob er tatsächlich weiter wimmert, oder nach ein paar Minuten doch noch aufgibt, darum die Steigerung. Und siehe da, er ist bedeutend ruhiger, liegt die meiste Zeit auf dem Sofa (auch mit Kopf auf Kissen) und fiept nur ein paar mal.
Also dachte ich, ich schiebe 2 Stunden später gleich eine kurze 5min. Einheit hinterher, man soll das ja so oft wie möglich wiederholen. Nur dieses Mal, Riesenstress, Dauergewinsel, Ansätze zu Wolfsgeheul und fast dauerhaftes hin und her rennen zwischen den beiden Türen.
Dabei ist mir wieder eingefallen, das es schon früher beim Alleinebleiben üben diesen Effekt gab. 1x rausgehen war meist ganz ok für ihn, ein zweites Mal war dann schon suspekt und spätestens beim vierten Mal flippte er dann komplett aus.
Wie soll ich da vorgehen? Immer nur 1x am Tag üben? Seinen Protest ignorieren? (Würde ich eh nicht lange durchhalten)
Ich finde er macht schon Fortschritte, aber sie sind so winzig klein und irgendwann tritt vielleicht ein Notfall ein, wo es dann einfach nicht anders geht, als das er halt mal alleine zuhause bleiben muss und das vielleicht noch vor Ablauf der 32 Jahre die wir mit dem jetzigen Tempo benötigen würden um dorthin zu kommen...
Nun aber zu einem anderen dringenden Punkt und zwar dem Alleinebleibtraining.
Das ist ja der grosse Knackpunkt bei uns und somit der erste der angesprochenen negativen Eigenheiten, obwohl ich immer wieder sage, dass seine enorm starke Bindung auch dafür sorgt, dass er draussen sehr aufmerksam und immer um uns rum ist usw.
Nun gut, schauen wir der Wahrheit ins Auge, zuhause können wir das gar nicht brauchen und inzwischen sind wir nun auch schon mal in die Situation geraten, in der es soooo viel einfacher wäre, würde er mal einen Morgen lang alleine bleiben können.
Bisher gut geht, in der Wohnung in ein anderes Zimmer gehen und Türe zu machen. Auch dackelt er nicht mehr ständig hinter mir her, wenn auch immer noch zu oft. Er geht aber auch schon mal alleine in ein anderes Zimmer um dort zu schlafen.
Kurz ein Stockwerk zu meiner Tochter in die Wohnung hochgehen geht auch, da hört er aber, dass wir das Haus nicht verlassen. Rasch in den Keller, die Waschküche, alles machbar....
Also habe ich nun das Training intensiviert und übe das richtige Weggehen. Dazu kommt er in die Küche/Wohnzimmer, wo er sich auch sonst meist aufhält. Das ganze wird jeweils gefilmt, damit ich weiss was er macht.
Gestern zB war ich 5 Min weg. Kimahri winselt und fiept die meiste Zeit und läuft zwischen den zwei Türen (Küche zu Entree, Wohnzimmer zu Entree) hin und her. Legt sich zwischendurch auch mal aufs Sofa.
Heute 15 min. nach dem grossen Spaziergang, wo er auch mit einem anderen Hund rumtollen konnte, also war er nicht schlecht müde. Ich wollte einfach wissen ob er tatsächlich weiter wimmert, oder nach ein paar Minuten doch noch aufgibt, darum die Steigerung. Und siehe da, er ist bedeutend ruhiger, liegt die meiste Zeit auf dem Sofa (auch mit Kopf auf Kissen) und fiept nur ein paar mal.
Also dachte ich, ich schiebe 2 Stunden später gleich eine kurze 5min. Einheit hinterher, man soll das ja so oft wie möglich wiederholen. Nur dieses Mal, Riesenstress, Dauergewinsel, Ansätze zu Wolfsgeheul und fast dauerhaftes hin und her rennen zwischen den beiden Türen.
Dabei ist mir wieder eingefallen, das es schon früher beim Alleinebleiben üben diesen Effekt gab. 1x rausgehen war meist ganz ok für ihn, ein zweites Mal war dann schon suspekt und spätestens beim vierten Mal flippte er dann komplett aus.
Wie soll ich da vorgehen? Immer nur 1x am Tag üben? Seinen Protest ignorieren? (Würde ich eh nicht lange durchhalten)
Ich finde er macht schon Fortschritte, aber sie sind so winzig klein und irgendwann tritt vielleicht ein Notfall ein, wo es dann einfach nicht anders geht, als das er halt mal alleine zuhause bleiben muss und das vielleicht noch vor Ablauf der 32 Jahre die wir mit dem jetzigen Tempo benötigen würden um dorthin zu kommen...
tabasco
Das blöde Alleinbleiben! Manche Hunde schenken es einem fast (danke, Tabasco), und für andere ist es beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.
So wie Du es machst mit den kleinen Schritten, wird hoffentlich doch noch Erfolg bringen.
Du schreibst, er sei sehr auf Dich fixiert. Wie wäre es, wenn jemand Fremdes oder zumindest Halbfremdes bei ihm bleibt, während Du das Haus verlässt?
Und wie geht es im Auto? Kann er dort ruhig warten?
So wie Du es machst mit den kleinen Schritten, wird hoffentlich doch noch Erfolg bringen.
Du schreibst, er sei sehr auf Dich fixiert. Wie wäre es, wenn jemand Fremdes oder zumindest Halbfremdes bei ihm bleibt, während Du das Haus verlässt?
Und wie geht es im Auto? Kann er dort ruhig warten?
Yasodhara
Sorry, das habe ich vergessen zu erwähnen. Er mag es auch gar nicht wenn er mit meinem Mann zurückbleibt und umgekehrt macht er auch ein "Gschiss" (wenn auch weniger) wenn mein Mann arbeiten geht und ich bei ihm bleibe. Das haben wir zwar fast gänzlich im Griff, aber umgekehrt, wenn ich gehe, dann bleibt meinem Mann nichts anderes übrig als bald mal mit ihm spazieren zu gehen. Beim Nachhausekommen, ist dann alles gut.
Genauso geht es fast nicht wenn wir zusammen ins Dorf gehen und dann einer von uns sich von der "Gruppe" trennt. Das findet er auch ganz schlimm und macht dann Drama, und weigert sich ohne den anderen weiter zu laufen. :unsure:
Ein Auto haben wir keines und er steigt uns auch in keines mehr ein, aber das ist ein anderes Thema.
Genauso geht es fast nicht wenn wir zusammen ins Dorf gehen und dann einer von uns sich von der "Gruppe" trennt. Das findet er auch ganz schlimm und macht dann Drama, und weigert sich ohne den anderen weiter zu laufen. :unsure:
Ein Auto haben wir keines und er steigt uns auch in keines mehr ein, aber das ist ein anderes Thema.
noura
Gibst du ihm etwas zu knabbern wenn du weggehst? Vielen Hunden hilft es, wenn sie gar nicht richtig mitbekommen das du gehst.
Ich hab zum Beispiel so ein kleiner Gummiball mit Löchern welche man mit Parfait füllen kann. Chuck liebt das und versinkt total im rumlutschen auf dem Ding, dass er gar nicht mehr realisiert was ich mache.
Ich hab zum Beispiel so ein kleiner Gummiball mit Löchern welche man mit Parfait füllen kann. Chuck liebt das und versinkt total im rumlutschen auf dem Ding, dass er gar nicht mehr realisiert was ich mache.
Herniksy
Glaubst du es ist eher Kontrollwahn oder wirkliche Verlustangst? Das mit dem Trennen der Gruppe tönt für mich eher nach Kontrollwahn, müsste man halt anschauen.
balu06
@yasodhara: Also dachte ich, ich schiebe 2 Stunden später gleich eine kurze 5min. Einheit hinterher, man soll das ja so oft wie möglich wiederholen. Nur dieses Mal, Riesenstress, Dauergewinsel, Ansätze zu Wolfsgeheul und fast dauerhaftes hin und her rennen zwischen den beiden Türen.
:D ach wie gut ich das kenne! Ist vielleicht Eurasier-typisch?! Da ich seit einiger Zeit die gleiche Baustelle habe, kann ich dir leider auch keine guten - neue - Tipps geben. Das vielerorts immer wieder empfohlene ständige Wiederholen von An- und Ausziehen der "Ausgehkleidung", Schlüssel aufnehmen etc. macht Balu auf jeden Fall auch total hibbelig - hat keinesfalls die erwünschte Wirkung.
Was ich derzeit zum Aufbau "benutze", ist der Wäschekorb :rofl: . Lach(t) nicht - aber Balu toleriert es, dass ich mit dem Wäschekorb für unbestimmte Zeit immer mal wieder zur Tür raus gehe. Da kann ich auch mal für eine halbe Stunde ins Coop einkaufen gehen. Und ja - in der aktuellen Jahreszeit packe ich die warme Jacke in den Wäschekorb und laufe die kurze Strecke in den Pantoffeln :rolleyes: . Länger war ich bisher noch nicht wieder unterwegs. Ich weiss auch nicht, ob es einen Unterschied macht, ob der Hund das alleine Bleiben schon mal konnte oder nicht. Bei Balu hat das Problem ja erst vor einem guten Jahr angefangen und wurde durch äussere Bedingungen ausgelöst.
Jedenfalls wirst du gaaaanz viele und vor allem starke Nerven brauchen - toi toi toi!
:D ach wie gut ich das kenne! Ist vielleicht Eurasier-typisch?! Da ich seit einiger Zeit die gleiche Baustelle habe, kann ich dir leider auch keine guten - neue - Tipps geben. Das vielerorts immer wieder empfohlene ständige Wiederholen von An- und Ausziehen der "Ausgehkleidung", Schlüssel aufnehmen etc. macht Balu auf jeden Fall auch total hibbelig - hat keinesfalls die erwünschte Wirkung.
Was ich derzeit zum Aufbau "benutze", ist der Wäschekorb :rofl: . Lach(t) nicht - aber Balu toleriert es, dass ich mit dem Wäschekorb für unbestimmte Zeit immer mal wieder zur Tür raus gehe. Da kann ich auch mal für eine halbe Stunde ins Coop einkaufen gehen. Und ja - in der aktuellen Jahreszeit packe ich die warme Jacke in den Wäschekorb und laufe die kurze Strecke in den Pantoffeln :rolleyes: . Länger war ich bisher noch nicht wieder unterwegs. Ich weiss auch nicht, ob es einen Unterschied macht, ob der Hund das alleine Bleiben schon mal konnte oder nicht. Bei Balu hat das Problem ja erst vor einem guten Jahr angefangen und wurde durch äussere Bedingungen ausgelöst.
Jedenfalls wirst du gaaaanz viele und vor allem starke Nerven brauchen - toi toi toi!
Yasodhara
Hui, sorry für die späte Antwort. Wohin diese Zeit immer verschwindet....?
Ja, den Trick mit was leckeres zum Knabbern geben haben wir natürlich versucht. Einen mit Parfait und Käsestücken gefüllten Kong zB. Er lässt das Ding liegen, kaum sind wir aus der Tür raus, und schaut es bis wir zurück sind auch nicht mehr an.
Ob er nur "täubelet"? Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Rein nach meinem Gefühl würde ich aber meinen, Nein. Das macht er zB wenn ich nochmals ins Bad gehe, bevor wir für den Spaziergang aufbrechen und da kann er ganz deutlich einfach quängeln. Das fühlt sich aber ganz anders an. Ich finde schon, dass er ganz deutlich Stress hat und leidet.
@Balu: Haha, der mit dem Wäschekorb ist ja super. Müsste ich echt mal überlegen, ob wir ihn damit wenigstens um ein paar Minuten betrügen können. Nur schon kurz mal einkaufen ohne Hund wäre praktisch. Das mit dem erhöhten Stress bei wiederholter Übung ist wirklich interessant, das beruhigt mich nun doch sehr, dass ich mir das nicht nur einbilde.
Ja, den Trick mit was leckeres zum Knabbern geben haben wir natürlich versucht. Einen mit Parfait und Käsestücken gefüllten Kong zB. Er lässt das Ding liegen, kaum sind wir aus der Tür raus, und schaut es bis wir zurück sind auch nicht mehr an.
Ob er nur "täubelet"? Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Rein nach meinem Gefühl würde ich aber meinen, Nein. Das macht er zB wenn ich nochmals ins Bad gehe, bevor wir für den Spaziergang aufbrechen und da kann er ganz deutlich einfach quängeln. Das fühlt sich aber ganz anders an. Ich finde schon, dass er ganz deutlich Stress hat und leidet.
@Balu: Haha, der mit dem Wäschekorb ist ja super. Müsste ich echt mal überlegen, ob wir ihn damit wenigstens um ein paar Minuten betrügen können. Nur schon kurz mal einkaufen ohne Hund wäre praktisch. Das mit dem erhöhten Stress bei wiederholter Übung ist wirklich interessant, das beruhigt mich nun doch sehr, dass ich mir das nicht nur einbilde.
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