Zum Inhalt springen

Barf-Fragen

937 Antworten106'548 AufrufeGestartet von Bebbina ·

Rusty
#181
Ich finde es zum davonlaufen. Fängt man sich mal richtig an mit dem Thema Barfen zu beschäftigen dann wird es, von mir aus gesehen, richtig kompliziert. Experten widersprechen sich in vielen Punkten. Habe die Webseite von Pansen Express durchgelesen und die erzählen wieder was komplett Anderes. Z.B.: Fleisch in geschlossenen Packungen auftauen oder Hunde brauchen kein Obst und Gemüse, nein es ist sogar nicht gesund! Krieg echt die Kriese.

Das ist alles so enorm verwirrend dass ich jetzt wieder Trockenfutter in den Napf schmeisse. :ugly:

Guest
#182
meno Claudia, gib nicht schon auf...stelle deine Fragen und wir helfen dir:D

Sabs
#183
Rusty mir gehts im moment fast gleich, ich habe zwar noch nicht ganz umgestellt aber bin schon fast am aufgeben.

Sent from my iPhone using HaustierTalk

Guest
#184
kann mich nur wiederholen...es hat viele Barfer hier im Forum die ein super Wissen haben und alle Hunde leben noch;-)...also stellt eure Fragen

Guest
#185
Ich hab auch eine Frage:

Meine Cousine meinte, dass Barf das Spondylose-Risiko erhöhe. Grund sei, dass das Calzium-Phosphor-Verhältnis kaum richtig "eingestellt" werden kann.

Und statt Barf rät sie eher zum Abkochen vom Fleisch. Man hätte auch Versuhe mit Wölfen gemacht und ihnen einmal Fleisch roh und einmal gekocht gegeben. Die Wölfe hätten klar das gekochte bevorzugt. Naja, nur weil sie es lieber essen, heisst für mich nicht, dass es Gesünder ist :)


Item,weiss jemand was zu dem SpondyloseRisiko?
Ein TA meinte scheinbar zu ihr, die Barfer seien deswegen "gute Kunden" bei ihm.

Disi
#186
Also bei uns sieht's so aus!

80% Fleisch und 20% Gemüse oder Panseninhalt! Circa so sieht es aus:

2 mal die Woche Pansen!
2 mal die Woche Knochen (meist mit Innereien)
1 mal die Woche Fisch
1 mal die Woche Rind
1 mal Pferd/Wild/Hase (was ich halt grad habe)

Innereien gibt's immer mal wieder, Öle in jede Mahlzeit, Kräuter etwa 2-3 mal die Woche!

Ich halt mich nicht an das was im Internet steht, frage blättermagen oder barf and more oder die Barfbibel! :D

Emmaline
#187
Ich war zu Beginn auch ziemlich überfordert. Habe dann einen Plan gemacht und von Patrizia (buonviando) kontrollieren lassen.
Habe mit den Prozentangaben von den Barf-Broschüre von S.Simon gerechnet und die Zahlen dann nach den üblichen Packungsgrössen gerundet. Also verfüttere ich zB 250g Pansen pro Woche was genau einer (halben) Wurst entspricht. Das macht auch das Portionieren leichter :-)
Dann habe ich eine Liste mit den Angaben was ich pro Woche ungefähr füttern soll und schreib auf, was er schon bekommen hat. Dann seh ich gleich, wenn ich eine Woche zB noch keine Innereien gegeben habe und kann das noch machen.. Inzwischen füttere ich auch mal nach Gefühl, habe aber immer mit der Liste die Übersicht, ob ich auf Dauer was zuviel/zuwenig füttere..
Ausserdem mache ich es so, dass ich das Fleisch nach dem Kaufen halb auftauen lasse (im Kühlschrank) und dann portioniere und wieder einfriere. So kann ich am Vorabend einfach aus dem TK nehmen was es am nächsten Tag geben soll..

Turbokäthy
#188
Ich finde es zum davonlaufen. Fängt man sich mal richtig an mit dem Thema Barfen zu beschäftigen dann wird es, von mir aus gesehen, richtig kompliziert. Experten widersprechen sich in vielen Punkten. Habe die Webseite von Pansen Express durchgelesen und die erzählen wieder was komplett Anderes. Z.B.: Fleisch in geschlossenen Packungen auftauen oder Hunde brauchen kein Obst und Gemüse, nein es ist sogar nicht gesund! Krieg echt die Kriese.

Das ist alles so enorm verwirrend dass ich jetzt wieder Trockenfutter in den Napf schmeisse. :ugly:
Claudi, lass dich nicht verrückt machen von all diesen gescheiten Seiten. Lies die Broschüre von Swanie Simon, mach einen Futterplan und achte vor allem darauf, was Rustys Verdauung dir sagt. Du hast ja mit Patricia einen Ernährungscrack in der Nähe. Nur Mut, und wie Cathi schon geschrieben hat: Frag einfach :)

Turbokäthy
#189
Ich hab auch eine Frage:

Meine Cousine meinte, dass Barf das Spondylose-Risiko erhöhe. Grund sei, dass das Calzium-Phosphor-Verhältnis kaum richtig "eingestellt" werden kann.

Und statt Barf rät sie eher zum Abkochen vom Fleisch. Man hätte auch Versuhe mit Wölfen gemacht und ihnen einmal Fleisch roh und einmal gekocht gegeben. Die Wölfe hätten klar das gekochte bevorzugt. Naja, nur weil sie es lieber essen, heisst für mich nicht, dass es Gesünder ist :)

Item,weiss jemand was zu dem SpondyloseRisiko?

Ein TA meinte scheinbar zu ihr, die Barfer seien deswegen "gute Kunden" bei ihm.
Also wenn der Hund genügend Calcium und Phosphor erhält, sehe ich da ehrlich gesagt, kein Problem. Wichtig ist halt schon, dass man zu Beginn des Barfens einen individuellen Futterplan erstellt, in dem auch Calcium und Phosphor berücksichtigt werden .

Wird das Fleisch gekocht, geht das Eiweiss im Fleisch kaputt. Allerdings gibt es auch Hunde, die kein rohes Fleisch vertragen. Es gibt beim Rohfüttern halt einfach kein Patentrezept, dass für jeden Hund zutrifft. Drum finde ich das Ganze eine gute Alternative zum Fefu, wenn der Hund ein Ernährungsproblem hat. Gesund ist, was der Hund am Besten verträgt :) .

Rusty
#190
Danke fürs Mutmachen. Hab jetzt doch nochmal den Futterplan nach der Broschüre neu erstellt und werde ihn von Patrizia anschauen lassen.

Emmaline
#191
Genau, dann kann gar nichts schief gehen! Du packst das schon und es macht ja auch viel Spass :-)

Guest
#192
Also wenn der Hund genügend Calcium und Phosphor erhält, sehe ich da ehrlich gesagt, kein Problem. Wichtig ist halt schon, dass man zu Beginn des Barfens einen individuellen Futterplan erstellt, in dem auch Calcium und Phosphor berücksichtigt werden .

Wird das Fleisch gekocht, geht das Eiweiss im Fleisch kaputt. Allerdings gibt es auch Hunde, die kein rohes Fleisch vertragen. Es gibt beim Rohfüttern halt einfach kein Patentrezept, dass für jeden Hund zutrifft. Drum finde ich das Ganze eine gute Alternative zum Fefu, wenn der Hund ein Ernährungsproblem hat. Gesund ist, was der Hund am Besten verträgt :) .
Danke! Muss mich da mal ins Calzium /Phosphorverhältnis mal einlesen

Andere Frage

Lachsöl ist ja gesund und gehört beim Barf dazu.

Ersetzt eine lachsfütterung (bei mit Lachs gewolft von barf&more, sehr fettig) die Lachsöl gabe?

Hab wo gelesen, dass eben nicht!

Verstehe den Zusammenhang eben nicht ganz,..

Kiss
#193
In der Natur würde ein wilder Canide doch auch kein Oel finden, aber fette Fleischstücke, je nachdem und oder eben auch frischen Lachs, welcher viel Fett enthält.
Ich nütze die pflanzlichen Oele wie Hanföl auch nur wegen dem hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren.

chimbazi
#194
In der Natur würde ein Beutegreifer auch keine Masttiere aus Massentierhaltung und Gemüse aus dem Treibhaus zu fressen bekommen.

Sondern sich Beute greifen, welche in Freiheit gelebt und ernährt hat, dessen Muskulatur normal entwickelt und deren Fettgehalt ein natürlicher ist.

Kiss
#195
Selbst ich als Mensch kann damit leben, dass es heutzutage nicht mehr so ist, denn nicht jeder ist Selbstversorger mit Bauernhof und oder hat Zeit und Lust für einen eigenen Garten.
Trotzdem halte ich frisch gekauftes Gemüse immer noch für besser als Junkfood.

Emmaline
#196
Habe auch mal eine Frage: Wie füttert ihr Leistenfleisch? Zu was zählt ihr das und wie viel/oft verfüttert ihr es?

aurelian1
#197
Z.B.: Fleisch in geschlossenen Packungen auftauen oder Hunde brauchen kein Obst und Gemüse, nein es ist sogar nicht gesund! Krieg echt die Kriese.
Na ja, Tatsache ist, dass Wölfe nicht von Gemüse leben und auch nicht auf die Mägen der gerissenen Tiere scharf sind, die mit Gemüseresten voll sein mögen. Ich weiß auch keinen Grund, warum sie auf Gemüse angewiesen wären. Das einzige Vitamin, das nicht ausreichend in Fleisch vorhanden ist, ist Vitamin C, und genau das synthetisieren sie selbst. Auch habe ich noch keinen Wolf gesehen, der Getreide frisst. Wölfe und Wildhunde fressen gelegentlich Wurzeln und auch Früchte, vor allem bei Nahrungsknappheit. Ich würde mich schon daran halten, was Wölfe fressen, denn die wissen es vermutlich noch am besten. Vor allem, wenn der Hund noch in etwa von seinem Gebiss her mit einem Wolf vergleichbar ist und nicht den ganzen Tag am Sofa liegt, sondern sich bewegt. Ich persönlich finde dieses denaturierte Trockenfutter das Übelste, was man einem Hund antun kann. Die ganzen Gelenksprobleme und frühen Erkrankungen kommen nicht von ungefähr.

PS: Wenn der Hund Obst und Gemüse mag, soll er es bekommen. Egal ob ganz oder gerieben, verwerten kann es so und anders nicht. Am ehesten verwertbar wäre noch tiefgekühltes oder gekochtes Obst/Gemüse, weil dort die Zellstrukturen zerplatzt sind. Wir haben/hatten Hunde, die Gemüse/Obst mögen und andere, die es ablehnen. Letzteren jubeln wir es inzwischen auch nicht mehr mit dem Fleisch unter.



Wie füttert ihr Leistenfleisch? Zu was zählt ihr das und wie viel/oft verfüttert ihr es?


In grosse Stücke geschnitten, wir zählen es zum Fleisch. Wieviel: Der eine (40 kg) bekommt am Abend davon zB ein halbes Kilo, der andere (30 kg) ein Drittel Kilo (in der Früh bekommen sie auch Futter und mittags etwas Knochen mit Fleischresten oder Hühnerhälse). Wie oft? Wie es sich ergibt, es ist ein Fleisch von vielen. Sie bekommen Rind, Huhn, Pferd, Lamm, sowohl Muskelfleisch als auch Innereien (Herz = Muskelfleisch), Fisch (Dorsch, Sardinen tk (Coop) und Sardellen tk (Migros), Lachsreste) und Pansen-Zeugs. Nur Kutteln mögen und vertragen sie nicht, seltsam, denn weisser Pansen ist kein Problem.

Unolino
#198
Kann es sein, dass Migros die Poulethälse aus dem Sortiment genommen haben? Die stehen da nicht mehr angeschrieben :(

aurelian1
#199
Und statt Barf rät sie eher zum Abkochen vom Fleisch. Man hätte auch Versuhe mit Wölfen gemacht und ihnen einmal Fleisch roh und einmal gekocht gegeben. Die Wölfe hätten klar das gekochte bevorzugt. Naja, nur weil sie es lieber essen, heisst für mich nicht, dass es Gesünder ist
Ich habe früher mal bei der Fütterung im Wolfforschungszentrum bei Wien zugesehen. Da hat man ihnen rohe ganze Hühner hingeworfen. Was mich damals noch erstaunt hat, habe ich doch auch immer gehört, dass diese Knochen gefährlich seien. Wir geben ihnen trotzdem keine Teile mit Hühnerknochen außer Hälse, denn ein Wolf ist sicher geschickter bei solchem Futter.

Dass man dort für die Fütterung das Fleisch auch mal abkocht, wäre mir neu.......

Allerdings gibt es Hunde, die kein rohes Fleisch wollen, was zwar schon eigenartig ist, dann kann man sie halt nicht barfen.....

aurelian1
bearbeitet #200
Nein, wir haben erst heute wieder Hühnerhälse gekauft, tiefgekühlte um 1.80/500g. In großen Coops/Supermarkt gibts auch frische, sind aber teuerer.

Aber man bekommt nicht in allen Migros-Filialen alles. Der eine hat keine Suppenknochen, der andere keine Innereien. Daher gehen wir mal zum einen, mal zu andern für die Sachen, die wir zusätzlich zum Fleisch aus dem Barfshop kaufen. Den Dorsch kaufen wir immer beim Lidl (6.50/kg und aus nachhaltiger Fischerei), wobei ich es allerdings etwas problematisch finde, solche Sachen an Hunde zu verfüttern anstatt beim Schlachten übrigbleibende Teile, die nicht primär für die menschliche Ernährung dienen).

Hier noch ein weiterer der seltenen Hinweise, dass Hunde auch ohne Gemüse auskommen können:

http://www.barf-blog.de/rohfuttern-ohne-obstgemuse-geht-das/

Seite 10 von 47 · 938 Beiträge in diesem Thema