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Wie haltet ihr eure Hunde?

70 Antworten4'260 AufrufeGestartet von Disi ·

Disi
#21
@ Frau D
warum möchtest du das deine Hunde sich an dir orientieren und nicht "selbständig" entscheiden/sind? (ich frage rein aus Interesse) Ich wollte von anfang an das gegenteil, darum habe ich mich für eine so selbständige Rasse entschieden.
Klar ist es mir wichtig das mein Hund draussen sehr sehr gut hört, da ich ihnen ja Freilauf gewährleisten möchte, aber auch das versuche ich spielerisch zu gestallten!
Deinen satz den Troll schon hervorgehoben hat finde ich super, behaupte das auch bei uns so anzuwenden, aber beim durchlesen habe ich gemerkt wie unterschiedlich wir doch alle handeln!
Auch ich kann manchmal rabiat sein (früher mehr als heute) und das in situationen wenn Sii-faa sich z.b. total in gekeife reinsteigert, fast hysterisch wird und auf Durchzug stellt. Obwohl ich es besser fände ihn dann aus der situation zu nehmen und mit Distanz langsam wieder heranzuführen, kann es passieren das er sehr unsanft landet und ich sehr laut werde. (ich abeite aber noch dran)
Ach ja Trainiert wird jeder Hund einmal die woche, ich würde aber gerne mehr Sport einbauen. Bin in Verhandlungen mit meinem Freund :grumpy: :D
Knurren ist ein grosses Thema! jetzt z.b waren wir 90 Minuten draussen, sie konnten rennen, wir haben etwas Unterordnung gemacht und Suchspiele. Jetzt liegen sie erledigt schlafend im Körbchen. Wenn ich jetzt hingehe und kuscheln würde, würden sie knurren, aber ich finde das ich da selber schuld wäre weil sie erstens im Körbchen sind, zweitens sich zurückgezogen haben und drittens auch ihre Ruhe wollen!
Was denkst ihr?

lg disi

Bibu
#22
@Disi

ich kenne deine Rasse zu wenig um urteilen zu können. Ich persönlich würde kein Knurren haben wollen, nicht gegenüber mir...

Als Duffy ganz am Anfang einmal meinte Sie müsse mich stellen, hat Sie eine Gratis-Flugstunde erhalten, was aber nachher nie mehr nötig war... Sie war von Anfang an nicht ganz ohne, am Montag war mein kleinen Bruder da und setzt sich einfach mal in Ihr Körbchen...No Problem und ich möchte es nicht anders...

Ist aber um gottes willen kein Angriff :peace:

IndiThorEskia
#23
Seeehr spannend :thumbsup: Bin eigentlich mit den meisten einer Meinung, klar gibts Sachen, die ich anders mache, aber genau das, was Troll hervorgehoben hat, finde ich au genau auf den Punkt! :thumbsup:

Meine Hunde dürften MICH nie und nimmer anknurren, d.h. klar - es ist eine Warnung, was prinzipiell schon ok ist, da Kommunikation - Aaaaber, zB. beim Tierarzt, bei Verletzungen, bei einem Autounfall und und und muss mein Hund absolutes Vertrauen in mich haben, was ich auch von Anfang an mit jedem Hund übe und übe :headbang: Für mich heisst das unter anderem auch, dass ich ihm Futter, Knabbersachen, Spielzeug, Decke, Bettli eben alles jederzeit wegnehmen und geben kann - wann ich will und das so entscheide. Handkehrum darf ich meine Hunde abknutschen, auch wenn sie schlafen und zB. ihre Ruhe haben wollen. Das mach ich natürlich normalerweise nicht, weil sie ja zur Ruhe kommen sollen zuHause, aber ich will das können, ohne Geknurr! :ugly:

Unter den Hunden dürfen sie knurren, ich wünsche es sogar, weil es Kommunikation ist! :thumbsup:

IndiThorEskia
#24
Achja was ich noch vergessen habe: Im Haus möchte ich auch nicht immer verfolgt werden, obwohl v.a. die Kleine das sehr gern macht, um zu schauen, wohin ich gehe, was ich mache und ob sie vielleicht "helfen" kann :laughingmyassoff:

Im Notfall schicke ich sie auf ihren Platz oder mach einfach die Türen zu. Sonst dürfen sie aber Hund sein - und das so oft wie möglich! :zora:

Disi
#25
Ich kann bei meinen Hunde ja alles machen, TA, Sachen aus dem Mund nehmen, mich zu ihnen setzen und und und... aber wenn sie schlafen wollen sie Ruhe!
Ich würde handkehrum NIE erlauben das jemand ins Körbchen von meinen Hunden geht! Das ist ihr Rückzugsort wo sie von allen, wie auch von mir in Ruhe gelassen werden und dort liegen sie wenn sie entspannen wollen oder ruhe! Noch heiliger ist die Boxe, dort darf schon mal gar niemand ran (ausser wir) weil wenn sie sich in die zurückziehen ist es wie wen ich ins Bett gehe und das Licht lösche! Aber man kann sie sehr gerne rausrufen. Genauso wie meine Hunde meinen Privat Raum akzeptieren müssen, gewähre und akzeptiere ich ihren! Sprich bettchen, Boxe, ruhezeit!
Hat es sonst noch jemand so?

übrigend danke allen für die tollen und ehrlichen antworten! :peace:

lg

IndiThorEskia
#26
Ok Disi, das stimmt schon, da hast du Recht! ^^^^ :thumbsup: Ausser mir darf sonst auch nur mein Ex-freund (den sie lieben) die Hunde anfassen beim schlafen, nicht weil sie etwas tun würden, sondern, eben wegen der Ruhe. Und normalerweise bekommen sie diese zu genüge.
Indi zB. hat ihr Körbli-Täschli für ÖV - wenn wir das Auto zB. in der Garage haben. Dort muss aber gar niemand v.a. KEINE Kinder reinfassen, sonst würde sie schnappen, weil das ihr Plätzli ist, wo sie ihre Ruhe haben will und darf/soll!!!! Bei Thor ist es einfach, der liegt irgendwo und pennt und solange ihm niemand auf die Pfote oder den schwanz tritt, ist für ihn die Welt in Ordnung :love: Schmusen, streicheln, Hoi säge, anfassen - JEDERZEIT GERN :laughingmyassoff:

Box hab ich nur für die Kleine und nur in Auto.

Disi
#27
Nöö ich als Mensch kann mich zurückziehen und mal was für mich machen um runterzufahren oder was auch immer! Der Hund kann das nicht, er ist angewiessen das wir ihm das gewähren! Darum sind Hundebetten nur für hunde und manchamal für uns.
habs jetzt mal versucht und bin zum schlafenden Sii-faa. er leckt sich grad denn mund, schaut weg und sendet alle signale die er kann das er das nicht will. Habe ihn gestreichelt, und es war ok, aber wohl war es ihm nicht! dann muss ich es auch nicht machen irgendwie. Aber klar wenn er auf dem sofa ist und wir dazukommen und er knurrt, dann adiooos sifilini :P

Spuki
#28
ich finde das sehr in Ordnung, dass ich mein Hundi in Ruhe lasse wenn er in seinem Bett schläft. Aber das mussten wir ihm lernen, dass er in Ruhe in seinem Bett schlafen kann ohne immer Kontrolle machen zu müssen. Aber das ist ein anderes Thema. Ich möchte aber nicht, dass er mich anknurrt wenn ich mich neben ihn setze oder anfasse wenn er am schlafen ist. Klar ist es seine Kommunikation, aber wie es Troll sagt, ich knurre Spike auch nicht an, wenn ich auf dem Sofa etwas relaxe und er zu mir kommt. :escape:

IndiThorEskia
#29
Nein, beknurren tun die wenigsten ihren Hund :laughingmyassoff: ABER: wegweisen ist für den Hund ähnlich wie bei uns umgekehrt, wenn er uns anknurrt :headbang: Musste das stark üben mit Eskia, die wollte immer und überall und immer und überall schmusen, sie musste erst lernen, dass nicht immer, wenn sie das gerne möchte, geschmust wird :solace: Auch ein wichtiger Erziehungspunkt finde ich im Alltag - sonst wäre sie auf mich drauf gelegen im Zug, im Auto, bei der Arbeit auf dem Bett ... :laughingmyassoff:

Bijou
#30
also bei uns gibt's auch nur soviele regeln wie nötig und kein tag ist wie der andere :D

morgens wenn wir aufmüssen, schläft lisa friedlich noch eine runde weiter. ihr schlafplatz ist unter dem bett. ursprünglich legte ich ihr bettli neben mein kopfende, das hat sie dann eigenmächtig unters bett verschoben. wieso nicht? micht störts nicht :thumbsup:
die katzen sind natürlich die ersten wachen seelen bei uns. sie werden auch als erstes gefüttert, sonst verfolgen die mich und terrorisieren mich mit ihrem gejammer.. :evil:
danach mache ich noch ein feines z'morgen für meinen partner, mache mich fertig mit duschen und allem und dann weck ich nach ca. 45 minuten morgenritual klein lisa. nach langem gähnen und strecken ist sie dann auch mal so halbwegs anwesend. als kleiner morgenmuffel muss ich noch nicht viel von ihr haben.
wir gehen raus, machen schnell pipi und schon gehts ab zu meinen lieben nachbarn, die sich lisa den tag durch annehmen. abends wird sie dann von meinem partner wieder abgeholt und die beiden warten dann schön brav bis ich nach hause komme. :P

sobald ich da bin gibts einen spazierganz von ca. 30 minuten, da kann sie machen wie sie will. jedoch halt immer nur an der ausziehleine, da sie immer noch sehr schlecht auf fremde hunde reagiert (besonder die grossen :S ) .
danach ist es bei uns so, dass wir erst zur ruhe kommen, selbst essen und dann so zwischen 19 - 20.30 füttere ich die tiere. da gibts als extra für alle feines nassfutter :love: die katzen füttere ich auch zeurst, aber nur aus dem grund weil ich lisa auf ihren platz schicken kann und sie auch schön artig wartet bis sie dran ist. die katzen machen das hingegen nicht :ugly:

danach wenn alle satt und glücklich sind gibts massenknuddeln auf dem sofa mit allen tieren und menschen. :love:

dann gegen 22 uhr gehe ich das letzte mal mit lisa raus. meist nur kurz damit wir schnell ins bett kommen.

sofa und bett sind für lisa tabu (ausser sofa wenn ich sie raufnehme). bei besuch wird sie angebunden und muss auf ihrem platz warten bis sie ruhig ist. ansonsten gibts keine regeln, da sie von natur aus ein prima hund ist. sie bettelt nicht, ist ruhig, sauber und möchte auch sonst immer gefallen. eigentlich ein rundum unkomplizierter und unauffälliger hund :thumbsup:

leider sind bei uns einige unangenehme und blöde "regeln" gekomen, seit sie ihr bandscheibenproblem hat...
- kein hüpfen auf gegenstände oder menschen
- keine spaziergänge über 1 stunde
- kein treppen laufen mehr! ohne ausnahme
- und unterwegs sind wir nur mit grosser tasche, für den fall das sie nicht mehr kann oder eine lange treppe kommt oder so (mein rücken schmerzt auch schon, sie wiegt gute 6kg :ugly: )
das ist alles recht mühsam und unschön für lisa (und mich), aber zum wohle des hundes tut man doch (fast) alles :peace:
zum ausgleich machen wir dafür viel kopfarbeit mit ihr und ganz viele suchspiele. auch tricks kann sie schon viele und lernt immer mehr dazu, wie ein kleiner zirkushund :zora:

inhii
#31
ohhh, spannend.

Also ich sprechen nun von den jetzigen 2, Früher war ich strenger brauchte es aber auch.

Meine Hundis, dürfen sich frei in der Wohnung bewegen, in allen Räumen haben sie jederzeit zutritt. Wenn Pyri die Katze belagert (verstehen sich noch nicht 100%) dann mache ich mal 1-2 Std. das ,,Katzenzimmer,, zu damit beide Ruhe haben.

Die Hunde dürfen aufs Sofa, müssen aber jeder Zeit akzeptieren dass sie runter müssen wenn ich es will. Bett ist tabu da gibt es ärger.. :evil: Sie schlafen aber im Schlafzimmer, die Türe ist dann zu damit die Katze die ganze Wohnung hat und es keinen Ärger in der Nacht gibt..

Am Morgen mache ich zuerst den Spaziergang, dann Esse ich... Also nein, die Hunde essen zuerst. Diuni muss ich zum Napf bitte, Pyri muss warten bis ich Ok gebe.

Sie müssen auch nicht aufstehen wenn ich wo durch will, ich will dass ich rübersteigen kann ohne das sie zucken. Sie bekommen auch hie und da was vom Tisch auch wenn sie nicht mal so betteln. Diuni schaut einfach und Pyri liegt unter dem Tisch. Ich halte herzlich wenig von den üblichen ,,Boss-Markiererei,, durch Schikanen wie vom Liegeplatz wegscheuchen usw.

Fressen, Kochen usw. kann ich jederzeit wegnehmen ohne das sie doof tun ansonsten würden sie eins kassieren. Sie haben auch nicht mich sonst in irgendeiner Situation anzuknurren oder ähnliches, da hätten sie auch eine Ohrfeige. Haben sie aber auch noch nie gemacht...

Anfassen beim Schlafen mache ich nie, sie sollen die Gewissheit haben dass sie bei mir Ruhe und Schutz haben.

Von wegen in Bett vom Hund sitzen, klar man testet es mal von wegen Lustig... aber das ist den Hunden sowas von egal. Sie haben ein Bettchen aber sie liegen nur in der Nach wirklich drin ansonsten einfach irgendwo am Boden...

Verfolgt werden im Haus.. Das ist Ansichtssache. Ab wann ist es verfolgen? Bedrängen, belagern. Meine dürfen bei mir liegen aber nicht auf mir. Manchmal liegen sie bei mir, jetzt grad sind sie irgendwo.. Was ich nicht leiden kann und Pyri früher machte, wenn ich koche zwischen mir und Herd liegen. Das ist belagern und so wurde sie weggeschickt und dort den Platz sehr ungemütlich gemacht... Ich musste auf einmal all paar Sek. Die Schublade öffnen Upss... :evil:

Wenn sie alleine bleiben müssen (was sehr selten und nur kurz ist) wird die Katze zur Sicherheit sind Zimmer getan. Die Hunde sind zusammen was für mich logisch und normal ist. Sie essen 2-3m voneinander entfernt usw. Es gibt keinen Grund sie zu trennen.. Fände das Leben echt mühsam wenn man die Hunde trennen muss für alltägliche Sachen wir füttern usw. Pyri ging nur einmal an den falschen Napf, eins kassiert von mir und niemehr geht sie hin...

Kenne Welche ihre Hunde (4 Stk. ) die meiste Zeit trennen müssen. An Leinen angebunden in verschiedenen Ecken weil sie sonst auf einander losgehen. Finde sowas unmöglich.. :grumpy: warum dann 4 Hunde? Um so zu Leben... naja..

Natascha
#32
Ich glaube ich habe die langweiligsten Hunde dieser Welt :D obs an der Haltung liegt ? :huh:

Tabuzonen haben wir keine im Haus, sie dürften in alle Räume gehen tun sie aber nicht. In der Küche sind sie nur wenn ich ihre Futterschüsseln in die Hand nehme, ansonsten wissen sie das dort nichts spannendes stattfindet. Hauptaufenthaltsraum ist das Wohnzimmer-Esszimmer (offen) und das Büro. Dort haben sie auch ihre Schlafplätze. Sofa wird auch von ihnen mitbenutzt. Im Schlafzimmer hat es auch noch Schlafplätze die werden in der Nacht auch gebraucht sie sind am morgen des öftern aber auch im unteren Stock. Der Garten wird und kann zum versäubern, spielen und dösen benutzt werden. Morgens gehn wir je nach Lust und Laune raus, das kann um 7.00Uhr sowie um 9.00uhr sein ( mind. eineinhalb Stunden) da wird geschüffelt, gespielt, gerannt oder einfach nur gelaufen. Futtersuchen, etwas Impulskontrolle ect. ist immer dabei. Zu Hause wird dann gefressen und danach seh ich die bis Mittag nicht mehr. Die Schlafen dann draussen oder drinnen. Am Mittag kommen sie die restlichen Familienmitglieder begrüssen und liegen in der Nähe wenn wir Essen. Anschliessend gehen sie wie Uehrchen in den Garten, laufen um den Zaun, versäubern sich, und legen sich wieder hin, bis wir dann wieder für einhalbstunden rausgehen. Oftmals begleiten uns Menschen und Hundefreunde da erwart ich dann nur den Grundgehorsam ( Zu mir, raus da, warten, Sitz oder Platz) ansonsten können sie Hund sein. Wenn wir dann nach Hause kommen geht es in den Garten und entweder wird das Abendessen noch im Garten gesucht oder wir spielen zusammen eine Runde und gehen dann rein und sie bekommen ihr Abendessen. Dann herrscht wieder Ruhe und sie dösen. Ausnahmen gibt es immer, wenn wir auf Besuch gehen ( es gibt da wirklich nette Menschen die mich die drei mitnehmen lassen)Ich fahr auch oft mir dem Auto irgendwo hin zum laufen. Untereinander gibt es keinen Zank um gar nichts. Da ist wirklich Friede, Freude Eierkuchen ! Vielleicht liegt es am Alter oder der Konstellation ! Der Altrüde ist ca. 10, der jüngere 7 und Shanti ca. 3 Jahre alt. Ausser wenn Schmerzen da sind hat mich noch keiner angeknurrt, gibt ja keinen Grund dazu. Wegnehmen kann ich ihnen alles ( mit Shanti bin ich noch am tauschen wenn sie draussen was leckeres findet, bei den Jungs genügt ein Aus oder im Liechtensteinerdialekt :"los luaga was do häsch " Einzige Baustelle :Atis (7) Abneigung gegen Hunde die er nicht kennt. Da haben wir schon alles mögliche Probiert, er mag sie nicht. Mittlerweile ignoriert er sie und kann mitlaufen, rennt einer mit ihm,bleibt er angewurzelt stehen und dreht den Kopf weg, wird er weiter bedrängt geht er drauf. Am Anfang als er zu uns kam war es ganz schlimm, da haben wir so einiges wegtrainiert er wird sein Wesen aber behalten und das werden wir wohl oder übel akzeptieren müssen. Mit ihm heisst es immer aufgepasst er lässt sich sehr gut abrufen und anleinen und dann weiss er es kommt kein Hund an ihn ran. Ansonsten wie gesagt ist wirklich Ruhe bei uns, fast schon langweilig wenn ich das alles lese ;) Achja zu ihnen setzen oder liegen können alle Familienmitglieder, wenn sie das nicht wollen stehen sie auf und gehen an einen anderen Platz ohne murren. Das nur auf dem Wohnzimmer oder Bürosofa, in ihre Körben liegen wir nicht, die gehören ihnen, die sind uns zu unbequem ! Angeknurrt wurde ausser mir noch kein Familienmitglied und das auch nur wenn ich eine schmerzende Stelle untersuche, das ist für mich so auch in Orndung, ich hab dann auch verstanden das es dort weh tut.

Bijou
#33
[QUOTE='inhii]Kenne Welche ihre Hunde (4 Stk. ) die meiste Zeit trennen müssen. An Leinen angebunden in verschiedenen Ecken weil sie sonst auf einander losgehen. Finde sowas unmöglich.. warum dann 4 Hunde? Um so zu Leben... naja..
[/QUOTE]das ist ja blöd! das würde ich auch nicht wollen. bei uns bei hund und zwei katzen müssen alle miteinander klar kommen. ich bin da radikal. auch wenn die katzen mal untereinander streiten, geh ich dazwischen und schreie und tobe bis alle sich verkriechen. ich erlaube keinen streit unter meinem dach. alle tiere sind auf gleicher stufe und müssen sich akzeptieren und respektieren. bis jetzt hat das immer gut geklappt und alle leben nun friedlich zusammen. lisa und unsere kätzin sind sogar ein herz und eine seele.

damit meine ich natürlich nicht kleine raufereien oder spielerisches jagen oder was auch immer. sondern wirklich so streit wenn die fetzen fliegen, gefaucht oder geknurrt wird..

Chilli
#34
Wenn ich morgens (zwischen 10 und 10:30 Uhr :D ) aufstehe, schlafen alle Hunde. Die Zwerge im oberen abgetrennten Stock, Fly und Bobby unten in Ihren Hundebetten. Nach der Morgentoilette schalte ich den PC an und bereite den Arbeitstag vor. Dann wecke ich die Zwerge und bringe sie in den Garten zur Versäuberung. Die beiden kommen meist ganz schnell wieder rein und wollen weiterpennen. Ich nehm sie dann wieder mit nach oben, wo sie dann pennen bis ca. 12:30 Uhr. Ich arbeite....

Zwischen 12:30 und 13:30 füttere ich alle Hunde. Bobby und Fly zuerst im unteren Stock. Im gleichen Raum jedoch einige Meter voneinander entfernt. Dann kommen die Zwerge an die Reihe - gleiches Prinzip.

Chilli muss/darf anschliessend weiterarbeiten. Fly und Bobby können dank Hundeklappe jederzeit selber in den Garten. Fly pennt manchmal etwas draussen nach dem Essen, wenns Wetter schön ist.

Nachmittags mind. 1 Stunde nach dem Essen dürfen die Kleinen dann länger in den Garten (Bobby muss drin bleiben - Absperrgitter) sich versäubern, schnüffeln, spielen usw. Manchmal machen wir auch Suchspiele oder kleine Geschicklichkeitsspieli. Irgendwann ruf ich dann "gömmer ine" und die beiden kommen angesaust. Wir gehen dann zurück in die obere Etage. Die Zwerge schlafen oder spielen dann weiter. Ich - ratet mal - arbeite :P

Später Nachmittags, wenn ich nicht mehr auf Stand-By für meine Kunden sein muss, gehts dann raus mit den Zwergen für ca. 2 Stunden. Sie lernen gerade, hinter mir zu laufen - ohne Leine. Zwischendurch mach ich immer mal wieder UO Übungen mit Ihnen aber lass sie natürlich zwischendurch auch rumtoben, wenn ich "zu mir" rufe, ist allerdings Schluss und wir gehen zusammen weiter.

Zurück zu Hause dürfen sie manchmal nochmals in den Garten oder sonst wieder nach oben. Ich sitze wieder vorm PC und arbeite mein Zeugs auf (und hänge nicht zu knapp im Hundi :ugly: :headbang: ). Zwischen 7 und 8 Uhr geh ich dann gemütlich mit Fly raus. Wir legen keine grossen Distanzen mehr zurück, dafür darf er an jedem Grashälmchen schnüffeln und sich soviel Zeit lassen wie er möchte. Das ist jeweils meine Zeit zum Abschalten, richtig entspannend, dieses Geschlurfe :D

Später gehen dann mein Partner und ich, oder auch ich oder er mal alleine mit Bobby raus (ca. 1.5 Stunden) und üben mit ihm Hundebegegnungen und trainieren mit dem Futterdummy, machen mal ein Suchspiel und UO Übungen).

Um ca. Mitternacht gehts für die Zwerge dann zum letzten Abendbisi raus in den Garten, bevor wir zu Bett gehen.

Am Wochenende gehen wir zusätzlich auch alle Zusammen noch raus, je nach Programm oder Zeitfenster.

Generell gelten bei uns folgende Regeln für alle Hunde:
nicht aufs Bett,
nicht (mehr) aufs Sofa,
kein Anspringen oder permanentes Verfolgen von uns Menschen,
die Hunde müssen ab und zu ein Streicheln während dem Fressen oder auch mal den Griff in den Futternapf tolerieren (ohne Knurren selbstverständlich),
die Küche ist seit der Anschaffung der Absperrgitter auch Tabuzone während ich das Futter herrichte,
bei Besuch darf kurz gebellt werden, danach ist Ruhe,
das (kurze) Warten in den Hundebetten falls von mir gewünscht,
kein vor mir durchdrängeln bei Türen, Treppen usw.

Ansonsten dürfen sich die Hunde (Fly und Bobby im EG und Garten, Morris und Dasha im oberen Stock) frei bewegen. Spielzeug und Knochen (im EG nicht, da Fly mal fast einem grossen Kauknochenstück erstickt ist, da er das Ding ganz runterschluckte :shock: ) liegen bei uns zur freien Verfügung rum.

Chilli
#35
[QUOTE='Bijou]das ist ja blöd! das würde ich auch nicht wollen. ..
[/QUOTE]
Bei uns ists ja leider ähnlich, allerdings muss bei uns, dank genügend Platz, kein Hund angebunden sondern Bobby mit Absperrgittern von den Chihuahuas getrennt werden. Wir sind halt eine Patchwork-Familie (aus Hundesicht) und Bobby akzeptiert nun mal keine anderen (jüngeren) Hunde neben sich, resp. ist permanent gestresst und angepisst und somit unberechenbar, haben wir ja erst gerade erlebt. Wenn mein Partner und ich vor unserem Kennenlernen keine Hunde gehabt hätten, würde die Situation garantiert ganz anders aussehen - gewollt haben wir das so bestimmt nicht, entspricht das Ganze doch so überhaupt nicht meinen Idealvorstellungen eines Hunderudels! Aber nun ist es halt so und wir haben entschieden, keinen unserer Hunde deswegen wegzugeben. Es ist eine reine Gewöhnungssache und keiner der Hunde ist unglücklich so, im Gegenteil, die Kleinen sind sicher, haben genug Platz und sich auszutoben und Bobby & Fly, die Rentner, haben unten ihre Ruhe vor dem Gewusel.

Frau_D.
#36
@Disi: Vielleicht hört sich der Satz seltsam an, aber... Anti ist ein inzwischen 67cm hoher und 34kg schwerer Hund, der einem Schäferhund überraschend ähnlich sieht. ;) Er ist nicht aggressiv, aber er ist doch ein junger, stürmischer Rüde - und ich will mit ihm keinen Konflikt mit anderen Parteien provozieren. Also entscheide ich, welchen Menschen er begrüssen darf, weil es einfach zu viele Leute gibt, die Angst vor Schäfern haben. Ich entscheide, welche Hunde er besteigen darf - nämlich gar keine, ausser es geschieht im Rahmen einer Kommunikation in angemessenem Masse (Maße *gr* :D ). Ich entscheide, von wem er Futter nehmen darf, damit er nicht bei jedem bettelt / stiehlt / wildfrisst, und ich entscheide, wann wir über die Strasse gehen / aus dem Auto hüpfen / losrennen... weil auch ich mit meinem Kampfgewicht keinen 34kg-Allradantrieb mit Leichtigkeit stoppen kann. Ich entscheide zumindest im Moment übrigens auch, dass Anti keinen Katzen hinterher rennen soll... mal schauen, wie lange das noch funktioniert. :D

Anti ist innen drin ein Wolfhund und sowieso sehr selbstständig. Seine Selbstständigkeit darf er voll ausleben, wo es in dieser Gesellschaft eben möglich ist - so ist er vollauf damit zufrieden, mit mir zu laufen, muss aber nicht bespasst werden. Er braucht auch keine Schmuseeinheiten, sondern möchte nur sichergehen, dass er dazu gehört. Er hat schon immer selbst entschieden, wann er was tut... vor allem, als er noch voll in der Entwicklung war. Aber leider entscheidet er eben bei Sichtung eines Hundes, dass ich ihm relativ egal bin - ich habe noch keinen Reiz gefunden, der über einem anderen Hund steht. Und ich bin ziemlich froh, dass das für andere Situationen nicht so ist.

Natürlich könnte ich seine Trieblage vermutlich erhöhen, indem ich ihn eine Weile vollkommen ignoriere und zweidrei Tage nicht füttere - ich bin mir sicher, dass ich dann seine volle Aufmerksamkeit hätte. Aber bei einem Hund ohne jeglichen 'Will to Please' finde ich das nicht richtig.

Übrigens kann ich auch recht laut werden - und finde das auch in Ordnung. Jetzt zum Beispiel bin ich ziemlich viel ziemlich laut. Nach "laut" kommt Stunk, nach Stunk kommt Ignorieren und Ausgrenzen, wenn keine der vorherigen Warnungen greift - und nach einiger Zeit löse ich wieder auf und beginne erneut mit Ja/Nein, wobei ich dann besonders die Situationen austeste, die zum Eklat geführt haben. Ich musste mit Anti erst lernen, einen Hund um mich zu haben, der ein halber Jurist ist und seine Grenzen störrisch und langatmig austestet. Und jetzt gerade muss ich einem doofen Welpen klarmachen, dass ich es extrem falsch finde, wenn sie sich in Antis Lefze festbeisst, oder statt auf's Spielzeug auf Anti losgeht. Mann, kann ich da laut werden... vor allem, weil Welpe extrem triebig ist und mich noch so gar nicht als Autorität kennt. :D

Whyona
#37
Also bei uns gibt es einen mehr oder weniger regelmässigen Alltag, je nach dem ob ich Arbeite oder frei habe und das ist eben unregelmässig.

Ich musste ziemlich umdenken, was das führen von Whyona und jetzt eben auch Indira angeht. Früher habe ich auch mal 5e grade sein lassen, heute muss ich wirklich auf gewisse Dinge achten, so nehme ich insbesondere auch Whyona den Stress alles selbst regeln zu müssen, denn dazu ist sie nicht in der Lage.

Zu Hause darf Whyona ins Bett, macht sie aber so gut wie nie, ihr ist es glaub ich zu warm oder dann neste ich ihr zu sehr herum. Wenn ich lust habe kuscheln wir morgens manchmal, wenn ich nicht aufstehen mag. Das wird in Zukunft halt einfach etwas sein, was wir machen werden wenn Indira nicht da ist. Weil zwei Hunde im Bett finde ich echt too much, da ich kein Doppelbett habe.
Sie liegt auch drauf wenn sie alleine ist, man sieht immer ne Liegekuhle, aber für mich ist das ok. Aufs Sofa durfte sie schon immer nur wenn ihre Decke drauf lag, das wird auch weiterhin so sein.

Ansonsten kann Whyona liegen wo sie will, liegt sie im Weg muss sie eben aufstehen. Kommt Besuch muss sie auf der Decke bleiben bis sie runtergefahren hat und darf sich nachher wieder frei bewegen.

Indira schläft momentan im Schlafzimmer über Nacht in der Box. Tagsüber wenn ich ruhe will, wird sie in das Welpengitter getan wo sie auch gut zur Ruhe findet, weil sonst stiefelt sie die ganze Zeit umher und scharwänzelt um Whyona herum.

Wie ich das mache wenn Indira grösser ist, weiss ich noch nicht, das wird sich dann zeigen wie sie sich vertragen. Je nach dem dürfen sie sich frei Bewegen ansonsten werden ihnen Plätze zugewiesen.
Momentan lasse ich sie auch noch selbständig miteinander umgehen und werde sehen wie sich das entwickelt.

Ansonsten wird einfach nicht gebettelt, nicht einfach aus der offenen Wohnungstür gestürmt, nicht rumgekläft, halt alles nicht was mich eben nervt.

Draussen will ich ein ordentliches bei mir laufen, an der Leine zerren kann ich gar nicht leiden. Je besser der "Gehorsam" respektive die Ansprechbarkeit des Hundes draussen, desto grösser seine Freiheit.
Ich entscheide wann wohin gelaufen wird, kucke aber auch auf die Bedürfnisse meiner Hunde. Whyona zb braucht des öfteren einfach easy Spaziergänge mit viel schnüffeln und rumgängeln. Indira ist noch voll auf dem Erkundungstrip ihrer Umwelt und dem muss man auch rechnung tragen.

sighthound
#38
@disi: nein, meine dürften mich auch nicht anknurren wenn sie im körbchen sind (bzw. auf sofa oder bett) und ihre ruhe wollen. würde ihnen auch nie einfallen, sie freuen sich ja total, wenn ich mir die zeit dazu nehme. da ich den ganzen tag mit den hunden zusammen bin und somit diese ressource fast grenzenlos zur verfügung steht, halte ich es so, dass ich sie zuhause sehr wenig beachte. ich mache hausarbeit, mähe den rasen, sitze am compi, lese, esse... beschäftigungseinheiten setze ich gezielt ein: abends zb. eine spielrunde im garten vor dem essen (damit sie es nicht ohne mich NACH dem essen tun wie früher und ich jedesmal tausend tode sterbe wegen magendrehung...) oder streicheleinheiten vor dem schlafengehen.
einzige ausnahme: sind die hunde im tiefschlaf, dann mache ich mich bemerkbar bevor ich sie anfasse. ist zwar nie was passiert, aber meiner züchterin biss ein barsoi in die nase weil sie im tiefschlaf zu ihm hinging und ihn anfasste. dieser barsoi war sonst eine seele von hund, aber da kam einfach der urinstinkt durch.
bei knabbersachen wegnehmen mache ich bei nastassja auch eine ausnahme: ich nehme es ihr nicht einfach weg, sondern kündige es an, indem ich sie zb. herrufe oder ihr "aus" sage, bevor ich es ihr wegnehme. dies nicht so sehr wegen mir, als deswegen, weil ja immer noch die beiden andern in der nähe sind und sie es denen nicht überlassen will. bei den beiden andern nehm ich es kommentarlos weg, wenn ich es will (aber normalerweise mache ich das nicht mehr sobald sie erwachsen sind. bei den jungtieren übe ich es aber regelmässig).

Kaya
#39
Wir gehen morgens die erste Runde meist in der Umgebung. Da meine Hündin sehr territorial veranlagt ist und auf dieser Runde weniger duldet als anderswo, ist sie an der Leine oder an der Schleppe. Dauert ca. 1h.
Wir gehen manchmal um 8 und manchmal erst um 11 – ihr wärs lieber, wenn sie ausschlafen dürfte.
Nachmittags eine grosse Runde von ca. 1–2h in möglichst wildfreiem und übersichtlichem Gebiet, oft am Wasser, wo sie meist frei läuft. Zwischendurch gibt’s ein paar Übungen, meist Impulskontrolle und Abruf.
Ca. 2–3 Mal die Woche trainieren wir; Longieren, Mantrailing oder Parcours.
Manchmal gehen wir wandern, bis zu sieben Stunden. Am folgenden Tag machen wir ausser kleinen Pipirunden gar nix.
Abends spät gibt’s ne letzte Pipirunde. Da sie sich in der Dunkelheit nicht wirklich führen lässt und extrem „auf Draht“ ist, ist die Runde wirklich kurz, so 10 Min und da wird NUR versäubert. Da erlaube ich ihr auch nicht exzessives Schnuffeln, noch darf sie gross scannen, weil sie einfach ziemlich rasch austicken kann. Geht aber auch alles verbal. Auf dieser Pipirunde trägt sie zum Geschirr noch ein NewTrix (wie Halti, aber geringere Verletzungsgefahr für den Hund) weil sie unsere Nachbarin „zum fressen gern hat“.
Geführt wird sie hauptsächlich am Geschirr. Sie trägt aber immer auch ein HB, da sie sehr kräftig ist und ich sie so besser halten kann, wenn sie austickt, oder wenn wir nah an Menschen vorbeilaufen müssen. Eigentlich mag ich sie nicht am HB führen, da dies gerade bei Tobereien kontraproduktiv ist, aber eben, es ist halt eine „Zwecklösung“.
Ich verlange kein perfektes Fuss oder zwinge sie dazu, sich ins Platz zu legen wenn sie nicht mag. Nur der Rückruf ist ein Muss. Aufmerksamkeit schenkt sie mir sowieso andauernd, sie ist ein „Chläbbeeri“.
Zuhause darf sie eigentlich alles, sie darf auch überall hin, solange sie sich wegschicken lässt. Ich mag den Hund nicht in der Küche, wenn ich am kochen bin, z.B., da kann ich ihr aber einfach ein ruhiges „weg da“ bedeuten. Ins Schlafzimmer kommt sie nicht, da es nur über eine frei liegende Treppe erreichbar ist.
Nur ihr Plüschi ist ständig verfügbar, die restlichen Spielzeuge sind verräumt, so hat sie mehr Spass, wenn ich Abends eines hervor hole.
Sie hat einen festen Platz auf der Galerie und einen im Büro. Sie liegt aber oft auch an anderen Orten, meist da, wo ich bin.
Wenn sie mal wieder eine „Ich-lauf-Dir-permanent-nach-Phase“ hat, dann ermahne ich sie verbal, im Raum zu bleiben. Damit hat sich das Nachtschumpeln dann meist gleich erledigt.
Wenn ich mal einen Mittagsschlaf mache, dann darf sie mit aufs Gästebett zum kuscheln.
Alleine bleibt sie ohne Probleme, sie pennt dann.
Futter ist im Schopf gelagert, da sie ihre Höhle extrem verteidigt, da will ich ihr nicht noch einen Grund mehr geben.
Tricks und Suchspiele und ZOS clicke ich ab und zu mal in der Wohnung. Je nach Laune meinerseits 1–7 x wöchentlich.
Unsere Couch steht gleich neben dem Ausgang in den Garten. Früher lag sie oft da und hat gewacht. Das mag ich nicht, darum ist das nicht mehr ihr Platz. Bei solchen Sachen haben wir jeweils kaum Diskussionen, sie lässt sich von mir alles sagen (zuhause). Sie hat mich noch nie angeknurrt. Manchmal beim Spiel dreht sie zu sehr auf, da muss ich etwas acht geben. Einmal gebrochene Nase reicht. Aber auch hier wird sie verbal ermahnt, wenn sies nicht schafft, sich zusammenzunehmen, ev. kurz fixiert und weggeschickt.
Sie bettelt nicht, wenn man es nicht herausfordert.
Besuch können wir leider keinen empfangen, da geht sie ab wie ne Rakete, selbst bei bekannten und gemochten Personen.
Wenn sie wegen Geräuschen anschlägt, bedanke ich mich ruhig. Dann hört sie auch meist gleich wieder auf. Wenn jemand läutet, dann bellt sie zwar und lässt sich auch nicht so rasch beruhigen, aber sie bleibt mittlerweile im oberen Stock.

Gefüttert wird sie zweimal täglich, zu unterschiedlichen Zeiten. Momentan aber immer um dieselbe Zeit wegen den SD-Medis. Zwischendurch gibt’s mal Ziemer oder hartes Brot. Aber NIEMALSNIE was vom Tisch.

andi+rudel
#40
spannendes thema..
wir sind "langweilig", da ich keine hunde habe, welche spaziergänge oder spielen und toben als -highlight-ansehen, oder gar als muss...
meine hunde haben als lebensinhalt das (be)wachen und aufpassen. das ist ihre hauptbeschäftigung und dieser gehen sie den ganzen tag nach. oft dösend, jedoch auch in sekunden bruchteilen "voll da".
somit dürfen sie hier in unserer anwesenheit uneingeschränkt rein- raus wie sie wollen.
wir leben im absoluten "schwarz-weiss" und mit strikten unabdingbaren regeln, welche nicht mit kommandos befehligt werden.
einmal am tag bekommen die hunde ihren grossen spaziergang. schnüffeln und markieren sind da die hauptsächlichen aktivitäten..
ich gehe sehr oft andere wege, damit kein revierverhalten bei gleichen wegbegehungen entsteht.
im haus dürfen die hunde überall hin und ebenso überall liegen.
samstags sind wir den ganzen tag unterwegs und nat. auch auf dem hundeplatz.
cheyenne eignet sich ein wenig zum arbeiten und hier wird sie gefördert.
fressen tun alle drei hunde getrennt. die zeiten hierbei sind relativ.. je nachdem.
unser tagesablauf ist auch nicht sehr regelmässig. wert legen wir auf feste rituale, welche sich immer und regelmässig tagtäglich vollziehen.
herdis kann man sich nicht "unterordnen"... nur ihre achtung gewinnen. dies wiederum muss man sich tag für tag erarbeiten.

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