... und plötzlich will er nicht mehr spazieren gehen ???
46 Antworten4'572 AufrufeGestartet von Capriasca ·
Disi
Meine Vorrednerinnen haben alles schon geschrieben. Ich glaube auch das du ihn überforderst, aber ich würde auch nciht einfach nix machen. Finde einen Mittelweg. Was ich noch so rausspüre ist das du ihn *verbibäbelest* (der Kleine, mein Schatz, der Arme...) Ich glaube wenn du etwas Sicherheit hast färbt das sicher auch auf ihn ab...
Weiterhin viel Spass
lg disi
Weiterhin viel Spass
lg disi
Capriasca
@Disi, oh ja - die Tendenz zum verbibäbelen ist bei mir durchaus da; da muss ich an mir arbeiten ! Aber bei gewissen Dingen bin ich schon sehr viel "besser" als damals mit Chanel: ich übe mit ihm unter anderem auch das alleine lassen; z.B. mal runter in die Waschküche oder nach oben um die Betten zu machen. Ich schaffe es dann jeweils tatsächlich, den Kleinen zu ignorieren sobald ich wieder bei ihm bin bzw ich "begrüsse" ihn erst, wenn er ruhig auf seiner Decke liegt ... Bei Chanel machte ich doch jedesmal ein riiiiiesen Traraaaa :blush: .
andi+rudel
das ist doch schon sehr gut:thumbsup:
tabasco
Mich nervt es, dass ich nicht auf mein Gefühl gehört habe und stattdessen darauf vertrau(t)e, dass die HT es sicher richtig macht ?( ...Das kenne ich leider auch und kann Dich gut verstehen. :h030
Aber das kriegst Du schon wieder hin!
jeep
also ich kann dir mal erzählen wie das mit jeep vor ein paar wochen noch war. zum besseren verständnis: ich habe ihn mit 9wochen übernommen und nun ist er 4.5monate alt.
anfangs wollte er sich nur vielleicht 300-500meter vom haus entfernen, danach blieb er stehen und wollte wieder heim. meistens genügte es ihm sogar, nur vor dem haus zu spielen. lange zeit wollte er z.b. auch wenns dunkel wurde gar nicht raus. ich habe ihm die zeit gegeben und mittlerweile mag er auch gerne wenn wir weiter weg gehen.du hast deinen kleinen erst 3 wochen, ihr beide müsst euch noch richtig kennenlernen. nehmt euch die zeit die ihr braucht dazu! zeig ihm die welt- in seinem tempo, zeig ihm, dass er sich auch dich verlassen kann!
und zum thema hundetrainer:der/die richtige/n zu finden ist schwer. aber von solchen übungen bei welpen halte ich zumindest nicht soooo viel.
anfangs wollte er sich nur vielleicht 300-500meter vom haus entfernen, danach blieb er stehen und wollte wieder heim. meistens genügte es ihm sogar, nur vor dem haus zu spielen. lange zeit wollte er z.b. auch wenns dunkel wurde gar nicht raus. ich habe ihm die zeit gegeben und mittlerweile mag er auch gerne wenn wir weiter weg gehen.du hast deinen kleinen erst 3 wochen, ihr beide müsst euch noch richtig kennenlernen. nehmt euch die zeit die ihr braucht dazu! zeig ihm die welt- in seinem tempo, zeig ihm, dass er sich auch dich verlassen kann!
und zum thema hundetrainer:der/die richtige/n zu finden ist schwer. aber von solchen übungen bei welpen halte ich zumindest nicht soooo viel.
Frau_D.
meine meinung zum thema "bis dann und dann möglichst viel erlebt und gesehen haben". FALSCH!Nein, ganz falsch finde ich es nicht - aber meines Erachtens wird es falsch verstanden. Für einen Welpen diesen Alters ist es doch schon ein riesen Ding, eine Klorolle vollzulullern oder einen Ästchen zu zerpopeln. Mal auf Stein sitzen, mal auf Gras. Mal was Rascheliges hören, mal was Quietschiges. Über etwas weich-wabbeliges laufen oder über etwas, das etwas mitschwingt. Die Welt eines Welpen ist so klein... Wie riecht Regen? Wie riecht Erde? Was flattert da? Warum rollt das?
Wie es an fremden Orten riecht, wie man mit Autos, Fremden, Hunden, Bahnhöfen, Geschäften oder anderem umgeht... das kommt doch viel später, wenn ein Fundament geschaffen ist. In den ersten Wochen habe ich mit Antixy praktisch nichts gemacht... ausser das Haus erkunden, den Alltag kennenlernen, Miezen, die umgebene Natur. Und das war schon reichlich.
kommt er nicht, lockst du ihn indem du zb. action machst (rennen, hüpfen, klatschen...). die meisten welpen können da nicht widerstehen. oder in die hocke gehst, ein quietschi benutzt...Ja, Leine weg, wo es geht und dem Hund die Zeit lassen, dir tatsächlich zu folgen... Aber: Wäre ich vor Ixy weggerannt, wäre gehüpft oder hätte geklatscht, hätte sie ganz sicher Panik bekommen und wäre stiften gegangen (das ist mir sogar einmal aus Versehen passiert). Ixy (Anti auch - aber der war sowieso viel mutiger) fand es aber ganz toll, wenn ich in ihrer Nähe was erkundet habe: scharren, sich wundern *ja-was-ist-das-denn-?!*, anschauen, schnuppern... und schwupps war ihr Dickköpfchen direkt bei mir, um auch mal zu gucken. Ganz ruhig, bestätigend... nicht mehr erwarten, keinen Druck aufbauen. Je mehr sie sich traute, desto mutiger wurde sie (wobei die Anlagen da ihr übriges getan haben und sie sich ja auch sofort sehr an Anti orientiert hat).
wieso man ein erstes abruftraining im wald macht.Bei 15 Wochen halte ich das sogar für groben Blödsinn! Sorry, aber: Das ist ein Welpe - in dem Alter muss man, wenn überhaupt, dann dem Halter beibringen, wie man später das Abrufen übt. Und dafür geht man nicht an einen fremden Ort, schon gar nicht in einen Wald mit all seinen unbekannten Gerüchen und praktiziert dann auch noch tatsächlich ein Abruftraining mit dem Welpen, der schon vorher gezeigt hat, dass er nicht sehr sicher ist... Das ist zumindest meine Meinung nachdem ich jetzt Erfahrung mit der unsicheren Ixy gesammelt habe. Klar... Anti hätte diesen Spass vermutlich mitgemacht - Ixy wäre vor Angst fast umgekommen und würde wahrscheinlich noch heute mit ambivalenten Gefühlen einen Wald betreten (okay, sie ist natürlich auch ein wenig extrem... ;) ).
Bella und Bobby
Noch eine Einschätzung von mir......mit 15 wochen ist der kleine doch in der welpengruppe. Dort wird ein bisschen spielerisch geübt. (Bindungsspiele)
Abruftraining ist später in der Junghundegruppe frühestens angesagt. Die Hundeschule sollter das aber auch wissen.
Viel Erfolg noch......Holger
Abruftraining ist später in der Junghundegruppe frühestens angesagt. Die Hundeschule sollter das aber auch wissen.
Viel Erfolg noch......Holger
mezzo
Grundsätzlich gehe ich mit euren Einschätzungen überein, dass der Welpe stark überfordert ist, und würde auch dazu raten, das Programm mal ganz runter zu fahren.
Etwas erstaunen tut mich allerdings die mehrfach geäusserte Ansicht, dass man mit einem Welpen kein Abrufen üben solle. Mir erschliesst sich auch nicht, warum die Trainerin mit einem offensichtlich unsicheren Welpen gleich in den Wald ist, aber Abrufen hat bei meinen Welpen die allerhöchste Priorität und wird schon am ersten Tag geübt. Natürlich in angepasster spielerischer Art und Weise, aber damit kann und sollte man eine gute Grundlage für den Rückruf legen. Damit zu warten, bis das Umweltinteresse so richtig da ist, erschwert die Übung unnötig. Auch in der Welpenspielstunde kam ab der 2. Stunde immer ein Abruftraining dazu, auf den individuellen Welpen abgestimmt, das hat allen Spass gemacht und zumeist auch sehr gut geklappt.
Etwas erstaunen tut mich allerdings die mehrfach geäusserte Ansicht, dass man mit einem Welpen kein Abrufen üben solle. Mir erschliesst sich auch nicht, warum die Trainerin mit einem offensichtlich unsicheren Welpen gleich in den Wald ist, aber Abrufen hat bei meinen Welpen die allerhöchste Priorität und wird schon am ersten Tag geübt. Natürlich in angepasster spielerischer Art und Weise, aber damit kann und sollte man eine gute Grundlage für den Rückruf legen. Damit zu warten, bis das Umweltinteresse so richtig da ist, erschwert die Übung unnötig. Auch in der Welpenspielstunde kam ab der 2. Stunde immer ein Abruftraining dazu, auf den individuellen Welpen abgestimmt, das hat allen Spass gemacht und zumeist auch sehr gut geklappt.
labinchen
Ich hab' jetzt grad mit der Hundetrainerin telefoniert: sie rät mir und Clooney auch, dass wir Beide jetzt mal zur Ruhe kommen und vorerst alles nur noch mit Spass angehen sollen. Die nächste Welpenstunde haben wir schon mal storniert. Sobald Clooney wieder etwas "auftaut", machen wir weiter - dies dann aber gaaaaanz langsam und schrittchenweise :love: . Hach, ich bin froh dass ich hier mein Anliegen platzieren konnte - mir geht es schon sehr viel besser und ich weiss, dass Clooney und ich es packen werden ...Genau. Und WIEVIEL Langsamkeit Clooney braucht, das kannst du an ihm ablesen. Schau genau hin, wie er reagiert.
Zeigt er Stresszeichen wie
- Lefzen lecken
- Gähnen
- Kratzen
- Abwenden
- Schuppen
- Wegdrehen vom neuen Objekt, etc.
dann heisst das "Stopp!", geh einen Schritt zurück. Stoppe das nächste Mal, BEVOR er diese Zeichen zeigt :evil: .
Stell dir mal vor, du gehst erstmals mit einer kundigen Person durch einen Dschungel mit gefährlichen Tieren und giftigen Pflanzen. Was erwartest du von dieser Person?
- Ruhiges Agieren der Person
- kein Dauergeplapper
- Konzentration auf die Umgebung, keine Clownereien
- Du möchtest wohl nicht gerade dann essen, wenn du das Gefühl hast, dich in einer besonders gefährlichen Situation zu befinden.
- und trotzdem tut ein Schuss Lockerheit gut, wenn es die Situation zulässt
- Du möchtest vielleicht auf Spannendes hingewiesen werden
- Entspannend für dich wäre bestimmt auch, von Zeit zu Zeit Bekanntes wieder zu begegnen
- Du würdest es schätzen, wenn er dich nicht immer wieder in Situationen bringen würde, die dich bereits geängstigt haben
- Im Laufe der Zeit hättest du bestimmt Lust, Neues zu entdecken.
- Anfänglich wärst du froh um 'Begleitschutz', später wärst du stolz über deine zunehmende Unabhängigkeit
Andersrum noch: Versetze dich in die Situation eines Welpen, der erstmals in die Nähe eines Bus gerät:
Ein riesengrosses Ungeheuer kommt ihm laut dröhnend frontal entgegen. Plötzlich wird er noch massiv angeblasen (aus den seitlichen Lüftungsschlitzen) und er gerät in abscheuliche Gestankwolken (Auspuffgase). Drinnen tönt es nicht harmloser und zudem vibriert der Boden auf unheimliche Weise.
Als Welpenhalter kann ich diese Situation erträglich gestalten, vorausgesetzt ich bin mir bewusst, wie der Bus auf den Welpen wirkt :headbang: .
nati
Wollte hier noch kurz was schreiben zum Thema Rückruf. Natürlich ist es wichtig dies früh zu üben, es fragt sich nur wie.
Ich bevorzuge es, den Hund aufs herankommen (im Alltag kommt er ja zu mir auch ohne dass ich ihn rufe) einfach mal zu loben, und hier ganz wichtig zu variieren ( streicheln, spielen, verbales Lob, Guzi). Etwas später dann beginne ich mein Rückrufkommando zu geben, wenn ich sehe der Welpe kommt jetzt dann grad zu mir und wieder wird gelobt, wenn er da ist.
Auch ich habe mir mit "komischen Übungen im Junghundekurs den Rückruf ziemlich kaputt gemacht und musste dann nochmals von vorne anfangen.
Dann noch etwas zum tragen, streicheln, sprechen mit dem Hund: Angst kann man NICHT belohnen/ bestätigen, weil Emotionen nicht bewusst gesteurt werden können. Vertrauen geben ist aber sehr wichtig und streicheln kann durchaus den Hund beruhigen
Mehr dazu gibts hier
www.cairn-energie.de/bunthund/trafensich.html
Www.hunde-weise.de/wissenswertes/25-angst
Nehmts etwas ruhiger, das kommt schon
Grüsse
Nati
Ich bevorzuge es, den Hund aufs herankommen (im Alltag kommt er ja zu mir auch ohne dass ich ihn rufe) einfach mal zu loben, und hier ganz wichtig zu variieren ( streicheln, spielen, verbales Lob, Guzi). Etwas später dann beginne ich mein Rückrufkommando zu geben, wenn ich sehe der Welpe kommt jetzt dann grad zu mir und wieder wird gelobt, wenn er da ist.
Auch ich habe mir mit "komischen Übungen im Junghundekurs den Rückruf ziemlich kaputt gemacht und musste dann nochmals von vorne anfangen.
Dann noch etwas zum tragen, streicheln, sprechen mit dem Hund: Angst kann man NICHT belohnen/ bestätigen, weil Emotionen nicht bewusst gesteurt werden können. Vertrauen geben ist aber sehr wichtig und streicheln kann durchaus den Hund beruhigen
Mehr dazu gibts hier
www.cairn-energie.de/bunthund/trafensich.html
Www.hunde-weise.de/wissenswertes/25-angst
Nehmts etwas ruhiger, das kommt schon
Grüsse
Nati
Capriasca
Noch eine Einschätzung von mir......mit 15 wochen ist der kleine doch in der welpengruppe. Dort wird ein bisschen spielerisch geübt. (Bindungsspiele)@Holger, die Hundetrainerin hat bewusst darauf verzichtet, Clooney gleich von Anfang an in eine Gruppe von Welpen zu "stecken". Sie hat die letzten beiden Male ihren eigenen Welpen (Dackel-mal-irgendwas-Mix) mitgebracht, damit Clooney schrittchenweise an andere Welpen heran geführt werden kann und die Begegnung für ihn von Anfang an interessant und nicht bedrohlich ist. Das fand / finde ich super ... Wir hätten ihn in den nächsten zwei Wochen dann in eine bestehende Welpengruppe von maximal 4 kleinen (!!) Welpen integriert. Jetzt warten wir aber vorerst damit ...
Abruftraining ist später in der Junghundegruppe frühestens angesagt. Die Hundeschule sollter das aber auch wissen.
Viel Erfolg noch......Holger
@labinchen, einmal mehr einfach genial geschrieben - vielen Dank für Deine wertvollen Zeilen :thanks: !
@mezzo, im Nachhinein ärgere ich mich wirklich, dass ich nicht von Anfang an darauf bestanden habe, den Abruf im eigenen Garten zu üben :wall: ! Mir war nämlich überhaupt nicht wohl, Clooney im Wald einfach so "stehen zu lassen" und mich von ihm zu entfernen ... Ich habe ihm damals nach jenem "abverreckten" Training gleich Rescue-Tropfen verabreicht; ich möchte nicht, dass ihm diese Erfahrung traumatisch bleibt :crying:
@Nati, vielen Dank für Deine Zeilen und für die beiden Links; ich klicke mich dort nachher mal rein ...
sighthound
in unserer welpengruppe waren kleine und grosse hunde zusammen. bei den barsois sind die kleinen hunde ein nicht unwesentlicher grund warum ich überhaupt eine welpengruppe besuche. beim freilauf sind sie dann natürlich nach grösse und vor allem nach alter getrennt. aber striktes fernhalten der kleinen von den grossen und umgekehrt halte ich auch nicht für richtig.
bei uns war es stets freiwillig was wir mitmachten und was nicht. meine züchterin zb. lehnte es ab, dass ihre hunde ständig sitzen müssen... beim anhalten, beim kommen... denn sie kann es nicht brauchen, dass im ausstellungsring der hund automatisch sitzt, sobald sie anhält... ich hingegen finde es praktisch und will es so haben. andere wollten nichts mit quietschis zu tun haben...
welpengruppe besuchen würd ich also weiterhin, ich würd nur drauf achten, was ich wie mit ihm machen will. es gäbe ja auch die möglichkeit der zwerghundeschule...
bei uns war es stets freiwillig was wir mitmachten und was nicht. meine züchterin zb. lehnte es ab, dass ihre hunde ständig sitzen müssen... beim anhalten, beim kommen... denn sie kann es nicht brauchen, dass im ausstellungsring der hund automatisch sitzt, sobald sie anhält... ich hingegen finde es praktisch und will es so haben. andere wollten nichts mit quietschis zu tun haben...
welpengruppe besuchen würd ich also weiterhin, ich würd nur drauf achten, was ich wie mit ihm machen will. es gäbe ja auch die möglichkeit der zwerghundeschule...
Frau F.
@@Frau_D, Clooney wird am Mittwoch 15 Wochen alt. Wegen dem "zu viel": ist es denn nicht so, dass man in den ersten 16 Lebenswochen dem Welpen möglichst viel von "der Welt" zeigen sollte? Tief im Innern hab' ich nämlich schon das Gefühl, das Alles sei eine Überforderung für den Kleinen - er ist ja auch erst seit rund 3 Wochen bei mir und muss sich ja erst einmal mit mir / bei mir ganz sicher fühlen ...Das würde ich nicht tun, denn ja es ist richtig nun ist Prägungsphase. Allerdings sollte der leine spüren, mein Chef hat
Deine Erfahrungsberichte mit Ixy und Anti haben mich sehr beruhigt; ich dachte echt, es liege zu 100 % an mir :ugly: . Ich werde Clooney's Programm demfall ab sofort auf ein Minimum zurück schrauben und dann gaaaaaanz langsam wieder steigern.
1. alles im Griff (alles)
2. steht für mich ein
3 stärkt mir den Rücken
Wenn Du selber in Situationen unsicher bist, dann kann es u.U., zu viel für ihn werden.
Capriasca
@sighthound, es ist nicht so dass die HT meinen Hund strikte von grossen Hunden fern halten will. Aber das Spielen mit gleich grossen Welpen gibt Clooney anfangs die Chance, sich langsam an andere Hundis heran zu tasten. Dort können wir dann auch sehen, wie sich Clooney in der Gruppe verhält: ist er ein eher ängstlicher Typ, dann sind Welpenspielstunden mit grossen (vielleicht noch rüppeligen) Hunden sicher nicht vorteilhaft ... Für mich persönlich stimmt es eigentlich so, aber eben: "nah-dis-nah" :D .
@Frau_F, aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... Ich bleibe selbstverständlich dran mit Clooney, aber ich räume ihm jetzt für die nächsten paar Tage einfach eine Verschnaufpause ein und mach nur das, was ihm auch Spass macht. Das clickern probiere ich heute wieder mit ihm; da hat er bis anhin fleissig mitgemacht ... Das Spazieren lasse ich heute aber sicher noch bleiben; dann schauen wir wieder weiter.
@Frau_F, aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... Ich bleibe selbstverständlich dran mit Clooney, aber ich räume ihm jetzt für die nächsten paar Tage einfach eine Verschnaufpause ein und mach nur das, was ihm auch Spass macht. Das clickern probiere ich heute wieder mit ihm; da hat er bis anhin fleissig mitgemacht ... Das Spazieren lasse ich heute aber sicher noch bleiben; dann schauen wir wieder weiter.
Jade
Ich würde mich auch nicht zu sehr auf diese Angstphasen fixieren denn so kann erst recht ein Problem damit entstehen weil du dann wohl überempfindlich mit ihm umgehst, was ihn wohl noch mehr irritieren würde. In den 3 Wochen in denen er bei euch ist, hattet ihr ja viel Programm. Viel zu viel für den kleinen. Ich sag dir ganz ehrlich, mein kommender Welpe wird in den ersten 2 Wochen nix anderes zu tun haben als Haus und Garten kennenzulernen. Je nach dem wie er sich anstellt, die Umgebung rund ums Haus. Wenn sich der Welpe dann dort wohl fühlt, dann kann man einen Schritt weitergehen und an Welpenstunde und Spaziergänge denken. Denn die kleinen haben erstmal genug zu verarbeiten. Getrennt werden von Mutter, Geschwister und der Züchterin sein ist ein sehr einschneidendes Erlebnis. Wenn ich dich wäre würde ich ein paar Schritte zurückgehen und den Welpen einfach nur erkunden lassen, egal ob ihr dann 15 min einfach nur doof vorm Haus rumsteht, er soll merken dass ihm bei dir nix passiert und die Welt nicht böse ist. Er wird von sich aus neugieriger werden, keine Sorge.
Solche Tipps wie Welpe einfach mitzerren sind unter aller Sau! Gut hast du das sowieso nicht vorgehabt :)
Solche Tipps wie Welpe einfach mitzerren sind unter aller Sau! Gut hast du das sowieso nicht vorgehabt :)
Bella und Bobby
@Holger, die Hundetrainerin hat bewusst darauf verzichtet, Clooney gleich von Anfang an in eine Gruppe von Welpen zu "stecken". Sie hat die letzten beiden Male ihren eigenen Welpen (Dackel-mal-irgendwas-Mix) mitgebracht, damit Clooney schrittchenweise an andere Welpen heran geführt werden kann und die Begegnung für ihn von Anfang an interessant und nicht bedrohlich ist. Das fand / finde ich super ... Wir hätten ihn in den nächsten zwei Wochen dann in eine bestehende Welpengruppe von maximal 4 kleinen (!!) Welpen integriert. Jetzt warten wir aber vorerst damit ...
@labinchen, einmal mehr einfach genial geschrieben - vielen Dank für Deine wertvollen Zeilen :thanks: !
@mezzo, im Nachhinein ärgere ich mich wirklich, dass ich nicht von Anfang an darauf bestanden habe, den Abruf im eigenen Garten zu üben :wall: ! Mir war nämlich überhaupt nicht wohl, Clooney im Wald einfach so "stehen zu lassen" und mich von ihm zu entfernen ... Ich habe ihm damals nach jenem "abverreckten" Training gleich Rescue-Tropfen verabreicht; ich möchte nicht, dass ihm diese Erfahrung traumatisch bleibt :crying:
@Nati, vielen Dank für Deine Zeilen und für die beiden Links; ich klicke mich dort nachher mal rein ...
das erst was ein welpe warnimmt ist sein rudel (mutterhündin und geschwister) den welpen muss man also nich an andere welpen gewöhnen.....in der welpengruppe wird sozialverhalten und bindung zum hundehalter spielerisch vermittelt.
natürlich kann ein erfahrener hundehalter das "abrufen" zuhause spielerrisch üben und den welpen fürs selbständige herankommen belohnen.
aber richtiges abrufen wir erst sehr viel später geübt wenn der welpe weiß wo er hingehört.
viel erfolg noch....holger
Capriasca
bearbeitet #37
das erst was ein welpe warnimmt ist sein rudel (mutterhündin und geschwister) den welpen muss man also nich an andere welpen gewöhnen..... in der welpengruppe wird sozialverhalten und bindung zum hundehalter spielerisch vermittelt.Und genau wegen dem Sozialverhalten finde ich es wichtig, dass ein Welpe - grad ein Kleinhund - schrittchenweise an fremde Welpen herangeführt wird. Was nützt es ihm, wenn er gleich in eine Horde von lebhaften, rüppeligen Welpen "rein geworfen" wird, schlechte Erfahrungen sammelt und dann letztendlich nicht das Sozialverhalten an den Tag legt, welches er sonst hätte ?( . Da wäre wohl der "klassische Kläffer" vorprogrammiert :ugly: ! Nein, ich finde es gut, dass wir die Welpenspielstunden schrittchenweise aufbauen ...
natürlich kann ein erfahrener hundehalter das "abrufen" zuhause spielerrisch üben und den welpen fürs selbständige herankommen belohnen.
aber richtiges abrufen wir erst sehr viel später geübt wenn der welpe weiß wo er hingehört.
viel erfolg noch....holger
sighthound
sowohl nastassja als auch jendayi hatten anfangs eine ziemliche angst vor der welpengruppe. ich ging dennoch von anfang an immer hin, aber ich ging nicht mitten ins geschehen. sie durften selber entscheiden wie nah sie den andern kommen wollten. bei mir waren sie stets sicher, ich hielt die andern welpen notfalls von ihnen ab. jendayi war dann bald mittem im geschehen und rannte fröhlich mit den andern mit. nastassja schaffte es locker, zwischen all den tobenden babies sich hinzulegen und einfach nur zu schauen. ich finde auch, die schlechten erfahrungen kommen leider früh genug, ein welpe macht bei mir lieber eine erfahrung weniger als eine schlechte.
Capriasca
@Troll, ich denke meine Hundetrainerin macht es genau deshalb so:
- den Welpen (und dessen HalterIn) erst einmal persönlich in einer Privatlektion kennen lernen
- kleine Welpen-Gruppen zusammenstellen
- Welpen in +/- gleicher Körpergrösse in Gruppen einteilen
So kann man den einzelnen Welpen besser im Auge behalten und sehen, wie es ihm dabei geht ... Grundsätzlich denke ich, habe ich mit unserer HT eine wirklich kompetente Person ausgewählt; so zumindest spüre ich sie. Mir gefällt es, dass sie das Individuum im Vordergrund sieht und nicht den schnellen Erfolg ... Wahrscheinlich ist es mit Clooney anfangs einfach fast "zu gut" gelaufen, sodass sie uns ein Abruftraining schon im jetztigen Stadium zutraute :idontknow: . Nun ja: wir haben zum Glück rechtzeitig die Notbremse gezogen und machen jetzt nach Clooneys persönlichem Tempo weiter ...
- den Welpen (und dessen HalterIn) erst einmal persönlich in einer Privatlektion kennen lernen
- kleine Welpen-Gruppen zusammenstellen
- Welpen in +/- gleicher Körpergrösse in Gruppen einteilen
So kann man den einzelnen Welpen besser im Auge behalten und sehen, wie es ihm dabei geht ... Grundsätzlich denke ich, habe ich mit unserer HT eine wirklich kompetente Person ausgewählt; so zumindest spüre ich sie. Mir gefällt es, dass sie das Individuum im Vordergrund sieht und nicht den schnellen Erfolg ... Wahrscheinlich ist es mit Clooney anfangs einfach fast "zu gut" gelaufen, sodass sie uns ein Abruftraining schon im jetztigen Stadium zutraute :idontknow: . Nun ja: wir haben zum Glück rechtzeitig die Notbremse gezogen und machen jetzt nach Clooneys persönlichem Tempo weiter ...
balu06
hallo - habe mich gerade hier durchgelesen und fand die diversen anregungen spannend und grösstenteils sehr hilfreich (auch wenn ich keinen welpen mehr habe).
wie geht es denn unterdessen mit den spaziergängen? clooney ist ja nun "schon" 4 monate alt - hat sich seine angst gelegt und findet er die grosse weite welt unterdessen wert, erkundet zu werden?
christa
wie geht es denn unterdessen mit den spaziergängen? clooney ist ja nun "schon" 4 monate alt - hat sich seine angst gelegt und findet er die grosse weite welt unterdessen wert, erkundet zu werden?
christa
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