Arikea,
vielen Dank für den Berg-Günsel.
Habe diese Blume am Samstag zwischen Vals und dem Zervreilasee auf ca. 1800m Höhe auf einer etwas rauhen nicht bewirtschafteten Waldwiese gesehen.
Ein kleiner Bericht über die Wanderung.
Von Vals (1271 m) immer bergauf auf der Ostflanke des Tales bis zum Wirtshaus (1868 m) und zur Staumauer.
Man ist fast immer im Wald. In einer urtümlichen Landschaft. Steiler Aufstieg etwas feucht dafür mit wunderschönen Moosgewächsen.
Ist Naturschutzgebiet. Fast Urwald. Manchmal sieht man steil runter ins Tal die Zufahrtstrasse zur Zervreila-Staumauer.
Wir waren dort ganz alleine unterwegs. Der Chris war immer an der Flexi. Es hat manchmal ganz tiefe Felsspalten und oft ist man nahe am Felsabbruch ins Tal.
Man quert immer wieder kleiner Bäche. Die Holzbrüggli darüber sind zum Teil mit etwas Vorsicht zu begehen.
Auf der andern Talseite sieht man weit oben am Hang den Rückweg über Frunt (1990 m)- Gadenstatt (1805 m) - Leis (1526 m) wieder runter nach Vals.
Am Samstag hatte es auf ca. 1900 m noch etwas Neuschnee. War daher etwas glitschig.
Da ich alleine immer etwas aufpassen muss, habe ich den Rückweg vereinfacht.
Bin am Anfang eine halbe Stunde längs der Strasse und dann auf der alten nicht mehr befahrenen Strasse ins Tal runter gegangen.
Das ist auch recht eindrucksvoll. Man geht hoch über der Schlucht auf einem alten etwas verlotterten Weg.
Manchmal etwas Steinschlaggefahr. Manchmal durch alte Tunnel. Einer davon ca. 300 m lang. Hat einen Sensor der das Licht einschaltet sonst ist es dort stockdunkel. Man kann auch ganz verschiedene Gesteinsarten bewundern.
Ab einem Verbotsschild da musste ich lachen.
"Es ist verboten harte Gegenstände in die Schlucht runter zu werfen." "Fischereiverein Vals".
Man könnte ja hundert Meter tiefer unten im Bach einen Fisch erschlagen.
Das war eine interessante abwechslungsreiche Wanderung durch ein zum Teil sehr steiles rauhes Berggebiet.
Wir waren etwas 4 1/2 Stunden unterwegs. Die Zervreilabeiz war geschlossen.
Es gibt sicher schönere Wanderungen. Ich gehe aber gerne manchmal durch eine rauhe urwüchsige Gegend.