Welpenschule, ja oder nein?
26 Antworten3'222 AufrufeGestartet von Yasodhara ·
YasodharaThemenstart
Wenn alles glatt läuft zieht hier in den nächsten Monaten ein Eurasierwelpe ein. Gestern war ich die erste Hundeschule besichtigen und schaue mich nach einer weiteren um, da die von gestern keine Welpenspielstunden anbietet.
Beim Stöbern im Internet bin ich aber immer wieder auf Aussagen wie: "Welpenschule...da kann ja auch so einiges schieflaufen" oder "der Hund kann da auch schlechte Erfahrungen machen".
Was meinen die? Soll das heissen, es gibt schlechte Schulen, die nur Quatsch erzählen, oder ist es wegen der anderen Hunden? Das evt. ein schwächerer Welpe unter die Räder kommen könnte?
Erzählt mal bitte. Wart ihr mit eurem Hund in so einer "Krabbelgruppe" oder findet ihr das überflüssig oder sogar gefährlich?
Beim Stöbern im Internet bin ich aber immer wieder auf Aussagen wie: "Welpenschule...da kann ja auch so einiges schieflaufen" oder "der Hund kann da auch schlechte Erfahrungen machen".
Was meinen die? Soll das heissen, es gibt schlechte Schulen, die nur Quatsch erzählen, oder ist es wegen der anderen Hunden? Das evt. ein schwächerer Welpe unter die Räder kommen könnte?
Erzählt mal bitte. Wart ihr mit eurem Hund in so einer "Krabbelgruppe" oder findet ihr das überflüssig oder sogar gefährlich?
andi+rudel
welpe ist für mich kein thema. es wird bei uns keinen (mehr) geben...
aber ich kam damals bei unseren welpen ohne spezielle stunden aus, da wir sowieso immer unter hunden sind und ich gerade beim welpen darauf achte, dass ich die hunde, welche wir gezielt treffen absolut "sauber" in der kommunikation sind.
:D die besten hochsozialen "welpenerzieher" habe ich eh schon daheim...
unser befreundeter hundeplatz in grenzach- wyhlen bietet super welpenstunden an, welche auch mir imponieren, da man dort ganz gezielt auf die konstellationen achtet und streng auch darauf, dass sich kein hund überfordert.
die umsetzung dort finde ich sehr kompetent, auch wenn ich selbst kein fan davon bin. da ich jedoch mit argusaugen sowas beobachte und harter skeptiker, bin ich da doch sehr beeindruckt.
hätte ich ein welpi, würde ich dort hin gehen.
aber ich kam damals bei unseren welpen ohne spezielle stunden aus, da wir sowieso immer unter hunden sind und ich gerade beim welpen darauf achte, dass ich die hunde, welche wir gezielt treffen absolut "sauber" in der kommunikation sind.
:D die besten hochsozialen "welpenerzieher" habe ich eh schon daheim...
unser befreundeter hundeplatz in grenzach- wyhlen bietet super welpenstunden an, welche auch mir imponieren, da man dort ganz gezielt auf die konstellationen achtet und streng auch darauf, dass sich kein hund überfordert.
die umsetzung dort finde ich sehr kompetent, auch wenn ich selbst kein fan davon bin. da ich jedoch mit argusaugen sowas beobachte und harter skeptiker, bin ich da doch sehr beeindruckt.
hätte ich ein welpi, würde ich dort hin gehen.
Anita mit Anda
Das war für mich Diskusionslos ob Welpenschule ja oder nein als ich Anda bekam. Anda ist mein erster Hund. Und daher war es fast ein Muss die Welpenschule mit der klienen zu besuchen.
Und ich muss sagen, was besseres gab es nicht. Es war so toll. Besonders weil sie mit gleichaltrigen rumtollen konnte. Erwarte einfach noch nicht zu viel erzieherische Masnahmen in der Welpengruppe. Dort durften die Welpen, bei uns war das jedenfalls so, auf dem Platz miteinander toben und die diversesten Geräte selber kennen lernen wie Schaukel, Tunnel etc..
Die richtigen Erziehungstipp gabs damm in Folgekurs. Der hiess Junghundekurs 1. Dann folgte der Junghundekurs 2. Danach konnte ich in die normale Familienhundegruppe eintreten.
Für mich war die Welpenstunde jedenfalls ein Erlebniss für sich. Auch Anda gefiel es in der "Hundespielgruppe"
Und ich muss sagen, was besseres gab es nicht. Es war so toll. Besonders weil sie mit gleichaltrigen rumtollen konnte. Erwarte einfach noch nicht zu viel erzieherische Masnahmen in der Welpengruppe. Dort durften die Welpen, bei uns war das jedenfalls so, auf dem Platz miteinander toben und die diversesten Geräte selber kennen lernen wie Schaukel, Tunnel etc..
Die richtigen Erziehungstipp gabs damm in Folgekurs. Der hiess Junghundekurs 1. Dann folgte der Junghundekurs 2. Danach konnte ich in die normale Familienhundegruppe eintreten.
Für mich war die Welpenstunde jedenfalls ein Erlebniss für sich. Auch Anda gefiel es in der "Hundespielgruppe"
Yasodhara
@andi+rudel:Nun, ich habe leider nicht die Möglichkeit dem Hund hier zuhause was ungefähr gleichaltriges anzubieten.
In der Nachbarschaft hat es sehr wohl Hunde, aber die meisten von denen sind schon mittleren Alters oder gar alt.
Ist natürlich super, wenn man privat viel Kontakt zu andern Hundehaltern hat oder gar weitere eigene Hunde, leider sieht as bei uns in der Beziehung ganz schlecht aus. Wer weiss, vielleicht treffe ich ja auch dort (in der Welpengruppe) jemanden.
Als wir früher (meine Eltern) Welpen hatten gab es so was natürlich auch noch nicht, aber ich sehe dort auch was aus Hunden wird, die kaum oder gar nie Kontakt zu Artgenossen haben.
In der Nachbarschaft hat es sehr wohl Hunde, aber die meisten von denen sind schon mittleren Alters oder gar alt.
Ist natürlich super, wenn man privat viel Kontakt zu andern Hundehaltern hat oder gar weitere eigene Hunde, leider sieht as bei uns in der Beziehung ganz schlecht aus. Wer weiss, vielleicht treffe ich ja auch dort (in der Welpengruppe) jemanden.
Als wir früher (meine Eltern) Welpen hatten gab es so was natürlich auch noch nicht, aber ich sehe dort auch was aus Hunden wird, die kaum oder gar nie Kontakt zu Artgenossen haben.
AnoukLaura
Ich habe total unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Mit dem Janus war ich in der Welpenschule bei Andy Oberthaler und kann diese jedem mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Es wird dort sehr sorgfältig darauf geachtet, dass kein Welpe gemobbt wird und dass keiner mobbt. Die Schwachen werden geschützt und die Starken aus dem Spiel genommen. Man lässt die Welpen dort auch nicht einfach miteinander spielen, sondern man spielt selbst mit seinem Welpen und macht kleine Uebungen. Man erkundet verschiedene Alltagssituationen, übt "zum Tierarzt gehen", geht auf verschiedenen Untergründen und macht Bindungsspiele. Ca. jede dritte Stunde macht man mit den Welpen einen kurzen Spaziergang von 10-15 Minuten, wo die Welpen dann auch miteinander interagieren dürfen. Dabei wird eben sehr gut beobachtet und nötigenfalls eingegriffen und es werden kleine Abrufübungen gemacht.
Klasse Welpenschule!
Mit meiner Nikita hatte ich weniger Glück. Da war ich in der Welpenspielgruppe vom Verein. Es gab halt den klassischen Welpenspielgarten und alle Welpis wurden in ca. 5er Gruppen dort freigelassen. Oh man, hätte ich ihr das bloss nie angetan. Leider habe ich mich zu sehr auf die Uebungsleiter verlassen und das, obschon mein Bauchgefühl mir was anderes sagte. Aber ich wusste es halt nicht besser. Es kam nie zu wirkliche unschönen Situationen, aber sehr sehr häufig zu kleinen Mobbingszenen, wobei meine Hündin klar zeigte, dass es ihr zuviel war und sie das nicht möchte. Sie legte sich ständig auf den Rücken, klemmte die Rute ein und züngelte. Wenn ich eingriff, wurde mir oft gesagt, ich solle mich zurückziehen, meine Hündin müsse das lernen und es passiere ihr ja nichts. Es dauerte einige Wochen, bis ich von selbst den Schlussstrich zog und nicht mehr dorthin ging. Für meine Hündin war das, obschon es oberflächlich gesehen nicht so schlimm aussah, einfach viel zuviel Bedrängnis.
Ich würde nie wieder in eine reine Welpenspielgruppe gehen!
Im Nachhinein ist man immer schlauer.... aber ich wünschte, ich wäre mit meiner Hündin direkt zu Andy Oberthaler gegangen, oder dann doch lieber gar nicht.
LG, Patricia
Mit dem Janus war ich in der Welpenschule bei Andy Oberthaler und kann diese jedem mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Es wird dort sehr sorgfältig darauf geachtet, dass kein Welpe gemobbt wird und dass keiner mobbt. Die Schwachen werden geschützt und die Starken aus dem Spiel genommen. Man lässt die Welpen dort auch nicht einfach miteinander spielen, sondern man spielt selbst mit seinem Welpen und macht kleine Uebungen. Man erkundet verschiedene Alltagssituationen, übt "zum Tierarzt gehen", geht auf verschiedenen Untergründen und macht Bindungsspiele. Ca. jede dritte Stunde macht man mit den Welpen einen kurzen Spaziergang von 10-15 Minuten, wo die Welpen dann auch miteinander interagieren dürfen. Dabei wird eben sehr gut beobachtet und nötigenfalls eingegriffen und es werden kleine Abrufübungen gemacht.
Klasse Welpenschule!
Mit meiner Nikita hatte ich weniger Glück. Da war ich in der Welpenspielgruppe vom Verein. Es gab halt den klassischen Welpenspielgarten und alle Welpis wurden in ca. 5er Gruppen dort freigelassen. Oh man, hätte ich ihr das bloss nie angetan. Leider habe ich mich zu sehr auf die Uebungsleiter verlassen und das, obschon mein Bauchgefühl mir was anderes sagte. Aber ich wusste es halt nicht besser. Es kam nie zu wirkliche unschönen Situationen, aber sehr sehr häufig zu kleinen Mobbingszenen, wobei meine Hündin klar zeigte, dass es ihr zuviel war und sie das nicht möchte. Sie legte sich ständig auf den Rücken, klemmte die Rute ein und züngelte. Wenn ich eingriff, wurde mir oft gesagt, ich solle mich zurückziehen, meine Hündin müsse das lernen und es passiere ihr ja nichts. Es dauerte einige Wochen, bis ich von selbst den Schlussstrich zog und nicht mehr dorthin ging. Für meine Hündin war das, obschon es oberflächlich gesehen nicht so schlimm aussah, einfach viel zuviel Bedrängnis.
Ich würde nie wieder in eine reine Welpenspielgruppe gehen!
Im Nachhinein ist man immer schlauer.... aber ich wünschte, ich wäre mit meiner Hündin direkt zu Andy Oberthaler gegangen, oder dann doch lieber gar nicht.
LG, Patricia
Whyona
Es gibt Welpenkurse die sind wirklich gut, andere würde ich nicht besuchen.
Hier in Zürich müsste man mit grossen Hunden so oder so in den Welpenkurs gehen, wenn der Hund über 16kg wird.
Die in die ich mit dem Züchter von Indira gehe, finde ich recht gut. Kleine Gruppen (max 5 Welpen), 2 Leiterinnen pro Gruppe, verschiedene Rassen gemischt.
Die Welpen dürfen spielen, aber zwischendurch werden abrufübungen gemacht oder verschiedene Bodengründe, Hindernisse etc mit den Besitzern zusammen erkundet.
Hier in Zürich müsste man mit grossen Hunden so oder so in den Welpenkurs gehen, wenn der Hund über 16kg wird.
Die in die ich mit dem Züchter von Indira gehe, finde ich recht gut. Kleine Gruppen (max 5 Welpen), 2 Leiterinnen pro Gruppe, verschiedene Rassen gemischt.
Die Welpen dürfen spielen, aber zwischendurch werden abrufübungen gemacht oder verschiedene Bodengründe, Hindernisse etc mit den Besitzern zusammen erkundet.
Anne
Ich persönlich finde Welpengruppen etwas wichtiges und würde selber auf jeden Fall eine Welpengruppe besuchen. Es ist aber schon so, dass es dabei bessere und schlechtere geben kann, und man sich auch viel verbaut, wenn der Hund dann in so einer "schlechteren" eine ganz doofe Erfahrung macht. Was in dem Alter gelernt wird, bleibt tief verwurzelt, das ist schön, weil wir es für eine gelungene Umweltgewöhnung nutzen können, aber es ist eben auch schwierig, weil eine blöde Situation mitunter reicht, um dem Hund ein ernsthaftes Problem einzubrocken. ABER: Es ist einfach so, dass Hunde lernen müssen, was sie an "Sprache" mit anderen Hunden so zur Verfügung haben, sie müssen merken, dass es verschiedene Rassen gibt, verschiedene Grössen, verschiedene Charaktere. Wenn man das Zuhause bieten kann, weil viele Hunde vorhanden sind im Bekanntenkreis / auf der täglichen Runde, ist das sehr schön, für viele ist das aber nicht so. Ich finde Welpenstunde absolut sinnvoll.
Für mich wäre eine reine WelpenSPIELgruppe ein No-Go. In der Welpenschule sollte es in erster Linie darum gehen, dass der Hund lernt, seinem Menschen zu vertrauen, um Bindungsarbeit und Vertrauen. Es sollte meiner Meinung nach nicht so sein, dass die Welpen etwas rumtollen und dabei halt die Geräte erkunden (im Spiel "erkunden" die Welpen Geräte sowieso nicht konzentriert und aufmerksam, sie realisieren vielleicht nicht einmal, dass sie jetzt über verschiedene Böden gerannt, in einen Bällchenpool gehüpft und über einen Blumentopf gestolpert sind), sondern dass der Mensch kontrolliert mit dem Welpen an verschiedene Dinge herangeht und ihm zeigt, zum Beispiel eben, verschiedene Untergründe, Wackelbrett, Flatterbänder etc pp, Dinge, die später im Alltag dann ohne Wenn und Aber einfach funktionieren sollen.
Sozialspiel soll natürlich auch dazugehören, dann aber bitte ein gut überwachtes in kleinen Gruppen. Mobbing sollte sofort unterbunden werden, stark kontrollierende Hunde sollten in dieser Kontrolle unterbrochen werden.. kurzum, es gehört eine sehr sachverständige Person in dieses Welpengärtchen, die auch wirklich eingreift, merkt, was man laufen lassen kann und was nicht.
Auch erste Gehorsamsübungen können für mich schon absolut dazugehören, mal ein Sitz, auf jeden Fall Abruf, und auch das Leinenlaufen. Es ist auch eine sehr wertvolle Lektion für den kleinen Hund, dass nicht JEDER Hund Spiel bedeutet, sondern dass man auch auf den Menschen konzentriert arbeiten kann, wenn andere Hunde links und rechts sitzen.
Ich würd mir verschiedene Welpenschulen in deiner Umgebung ansehen, jetzt schon, bevor der Hund bei dir ist, am besten mit einer zweiten, wenn möglich hundekundigen Person, schauen wie die Stunden aufgebaut sind, was für Tips gegeben werden, wie gut auf die Kleinen geachtet wird, wie ernst sie genommen werden (eine "Jöööö, hör mal, das süüüüüsse Knurren!" Gruppe kannst du vergessen), und wie wohl du dich da fühlst.
Für mich wäre eine reine WelpenSPIELgruppe ein No-Go. In der Welpenschule sollte es in erster Linie darum gehen, dass der Hund lernt, seinem Menschen zu vertrauen, um Bindungsarbeit und Vertrauen. Es sollte meiner Meinung nach nicht so sein, dass die Welpen etwas rumtollen und dabei halt die Geräte erkunden (im Spiel "erkunden" die Welpen Geräte sowieso nicht konzentriert und aufmerksam, sie realisieren vielleicht nicht einmal, dass sie jetzt über verschiedene Böden gerannt, in einen Bällchenpool gehüpft und über einen Blumentopf gestolpert sind), sondern dass der Mensch kontrolliert mit dem Welpen an verschiedene Dinge herangeht und ihm zeigt, zum Beispiel eben, verschiedene Untergründe, Wackelbrett, Flatterbänder etc pp, Dinge, die später im Alltag dann ohne Wenn und Aber einfach funktionieren sollen.
Sozialspiel soll natürlich auch dazugehören, dann aber bitte ein gut überwachtes in kleinen Gruppen. Mobbing sollte sofort unterbunden werden, stark kontrollierende Hunde sollten in dieser Kontrolle unterbrochen werden.. kurzum, es gehört eine sehr sachverständige Person in dieses Welpengärtchen, die auch wirklich eingreift, merkt, was man laufen lassen kann und was nicht.
Auch erste Gehorsamsübungen können für mich schon absolut dazugehören, mal ein Sitz, auf jeden Fall Abruf, und auch das Leinenlaufen. Es ist auch eine sehr wertvolle Lektion für den kleinen Hund, dass nicht JEDER Hund Spiel bedeutet, sondern dass man auch auf den Menschen konzentriert arbeiten kann, wenn andere Hunde links und rechts sitzen.
Ich würd mir verschiedene Welpenschulen in deiner Umgebung ansehen, jetzt schon, bevor der Hund bei dir ist, am besten mit einer zweiten, wenn möglich hundekundigen Person, schauen wie die Stunden aufgebaut sind, was für Tips gegeben werden, wie gut auf die Kleinen geachtet wird, wie ernst sie genommen werden (eine "Jöööö, hör mal, das süüüüüsse Knurren!" Gruppe kannst du vergessen), und wie wohl du dich da fühlst.
AnoukLaura
@Anne: Sehr schön geschrieben :thumbsup: Danke!
Yasodhara
Ok, dann weiss ich ja jetzt worauf ich achten muss.
Danke euch Allen für eure Antworten. :zora:
Danke euch Allen für eure Antworten. :zora:
Frau_D.
Ich frage mal dazwischen: MÜSSEN Welpen wirklich lernen, wie andere Welpen sich verhalten? Haben Welpen nicht schon von Geburt an gelernt, wie sich ihre Geschwister verhalten und mit denen gespielt?
Und woher weiss ein Ersthund-Halter, ob eine Welpenspielgruppe gut ist?
Was ich gut finde, ist es, wenn gerade in diesem Alter mit dem Hundehalter geübt wird... Wie baut man den Abruf auf? Was muss ein Welpe können, erleben, nicht tun...
Ich bin mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich mir und Anti wirklich einen Gefallen getan habe, indem ich mit ihm in der Welpenspiel/übungsgruppe war.
Übrigens kann man auch im Kt. Zürich den Welpenspielkurs durch andere, spätere Lektionen ersetzen. Man bekommt dann zwar sechs 'Straf'lektionen aufgedrückt, aber das ist ein anderes Thema. ;)
Und woher weiss ein Ersthund-Halter, ob eine Welpenspielgruppe gut ist?
Was ich gut finde, ist es, wenn gerade in diesem Alter mit dem Hundehalter geübt wird... Wie baut man den Abruf auf? Was muss ein Welpe können, erleben, nicht tun...
Ich bin mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich mir und Anti wirklich einen Gefallen getan habe, indem ich mit ihm in der Welpenspiel/übungsgruppe war.
Übrigens kann man auch im Kt. Zürich den Welpenspielkurs durch andere, spätere Lektionen ersetzen. Man bekommt dann zwar sechs 'Straf'lektionen aufgedrückt, aber das ist ein anderes Thema. ;)
kiiwi
also das wo anne schreibt kann ich nur beipflichten...
ich kanns dir auch gleich aus meiner "eurasier-sicht" erzählen wies bei uns war.
ich ging mit ruby nachdem sie am freitag zu mir kam am daraufkommenden dienstag gleich in den welpenprägungskurs beim scog stockberg http://www.scog-stockberg.ch/html/welpenpragungs-kurs.html
dort hats jeweils eine kleine gruppe an welpen, wenns mehr hat werden die in zwei gruppen (meistens der grösse entsprechend) etwas aufgeteilt und das gehege auch unterteilt.
am anfang hat ruby die anderen hunde strikte ignoriert (ca die ersten 2-3 besuche), hat sich hingelegt zwischen meine füsse und hat entspannt vor sich hingedöst.
bei den übungen hat sie gut mitgemacht, also so ein kleines namensspiel: name sagen, wenn hund schaut gleich mit guzi belohnen etc... auch das abrufen klappte immer gut, das problem da war einfach dass sie sich nicht von der leiterin an der leine halten liess und sowiso immer zu mir gedüst ist (eurasier halt).
es hat dort auch die übungen gegeben dass die welpen auf ein kleines podest stehen konnten und dass man sie dann eben dafür belohnt dass man sie anfasst an den pfoten /bauch / mund / augen / schwanz etc und dass das auch die leiterin kurz geübt hat (so tierarzt vorbereitung).
nach dem 3. mal hat sie sich dann etwas aufgerafft und ist in den tunnel rein und ist dann auch etwas mit den anderen rumgetobt, war aber immer etwas zurückhaltend.
ich finds grad beim eurasier sehr wichtig, dass er mit anderen leuten und auch anderen hunden von anfang an in kontakt kommt und keine angst davor hat.
auch ist es wirklich gut, wenn du sonst noch hundebegegnungen hast wo sich die hunde gut verstehen und spielen können.
"scheisse" wärs dann einfach wenn der welpe am anfang ein schlechtes erlebnis hat, daher ist es wichtig dass DU als der grosse beschützer vom welpli da bist und ihn auch mal von einem anderen hund beschützt der aufdringlich wird. auch wichtig ist, dass du den welpen nicht streichelst oder bestätigst mit lieber stimme wenn er mal angst hat.
ich kanns dir auch gleich aus meiner "eurasier-sicht" erzählen wies bei uns war.
ich ging mit ruby nachdem sie am freitag zu mir kam am daraufkommenden dienstag gleich in den welpenprägungskurs beim scog stockberg http://www.scog-stockberg.ch/html/welpenpragungs-kurs.html
dort hats jeweils eine kleine gruppe an welpen, wenns mehr hat werden die in zwei gruppen (meistens der grösse entsprechend) etwas aufgeteilt und das gehege auch unterteilt.
am anfang hat ruby die anderen hunde strikte ignoriert (ca die ersten 2-3 besuche), hat sich hingelegt zwischen meine füsse und hat entspannt vor sich hingedöst.
bei den übungen hat sie gut mitgemacht, also so ein kleines namensspiel: name sagen, wenn hund schaut gleich mit guzi belohnen etc... auch das abrufen klappte immer gut, das problem da war einfach dass sie sich nicht von der leiterin an der leine halten liess und sowiso immer zu mir gedüst ist (eurasier halt).
es hat dort auch die übungen gegeben dass die welpen auf ein kleines podest stehen konnten und dass man sie dann eben dafür belohnt dass man sie anfasst an den pfoten /bauch / mund / augen / schwanz etc und dass das auch die leiterin kurz geübt hat (so tierarzt vorbereitung).
nach dem 3. mal hat sie sich dann etwas aufgerafft und ist in den tunnel rein und ist dann auch etwas mit den anderen rumgetobt, war aber immer etwas zurückhaltend.
ich finds grad beim eurasier sehr wichtig, dass er mit anderen leuten und auch anderen hunden von anfang an in kontakt kommt und keine angst davor hat.
auch ist es wirklich gut, wenn du sonst noch hundebegegnungen hast wo sich die hunde gut verstehen und spielen können.
"scheisse" wärs dann einfach wenn der welpe am anfang ein schlechtes erlebnis hat, daher ist es wichtig dass DU als der grosse beschützer vom welpli da bist und ihn auch mal von einem anderen hund beschützt der aufdringlich wird. auch wichtig ist, dass du den welpen nicht streichelst oder bestätigst mit lieber stimme wenn er mal angst hat.
andi+rudel
schau dir auf jeden fall verschieden spielgruppen an (ohne hund) und beobachte wie die hunde miteinander umgehen und ab wann die trainer eingreifen.
kompetente trainer greifen rechtzeitig ein, wenn die tendenz zum mobbing besteht.
für "laien" ist das evtl nicht immer erkennbar, da die grenzen fliessend sind und vor allem schnell ablaufen.
ich würde auch empfehlen dass du jemanden mitnimmst, welcher genug hundeerfahrung hat, und ebenfalls mit etwas kritsichem blick das zusammen mit dir anschaut.
kompetente trainer greifen rechtzeitig ein, wenn die tendenz zum mobbing besteht.
für "laien" ist das evtl nicht immer erkennbar, da die grenzen fliessend sind und vor allem schnell ablaufen.
ich würde auch empfehlen dass du jemanden mitnimmst, welcher genug hundeerfahrung hat, und ebenfalls mit etwas kritsichem blick das zusammen mit dir anschaut.
sighthound
ich war mit allen in der welpengruppe, aber nicht mit allen in derselben. sie waren alle sehr gut. es waren keine reinen welpenspielgruppen. das freilaufen machte den kleineren teil aus. sobald es zu einem gemobbe kam, auch wenn es nicht alle betraf, wurde sofort abgebrochen und es wurde eine übung gemacht, die die hunde runterfuhr, zb. zähne anschauen, pfoten anschauen, ein stück pansen geben und wegnehmen etc. wir waren mit der einen gruppe im stall (die huschu war auf einem bauernhof) und mit der andern mal im wald am wasser. bei beiden war in einer oder zwei lektionen auch ein erwachsener hund dabei (nicht die ganze stunde über). wenn man pause machen wollte, konnte man das jederzeit.
mit dem 4. hund nächstes jahr werd ich nochmals eine andere welpenschule besuchen. ich weiss nicht wie es dort zugeht und will es auch vorher nicht wissen. geh einfach mal schauen. ich arbeite aber in dieser huschu mit den grossen und kenne auch alle trainer die betroffen sind. mir ist es schon wichtig, eine solche gruppe zu besuchen, grad auch weil ich ein rudel habe und sonst wenig gelegenheit mit dem welpen alleine was zu tun.
mit dem 4. hund nächstes jahr werd ich nochmals eine andere welpenschule besuchen. ich weiss nicht wie es dort zugeht und will es auch vorher nicht wissen. geh einfach mal schauen. ich arbeite aber in dieser huschu mit den grossen und kenne auch alle trainer die betroffen sind. mir ist es schon wichtig, eine solche gruppe zu besuchen, grad auch weil ich ein rudel habe und sonst wenig gelegenheit mit dem welpen alleine was zu tun.
Anne
[QUOTE='Frau_D.]Ich frage mal dazwischen: MÜSSEN Welpen wirklich lernen, wie andere Welpen sich verhalten? Haben Welpen nicht schon von Geburt an gelernt, wie sich ihre Geschwister verhalten und mit denen gespielt?
[/QUOTE]Ja, die Welpen haben Sozialspiel auch im Wurf gehabt. Da die Welpen aber 24 Stunden beisammen sind und miteinander aufwachsen, ist das eine ganz andere Dynamik, als wenn völlig neue Hunde für kurze Zeit aufeinander treffen, wie es ja im alltäglichen Hundeleben dann ist; Wuffel und Bello auf dem Spaziergang an der Ecke, "jetzt spielt mal schön!". Dazu kommt, dass in einem Wurf alle Welpen der gleichen Rasse / Mix angehören und sich daher mehr oder weniger ähneln, vor allem auch in den Bewegungen. Ein Labi ist einfach eine ganz andere Welt als ein Aussie, zum Beispiel. Unsere Hunde sollen ja aber mit allen Rassen zurecht kommen, auch mit Plattnasigen, Stummelschwanzigen, Kurzbeinigen, Stehorigen, Rundäugigen, Rückenkammigen..
Ausserdem tut sich in den Wochen nach der Abgabe Entwicklungstechnisch so rasant viel, die Hunde lernen so viel Verhaltensrepertoire, jetzt, wo sie ihren Körper langsam auch unter Kontrolle bringen und verschiedene Kommunikationsarten ausprobieren können, auch Charakterzüge (Kontrollfreak, Angsthase, Sturkopf, Angeber) jetzt stärker entwickeln, ich finde es wichtig, dass man dieses Sozialverhalten weiterhin beobachten und auch unterstützend eingreifen kann (wobei unterstützend für mich heisst, so, dass der Hund lernen darf, gute Begegnungssituationen zu haben). Und Sozialverhalten zeigt sich nunmal nur in Sozialkontakt.
Ich glaube, es ist wichtig, dass ein Welpe Kontakt hat zu vielen Hunden - auch halbwüchsigen, erwachsenen und alten. Das Problebm dort ist, dass die Situationen in der Regel kurz sind und grad bei erwachsenen Hunden eine relativ fixe Meinung da ist. Entweder WAU, spielen!! oder Hmja, dich Knirps brauch ich jetzt aber nicht unbedingt. Nur wenige werden gemässigtes, ruhiges Sozialspiel zeigen, in dem in Abstufungen kommuniziert wird, wann es genug ist. Und kaum eine dieser Begegnungen in Feld, Wald und Wiese läuft mit professioneller Beobachtung ab, die eingreift, wenns wichtig wäre - zB wenn ein Junghund einen Welpen mobbt, oder der Welpe den erwachsenen Hund, der nie gelernt hat, nein zu sagen, bedrängt.
Dazu glaube ich - bin aber keine Spezialistin und lasse mich gerne belehren! Dass der Vorteil bei Welpengrupen ist, dass die Welpen noch "formbar" sind und nicht auf ein Verhalten festgefahren, das heisst, es kommt eher mal vor, dass das ganze Repertoire gezeigt wird (anpfoten, draufsitzen, anrempeln, anstarren, auf den Rücken werfen, ausweichen, weggehen ..) und entsprechend auch gelernt wird. Unsere Trainerin nennt das jeweils "Buchstaben, die der Hund in sein Alphabet aufnimmt, und dann auch wieder abrufen kann". Zum Beispiel, dass man bei einem Hundekontakt auch mal sitzen bleiben kann, oder wegschauen, oder einen Bogen laufen...
Eine gute Welpenschule zu erkennen ist schwierig. Auch für Menschen, die von erwachsenen Hunden extrem viel Ahnung haben, denke ich. Ich traus mich auch nicht zu, bei Welpen zu erkennen, wo das Mass voll ist manchmal. Ich weiss eine Trainerin, deren Welpenstunde ich empfehlen würde, und entsprechend kann ich ableiten, darauf zu achten, dass:
- hautpsächlich Übungen mit dem Menschen, beim Menschen
- Spiel in kurzen, kontrollierten Einheiten, kleinen Gruppen, hoffentlich passenden Hundecharakteren (find ich aber extrem schwierig zu beurteilen, da muss ich mich leider einfach auf den Trainer verlassen)
- Eingreifen, wenn Mobbing ausbricht, ein Hund von mehreren bedrängt wird, klar sein Unbehagen zeigt, einer die anderen ständig kontrollieren will.. auch hier, man kann die Augen offen halten, und immer fragen, wenn man nicht verstehen, wieso jetzt nicht eingegriffen oder eben doch eingegriffen wird, und sonst muss man sich auf den Trainer verlassen..
- Generell ist mir in einer Welpenstunde Ruhe und Zweierspiel lieber als Rambazamba
- Auf dem Platz sollte es schon verschiedene Untergründe, Geräte, Spielsachen, Lärmsachen etc pp haben, die aber nicht völlig durcheinander und unkontrolliert auf den Welpen ge-eindruckt werden, sondern mit dem Welpen erarbeitet. Grad bei Lärmsachen, die dürfen im Hintergrund ablaufen und einfach mal da sein, aber mit Rücksicht auf zB schreckhafte Welpen - keiner soll überfordert werden
Ich würde eine Welpenstunde sicher 2 mal besuchen, mit einer zweiten, objektiven, wenn möglich hundekundigen Person, und mit Stift und Papier. Und dann Beobachtungen aufschreiben, grad zum Spiel - dort war das, es wurde nicht eingegriffen, da war das, es wurde eingegriffen, und dann F-R-A-G-E-N wieso die Trainerin/der Trainer das so gemacht hat (vielleicht nach der Stunde, wenn man nur als Zuschauer da ist). Und dann sehr gut hinhören, was die Erklärungen sind. Und sonst, ja, als Laie muss man sich wohl auf den Trainer verlassen..
Sorry, immer diese Romane :peace:
[/QUOTE]Ja, die Welpen haben Sozialspiel auch im Wurf gehabt. Da die Welpen aber 24 Stunden beisammen sind und miteinander aufwachsen, ist das eine ganz andere Dynamik, als wenn völlig neue Hunde für kurze Zeit aufeinander treffen, wie es ja im alltäglichen Hundeleben dann ist; Wuffel und Bello auf dem Spaziergang an der Ecke, "jetzt spielt mal schön!". Dazu kommt, dass in einem Wurf alle Welpen der gleichen Rasse / Mix angehören und sich daher mehr oder weniger ähneln, vor allem auch in den Bewegungen. Ein Labi ist einfach eine ganz andere Welt als ein Aussie, zum Beispiel. Unsere Hunde sollen ja aber mit allen Rassen zurecht kommen, auch mit Plattnasigen, Stummelschwanzigen, Kurzbeinigen, Stehorigen, Rundäugigen, Rückenkammigen..
Ausserdem tut sich in den Wochen nach der Abgabe Entwicklungstechnisch so rasant viel, die Hunde lernen so viel Verhaltensrepertoire, jetzt, wo sie ihren Körper langsam auch unter Kontrolle bringen und verschiedene Kommunikationsarten ausprobieren können, auch Charakterzüge (Kontrollfreak, Angsthase, Sturkopf, Angeber) jetzt stärker entwickeln, ich finde es wichtig, dass man dieses Sozialverhalten weiterhin beobachten und auch unterstützend eingreifen kann (wobei unterstützend für mich heisst, so, dass der Hund lernen darf, gute Begegnungssituationen zu haben). Und Sozialverhalten zeigt sich nunmal nur in Sozialkontakt.
Ich glaube, es ist wichtig, dass ein Welpe Kontakt hat zu vielen Hunden - auch halbwüchsigen, erwachsenen und alten. Das Problebm dort ist, dass die Situationen in der Regel kurz sind und grad bei erwachsenen Hunden eine relativ fixe Meinung da ist. Entweder WAU, spielen!! oder Hmja, dich Knirps brauch ich jetzt aber nicht unbedingt. Nur wenige werden gemässigtes, ruhiges Sozialspiel zeigen, in dem in Abstufungen kommuniziert wird, wann es genug ist. Und kaum eine dieser Begegnungen in Feld, Wald und Wiese läuft mit professioneller Beobachtung ab, die eingreift, wenns wichtig wäre - zB wenn ein Junghund einen Welpen mobbt, oder der Welpe den erwachsenen Hund, der nie gelernt hat, nein zu sagen, bedrängt.
Dazu glaube ich - bin aber keine Spezialistin und lasse mich gerne belehren! Dass der Vorteil bei Welpengrupen ist, dass die Welpen noch "formbar" sind und nicht auf ein Verhalten festgefahren, das heisst, es kommt eher mal vor, dass das ganze Repertoire gezeigt wird (anpfoten, draufsitzen, anrempeln, anstarren, auf den Rücken werfen, ausweichen, weggehen ..) und entsprechend auch gelernt wird. Unsere Trainerin nennt das jeweils "Buchstaben, die der Hund in sein Alphabet aufnimmt, und dann auch wieder abrufen kann". Zum Beispiel, dass man bei einem Hundekontakt auch mal sitzen bleiben kann, oder wegschauen, oder einen Bogen laufen...
Eine gute Welpenschule zu erkennen ist schwierig. Auch für Menschen, die von erwachsenen Hunden extrem viel Ahnung haben, denke ich. Ich traus mich auch nicht zu, bei Welpen zu erkennen, wo das Mass voll ist manchmal. Ich weiss eine Trainerin, deren Welpenstunde ich empfehlen würde, und entsprechend kann ich ableiten, darauf zu achten, dass:
- hautpsächlich Übungen mit dem Menschen, beim Menschen
- Spiel in kurzen, kontrollierten Einheiten, kleinen Gruppen, hoffentlich passenden Hundecharakteren (find ich aber extrem schwierig zu beurteilen, da muss ich mich leider einfach auf den Trainer verlassen)
- Eingreifen, wenn Mobbing ausbricht, ein Hund von mehreren bedrängt wird, klar sein Unbehagen zeigt, einer die anderen ständig kontrollieren will.. auch hier, man kann die Augen offen halten, und immer fragen, wenn man nicht verstehen, wieso jetzt nicht eingegriffen oder eben doch eingegriffen wird, und sonst muss man sich auf den Trainer verlassen..
- Generell ist mir in einer Welpenstunde Ruhe und Zweierspiel lieber als Rambazamba
- Auf dem Platz sollte es schon verschiedene Untergründe, Geräte, Spielsachen, Lärmsachen etc pp haben, die aber nicht völlig durcheinander und unkontrolliert auf den Welpen ge-eindruckt werden, sondern mit dem Welpen erarbeitet. Grad bei Lärmsachen, die dürfen im Hintergrund ablaufen und einfach mal da sein, aber mit Rücksicht auf zB schreckhafte Welpen - keiner soll überfordert werden
Ich würde eine Welpenstunde sicher 2 mal besuchen, mit einer zweiten, objektiven, wenn möglich hundekundigen Person, und mit Stift und Papier. Und dann Beobachtungen aufschreiben, grad zum Spiel - dort war das, es wurde nicht eingegriffen, da war das, es wurde eingegriffen, und dann F-R-A-G-E-N wieso die Trainerin/der Trainer das so gemacht hat (vielleicht nach der Stunde, wenn man nur als Zuschauer da ist). Und dann sehr gut hinhören, was die Erklärungen sind. Und sonst, ja, als Laie muss man sich wohl auf den Trainer verlassen..
Sorry, immer diese Romane :peace:
Jasy
@Anne: Toll geschrieben :thumbsup:
Aber nicht nur für den Welpen finde ich eine Welpengruppe wichtig.
Denn gerade Ersthundehalter haben viele Fragen und Unsicherheiten, die ihnen in einer gut geführten Welpengruppe beantwortet werden bzw. genommen werden können.
Zusätzlich bekommen Sie Tipps und Unterstützung, falls Fragen zum Alltag oder "Probleme" mit ihrem Welpen Zuhause und unterwegs auftauchen.
Auch ist es für sie i.d.R. wichtig, dass sie erfahren, dass ein vermeintliches Fehlverhalten gar keines sein muss, aber auch, dass sie nicht die Einzigen sind, die vielleicht noch etwas unsicher sind.
Ausserdem lernen sie selbst auch die verschiedenen Rassen mit ihren unterschiedlichen Verhaltensweisen kennen. Sie erfahren dabei einiges über die dort gezeigte Körpersprache ihres und der anderen Welpen. Daneben bekommen Sie Informationen woran sie erkennen können, wann man eingreifen muss (und wie) und wann man auch mal zuwarten darf und weshalb.
Daneben lernen die Besitzer, wie sie die Aufmerksamkeit ihres Hundes bekommen und wie man spielerisch erste Lernerfolge erreicht. Und der Welpe lernt, dass es sich lohnt auch in Anwesenheit von anderen Hunden auf seinen Besitzer zu achten und dass er ihm in neuen Situationen vertrauen kann.
Als ebenso wichtig erachte ich aber auch, dass die Welpengruppenleiter aufgrund ihrer Erfahrung erkennen, wenn bei einem Welpen Verhaltensweisen auftauchen, die evt. später zu Problemen führen könnten, wenn man nicht rechtzeitig dagegen steuert. Er kann die Besitzer dann entsprechend anleiten oder ihnen auch mal verständlich machen, dass ihr eigener Umgang mit dem Welpen oder z.B. das ihrer Kinder mit dazu beiträgt.
Bei der Auswahl einer Welpengruppe wäre es mir deshalb sehr wichtig, zu sehen, wie die WGL nicht nur mit den Hunden umgehen sondern auch mit ihren Besitzern und ob sie die Übungen und das freie Spiel gut erklären und begleiten.
Moni
Aber nicht nur für den Welpen finde ich eine Welpengruppe wichtig.
Denn gerade Ersthundehalter haben viele Fragen und Unsicherheiten, die ihnen in einer gut geführten Welpengruppe beantwortet werden bzw. genommen werden können.
Zusätzlich bekommen Sie Tipps und Unterstützung, falls Fragen zum Alltag oder "Probleme" mit ihrem Welpen Zuhause und unterwegs auftauchen.
Auch ist es für sie i.d.R. wichtig, dass sie erfahren, dass ein vermeintliches Fehlverhalten gar keines sein muss, aber auch, dass sie nicht die Einzigen sind, die vielleicht noch etwas unsicher sind.
Ausserdem lernen sie selbst auch die verschiedenen Rassen mit ihren unterschiedlichen Verhaltensweisen kennen. Sie erfahren dabei einiges über die dort gezeigte Körpersprache ihres und der anderen Welpen. Daneben bekommen Sie Informationen woran sie erkennen können, wann man eingreifen muss (und wie) und wann man auch mal zuwarten darf und weshalb.
Daneben lernen die Besitzer, wie sie die Aufmerksamkeit ihres Hundes bekommen und wie man spielerisch erste Lernerfolge erreicht. Und der Welpe lernt, dass es sich lohnt auch in Anwesenheit von anderen Hunden auf seinen Besitzer zu achten und dass er ihm in neuen Situationen vertrauen kann.
Als ebenso wichtig erachte ich aber auch, dass die Welpengruppenleiter aufgrund ihrer Erfahrung erkennen, wenn bei einem Welpen Verhaltensweisen auftauchen, die evt. später zu Problemen führen könnten, wenn man nicht rechtzeitig dagegen steuert. Er kann die Besitzer dann entsprechend anleiten oder ihnen auch mal verständlich machen, dass ihr eigener Umgang mit dem Welpen oder z.B. das ihrer Kinder mit dazu beiträgt.
Bei der Auswahl einer Welpengruppe wäre es mir deshalb sehr wichtig, zu sehen, wie die WGL nicht nur mit den Hunden umgehen sondern auch mit ihren Besitzern und ob sie die Übungen und das freie Spiel gut erklären und begleiten.
Moni
Findus
Lana10
Also unsere Lana ist ja unser erster Hund. Doch wir haben schnell gemerkt, dass ihr der Umgang mit anderen Hunden in Welpenzeit sehr fehlt. Sie hat 4 Monate nur ihre Geschwister und die Muttet kennen gelernt. Dann kam sie ins Tierheim und mit knapp 5 Monaten zu uns.
Wir hatten lange grosse Mühe an andern Hunden auch nur vorbei zu laufen, so eine Angst hatte sie.
Ich weiss nicht, bzw kann nicht aus Überzeugung sagen, dass man eine Welpenspielgruppe besuchen sollte.
Doch schon das "frühe an andere Hunde gwöhnen" finde ich sehr wichtig... einerseits hat mans als Besitzer in Zukunft einfacher (sorry, wenn ich es so formuliere) andererseits und vor allem kommt es dem Hund zugute. Denn er hat später nicht so Stress, wenn ein anderer Hund ihn auch nur ansieht.
Grüessli, Martina und LANA
Wir hatten lange grosse Mühe an andern Hunden auch nur vorbei zu laufen, so eine Angst hatte sie.
Ich weiss nicht, bzw kann nicht aus Überzeugung sagen, dass man eine Welpenspielgruppe besuchen sollte.
Doch schon das "frühe an andere Hunde gwöhnen" finde ich sehr wichtig... einerseits hat mans als Besitzer in Zukunft einfacher (sorry, wenn ich es so formuliere) andererseits und vor allem kommt es dem Hund zugute. Denn er hat später nicht so Stress, wenn ein anderer Hund ihn auch nur ansieht.
Grüessli, Martina und LANA
AnoukLaura
Hoi Martina
Siehst Du, hier ist es genau andersrum passiert. Durch die permanent penetrante Bedrängung in der Welpenspielgruppe durch die anderen Welpen meiner Hündin gegeüber, hat sie heute Stress im Umgang mit Artgenossen und muss erstmal die Zicke raushängenlassen um klar zu machen, so nicht mehr mit mir, heute weiss ich mich dagegen zu wehren.
Es kann also auch der Schuss hinten raus gehen, wenn man sich vertrauensvoll in die (falsche) Welpengruppe begibt.
Bloss mit Kontakt alleine ist es leider nicht getan. Anne hat das sehr schön erklärt wie ich finde.
LG, Patricia
Siehst Du, hier ist es genau andersrum passiert. Durch die permanent penetrante Bedrängung in der Welpenspielgruppe durch die anderen Welpen meiner Hündin gegeüber, hat sie heute Stress im Umgang mit Artgenossen und muss erstmal die Zicke raushängenlassen um klar zu machen, so nicht mehr mit mir, heute weiss ich mich dagegen zu wehren.
Es kann also auch der Schuss hinten raus gehen, wenn man sich vertrauensvoll in die (falsche) Welpengruppe begibt.
Bloss mit Kontakt alleine ist es leider nicht getan. Anne hat das sehr schön erklärt wie ich finde.
LG, Patricia
Frau_D.
Bei Anti ist es eben so, dass er sowieso schon immer Hunde-vernarrt war. Und dann bin ich einmal die Woche mit ihm zu diesem Event gegangen, wo er - neben den Übungen - seine Hundebesessenheit voll ausleben konnte. Ich weiss nicht, ob das die Probleme jetzt verstärkt hat und ob es nicht besser gewesen wäre, mit ihm in einen Junghundekurs zu gehen und dort den richtigen Umgang mit ihm zu üben. Vermutlich war es auch ein Fehler, den Junghundekurs nicht direkt an den Welpenkurs anzuschliessen - genau aus diesem Grund: Vielleicht hätte ich da 'reparieren' können, was der Welpenkurs vielleicht verstärkt hat.
Das ist alles hypothetisch und nicht mehr zu ändern, aber ich bin mir nicht mehr so sicher, ob es wirklich richtig war. Ich weiss es einfach nicht. Zwischen grosser Ängstlichkeit, totaler Kennenlern-Versessenheit und extremer Aggression gibt es noch so viele Abstufungen. Ich sage auch nicht, dass es für jeden Hund das gleiche bedeutet... aber eben... bei Anti bin ich mir der Vorteile nicht mehr so sicher. :)
Das ist alles hypothetisch und nicht mehr zu ändern, aber ich bin mir nicht mehr so sicher, ob es wirklich richtig war. Ich weiss es einfach nicht. Zwischen grosser Ängstlichkeit, totaler Kennenlern-Versessenheit und extremer Aggression gibt es noch so viele Abstufungen. Ich sage auch nicht, dass es für jeden Hund das gleiche bedeutet... aber eben... bei Anti bin ich mir der Vorteile nicht mehr so sicher. :)
Lana10
Hi Patricia
Da geb ich dir vollkommen Recht! :-)
Ich hab nur unsere "Version" beschrieben und wo bei Lana der Fehler passiert war. (nicht um zu sagen so ist es oder wärs Richtig)
Kann ich ja nicht, denn jeder Hund ist anders, hat seit eigenes Selbstwertgefühl, Charakter etc.
Ich kenne unsere Lana, die nie was anderes gekannt hat als ihre Famile und dann draussen in der grossen Welt total überfordert war.
Dann kenne ich den Gröni meiner Mutter, der bei der Züchterin in Frauenfeld schon super aufs Leben vorbereitet wurde, dann selbst auch nie in einer Welpengruppe war und trotzden ohne Furcht mit offenem Herzen durchs Leben geht ohne vor allem Möglichen Angst zu haben :-) ok, bei ihm wurde absolut pingelig darauf geachtet, dass er nie was böses erlebt ;-)
Zwischen diesen zwei verschiedenen "Welten" gibt es etliche Abstufungen. Wir sagen oft, eine Mischung aus beiden Hunden wäre optimal :D
Da geb ich dir vollkommen Recht! :-)
Ich hab nur unsere "Version" beschrieben und wo bei Lana der Fehler passiert war. (nicht um zu sagen so ist es oder wärs Richtig)
Kann ich ja nicht, denn jeder Hund ist anders, hat seit eigenes Selbstwertgefühl, Charakter etc.
Ich kenne unsere Lana, die nie was anderes gekannt hat als ihre Famile und dann draussen in der grossen Welt total überfordert war.
Dann kenne ich den Gröni meiner Mutter, der bei der Züchterin in Frauenfeld schon super aufs Leben vorbereitet wurde, dann selbst auch nie in einer Welpengruppe war und trotzden ohne Furcht mit offenem Herzen durchs Leben geht ohne vor allem Möglichen Angst zu haben :-) ok, bei ihm wurde absolut pingelig darauf geachtet, dass er nie was böses erlebt ;-)
Zwischen diesen zwei verschiedenen "Welten" gibt es etliche Abstufungen. Wir sagen oft, eine Mischung aus beiden Hunden wäre optimal :D
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