Zum Inhalt springen

Split: Welpenaufzucht

80 Antworten5'823 AufrufeGestartet von Kiss ·

Goliath
#41
no zur Info

Hann mini HP's sit 3 Jahr nümäh aktualisiert...da gseht mer au da drah, das i luut HP immer no im TG wohn.

Sorry, aber i investier mini Ziit lieber i mini Hünd, und hann ebe die letschte Jahr no gsundheitlichi Problem gha!

Drumm sind mini HP's nöd ufem laufende...

Hann dänkt, mösi no schriebe, well i mom grad Mega Zuegriff ufd HP's hann, wo wahrschinli wäge dem Thread sind.

Greetz Adi :D

Bibu
#42
Hochdeutsch Adi :escape:

Findus
#43
[QUOTE='Goliath]was willst Du mir nun unterstellen????wenn Du willst, kann ich Celina auch anrufen und fragen, ob sie ein Prob mit dieser Zusammenfassung hat, ich habe ihre Natel. Nr. , Du auch???
[/QUOTE]Ich unterstelle Dir gar nichts Adi, es ist einfach so, dass in Deinem Text, sehr viel so drin steht, wie es Frau del Amo lehrt.Du schreibst das als Zusammenfassung auf und es macht den Anschein, dass das aufgrund Deiner eigenen Studien und Erfahrung und Weiterbildung zustande kam.

Das stört mich.

Wieso steht nicht irgendwo, dass Du Dich an ihr orientierst?

Das wäre sachlich und fachlich ganz korrekt dann.

Ich muss mich mit Dir nicht austauschen, da habe ich kein Bedürfnis.

Einiges, was Du schreibst, sehe ich auch so, anderes grad eben nicht, aber für mich sind Foren nicht der Platz, um solch grundlegene Sachen zu diskutieren. und wie man am Diskussionsverlauf sieht, ist es auch hier und jetzt sehr schwierig...

Branco
#44
hallo

nur kurz zum thema :)

meine hündin samira stammt aus dem tierschutz.
sie ist mit ca. 5 wochen vor einem ital. tierheim ausgesetzt worden.
dort blieb sie mit ihren 2 wurfgeschwistern fast 3 wochen, bis sie in die CH vermittelt wurden.
der aufenthaltsort im tierheim war ein leerer gekachelter raum, waschküchenähnlich.
der boden mit zeitungen ausgelegt, keine kuschelecke, kein spielzeug, keine bespassung, keine sozialisierung, nichts !

ich habe sie damals mit 8 wo übernommen und fuhr mit ihr nach und nach raus um gemeinsam erlebnisse zu sammeln. welpen- und junghundkurs besuchten wir logisch auch.

samira hat m. 2 jahren ihre BH 1 gemacht und ist in der ausbilung zum rettungshund.
sie ist eine sehr ausgeglichene, ganz tolle fröhliche hündin.

samira ist weder ängstlich, noch schussempfindlich, ist sozial gegenüber hunden und menschen etc.
ich seh bis heute (sie ist jetzt 3 j. alt) kein einziges defizit bei ihr.
wir hatten letzten sommer ein 'wurftreffen'. auch ihre beiden schwestern sind sehr sozial, umweltneutral und sehr angenehme familienhunde.

sighthound
#45
das mit den katzen sehe ich eindeutig anders... ich kenne jede menge beispiele (halt immer windis aber das sind schliesslich auch hunde...) wo die mutterhündin nicht nur nicht sozialisiert ist mit katzen, sondern diese jagen und auch töten würde. die mütter meiner barsois würden dies ohne zweifel tun und die mutter meiner whippette hat ebenfalls noch nie mit katzen gelebt und jagt sie. trotzdem sind meine drei bei ihrer ankunft nicht im traum auf die idee gekommen, den katzen was anzutun und sie sind wirklich sozialisiert. sie können mit unserm jüngsten kater jagdspiele machen (bevor jemand den TA holt; der will das) und stopen doch immer und würden nie zubeissen. dasselbe gilt für meine kaninchen. kommt eine fremde katze aufs grundstück realisieren sie das aber sofort, dass die nicht zu uns gehört. jendayi bellt dann.
fremde katzen draussen auf dem feld jagt dawn (und nur diese) aber sie krümmt ihr kein haar, holt sie sie ein. und so kenne ich jede menge andere hunde, bei denen es genau gleich lief.
das umgekehrte, das @ywe beschrieb kenne ich ebenfalls.

dies nur ein bsp was mir aufgefallen ist.

Ywe
#46
OK, wir können damit das Thema Katzen beenden, denn ob Welpen mit Katzen schon in der Wurfkiste aufwachsen, oder ob erst nach der Abgabe mit Katzen zusammentreffen, ist Hans was Heiri. Die Katze wird so oder so ein beliebtes Jagdobjekt für den Hund bleiben. Wenn nicht, dann liegt es wahrscheinlich in den Genen, die weder der Züchter noch jemand anders beinflussen kann, ausser der Hund ist so erzogen, dass er das Jagen lässt.

Und nun zru Antwort, wann beginnt für mich das Jagen. Natürlich schon im Wurf. Sobald die Mutter den Welpen diesen natürlichen Urinstinkt beibringt, oder einfach über die Gene/Instinkt da ist. Irgend jemand hat letzthin ein ganz tolles Beispiel hier als Video von Whippets gezeigt, wie die Mutterhündin den Welpen das Rennen/Jagen beibringt. Meine noch sehr kleinen Welpen konnten perfekt eine Beute totschütteln. Und meine erwachsenen Hunde wussten wie und wo man ein Rehkitz totbeisst/würgt. Keine Angst, ich konnte es verhindern, habe es aber beobachtet, wie sie das im Rudel planen. Der Jagdtrieb ist so etwas von natürlich beim Hund, und als Halter muss ich damit klarkommen und unterbinden können, wie auch immer. Dass deine Molosser keine geeigneten Jäger sind, kann ich nachvollziehen, sie haben auch das Temperament nicht dazu. Ich habe viele Jahre eine Rasse gezüchtet, die eigentlich in der Szene belächelt wird, aber genau da war auch die Herausforderung. Bei dieser Rasse kommt nämlich eine rassebedingte Unsicherheit vor, gepaart mit der Agressivität vom Terrier und der Jagdleidenschaft vom Griffon. Was ich da unter den Welpen selber erlebt habe, würde dich das Grausen lehren.

Abschliessend. ich bin auf meiner HP mit vollem Namen, jeder kann meine Adresse mit Leichtigkeit finden. meine HP ist immer aktualisiert, also diese Entschuldigung kannst du dir sparen. Und wenn, dann würde ich im Forum nicht noch extra dick den Link unter jedem Beitrag hinschreiben. Das nur meine Empfehlung.

inhii
#47
uiuiui... :huh: habe fast den Durchblick nicht, weil soviel kreuz und quer geschrieben ist... ;)

Also ich finde grad zum Thema Katzen usw., dass es stimmt das die Mutterhündin diese in Ruhe lassen muss, sonst lernen die Welpen das Verhalten anhand der Hündin. Also wir hatten immer Katzen mit den Würfen. Sie ging nie in die Box weil die Hündin sie nicht reinlies. Aber draussen als die Welpen laufen konnten war es überhaupt kein Problem. Die Katze hat mit den Welpen gegessen, geschlafen, gespielt usw. Klar ist das keine Garantie, dass die Welpen nachher draussen keine Katzen jagen aber sie hatten schon mal netten Kontakt mit Katzen.

Bei Pyri's Züchter, hatte es nebenan grad eine Kuhweide welche von den erwachsenen Hunden ignoriert wurde = Pyri keine Probleme heute mit Kühen. Es hatte viele Krähen/Adler (klar von der Natur aus eine Gefahr für Welpen), welche vertrieben wurden, die Welpen machten mit und Adler sind heute fast ihr Lieblingsjagdtierli. Katzen vom Hof wurden auch verjagt sobald sie in die Nähe des Auslaufes kamen = Pyri hat sie zum Fressen gern ;) hatten auch zu Beginn mühe mit unserer eigenen Katze.

Ich glaube schon, dass es ein Stück weit abgeschaut wird. Aber eben es ist keine Garantie für später, den der Besitzer macht auch viele Fehler und alles auf den Züchter abwälzen geht ja auch nicht.

Dann zum Allgemeinen finde ich, den Welpen sollen die Untergründe, optische Eindrücke usw. gegeben werden aber es reicht ab dann wenn sie laufen und es sowieso selber erforschen gehen. Ab dann kann man auch mal was in der Küche fallen lassen was krach macht aber 1x pro Tag reicht da wohl mal einen Löffel fallen zu lassen... :D

Diuni's Züchter wohnen sehr sehr abgelegen. Aber warum hatte sie dann keine Angst vor Geräusche, sie kannte es ja nicht? Es war dort ganz still. Und warum hatte sie Angst vor Menschen? Es hatte dort viele Besucher.

Manchmal ist weniger mehr....

Generell finde ich..., die Sachen den Welpen ermöglichen aber nicht dazu zwingen... sie gehen von alleine schauen und zupfen an schäppernden Dosen rum.. ;) :D

Goliath
#48
Grins...

Sorry für den Ausdruck... aber die letzten posts haben nix mit dem zu tun, was ich gefragt/geschrieben habe.

Jagen: Im Wurf beginnt doch kein jagern?!? wann beginnt Jagen, da meinte ich die sequenzen....Jagen bedeutet was anderes...ich meinte die Jagdsequenzem, wann jagd ein Hund?

Das mit dem Thema Katze, sorry, ich kann nix anderes als Deutsch schreiben. Wenn man etwas nicht verstehen will, dann versteht man es auch nicht!

Das mit der HP war nicht (unbedingt) auf Dich bezogen, und schon gar nicht als entschuldigung gemeint....warum auch ?!?!?

Man/Frau kann halt einfach nicht aus seiner Haut fahren, iss auch OK.

Lasst doch mal gut sein....

Greetz ;-o)

Ywe
#49
[QUOTE='Goliath]Grins...

Sorry für den Ausdruck... aber die letzten posts haben nix mit dem zu tun, was ich gefragt/geschrieben habe.

Jagen: Im Wurf beginnt doch kein jagern?!? wann beginnt Jagen, da meinte ich die sequenzen....Jagen bedeutet was anderes...ich meinte die Jagdsequenzem, wann jagd ein Hund?

Es schnall ichs grad gar nicht mehr. Was für Jagdsequenzen meinst du denn? Ja, ich denke, etwas mehr verständlich oder deutsch schreiben wäre nicht schlecht.
[/QUOTE]
Findus
#50
[QUOTE='Goliath]Sorry für den Ausdruck... aber die letzten posts haben nix mit dem zu tun, was ich gefragt/geschrieben habe.
[/QUOTE]Goliath, Du stellst einen Text ein, und dann kommen Reaktionen mit Fragen dazu und anderen Ansichten.
Wenn ich alles so durchlese, dann stelle ich fest, dass DU nicht darauf eingehst, sondern einfach abwinkst oder im Sinne von "hat eh keinen Sinn" darüber hinweg gehst...

Wenn Du eine wirkliche Diskussion möchtest, dann musst Du auch darauf antworten.

und was ich gerne noch wissen täte: züchtest Du selbst? wieviele Welpen hast Du schon grossgezogen, wieviele Würfe begleitet?

Hier hast Du Beiträge von Züchtern gelesen, die wissen, wovon sie sprechen, nicht nur in der Theorie. Wer sowas nur vom Tisch wischt, ohne darauf einzugehen, läuft Gefahr, einseitig zu werden...

Melodie
#51
Zum Thema Jagen. Mein einer Hund wurde seit Urzeiten als Jagdhund gezüchtet und ist in seiner Heimat noch so ein halber Wildhund. Erjons Grossmutter stammt sogar noch aus dem Kongo. Seine Mutter hat Jagdtrieb, den Vater kenne ich nicht vom Charakter her. Nun Erjons Züchterin hat keine Katzen, aber ich habe welche. Das ist kein Problem. Katzen sieht er als Spielkamerden. Er möchte "leider" gerne Katzen begrüssen wenn er welche sieht. Wenn eine wegrennt würde er sicher auch nach, aber ich behaupte das es spielerische Absichten sind. Er fordert sie auch zum spielen auf.
Vögel möchte er gerne fangen, er hört bis jetzt aber sehr gut auf ein Nein. Ich habe Respekt vor dem Jagdtrieb und arbeite mit ihm auch daran zu gehorchen und ihn mit Jagdaufgaben zu beschäftigen.
Sozialisiert wurde er von der Züchterin super.die Welpen sind im Wohnbereich gross geworden und je nach Wetter (es war Winter) fuhr sie mit den Hunden raus wo alle frei liefen und auch mit andere Hunde Kontakt hatten. Ich bin super zufrieden mit der Sozialisierung.
Erjon ist der Erstgeborene und der Aktivste, Frechste und Mutigste aus dem Wurf.

Meine Pekinesen habe ich selber gezüchtet. Also halt einen Wurf von meiner damaligen Hündin gehabt. Zwei habe ich behalten und sie wurden gleich aufgezogen. Trotzdem sind sie extrem unterschiedlich. Miyoko ist selbstbewusst und Dorian ein totaler Müpf ( Unterwürfig und unsicher).

Ich denke man kann mit der Sozialisierung sehr viel erreichen, aber der Charakter bleibt. Ob eher zurückhaltend oder ein Draufgänger. Es können nicht alle Alphatiere sein oder werden.

ahkuna
#52
[QUOTE='Troll]äusserst bedauerlich, dass hier schon wieder rumgezickt wird bei so einem interessanten Thema :thumbdown:
[/QUOTE]Ist nicht Heute oder in den nächsten Tagen Vollmond? :escape:
Kiss
#53
[QUOTE='Kiss]

[align=left]Desshalb ist es so enorm WICHTIG, dass der Welpe bis zur 5.en Woche schon reichlich Erfahrung gesammelt hat. Lauter Staubsauger, verschiedenste Menschen, Krach, Feuerwerk, Kaffemaschine ect. kann dem Welpen bis zur 5.en Woche KEINE Angst machen, er speichert es aber als „kennengelernt“ ab, und, später hat es einen hohen Wiedererkennungswert und bereitet ihm keine Probs mehr.

[/align]

[align=left]Vieles scheint richtig, aber obgenanntem kann ich unter anderem nicht zustimmen, in der Natur kämen sie auch nicht vor der 5. Woche aus der Höhle raus und bis zur 5. Woche bleiben sie wirklich am Eingang und bekommen sehr wenig Umwelteinflüsse mit. Erst ab dann wird ihr Radius ein wenig grösser.

[/align]
[/QUOTE]Ich greife jetzt meine These nochmals mit folgendem Beispiel auf.
Bei uns lebten Schafe (als Rasenmäher ;) ) Ihre Weiden waren direkt neben den Hundeausläufen. Unsere Hunde kannten sie also sehr gut und beachteten sie nicht mal mehr. Die Welpen machten bei ihrem ersten Ausflug nach draussen ebenfalls Bekanntschaft mit diesen Schafen und diese gehörten zu Alltag.

Jedesmal, wenn wir einen Welpen nachzogen, erlebte ich wenn er 5 oder 6 Monate alt war das gleiche Szenario. Am Tag X kamen er beim Gassigehen an besagter Schafweide vorbei und erstarrte: HUCH!!! WAS IST DAS DENN? EIN RIESENMONSTER....SCHLOTTER, SCHLOTTER!!!

Entweder es gibt nun eine Wahrnehmungsphase, welche viel später eintritt oder aber, die Hunde haben viel zu spät Bekanntschaft mit diesen Riesenmonster gemacht ;)

Bei gar keiner Reaktion unsererseits mutierte das Riesenmonster meist innert ein paar Tagen wieder zum ganz gewöhnlichen Schaf und das Problem war gelöst. Das sagt meine Praxis, die Bücher sehen das vielleicht etwas anders?

AnoukLaura
#54
@Kiss: Meine Mali hatte mit ca 6/7 Monaten so eine Angsphase. Dinge die ihr bislang vertraut waren, wurden plötzlich zu riesen Monstern und sie erschreckte sich total oft ab diversen Sachen. Das ging so schlagartig wieder vorüber, wie es kam. Meine Trainerin die Verhaltenstherapeutin ist, sagte mir dazu, dass das normal sei. Jeder Junghund macht in dem Alter mehr oder weniger so eine Angstphase durch.

Würde zu dem von Dir beschriebenen passen.

Zur Zusammenfassung kann ich insoweit beitragen, dass ich bei meinen Hunden klar den Unterschied "gute Aufzucht" / "schlechte Aufzucht" erkennen kann. Der Staffi wurde bis zur 12. Lebenswoche an soviele Dinge gewönt, lebte im Haushalt, durfte Autofahren etc etc pp, dass er als er zu uns kam schon sehr viel kannte und zum Beispiel der Staubsauger nie ein Thema war (jetzt nur ein kleines Beispiel von Vielen). Meine Mali wuchs im "Zwinger-Umbau" auf. Der war schon liebevoll hergerichtet, bot aber wenig Reize. Sie war nie im Haus integriert, kannte nur Betonboden, Hundeplatz + Agiliyparcours (immerhin wenigstes etwas Reiz) und ihre Welpenhütte mit Betonauslauf. Sie kam dann mit 7 Wochen (ja ich weiss, viel zu früh!!) zu uns. Alle anderen Geschwister zogen dann auch aus und ich wollte sie dort einfach nicht länger lassen. War für mich das kleinere Uebel sie zu mir zu nehmen. So konnte ich ab der 7. Woche noch einiges mit ihr machen. Aber Staubsauger geht heute noch fast gar nicht, trotz Training unsererseits mit Leckerchen, rumstehenlassen etc. Sie erträgt es langsam, aber es war der Horror für sie. Wald war lange ein Thema, all die Gerüche!! Heute geht es.... fremde Menschen waren lange ein Thema, heute nimmt sies gelassener. Will zwar nicht gestreichelt werden, hat aber keine Angst mehr. Sie hat gelernt mir zu vertrauen, zum Glück sag ich jetzt, war sie ab der 7. Woche bei uns. Aber für sie war alles schwieriger, weil sie es einfach nicht kannte.

Von daher kann ich die Zusammenfassung schon verstehen, auch wenn ich selbst das mit den Katzen etwas differenzierter anschaue.

Ach und wegen Jagen: ich denke Adi meint das so, dass er wissen will, WANN eine Jagdsequenz anfängt. Also Blick, Körpersprache.... nicht ab welchem Alter, sondern mit welcher Handlung in der Situation.

LG, Patricia die noch immer Kaffetrinkt ;)

inhii
#55
Also wenn man es so sehen will ab wann eine Jagd beginnt von der Körpersprache...

Dann wäre es für mich ab dem ,,Blick,, mit aufgestellten Ohren. Das ist schon der Anfang der eigentlichen Jagd. Klar kann es dann wenn es bei dem bleibt nicht sagen der Hund jagt... wäre ja auch krass. Aber so beginnt eine Jagd....

Kiss
#56
[QUOTE='AnoukLaura]@Kiss: Meine Mali hatte mit ca 6/7 Monaten so eine Angsphase. Dinge die ihr bislang vertraut waren, wurden plötzlich zu riesen Monstern und sie erschreckte sich total oft ab diversen Sachen. Das ging so schlagartig wieder vorüber, wie es kam. Meine Trainerin die Verhaltenstherapeutin ist, sagte mir dazu, dass das normal sei. Jeder Junghund macht in dem Alter mehr oder weniger so eine Angstphase durch.

Würde zu dem von Dir beschriebenen passen.
[/QUOTE]Ich kenne das natürlich auch, zuhauf!. Ich kenne aber auch jede Menge Hunde bei denen dieses Verhalten zumindest in einer etwas abgeschwächten Form hängen blieb, vor allem bei Hündinnen. Ich glaube, es hängt davon ab, wie der HH auf solche Sachen reagiert. Es hängt aber def. nicht von der Prägungsphase ab, es ist eine Sache der Entwicklungsphase oder und ev. der Hormonumstellung.
Ywe
#57
Weil der Schlegelthread leider in Pause gehen musste, will ich eine interessante Passage aus Silvies Beitrag aufgreifen und hierher kopieren. Auch wenn die Mods etwas gegen Hans Schlegel haben, so könnte dennoch weiter ein Pro und Kontra darüber geschrieben werden. Man könnte besser nur die unnötigen Zwischenrufe löschen, ich hätte auch gerne noch etwas zum Thema gesagt - ganz sachlich.

Zitat Silvie: @Conny: sorry, aber Katzen und auch Nager die im selben Haushalt leben sind etwas total anderes, als feies Wild draussen, oder in diesem Fall eben ein fremdes Gehege...und nur weil deine Hunde damit kein Problem haben, bedeutet das lange nicht, das man alle mit Erziehung an diese Tiere geöhnen kann. Ein Windhund ohne Jagdtrieb ist genau genommen keiner. ich weiss, du bist da anderer Meinung, aber es geht hier um das Zuchtziel- und in den meisten Leistungs (und auch vielen Showzuchten) ist Hasenschärfe erwünscht... Nanchos Züchterin sagt z.B. das ein Whippet so sein muss, das er noch in der Lage wäre das Abendessen heim zu bringen. Und ich bin überzeugt das könnten sie.

Hühner, Katzen und Nager, die im selben Haushalt gehalten werden, bedeuten für den Hund nicht viel anderes als das Wild in freier Wildbahn. Es kommt nur darauf an, wann und wie der Jagdtrieb ausgelöst wird, wann die Reizschwelle erreicht ist. Nicht nur Whippets könnten das Abendessen nach Hause bringen, meine beiden "harmlosen" Hunde könnten das auch.

Eine Freundin fragte mich einst, was sie vorbeugend tun kann, damit ihr Hund später ihren Zwerghasen und Hühnern nichts tut. Meine Antwort: "Nimm den Welpen schon anfangs mit ins Gehege beim füttern." Das hat sie so gemacht und die Hündin war über ein Jahr absolut hühner- und hasenfromm. Bis zu dem Tag, als ein Hase durch ein Loch im Gehege schlüpfte und über die weite Rasenfläche davon hoppelte. Wie der Blitz war die Hündin hinterher und schüttelte den Hasen tot. Das ging so schnell, dass kein Appell mehr etwas genützt hätte. Die Freundin war schokiert. Die Reaktion aus der Sicht der Hündin aber völlig normal, die Beute flüchtete, die Reizschwelle erreicht und der Jagdtrieb ausgelöst. Nie ist ein Tier 100% berechenbar.

Ein anderer Fall. Ich habe mit einer Kollegin im Garten Kaffee getrunken. Dabei spazierten mehrere Zwerghühner um den Tisch und pickten Kuchenbrösmeli. Ich habe längst die angespannte Körperhaltung ihres Hundes bemerkt und auch die Augen und mich gewundert, dass von der Kollegin nur eine liebevolle Warnung kam: "Hüehnli sein lassen, gell!" Mich hätte überhaupt nichts gewundert, wenn.... Der Hund hat den Hühnchen nichts gemacht, der Fuchs hat sie vorher allesamt geholt.

Pixel-Paws
#58
@yvonne
das stimmt, die erfahrugn hab ich auch gemacht. allerdings etwas anders.

meine beiden hunde sind mit katzen aufgewachsen und sind mit unserer katze absolut sozial. da wird gekuschelt, ab und an gespielt etc. aber fremde katzen haben meine hunde beide immer gejagt!

dann habe ich grad kurz hintereinander bei kolleginnen katzen zu hause angetroffen. sie waren also fremd, aber sind nicht geflohen, bez. die räumlichkeiten liesen keine jagt o.ä. zu. nach diesen treffen, an denen die hunde gemerkt haben: "fremde katzen sind auch nur katzen", hat sich an ihrem verhalten gegenüber fremden katzen im freien sehr stark verändert! sie hatten keinerlei interesse an ihnen und sogar snoopy lies sich ohne probleme von einer verfolgungsjagt abrufen.

allerdings müsste ich das immer wieder auffrischen, denn so langsam merke ich, wie es wieder zerfällt und fremde katzen langsam wieder sehr viel interesse wecken.

Crispy
#59
@Adi: Ich würde gerne konkret noch etwas wissen. Ich habe jetzt Deine Zusammenfassung zur Welpenaufzucht gelesen und ein Satz ist mir geblieben.

Zitat:

Angst vor etwas muss KEINE schlechte Erfahrung vorangegangen sein, eher wahrscheinlich

ist der Umstand, dass KEINE ERFAHRUNG damit in den ersten Tagen und Wochen

vonstatten gingen!!!

Was ist dann mit den Hunden, die ihre Ängste erst später entwickeln. Haben die bis dahin einfach vergessen das sie das Geräusch als Welpe nicht kennengelernt haben und vergessen Angst zu haben? Schussangst ist da ja zB ein gutes Beispiel. Oft als Welpe/Junghund überhaupt kein Thema, tritt die Schussangst ja oft erst im erwachsenen Alter auf.

Ich hätte gerne mal Dein Fachwissen dazu, warum das so ist und was mit der Phase zwischen Prägung beim Züchter (wie Du ja sagst die ersten 5 Wochen) und zB 3 Jahren ist wo der Hund absolut null auf Schüsse reagiert hat?

Gruss Wendy

Crispy
#60
Und über diesen Satz musste ich auch schmunzeln, denn ich habe gleich 2 Hunde hier die diese Theorie widerlegen.

Zitat:

Deshalb, ALLES was der Welpe bis zur 5.en Woche

kennenlernt, begegnet er später mit wohlwollen.

Schade finde ich das in Deinen Ausführungen Deine Quellen nicht

angegeben sind. Manche Sätze konnte ich einigen Autoren sinngemäss

zuordnen, aber die konkreten Quellen hätten mich schon interessiert.

Den Satz mit den Vereinen habe ich auch nicht verstanden? Was für Vereine? Meinst Du Verbände?

Gruss Wendy, die ja versucht es zu verstehen :-)

Seite 3 von 5 · 81 Beiträge in diesem Thema