Kindergartenkind getötet durch Hunde

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Erfahrener Benutzer
10. Aug. 2005
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Hallo zusammen

In Oberglatt wurde heute ein 6 jähriges Kindergartenkind von drei Hunden zu Tode gebissen... ich kanns kaum fassen, einfach nur schlimm... aber gleichzeitig macht es mich auch wütend, dass es so weit kommen musste!

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zu ... 67383.html

Was muss das für die Eltern für eine schlimme Adventszeit sein... unfassbar...

Traurige Grüsse :cry: :cry:

Karin

 
Hoi Zäme,

Auch wenn ihr mir den Kopf abbreisst, es handelt sich nicht um irgendwelche Hunde, sondern wieder einmal um den American Pitbull Terrier !
Diese Hund geraten oft in FALSCHE Hände.

Ich weiss jeder Hund kann zubeissen nur solche Attaken sind einfach unverzeihlich, wenn Menschen ihr Leben lassen müssen, insbesondere Kinder die ihr Leben noch vor sich hätten.

Solche Tiere in falschen Händen sind eine Waffe und dürften wirklich nicht weiter gezüchtet werden

Gruess Brigitte

 
Hallo Brigitte

Ja, da geb ich Dir absolut recht.... nur... was will man machen, um solche Unfälle zu vermeiden. In Deutschland haben sie ja schon ganz andere Auflagen, aber auch da lässt sich so ein Vorfall nicht hundertprozent verhindern.

Wie sollte ein Gesetz sein, dass es die richtigen "erwischt" und die "guten" dennoch nicht tangiert.. gar nicht so einfach. Die Rassen grundlegend zu verbieten ist keine Lösung, zumal es sicherlich auch nicht sehr differenziert wäre, wenn man einfach die Rassen böse schreibt. Einen Hundeführerschein für Rassen, welche eine erhöhte Gefahr darstellen können wäre sicherlich aber ratsam (wie es in Deutschland praktiziert wird)... nur das Problem ist bei solchen Themen immer: die wirklich "bösen Buben" kommen trotz aller Gesetze doch zu dem, was sie wollen...

Maulkorbzwang ist in meinen Augen genau so der falsche Weg...

Ich macht mich ungeheur traurig um dieses Schicksal... unvorstellbar, was diese Mutter durchmachen muss....

Aber wie könnte man es vermeiden?!?! Es ist sehr schwer die Richtigen mittels eines Gesetzes zu "erwischen" während diejenigen, die solche Hunde richtig halten dadurch nicht mitbestraft werden...

 
Hallo zusammen,

ich war heute auch total geschockt, als ich es im Radio gehört habe.... Mir fehlen die Worte....

Grüessli Christa

 
Hallo zusammen!

finde es auch fürchterlich! da ist guter Rat wirklich teuer!

das Problem ist auch, wenn ein solcher Hund zubeiss, dann pssiert immer was schlimmes.

ich bin überzeugt es werden auch sehr viele Leute von irgendwelchen Yorkies oder Dackel gebissen. Aber da wird dann in den Medien nichts puplik gemacht, da einfach auch weniger Schäden durch diese Bisse angerichtet werden.

auf der anderen Seite tuts mir leid für jeden "Kampfhund" der gut gehalten und "normal" im Kopf ist!!!

wirklich eine sehr traurige Geschichte!!!

Nati

 
Hallo Miteinander

ich teile eurer Enzetzen, ist Arg das immer die

selben Rassen so Austicken, doch wie es auch immer ist :

So wie das herrchen so ist's Gescherchen

Es ist echt schwer zu sagen was da an Massnahmen getahn werden

sollte !

Die Arme Familie meistens werden solche Menschen dann zu Hundehassern :cry:

Meine Stamm-Bäckerin hat seit Jahrzenten solche Hunde gehalten,

und Nie solche Zwischenfälle erlebt, und andere zihen solche

Geschichten nach sich , Extrem !

Es Grüsst

Eda :)

 
:? Halloo aber was ich zu allen nicht begreiffen kann, anstatt Maulkörbe den gefährlichen Hunden (jeder Hund kann gefährlich werden) wenn er so erzieht wird, sollen nun alle eine Hundeschule besuchen) wiederum Profit am Hundehalter.
Da gilt einfach keine Regel im Allgemeinen, entweder ist man sich bewusst, welche Verantwortung man hat und macht dies freiwillig schon bei der Anschaffung eines solchen Tieres eine Schule kann solche Angriffe auch nicht verhindern. Nur der Maulkorb bringt etwas bei gewissen gefährlichen Rassen.
Ich sehe nicht ein Pudeli oder andere kleine Rassen mit einem Maulkorb zu behängen.
Ich selber habe ja auch einen Hund mit Schäfer gemischt, er ist lieb und folgsam und wenn mir die Vorschrift sagt Maulkorb, dann befolge ich das sofort, aber eine Hundeschule besuchen damit er nie angreift das sehe ich als reine Schikane ich nehme ihn auch immer an die Leine, wenn es so sein muss. Aber auf einem freien Feld ihn mal fröhlich springen zu lassen mit der nötigen Aufsicht ist für das Tier auch nötig,

Es ist ganz schlimm was passiert ist und auch mein Hund wurde von einem Pitt als er vor dem Laden angebunden war angegriffen, nur schon daran zu denken wie mein Rambo damals verblutet an der Kehle und überall aussah läuft mir kalt und warm den Rücken runter. Ich war wehrlos konnte Rambo von diesen Zähnen, welche sich richtig bei ihm einhackten nicht befreien der Pitt war frei und mein Rambo angebunden, nur ein Moment des Glücks rettete ihn, weil der andere müde wurde konnte ich Rambo schnell wegziehen.
Furchtbar ich stelle mir dieses Kind so vor von drei Hunden so zu Tode gequält macht mich sehr traurig. :!: :!: und wütend zugleich.

Tschüss miteinander ist meine Meinung mein Herz klopft und bin in grosser Trauer.
 
Hallo Maryanne

Das mit dem Maulkorb kann ich nicht ganz bestätigen... das Problem beim Maulkorb ist folgender: ein Hund, der schon zur Aggressivität neigt, wird durch den Maulkorb erst recht gestaut. Wenn der dann, wie in dem tragischen Fall in Oberglatt, entweicht, dann ist er DEFINITIV eine Gefahr, weil er DURCH den Maulkorb noch mehr Aggression aufgebaut hat. Denn zu hause tragen diese Hunden den Maulkorb nicht, womit sie beim Entweichen also ohne solchen unterwegs wären! Das ist in meinen Augen keine Lösung... zumal: welcher Hund muss ihn tragen? Entweder jeder oder keiner, sonst klappt es nämlich so oder so nicht.

Das mit der Hundeschule mag jeder seine eigene Meinung haben. Keinem Hund schadet es, wenn er mehr Appell hat. Und kein Hund kann ZU GUT folgen... Aber dass man zu was gezwungen würde, das man dann noch bezahlen muss ist sicherlich ein Streitpunkt :wink:

Was aber zur Zeit zur Diskussion steht ist nicht eine Hundeschule im herkömmlichen Sinne, sondern eine Hundehalterprüfung... wo einerseits der Hund in verschiedenen Situationen getestet wird (wie sicher ist er z.B. bei der Konfrontation mit Radfahrern, mit behinderten Menschen, mit Kinderwagen etc.), andererseits wird geprüft, ob der Hundehalter seinen Hund führen kann. Das Problem dabei ist aber: einmal genügt nicht. Ein Hund kann mit jährig noch "sauber" sein, zwei Jahre später aber schon durchticken... Des Weiteren stellen sich viele Fragen da drumrum... wer bezahlt diese Tests, welche Experten mit welchen Referenzen werden für diese Tests aufgeboten, in welchem Alter testet man den Hund, was geschieht, wenn ein Hund Unsicherheiten oder gar leichte Aggression zeigt... gleich einschläfern lassen oder Auflagen machen (Leinenzwang etc.)?? Viele offene Fragen... aber es ist gut, dass endlich darüber geredet wird und man einen Weg sucht...

Denn was da passiert ist, ist einfach nur schrecklich.... Jedes Kind, ja jeder Mensch, der durch so einen Unfall stirbt oder schwer verletzt wird, ist einer zuviel. :cry: :cry:

 
Hallo Karin ich teile Deine Ansichten absolut, aber ist es nicht besser ein Maulkorb wenn er ein so gefährlich Hund ist :?: . Ob der hält und wie er im Ernstfall sitzt kann ich nicht beurteilen. Ich habe nur einen fürs Ausland. Ja er zieht ihn ungern an. Aber was sein muss, muss sein.

Auch wegen der Hundeschule ja es tut sicher gut wenn jemand als neuer Tierhalter den besuchen kann ich sage nicht muss, ich bin einfach gegen jeglichen Zwang. Aber auch da gehen die Meinungen auseinander. Wenn nötig dann ja.

Unsere Hunde könnten vielleicht einen Test bestehen an einer Prüfung aber sie sind keine Menschen. Und auch wir reagieren nicht immer gleich ob gelernt oder nicht gelernt.

Das sieht man immer wieder Hunde reagieren auf einen anderen Menschen wieder ganz anders. Wenn dann der *Andere* z.Bsp. unkonsequenter ist wie der Halter :?:

Das sehe ich schon wenn mein Mann sich vorbereitet um spazieren zu gehen mit ihm. Es beginnt schon bei der Vorfreude. Wenn er merkt nun geht nicht das Fraueli mit ihm, dann wird getanzt und gejuckt die Schuhe hergebracht e.c.t bis er gehen kann.

Oder ich bin nicht gut drauf wie sonst das merkt er sofort. Die fühlen Alles.
Tschüss und lg Maryanne

 
hallo miteinander

mich hat es sehr wütend und zugleich auch sehr betroffen gemacht. der arme junge und seine familie tun mir sehr leid, aber ich bin total wütend auf den halter der hunde!

ich selbst habe einen hund, wenn auch nur eine westi-hündin. aber jedem hundehalter steht die pflicht, dass er sein tier beaufsichtigt oder sicher hält - oder nicht?

wie bereits gesagt wurde, werden viele leute von anderen hunden gebissen, nur hört man davon nichts.... leider!!!!!!!!

ich selbst bin ein riesiger fan von american stafford shire terriern und werde mir, sobald ich genug zeit habe, einen kaufen. aber der kauf muss gut überlegt sein! ich finde, dass diese hunde oftmals in falsche hände geraten und dann zu einer "waffe" werden. an und für sich sind es sehr sensible hunde - auch wenn das manch einer überhaupt nicht glauben kann...

hoffe nur, dass nach diesem vorfall die tierheime nicht wieder überfüllt sind mit diesen tieren!

mfg
stephanie

 
möchte auf das thema, welches dani gebracht hat, aufmerksam machen

pitbulls gefährlich oder nicht?!

http://fs5.deviantart.com/f/2004/325/a/ ... german.swf

schaut euch den video an!

noch heute stimmt es mich wahnsinnig traurig, wenn ich den anschaue, aber ich finde ihn super!!!!

es bestätigt mir, dass diese hunde eigentlich sehr super wesen sind und nur der mensch daran schuld hat!

mfg

stephanie

 
Hallo ich frage mich bei diesem Vorfall nur, was haben die beiden Halter mit diesen fünf oder sechs Tieren denn gewollt an einem für sie fremden Ort? Die waren ja nicht bei sich zu Hause.
Wenn ich soviele Hunde habe, muss ich meine Freunde-Besuche eben einer nach dem anderen machen oder wollten sie die Hunde etwa verkaufen dort.
Das Risiko war gross, wie kann man so etwas unüberlegtes machen. Wenn man Tiere hat, muss man auch Abstreicher machen können zugunsten des Tieres. Sonst lassen wir es besser sein.

Tschüss lg. :idea: von mir

 
Ich finde diese Vorfall auch schrecklich, denn ich habe selber eine Tochter, die bald fünf jährig wird.

Aber auf der anderen Seite geht jetzt wieder die Hetze via Medien gegen sogenannte Kampfhunde los.
Wir besitzen eine 11-jährige Rottweiler-Bernersennenmischlingshündin, die "unglücklicherweise" mehr nach Rotti aussieht.

Heute morgen als ich mit Tochter und Hund( krankheitsbedingt nur an der Leine) spazieren ging, begegnete uns ein älteres Ehepaar mit einem wildkläffenden Dackel an der Leine.
Als wir auf gleicher Höhe waren, schimpften sie mich aus, von wegen verantwortungslos einen solchen Hund zu halten und auch noch mit einem Kind!!!!! Sie würden mich beim Fürsorgeamt anzeigen, da ja das arme Kind irgendwie geschützt werden müsse. :shock:

Während der ganzen Schimpferei kläffte ihr Dackel andauernd unseren Hund an, die sich aber absolut nicht beeindrucken liess. Ab und zu streichelten die Besitzer ihren Dackel und redeten auf ihn ein: " ja, so ist gut, sag dem bööööösen Hund nur, was dir nicht passt!!!"

Schlussendlich wurde es mir dann zu doof und ging wortlos weiter.

Solche Erlebnisse hatten wir schon vor fünf Jahren als die ganze Kampfhundethematik das erste Mal durch die Presse ging.

In der nächsten Zeit werden die Spaziergänge wohl wieder weniger entspannend sein, da man sich wieder gegen solche verbalen Angriffe wappnen muss. :(

Bin auch dafür, dass da rasch eine Lösung gefunden werden muss, sei es mit Verbot von gefährlichen Hunden (aber welche sind das genau?), Halterprüfung und Wesenstesten.

Sorry, wurde ein bisschen lang, bin aber doch etwas frustriert..

 
Hallo Sandra

So eine Begegnung ist nicht's schönes,
zumal solche Leute eh alles Besserwisser sind,
denen kann man nichts mehr beibringen sie haben
alles gehlert ! Schade !!!

Hoffe das du auch auf Verständnisvollere Menschen trifst,
beim Spaziergang!
Und ein grosses Kompliment an dich, den du hast dein Hund
sehr gut erzogen respect sonst hätte er zugepackt bei dem
Kleffenden Dackel !

Es Grüsst
Eda :)

 
hallo sandra

mir ging es ebenso. war heute morgen mit dem besten freund unterwegs, welcher ein staff hat. wir sind einer frau mit einem kind begegnet. sie hat sofort die andere strassenseite gewechselt, als sie sein hund sah, welcher aber an der kurzen leine geführt worden ist.

er geht seit dem letzten vorfall stets an orte, wo keine menschenseele ist, damit sein hund freilaufen kann. viele leute haben ihn beschimpft, dabei ist sein hund wirklich ein sehr lieber. er hat den wesenstest bestanden und gehorcht aufs wort....

finde schade, wie die leute reagieren!!!!!

aber eben, das verstehen nur leute, welche sich mit hunden wirklich auseinandersetzen!

liebe grüsse und lass dich nicht entmutigen!
stephanie

 
Hallo Stephanie

Ist Extrem was solche schlimen Medienberichte,
in der Befölkerung auslössen, Angst und Panick !
Dabei wiess die hälfte der Menschen nicht wieso und warum
es in Wirklichkeit dazu kamm !

Es Grüsst
Eda :)

 
Und ein grosses Kompliment an dich, den du hast dein Hund

sehr gut erzogen respect sonst hätte er zugepackt bei dem

Kleffenden Dackel !
:oops: merci :oops:

Denke, dass sie in dieser Beziehung relativ "abgehärtet" ist, da wir noch einen jüngeren Hund haben, der sie oft anbellt, wenn er mit ihr spielen will.

Auf der anderen Seite war ich mir von Anfang an bewusst, was für ein Hund ich habe und oberste Priorität war damals, dass sie sich gegenüber anderen Hunden und auch Mitmenschen tadellos verhalten muss.

 
Hallo Sandra

ich Treffe oft "Hündeler/innen" die glauben,
alles im Griff zu haben, doch meistens beginnt es schon beim
Komando komm her :roll: da kann man sich gut Vorstellen,
wie das Tier auf andere Komandos reagiert !

§Verlegen musst nicht werden , im gegenteil, bin fast etwas
neidisch, das du ein so gutes Teamverhältnis hast 8) §

Es Grüessli
Eda :)

 
Hallo

Um nochmals auf das Thema "wie verhindern" zurück zu kommen... selbst wenn in der Schweiz ein Maulkorbzwang für "Listenhunde" (wie die in Deutschland genannt werden) bestehen würde, hätte der tragische Vorfall gestern nicht verhindert werden können! Weil die Hunde abgehauen sind....

In einigen Bundesländern in Deutschland ist es sogar verboten solche Rassen zu züchten oder einzuführen...

Dass die Bevölkerung nun wieder hypersensibilisiert ist auf das Thema Kampfhund, sorry, ich kanns nur verstehen. Auch wenn diese Panikmache sicherlich nicht sehr differenziert ist, ist sie doch einfach nur auf der Angst basierend, es könnte auch jemanden in der Familie betreffen... und ganz ehrlich, ich weiss nicht, wie ich reagieren würde, wenn das mein Kind gewesen wäre!!!!! Klar ist es nicht toll, wenn man nun völlig unbegründet von wildfremden Menschen "angegriffen" wird.... und ich weiss von was ich rede, neben dem Border Collie und der Schäferhündin haben wir einen Rottweiler...