Zum Inhalt springen

Dauer der Spaziergänge

230 Antworten18'721 AufrufeGestartet von steffi ·

anouk_
#41
hallo,

also ich trage meinen hund immer die treppen runter und rauf, das machte ich schon bei meinen anderen hundis, solange ich sie tragen mochte, und später wahr es kein problem das sie es selber taten.. auch steile borde wurden bei mir gemieden, (er soll ja mal gute gelenke haben) und für das bin ich als hundebesitzer verantwortlich..

draussen jetzt mit dem kleinen, nehme ich mir einfach die zeit, er muss noch soooo viel neues lernen, und sieht soooo viel neues, das braucht zeit.. falls er sich beim gassi gehen nur noch hinsetzt dann nehm ich in hoch und trage ihn ein stückchen.. (beim tagen kann man auch schön kuscheln) danach geht er wieder tip top und mit freude selber weiter..


nehme dir einfach die zeit die dein hund braucht.. er wird es dir danken... und solch kleine beinchen mögen halt noch nicht all zu weit laufen =)

liebe grüsse anouk

xs86
#42
ich würde bei deinen 3 und 6monat alten hunden (poshy) über die motivation gehen den ich denke, es "kackt" sie einfach an, raus gehen zu müssen um zu spazieren.
nehme einen ball mit welchen sie toll finden und wen sie nur über futter ansprechen dan nimmst du dir dieses zur hilfe

Silvi
#43
Ich hätte da mal eine Frage für alle Zwei- oder Mehrhunde-Besitzer. Ich habe ja einen 5 jährigen und einen 4 Monate alten Rüde. Im Moment machen wirs so, dass ich bei etwas längeren Spaziergängen den kleinen hochnehme und trage. Nun wird er immer grösser und schwerer und mit der Zeit wird das Tragen wahrscheinlich nicht mehr so gut gehen (oder besser gesagt mein Rücken und meine Arme streiken :) ). Wie habt ihr das gemacht? Ich nehme an, dass ihr die Dauer einfach dem Junghund angepasst habt oder? Man sagt ja 5 Minunten pro Lebensmonat. Habt ihr diese Faustregel eingehalten? Bis wann?

jessy
#44
Habe keine Ahnung bei Welpen,
aber wenn Zappa mal wieder nicht so gute Tage hat, dann gehen wir eine angemessene Zeit mit beiden raus, und dann zusätzlich nochmals so ca 1-2h später nur mit Luna. =)

spookie07
#45
Ich muss ehrlich sagen, dass ich da nicht so sehr genau darauf geachtet habe. Ich hatte zwei Rüden, 7 und 2 Jahre alt, dann kam meine Hündin dazu (4,5Monate).
Ich bin von der Zeitdauer her glecih lange draussen gewesen, nur bin ich nicht schnell gelaufen und habe das Tempo der Kleinen angepasst. Wenn ich gemerkt habe dass sie müde wird, habe ich umgedreht und bin nach Hause zurück. Was ich nicht gemacht habe ist, sie im ersten halben Jahr zum Reiten mitzunehmen, das wäre erstens zu gefährlich und zweitens eine zu grosse Belastung.
Ich habe meine letzten beiden Hunde schon so "aufgezogen" und hatte nie Probleme mit den Gelenken und so.
Natürlich gilt ganz klar, das Baby nicht zu überfordern und sehr genau darauf zu achten, dass es sich nicht verausgabt. Lieber ein paar Minuten zu wenig als zuviel.

Jade
#46
Faustregel ist pro Lebenswoche eine Minute

sighthound
#47
ich hatte ja eine gut einjährige (voll im saft) und nahm zwei babies dazu. ein barsoibaby von 12 wochen trägst du keinen kilometer mehr weit... und mein whippet wäre zum tragen zwar kein problem gewesen, kaufte extra für sie eine umhängetasche... nur: madame fand das unter ihrer würde. sie wollte schlicht und ergreifend nicht. da ich nicht gestaffelt laufen wollte (wollte die babies nicht alleine zuhause lassen) bin ich mit allen gleichzeitig gegangen. es war ja heiss und da ist auch die grosse mit weniger zufrieden. aber die regel eine minute pro woche halte ich für blödsinn und beachte ich gar nicht. ich beachtete einfach die hunde. jendayi als kleiner hund hatte wesentlich mehr ausdauer und energie. die grosse muss wegen ihres schnellen wachstums mehr geschont werden und sie tat das auch.
insgesamt bin ich etwa dreimal pro tag 45 min gegangen aber natürlich nicht ohne pause. nach einer viertelstunde gab es pause zb im fluss oder bach, dann ein paar übungen mit der grossen, ein, zwei abrufübungen für die kleinen etc.
manchmal ging ich auch zu einer abgemähten wiese und die kleinen konnten dort tun was sie wollten, liegen oder rennen und die grosse liess ich den kong apportieren. je grösser und schwerer den hund wird, desto mehr würd ich aufpassen aber dieses ewige schonen, dass meine züchterin vorschlägt (weil zu faul zum laufen würd ich sagen...) find ich mühsam. ihre hunde sind dann die, die kaum muskeln aufgebaut haben und bei jedem spiel im garten garantier sich was vertreten weil nicht gewohnt mit verschiedenen untergründen/bodenunebenheiten fertig zu werden.

Silvi
#48
ok danke sighthound. die faustregel ist mir bekannt. aber für mich ist es einfach mal interessant zu hören wie es andere mehrhunde-besitzer machen oder gemacht haben.

Disthen
#49
Hallo Silvi! Ich habe peinlich genau darauf geachtet, dass ich während dem gesamten 1. Jahr meinen Labi nicht zu stark belastet habe, weil er ja doch zu einer Risikorasse gehört. Habe aber auch extrem darauf geachtet, dass er nicht zu schnell wächst. Ich hatte damals einen 5 jährigen Hund noch dazu. Ich bin oft auch getrennt, tut dem Welpen eh gut, da er lernt sich am Menschen zu orientieren und nicht nur am älteren Hund, spazieren gegangen. Teils auch mit beiden zusammen und wenn der Welpi seine Zeit hatte, ging er schlafen (zu Hause od. im Auto) und ich habe mit der älteren noch gearbeitet oder eine Zusatzschlaufe angehängt. Es geht ja auch nicht nur um die Gelenke sondern um die Eindrücke mit denen der Welpi überfordert werden kann. Ich würde wirklich dazu raten, nicht zu viel zu machen. Der Spruch "weniger ist oft mehr" gilt heutzutage bei den Welpen immer mehr auch in der Erziehung.

sighthound
#50
unsere grosse hat unserem angsthasen extreme sicherheit verliehen. ohne sie, hätte sie vieles nicht gelernt und noch heute ist das so. wenn nastassja mal weg ist, leidet dawn, sie scheint sie mehr zu brauchen als uns...

Idesiree
#51
Ich habe zur Zeit eine 13 Jährige und eine fast 5 Monate alte Hündin.
Ich muss ganz ehrlich sagen, bei meiner 13 Jährigen damals habe ich es schon so gehandhabt wie mit der Kleinen heute; ich gehe je nachdem ca 40 bis 50 min, 3 mal am Tag. Die Spaziergänge sind natürlich gegenwärtig immer zu Fuss, immer mal mit Pausen um etwas zu erkunden, für kleine Uebungen etc. Die Spaziergänge muss man in meinen Augen auch dem Bedarf und Temperament des Welpen anpassen. Wenn ich meine kleine Windhunddame am Tag nur 25 min zum Spaziergang mitnehmen würde glaube ich kaum dass dies genug für sie wäre.
Ich finde es auch Blödsinn dass ein junger Hund gar keine Treppen steigen soll. Zwischendurch in einem gesunden Mass mal 2 oder 3 Stufen sind kein Problem, sie müssen dies ja auch lernen. Die Muskulatur soll sich ja langsam aufbauen können und die jungen Hunde liegen ja in der freien Natur auch nicht den ganzen Tag nur rum und schonen sich 1 Jahr lang.
Klar, kein Joggen, kein Velofahren, Skaten oder mit dem Pferd; aber laufen mit immer mal Pausen find ich ist absolut vertretbar.

Uebrigens ist meine ältere Dame mit 13 noch superfit und hat KEINERLEI Gelenkprobleme; die kommen meines Erachtens viel eher von Uebergewicht als von mehr Bewegung...

el-wisley
#52
ich hatte damals immer beide mit draussen, aber dem kleinen angepasst ;)

Disthen
#53
@Idesiree: Sorry, aber muss das einfach los werden: 3 mal tägl. 40 -50 min. spazieren gehen mit einem 5 Mt. alten Welpen ist unverantwortlich und fahrlässig meines Erachtens. Nicht nur wegen den Gelenken, sondern auch wegen der psychischen Überforderung. Das würde KEINE Hundemutter mit ihrem kleinen am Stück machen. Und das dann noch weiterempfehlen an andere ?(

sighthound
#54
ich glaube, sie meint, 40 bis 50 min draussen sein und nicht solange am stück laufen. und das war ich auch. und im tierspital zürich sagte man mir, es sei besser mehr draussen laufen zu gehen als das die hunde dann zuhause sich austoben und dabei über sofa und sessel springen, was viel schädlicher ist für die gelenke... :)

Crispy
#55
Ich habe immer versucht mich an die Regl zu halten und es gab auch keine Treppen, kein aus dem Auto springen etc. Aber man kann es nicht verhindern, das der Welpe eben mal 2-3 Treppen läuft.

Ich persönlich würde auch beim nächsten Welpen eher weniger als mehr machen. Das liegt bei mir aber auch an der Rasse. Ich bin generell ein Gegner Hütehunde zB von klein auf hochzupuschen etc. Meine Hunde lernen als Erstes, das es Pausen gibt und das die toll sind :-) .

Ich bin aber auch ein Gegner vom Welpenagility, Welpenhütetraining etc. Ich bin da also auch kein Mass für die Allgemeinheit *hihi*.


Gruss Wendy

Jade
#56
Wir haben vorm Haus 2 Stufen. Die liess ich sie immer selber laufen. Kenne Hunde die dann später garkeine Treppen hoch wollten ?( Aber viele Stufen wie im Elternhaus durfte sie auch nicht laufen

yucani
#57
Original von Idesiree

....die kommen meines Erachtens viel eher von Uebergewicht als von mehr Bewegung...
Ich bin der Meinung, dass zu starkes Belasten der Gelenke im Welpen- und Junghundalter ebenso schädlich für die Gelenke wie Übergewicht ist.Die Prophylaxe beginnt im Welpenalter. Ich habe mich grundsätzlich an die Anweisungen der Züchterin gehalten: Pro Lebenswoche eine Minute spazieren.

Ebenfalls habe ich Treppab laufen vermieden, Sprünge auf harten Untergrund, die den Sprung nicht abfedern, vermieden und kein Ballwerfen sondern nur gelenkschonende Spiele

Ich kenne in meinem Freundeskreis 2 Fälle , bei welchen diese Vorsichtsmassnahmen nicht getroffen wurden und die Hunde jetzt an Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftgelenksdysplasie und Spondylose leiden. Beide Hunde haben kein Übergewicht.

Beachten muss man natürlich auch, dass einige Gelenkserkrankungen vererbt werden.

Leyla
#58
Also ich habe Nayeli einfach so lange laufen gelassen wie sie laufen wollte.... und sonst hab ich sie halt eingepackt...aber sie ist ein Chi... .-) Ich muss aber sagen, sie ist mit zwölf Wochen schon seeehr lange gelaufen.... aber bei denen ist es auch nicht ein sooo grosses Problem wegen den Gelenken usw.....
Bei Floyd habe ich die Zeiten damals schon auch ziemlich genau eingehalten.... aber auch nicht soooo lange - er war schon immer unersättlich was das Laufen angeht .-)

Aik_Funcky
#59
Als Funcky dazu kam haben wir die Spaziergänge an ihn angepasst. Wobei Aik, der leider schon 3 Bein-OP's hintersich hat, auch nicht mehr soooo lange unterwegs sein darf.

Idesiree
#60
Original von Disthen

@Idesiree: Sorry, aber muss das einfach los werden: 3 mal tägl. 40 -50 min. spazieren gehen mit einem 5 Mt. alten Welpen ist unverantwortlich und fahrlässig meines Erachtens. Nicht nur wegen den Gelenken, sondern auch wegen der psychischen Überforderung. Das würde KEINE Hundemutter mit ihrem kleinen am Stück machen. Und das dann noch weiterempfehlen an andere ?(
Ich kann dir versichern dass ich mit meinen Hunden sicherlich weder unverantwortlich noch fahrlässig umgehe!!!

Ich habe nicht geschrieben ich gehe 3 mal die 40 bis 50 min trainieren mit ihr..oder am Stück im Laufschritt.

ich gehe laufen, spielen entdecken, immer mit vielen Pausen. Ein Hund ist so weder körperlich und sicherlich auch psychisch nicht überfordert! Manchmal machen wir in dieser Zeit nur etwa 300 oder 400 Meter.

Ich möchte dass meine Hunde zu Hause sich ausruhen und entspannen können, draussen dürfen sie sich austoben. Das heisst nicht dass sie drinnen nicht spielen können aber eben, wie ist es denn mit den Sprüngen vom Sofa etc? Ist das wirklich gut???

Kannst Du mir erklären was für meinen Hund psychisch an Spaziergängen zu viel sein sollte??? ?( Ich gehe nicht in der City laufen!

Wieviele Hunde sind denn wenn sie erwachsen sind sehr ängstlich und können mit vielen Situationen nicht umgehen weil sie es nicht kennengelernt haben? Das heisst doch nicht einen Hund zu überfordern aber ein Kind das lernt laufen hindert man ja auch nicht am entdecken.

Man muss dies auf ein gesundes Mass begrenzen; aber schadet draussen sein wirklich? Hab ich noch nicht gehört....

Seite 3 von 12 · 231 Beiträge in diesem Thema