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Alltag mit 2 Hunden

135 Antworten10'970 AufrufeGestartet von Stefanie ·

Bibu
#81
Ich kann mich den erfahrenen Leuten hier nur anschliessen... Ohne die dementsprechende Zeit und den passenden Ersthund geht es wohl kaum. Wir hatten bis dato immer nur einen Hund.

Da wir aber immer einen zweiten Hund wollten, war die grösste Entscheidung ein junger oder schon ausgewachsener Hund und natürlich passt er zu unserer Jacky Hündin.
Die Jacky Hündin lebte vorher immer im grossen Rudel mit bis zu 10 Hunden, daher war die verträglichkeit nicht das Problem. Wir haben uns dann für einen Hund entschieden, der zwar ausgewachsen ist, aber doch noch das ein oder andere Problemchen hat. (Möchte ja noch was zum arbeiten haben:-))

Hier hat sich jetzt herausgestellt, das die neue sich gerade was die soziale Verträglichkeit angeht, nach nunmehr 3 Wochen schon voll an der alten Orientiert. Auch im Alltag ist es eine Freude wie Sie schmusen und zusammen toben. Aber ich hätte mir nie einen zweiten Hund angeschafft, wenn ich nicht dementsprechend Zeit hätte. Ich habe das Glück mich auf meine kleine 100%ig verlassen kann!

Jade
#82
Original von Crispy

Contra:

- doppelt soviel Zeit wird benötigt, die Hunde sollten auch mal was alleine mit dem Hundeführer machen können

- Geld (kann ich bei einem Notfall für 2 Hunde den TA zahlen etc)

- Was sagt der Vermieter?

- Alltag (ist das Auto gross genug, was sagen die Freunde wenn nun immer 2 Hunde mitmüssen)

- Urlaub (schwieriger etwas mit 2 Hunden zu finden)

- Hundesitter (nimmt der Hundesitter im Notfall auch beide Hunde und kann sie händeln)

Pro:

- doppelt soviel Spass und Freude

- die Hunde sind nie alleine
Ich geb jetzt mal Contra zum Contra :ugly:

- Hunde schlafen auch mal, so kann man sich zu unterschiedlichen Zeiten mit einem alleine beschäftigen. Lebt man mit dem Partner oder Familie zusammen, umso besser. So kann die Arbeit geteilt werdne

- Geld... klares Contra, welches aber doch zu händeln ist, sofern man bereit ist den Finger aus dem A.... zu ziehen :D

- Wohnungssuche ist mit einem Hund allein schon sehr schwierig. Ist von Vorteil wenn man Hausbesitzer ist aber investiert man Zeit in die Wohnungssuche, kann man auch da fündig werden. Evtl. selber einInserat schelten

- Auto muss gross genug sein, das ist klar aber es bedeutet nicht dass gross = teuer ist. Wenn Freunde über meine Hunde jammern, sind sie keine richtigen Freunde, denn die hätten Verständnis

- Wohnwagen ;) oder explizit Hundeferien buchen

- Notfallplan, den muss man auch als Besitzer von nur einem Hund haben

Die einzige Frage die ich mir wirklich ernsthaft stellen würde, ist mein jetziger Hund geeignet einen "Partner" zu bekommen oder wäre er als Einzelhund glücklicher?

Santana
#83
Zuerst einmal: Danke für Eure Antworten, ihr habt mir ein paar Anregungen gegeben, die ich so noch gar nie richtig bedacht habe.

Insbesondere was die weniger enge Beziehung zu Ersthund betrifft. Das habe ich so noch gar nie überlegt. Aber ja, vermutlich ist es fast nicht mehr möglich, eine derart enge Bindung zum Hund zu haben. Meine Hündin darf ja momanten soweit möglich und verantwortbar überall hin mit, mit einem Zweithund würde ich sie logischerweise wohl nicht mehr so viel mitnehmen.

Noch eine Frage: hatte jemand einen Hund der nich gerne alleine war/ist? und kann sich dies durch einen Zweithund bessern? Das wäre sicherlich ein grosseo PRO!! :D

Ansonsten sehe ich es ein wenig wie Jade, wenn man die ganze Organisation mit dem ersten hund betreibt schafft man es oft auch mit einem zweiten. Aber ja, es scheint alles viel komplizierter zu machen, insb. in Bezug auf einen Ferienplatz etc.

Was mich Wunder nimmt: in wie fern muss sich Euer Ersthund für einen Zweithund eignen? Auf was für Kriterien stellt Ihr hierbei ab?
Hat es auch schon mal jemand mit einem Zweithund versucht und musste feststellen, dass es doch nicht geht?
Das finde ich fast den wichtigsten Aspekt. Schlussendlich wird niemand glücklich wenn der Ersthund den Zweithund nicht akzeptieren kann...

sighthound
#84
bei mir ist es grundsätzlich so, dass ich bestimme wer und was hier lebt und nicht mein(e) hund(e). als zb. babykater jayden einzog und so ganz anders war als meine alten katzen (er provozierte es extrem, dass man ihm hinterherjagte), dann sprach ich mal ein machtwort mit dawn und dann war ruhe. dasselbe gilt für besucherhunde. hier darf jeder hund rein, den ich reinlasse und meine hunde haben das zu akzeptieren. ich wählte aber natürlich auch rassen, mit denen sowas eher möglich ist als mit sehr territorialen hunden.
so war es auch mit dem zweithund: es war natürlich in erster linie mein wunsch. nastassjas beste freundin war aber eine whippethündin und sie war extrem positiv jedem hund gegenüber eingestellt. es hätte mich über die massen erstaunt, wenn sie nicht von anfang an begeistert gewesen wäre. und sie war es. jendayi gehörte sofort dazu. schon beim zweiten spaziergang guckte nastassja ob der zwerg auch mitkommt. mit dawn funzte es sowieso gleich zu beginn. barsois sind wie die meisten windis rassisten und haben die allergrösste freude an ihresgleichen. nicht zugemutet hätte ich ihr rassen, die sehr unpassend für windis sind: hunde die zum treiben neigen, sehr laute hunde oder hunde die sehr grob/körperlich spielen.

wichtig war mir, dass ich mit dem ersthund keine baustellen hatte. hätte sie zb. übermässigen jagdtrieb gezeigt, extreme ängstlichkeit/unsicherheit im alltag oder wäre die bindung zu mir nicht so gut gewesen, hätte ich vermutlich mit einem zweithund gewartet oder ganz drauf verzichtet.

Simi
#85
Eigentlich hätte ich auch gerne einen zweiten Hund. Aber ich muss sagen, zur Zeit geht das einfach nicht.
Solange der erste Hund nicht genügend erzogen ist, hat man nur doppelt so viel Arbeit.
Beli hat noch einige Flausen, die ihr der Kleine/2. bestimmt nachmachen würde.
Ausserdem müsste ich mit dem Arbeitgeber noch schauen, ob ich noch eine 2. Fellnase mitnehmen dürfte. :escape:

Wenn dein Hund nicht gerne alleine bleibt, denke ich nicht, dass es sich durch einen zweiten bessert. Vielleicht bellt oder winselt der dann einfach mit. Oder je nach dem was deiner macht.

jessy
#86
Ich wohne hier mit 2Hunden im Haus, aber Luna gehört mir, Dewey Mum. Und ihr glaubt gar nicht, wie ich mich auf meine eigene Wohnung und auf meinen Einzelhund freue.

Ich kann irgendwie gar nichts mit Mehrhundehaltung anfangen, oder noch nicht. Luna wird garantiert immer Einzelhund bleiben, da ich es einfach praktischer und gemütlicher finde. Ich kann mir mich auch nicht mit mehreren Hunden vorstellen, von daher.. Bin wohl am falschen Platz hier, alle wollen 2Hunde :D

Santana
#87
Das "alleine-bleiben" wäre für mich sicher nie ein Grund, mir einen zweiten Hund zuzulegen. Dafür ist mein Hund einfach auch zu selten alleine. Aber es nimmt mich Wunder da es ja auch ein Indiz dafür ist, inwiefern ein Hun diesen anderen Hund als vollwertigen Sozialpatner akzeptiert. Aber es wäre auch ein schöner Vorteil. ;)

Ich sehe es eigentlich so wie Sighthound, dass nämlich schlussendlich der Rudelführer bestimmt, wer ins Haus kommt.
Ich frage mich nur gerade ob man eine Hund auch unglücklich machen kann indem man ihm einen neuen "Freund" aufdrängt. Ich denke nicht einmal, dass sich dies im Verhalten gegen den anderen Hund zeigen müsste, ich frage mich einfach ob es Hunde gibt, die einfach grundsätzlich glücklicher sind wenn sie "Einzelhunde" sind.

Ich weiss noch dass ich als Kind einmal einen zweiten Hund hätte haben dürfen. Doch mir tat damals als Kind unser schon vorhandener Hund so leid weil ich dachte, dass dieser sicher totunglücklich wird wenn er die Familie teilen muss. Das ist natürlich sehr menschliches Denken, diese Vorstellung hat sich bei mir aber irgenwie bis Heute gehalten. Deshalb frage ich mich, ob man eine Hund durch eine Zweithund unglücklich machen kann oder ob ein Hund sich grundsätzlich gut an neue Gegebenheiten anpassen kann.

Die Fragerei ist im Übrigen sehr hypothetisch, ich habe also keinen Hund in Planung ;) es ist einfach so ein Traum der mir schon sehr lange im Kopf rumschwirrt. Aber aufgrund der Tatsache, dass ich meine Lebensentwicklung im Moment nicht genügend abschätzen kann, verzichte ich auf jeden Fall vorübergehend noch auf einen Zweithund, da ein einzelner Hund organisatorisch schon viel einfacher zu regeln ist.

wunderkind
#88
hallo

mein pfleghund kann ganz schlecht alleine bleiben. er zerstört zwar nichts, und bellt auch nicht, aber er ist gestresst.
bei uns, wenn er mit jill alleine bleibt, ist dies deutlich besser.

ABER: erstens, kann jill sehr entspannt alleine bleiben. (das heisst, ein unsicherer hund kann sich nur an einem sicheren hund orientieren. wenn du zu einem hund, der das alleine bleiben nicht gelernt hat einen welpen oder einen hund packst, der es ebenfalls nicht kann, wird sich nichts bessern. im gegenteil.. ev. hast du dann zwei gestresste hunde.

zweitens, sollte meiner meinung nach jeder hund lernen alleine zu bleiben. das heisst, mit einem (neuen) welpen oder hund würde ich das auch getrennt üben.

und drittens würde ich mit einem neuen zweithund viel alleine unternehmen wollen. in dieser zeit wäre der erst hund ja je nach dem auch alleine zu hause..

aber das ist natürlich alles auch eine frage der lebensumstände.. hat man einen partner oder familie, die sich gerne beteiligen und helfen?

für mich darf der ersthund einfach keine baustellen oder macken haben, die ich "beim nächsten hund nicht mehr haben möchte".. oder die in einer gruppe schwiriger, gefährlicher oder stärker werden.

andi+rudel
#89
hunden ist es völlig egal wieviele familienmitgleieder im haushalt leben.. hunde werden sich eh eine engere bezugsperson suchen. in der regel, der welcher sich am meisten mit den hunden beschäftigt.
tara ist auch einer von drei hunden. sie könnte sehr wohl alleine sein und würde es unglaublich geniessen.
sie wäre garantiwrt ein glücklicher einzelhund, solange sie genügend kontakte bekommt. ich trenne sie eh hauptsächlich (ausser bei spaziergängen) von den beiden grossen. die können mit ihr leidlich wenig anfangen und umgekehrt genauso.
die beiden grossen jedoch sind ein eingeschworenes team..der eine ist da, wo der andere ist.. man sucht sich gegenseitig etc. sie teilen sich auch die bewachungsaufgaben genau ein. da ist jeder für etwas zuständig. für diese zwei war es ganz sicher eine gegenseitige bereicherung.
grundsätzlich bin ich ebenso der meinung, dass wenn ich es will, die hunde sich mit einem neuzugänger arrangieren MüSSEN.. wäre da nicht ein aber..
ich muss mir eine zusammenführung auch zutrauen.. gegebenenfalls bereit sein bei einer ernsthaften auseinandersetzung eindeutig eingreifen zu können und dies zu managen und regulieren.
ich gehe immer erst davon aus, dass man bei einem neuzugang nicht gleich mal friede freude eierkuchen sät. die hunde müssen unter sich neue rangfolgen klären. das tun sie denn auch.. ob wir das wollen oder nicht. darauf haben wir als mensch keinerlei einfluss. da kann ich noch so sehr eine rangfolge festlegen wollen. die hunde tun das trotzdem unter sich.
tara ist jetzt zb ein hund, die akzeptiert ALLES was ich ihr bringe..ob hund, katze, maus, ratten egal. hatten wir auch schon alles..
für sie gilt: was im haus ist, gehört dazu.
selbst ayla könnte ich hier eher problemlos nach einem gemeinsamen spaziergang auf neutralem boden einen hund auf die art vor die nase setzen.
eine vergesellschaftung jedoch eines zb erwachsenen rüden mit maxi.. nein!
der lässt sich von von seinen weibern allesamt hier das butter vom brot nehmen. nicht aber von einem konkurrenten.. der gar auf die idee käme "seine" weiber zu bezirzen..
allerdings ist er auch nicht kastriert..und er beansprucht seine weiber auch als besitz.. obwohl er in der rangfolge unter ayla steht. beschützen würde er sie trotzdem.
eine nette hündin..das könnte klappen. der fand die border collie weiber der schäferin auch "zuckersüss".. gar durch den zaun. da war er ganz -verzaubert- hin und weg..mit herzli in den augen.. XD

spookie07
#90
Mal kleine Beispiele aus unserem Hundealltag:

Wir planen unsere Ferien in Sommer in Polen. Häuschen werden gesucht und auch einige gefunden. Doch: Die meisten erlauben nur maximal zwei Hunde, also schon mal das erste Problem. Schäfi kann ich zwar sehr gut zu meiner Freundin geben, somit habe ich nur zwei Hunde dabei, doch es ist dennoch schwierig.
Dann noch: Schäfi wird elf Jahre alt und ist zwar im Kopf noch fit doch der Körper will nicht mehr hundertprozentig. So muss ich auf ihn achtgeben und ihn vielleicht auch mal alleine zu Hause lassen, wenn ich zum Beispiel Reiten gehe oder mich mit dem Fahrrad austobe. Das tut mir dann schon leid für ihn, denn er will doch auch dabei sein und mitmachen.

Wenn ich nur einen Hund hätte, wäre der ganze Tag nach ihm ausgerichtet und ich müsste mich nicht zweiteilen :)

Idesiree
#91
Original von Santana

Ich frage mich nur gerade ob man eine Hund auch unglücklich machen kann indem man ihm einen neuen "Freund" aufdrängt. Ich denke nicht einmal, dass sich dies im Verhalten gegen den anderen Hund zeigen müsste, ich frage mich einfach ob es Hunde gibt, die einfach grundsätzlich glücklicher sind wenn sie "Einzelhunde" sind.
Ich bin überzeugt dass es durchaus Hunde gibt; und das sind sicher keine Seltenheitsfälle, die als Einzelhund glücklicher und besser aufgehoben sind.

Da muss man halt immer den Ersthund gut einschätzen...

Bei Sunny habe ich gewusst dass ich ihr keinen Hund ihres Schlages bringen muss, das hätte zu Dauerreibereien und Endlosspannungen geführt.

Vom Wesen her ist der Windhund derart anders, dass die sich nix nehmen, denn jede hat andere Bedürfnisse und die Eifersüchteleien begrenzen sich nahezu auf null.

Aber eben, ich glaube es bräuchten noch lange nicht so viel Ersthunde irgendeinen vorgesetzten "Partner" wie wir meinen ;)

Crispy
#92
Ich bin auch überzeugt, das es durchaus Hunde gibt, die lieber Einzelhunde sind und dies auch zeigen werden. Was man daraus macht, ist sicher eine zweite Sache.
Natürlich entscheide ich, wer einzieht und wer nicht. Aber wer seinen Hund kennt, kann sicher auch beurteilen ob ein Kumpel willkommen wäre oder nicht.

Ich kenne einen Berger dP. der nach dem Einzug vom Zweithund (Notfall, der längere Zeit bleiben sollte bis zur Vermittlung) vom fröhlichen aufgestellen Hund, zu einem wie depressiven zurückgezogenen Hund wurde. Es ging soweit, das der Zweithund wieder ausziehen musste und erst dann der "alte" Hunde nach einigen Wochen wieder der alte Hund wurde. Man konnte quasi zusehen, wie der "alte" Hund sich zurückzog.

Wenn ich mir zB angucke wie die Kromis meiner Vereinskollegen sich regelmässig fetzen (sie kämpfen um Futter, Aufmerksamkeit, Liegeplätze usw), dann müsste ich das nicht haben. Dann doch lieber einen Hund, der halt fremde Hunde als Sozialkontakte hat. Aber dafür Ruhe und Frieden zu Hause.

Also ich kenne mehrere Fälle, wo ein Zweithund angeschafft wurde und dann auf einmal einer der Hunde wieder gehen musste. Es MUSS nicht immer gutgehen, dessen muss man sich eben auch bewusst sein.


Gruss Wendy

sighthound
#93
@spookie07: daher hab ich meine hunde alle fast im selben alter. ich höre zwar immer wieder, das sei stress und auch sonst ein nachteil, kann ich jedoch gar nicht bestätigen: ich will alle gleichzeitig jung und gleichzeitig alt haben. ob es dann so kommt, oder vielleicht ein hund in relativ jungen jahren krank wird oder einen unfall hat, kann man nie wissen, aber das risiko, dass rein bewegungstechnisch, alle etwa dieselben bedürfnisse haben. ich habe aber auch schon von leuten gehört, die zu ihrem alten hund einen welpen gekauft haben: alter hund kann nicht mehr soviel, junger kann noch nicht soviel.

Amanda mit Chelsea
#94
Ich bin mir am überlegen einen 2. Hund aus einem Tierheim zu mir zu nehmen. Mit Chelsea klappet ja alles so wunderbar und zeit hätte ich auch... Habt ihr 2 Hunde was sind vorteile und was nachteile?

Whyona
#95
Original von Amanda mit Chelsea

Ich bin mir am überlegen einen 2. Hund aus einem Tierheim zu mir zu nehmen. Mit Chelsea klappet ja alles so wunderbar und zeit hätte ich auch... Habt ihr 2 Hunde was sind vorteile und was nachteile?
Das tönt aber in dem anderen Tread anders. VOn wegen der Hund frisst alles, für mich durchaus auch eine Erziehungsfrage.

Ein zweithund will gut überlegt sein. Habe im moment nur eine und plane im Moment sorgfältig meinen 2. Obs klappt? Keine Ahnung. Wenn nicht alles perfekt passt, gibts keinen zweiten Hund.

Und es wäre nett wenn du dich noch Vorstellen würdest, dann weiss man nämlich etwas mehr über dich und deinen Hund.

Amanda mit Chelsea
#96
wyhona ich habe mich vorgestellt, war nun nur länger nicht online aus privaten Gründen... Für mich ist das Zusammenfressen kein gravierendes Problem kenne da anderes...

Amanda mit Chelsea
#97
du hast mich da sogar auch begrüsst...

Whyona
#98
Original von Amanda mit Chelsea

wyhona ich habe mich vorgestellt, war nun nur länger nicht online aus privaten Gründen... Für mich ist das Zusammenfressen kein gravierendes Problem kenne da anderes...
Danke, habs nicht gefunden.

Hilf immer wenn man weiss was füe ein Hund, alter etc.

Snuffie
#99
Ich habe seit 2,5 Mt einen Zweithund.

Mischa ist jetzt 4,5 Mt und ein Bernardinermix.

Es braucht viel viel Zeit und Ausdauer.

Ich gehe jeden Tag mit Beiden gemeinsam, aber auch einzeln spazieren. Dann kommen Training resp. Erziehung dazu, die auch einzeln durchgeführt werden müssen.

Ich hab das Glück, dass Mischa durch seinen Charakter sehr schnell lernt. Er ist somit relativ Pflegeleicht. Da er aber ein Riesentier wird, erwarte ich von ihm auch viel. Ich werde mich später, 100% auf ihn verlassen müssen, weil er mir Körperlich überlegen wird.

Mein Ersthund kriegt plötzlich taube Ohren. Dinge die 100% sassen, sind auf einmal Fremdwörter für ihn. Desto mehr Aufmerksamkeit muss ich ihm schenken.

Was bei mir sicher noch speziel ist, ist der Rassenunterschied. Es mag vielleicht einfacher sein, wenn man die gleiche oder ähnliche Rasse als Zweithund zutut.

Das Wichtigste überhaupt glaube ich:

Bist Du bereit dich für die nächste Monate zu Opfern :) Weil sie brauchen sämtlichen Substanz. Hätte ich noch kleine Kinder oder sonstige zeitliche Verantwortungen, würde ich es nicht tun.

Ich habe viel Freude daran und weiss Abends warum ich meinen Feierabend verdient habe :)



TalkingAnimals
#100
Ganz ehrlich: wenn du bei deinem Ersthund noch Baustellen hast, die du noch nicht selber zu bewältigen weisst - so hört es sich für mich aus dem "Zusammenfressen-Thread" an - dann würde ich keinen 2. Hund nehmen und schon gar keinen aus dem Tierheim, der sicher mehr oder weniger seine Vorgeschichte hat.

Ich habe 2 Hunde, Chery kam aus dem Tierheim zu mir (ehem. Strassenhund aus Spanien) und hat die ersten Monate meine komplette Zeit gefordert. Speedy war Welpe, als er zu mir kam und die ersten ca. 1.5 Jahre waren eine sehr sehr sehr strenge Zeit!

Vor allem weil man Trainings einzeln machen muss, auch einzeln spazieren, die Hunde gegenseitig Macken abschauen, etc.

Dazu kommen die doppelten Kosten, grössere Hundebox, ev. grösseres Auto, etc.

Zweihundehaltung ist was Schönes und Geniales, nur muss man sich dem Aufwand, den Kosten und auch der Aufgabe, die man über x Jahre tragen muss, sehr bewusst sein!

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