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Vorsicht bei mausenden Hunden

1 Antworten677 AufrufeGestartet von nati ·

natiThemenstart
#1
Hallo zusammen!

Letzten Freitag ist auf unserer häufigen Morgenrunde der Hund einer Einwohnerin an Gift herangekommen.
Zuerst hiess es es seinen Giftköder ausgelegt worden, dann aber bei genauerem Nachfragen wurde mir gesagt, dass der Hund gemaust hat, scharrte, dann zurück wich, sich die Pfote leckte und schüttelte. Auf den nächsten 400m des verbleibenden Weges hat sie sich 3x übergeben und brach dann vor der Wohnungstür zusammen.

Anscheinend hatte sie innere Blutungen, konnte aber gerettet werden.

Diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Ich frage mich auch oft wie "gut" den Hunden der nahegelegene Rebberg tut (da fahren sie ja ständig mit irgendwelchen Giften rum).

Einfach an dieser Stelle:
Seid vorsichtig, wenn euer Hund maus oder gräbt!

Liebe Grüsse
Nati

Watschel
#2
Hallo Nati
danke vielmals für Deine Warnung!
Tja, das mit dem Rebberg ist auch so eine Sache. Allgemein mit Spritzmitteln der Bauern ist Vorsicht geboten.
Im Frühling werden die Getreidefelder ca. alle 14 Tage mit Gift und Wachtumsverzögerer gespritzt.
Meine Joy war als Welpeli 3 Tage und 2 Nächte im Tierspital an der Infusion weil sie Gräser am Feldrand kaute. Dies aber erst etwa eine Woche nach der letzten "Giftverteilete" und nachdem es 2 mal regnete. Dennoch bekam sie genügend davon ab, dass wir bis zum 3. Tag nicht wussten ob sie überleben wird. Sofort hängte ich bei allen Robidogs Warnhinweise auf, die natürlich von den Bauern schleunigst wieder entfernt wurden. Von den Leuten im Dorf, mit denen ich darüber redete erfuhr ich dann, dass 2 Hunde sogar daran elend verendet sind. Die eine Besitzerin eines solchen Hundes erzählte mir dann, dass ihr Hund nicht mal von dem Gras am Rand gefressen hatte sondern lediglich dort durch dieses Gras gelaufen war und dann zu Hause seine Pfoten leckte. Dies genügte schon um ihn zu töten!
Es ist einfach eine Sauerei und wäre eine Kleinigkeit für die Bauern z.B. ein rotes Fähnchen oder sowas ähnliches gut sichtbar von allen Seiten mitten in diese Giftfleder zu stecken wärend sie "bei der Arbeit" sind. So wären die Leute gewarnt. Ich will gar nicht wissen wieviele Rehe daran verenden. Jedenfalls finden wir jedes Jahr totes Wild, das ganz offensichtlich nicht durch "äussere Einflüsse" gestorben ist... :evil:

Grüessli
Watschel

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