Tierfreundliche und grüne Hecke

Susanna

Erfahrener Benutzer
20. Dez. 2005
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Hallo zusammen

Wi rmöchten unseren Garten mit einer Hecke auf der einen Seite abgrenzen, damit die Hunde (Landseer und Labrador) nicht unbedingt zum Nachbarn gehen.

Was empfiehlt ihr mir für Heckenpflanzen, die tierfreundlich (keine Eibe), schnell wachsend, winterhart sind und keine übelriechende Blüten haben (wie z. B. Liguster).

Auf der Seite wo wir die Hecke pflanzen möchten, ist es leicht abfallend also wirklich nur ein kleiner Schutz nötig. Auf der anderen Seite, wo es eben ist, machen wir einen Holzzaun. Es sind (Reiheneinfamilienhäuser, wir habne ein Eckhaus). Wir haben schon überlegt auf der betroffenen Seite auch einen Holzzaun zu machen, möchten aber kein Gefängnis kreieren ;) Deshalb lieber grün.

Freue mich auf Infos und Tipps

Ganz liebe Grüsse und superschöne Ostern wünsche ich euch,

Susanna


PS. Wenn es im falschen Forum ist, bitte verschieben ;)

 
hallo!
also wir haben letztes jahr am zaun entlang, welche auf der strassensiete ist, ein teil mit thuja und den unteren teil gemsicht mit forsithien, feldahorn und schnetterlingsflieder angepflanzt.
thuja (extra heckenthuja) ist schön, weil es immergrün ist und keine blätter verliert, jedoch kann es für die hunde giftig. es gibt aber sorten, welche nicht sind. die anderen sträucher blühen abwechselnd, so dass es eine schöne bunte hecke ist, die aber leider im winter ihr laub lässt. das positive daran ist, dass sich darin vögel wohlfühlen und am morgen zwitschern sie gerne, wenn sie erwachen. sind natürlich aber weg, sobald am morgen die hunde draussen sind :lol:
kirschlorbeer ist auch gut geeignet und lässt die blätter auch nicht fallen. es wächst dicht und relativ schnell.
oder auch die buche ist schnellwachsend, aber lässt ihr laub fallen und gibt ziemlich arbeit im herbst. auch muss man sie regelmässiger schneiden, sonnst wird's unten lichter.
was ich auch mal gesehen habe ist eine hecke aus bambus. war wirklich sehr schön! war aber sicher ein spezieller, welcher dicht, aber nicht hoch wächst.

 
Hallo!

ich wollte noch den Lorbeer zur Sammlung hinzu fügen.
Bei Bambus muss man unbedingt eine Rhizomsperre haben, sonst ist der überall!

Liebe Grüsse, bin gespannt was es dann gibt
Nati

 
Hallo ihr Lieben


Habt herzlichen Dank für euren Input *dickenschmatzergebe* :D


Ich denke die Idee zu mischen wäre super. Ich träume schon lange von einem Buddleja (Schmetterlingsstrauch), weiss jemand, ob der sehr heikel ist vom Boden her und bis welche Minustemperaturen er überleben kann, wir wohnen drum auf 800 metern Höhe ;)

Auch Forsythsia gefällt mir sehr gut. Kann man den eigentlich mit Thuja kombinieren oder sieht das blöd aus?

Hmm, es ist so schwer sich das vorzustellen. Husika hast du vielleicht ein Foto von deiner gemischten Hecke, dass ich mir das auch bildlich vorstellen kann. Es klingt nämlich absolut reizend und traumhaft.

Ganz liebe Grüsse,

Susanna

 
Hallo

Ich bin auch der klassische "Kirschlorbeer"-Typ :wink: ... Er gefällt mir optisch eben auch mit seinen fleischigen, starken Blättern. Thuja ist sicherlich der häufigst verwendete, sehr dicht und so, aber mir persönlich gefällt er optisch nicht so sehr.

Naja, und bei den Immergrünen ist die Auswahl ja auch beschränkt :wink:

 
hallo
na ja, unsere hescke ist noch nicht so schön,d enn es ist ja frisch gesetzt. die forsithyen bühen aber der rest ist halt noch "kahl".
es gibt aber shcon bambussorten wewlche eben buischförmig wachsen und keine ableger machen. ich habe eigentlich diese gemeint, denn diese wachsen so richtig schön dicht und sind nicht so hoch.
der schmetterlinsflieder ist überhaupt nicht heikel. und man kann sie auch sehr gut selber vermehren. auch die forsythien einfach stecklinge in den feuchten boden stecken und fertig.

 
Hallo

Was mir zum Bambus noch in den Sinn kommt... habe ja selber welchen in der Voliere und der doofe Kerl hat sich trotz Topf ausgebreitet und kommt nun überall :?

Eine Freundin hat aber ne super schöne Lösung... sie hat ihren Garten auch "eingezäunt", hat aber den Bambus in riesigen Eternitkisten... das ist nicht nur sicher wegen dem Ausbreiten, sondern auch äusserst pflegeleicht. Und unten ist mit Garantie geschlossen von den Schalen, so dass der Hund unten gar nicht raus kann. Fand das eine super Lösung :wink:

 
Ich danke euch abermals für die Antworten und für den Link. Der ist ja super und einfach erklärt. Werde sicherlich etwas von euren Inputs einfliessen lassen.

Liebe Grüsse,

Susanna

 
Hallo Susanna!

wollte mal nachfragen, ob ihr nun eine Hecke habt, und wenn ja was für eine.

Du hast mal geschrieben Liguster möchtest Du nicht, wegen des komischen Duftes. Wir haben Liguster und ich finde er duftet nicht sehr stark, nur wenn man die Nase dran hält, dafür lockt er viele Schmetterlinge an.

Bambus macht übrigens schnell zu, aber die schmalen abgefallenen Blätter sind dann auch überall! :roll:

Liebe Grüsse
Nati

 
Habe mal dieses doch schon recht alte Thema mal wieder ausgegraben

 
Was meinst du mit tierfreundlich? Ungiftig für Hund und Katze? Oder eine Bereicherung für die einheimische Tierwelt?

Wie hoch sollte sie sein?

Habt ihr für die Pflege auch Zugang zur anderen Heckenseite?

Muss sie absolut blickdicht sein?

Wie viel Platz (in der Tiefe) darf sie beanspruchen?

 
Was meinst du mit tierfreundlich? Ungiftig für Hund und Katze? Oder eine Bereicherung für die einheimische Tierwelt?

Wie hoch sollte sie sein?

Habt ihr für die Pflege auch Zugang zur anderen Heckenseite?

Muss sie absolut blickdicht sein?

Wie viel Platz (in der Tiefe) darf sie beanspruchen?
Ja genau, wenn möglich ungiftig (oder evtl gibt es ja auch giftige Pflanzen die 'uninteressant' sind für Tiere?).
Höhe ca. 1.40m

Die andere Seite wäre nur von der Nachbarin ihrem Garten zugänglich. Regelmässig daher lieber nicht.

Ja, sie sollte möglichst blickdicht sein.

Bei der Tiefe sind wir recht flexibel.

Edit: Die Hecke kommt vor einen Maschendrahtzaun.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die Hecke vor den Zaun kommt, kannst du ja dazwischen etwas Platz lassen, um die Rückseite der Hecke zu pflegen. Ist bei mir auch so. Damit Luna nicht direkt an den Zaun kommt, kannst du den Heckenanfang und -ende mit etwas Mobilem verbarrikadieren.

Ich kenne mich nur mit einheimischem Gewächs aus. Aber von Thuja habe ich bereits mehrfach gehört, dass sie gerne zum Zeckenparadies werden. Dafür ist die Pflege einfach: einmal jährlich mit einer elektrischen Heckenschere drüber, und fertig.

Kirschlorbeer ist mittlerweile als invasive Art gelistet und sollte eigentlich nicht mehr gepflanzt werden. Verbot gibt es aber keines. Beim Kirschlorbeer sind die Früchte giftig, aber ich weiss nicht, ob sie von Hund und Katze überhaupt aufgenommen würden. Damit die Hecke blickdicht ist und bleibt, benötigt man recht viel Platz und sie muss alle paar Jahre ordentlich zurück geschnitten werden. Er ist eher frostgefährdet, bzw. trocknet im Winter bei viel Wind und Minustemperaturen gerne aus.

Liguster ist nur bedingt immergrün und bietet auch nicht totale Blickdichte.

Ilex, die Stechpalme, wäre auch noch immergrün. Aber die hat es gerne feucht und nicht sehr sonnig. Ich habe sie in unseren Gefilden noch nie als Hecke gesehen.

Buchs würde natürlich deine Kriterien auch erfüllen. Aber er wächst sehr langsam und muss wegen dem Buchsbaumzünsler jedes Jahr behandelt werden.

In deinem Fall würde ich höchstwahrscheinlich den (einheimischen) Efeu wählen. In 70cm Abstand zum Zaun würde ich einen zusätzlichen Maschendrahtzaun aufstellen und direkt davor eine Reihe Efeu pflanzen. Dann den Efeu kontinuierlich in den Zaun verweben. Eine solche Hecke wächst schnell und ist bald absolut blickdicht. Der Efeu sieht schön aus, und ist für einheimische Tiere ein dankbares Gewächs. Obschon er giftig ist, wird er von Hunden und Katzen verschmäht.

Die Pflege hält sich in Grenzen: Zweimal jährlich die Triebe einfädeln. Nach ein paar Jahren kann man auch mit der Heckenschere die überhängenden Triebe entfernen. Triebe am Boden kann man entweder nach oben einfädeln oder auch einfach mit dem Rasenmäher drüber fahren.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
spannend. Bei mir gibt es eine Ligusterhecke. Wie ist das mit dem Efeu braucht der nicht Schatten?

 
Wenn die Hecke vor den Zaun kommt, kannst du ja dazwischen etwas Platz lassen, um die Rückseite der Hecke zu pflegen. Ist bei mir auch so. Damit Luna nicht direkt an den Zaun kommt, kannst du den Heckenanfang und -ende mit etwas Mobilem verbarrikadieren.

Ich kenne mich nur mit einheimischem Gewächs aus. Aber von Thuja habe ich bereits mehrfach gehört, dass sie gerne zum Zeckenparadies werden. Dafür ist die Pflege einfach: einmal jährlich mit einer elektrischen Heckenschere drüber, und fertig.

Kirschlorbeer ist mittlerweile als invasive Art gelistet und sollte eigentlich nicht mehr gepflanzt werden. Verbot gibt es aber keines. Beim Kirschlorbeer sind die Früchte giftig, aber ich weiss nicht, ob sie von Hund und Katze überhaupt aufgenommen würden. Damit die Hecke blickdicht ist und bleibt, benötigt man recht viel Platz und muss alle paar Jahre ordentlich zurück geschnitten werden. Er ist eher frostgefährdet, bzw. trocknet im Winter bei viel Wind und Minustemperaturen gerne aus.

Liguster ist nur bedingt immergrün und bietet auch nicht totale Blickdichte.

Ilex, die Stechpalme, wäre auch noch immergrün. Aber die hat es gerne feucht und nicht sehr sonnig. Ich habe sie in unseren Gefilden noch nie als Hecke gesehen.

Buchs würde natürlich deine Kriterien auch erfüllen. Aber er wächst sehr langsam und muss wegen dem Buchsbaumzünsler jedes Jahr behandelt werden.

In deinem Fall würde ich höchstwahrscheinlich den (einheimischen) Efeu wählen. In 70cm Abstand zum Zaun würde ich einen zusätzlichen Maschendrahtzaun aufstellen und direkt davor eine Reihe Efeu pflanzen. Dann den Efeu kontinuierlich in den Zaun verweben. Eine solche Hecke wächst schnell und ist bald absolut blickdicht. Der Efeu sieht schön aus, und ist für einheimische Tiere ein dankbares Gewächs. Obschon er giftig ist, wird er von Hunden und Katzen verschmäht.

Die Pflege hält sich in Grenzen: Zweimal jährlich die Triebe einfädeln. Nach ein paar Jahren kann man auch mit der Heckenschere die überhängenden Triebe entfernen. Triebe am Boden kann man entweder nach oben einfädeln oder auch einfach mit dem Rasenmäher drüber fahren.
Ganz lieben Dank für deine Tipps!

Efeu: Tönt interessant. Meinst du den zusätzlichen Zaun wegen dem verweben? Einen zweiten Maschendrahtzaun möchten wir eher nicht, erstens ist ein solcher recht kostenintensiv bei unserer Meteranzahl und zweitens ist dies schwierig zu realisieren da auf einer Seite noch die Gartentüre mitten drin ist und somit ein Unterbruch gemacht werden muss. Zudem ist im hinteren Teil kein zusätzlicher Zaun möglich da es dort eher eng ist (auf ca. 2.50m Länge).

Buchs: Hat uns der Gärtner sehr abgeraten, eben aus den von dir genannten Gründen.

Ilex: Geht demnach nicht, es ist sehr sonnig hier.

Thuja: Wäre für uns eigentlich die gewünschte Lösung, habe aber eben gehört dass dies sehr giftig sei. Dass wegen der Zecken käme ja dann auch noch dazu, habe ich noch nie gehört.

Der Gärtner hat uns noch Schirmbambus vorgeschlagen. Finde ich sehr schön, ist nicht giftig, aber glaube noch recht pflegeintensiv und mit der Zeit unten nicht mehr ganz blickdicht. Kennst du dich mit Schirmbambus auch aus?

 
@ Sassy: Bei mir wächst der Efeu praktisch vollsonnig. Im ersten Winter habe ich geschaut, dass er genügend gewässert durch den Frost kommt, weil er an seinem Standort voll der Bise ausgesetzt ist. Seither habe ich nie mehr gewässert oder ihn sonst wie gepflegt. Er ist sehr wüchsig und gesund und muss nur ab und zu geschnitten werden. Was mir am Efeu auch sehr gefällt, ist seine Nützlichkeit für die Fauna: Im Herbst ist er eine der wenigen Pflanzen, die blühen und im frühen Frühling bietet er den Vögeln reife Beeren. Bis er jedoch zu blühen beginnt, vergehen ein paar Jahre.

Eine Pflanze habe ich vergessen: Die Eibe. Sie ist jedoch giftig, und ich weiss nicht, ob die Samen von Hund und Katze genommen werden. Ausserdem ist die Eibe auch recht langsam im Wachsen. Und ist in den unteren 20cm wohl nicht grün sondern kahl. Was bei einem kleinen Hund einen zusätzlichen Blickschutz erfordert.

 
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Reaktionen: Jovia und Sassy
Danke Tabasco da werd ich den Teil des Zauns der aus Maschendraht und Schilfmatten besteht versuchen mit Efeu zu begrünen.