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"schock" mein Junghund beisst Bolonka blutig!

55 Antworten4'666 AufrufeGestartet von chiliconcarne ·

chiliconcarneThemenstart
#1
*achtung langer Text*
Bin vollkommen Ratlos! Meine Hündin beisst Bolonka so fest, dass er an drei Stellen genäht werden muss :shock:
Um das ganze möglichst kurz zu halten erzähl ich die Geschichte am besten in Stichworten:
Die Akteure

Hündin, 11 Mt, Labimix
Hund- Hund Kontakt ohne Leine bis jetzt immer Problemlos, Hund-Hund Kontakt an der Leine zeigt sie Unsicherheit( bellen, knurren), besteht die Möglichkeit sich zu beschnüffeln, entspannte sich die Situation immer. Reagiert korrekt bei Signalen der anderen Hunde; bei Beschwichtigungssignalen etc.
Zeigt Futterneid geg. andere Hunde. Keinerlei geg. Menschen.Hat Jagdtrieb. Seit Welpe bei mir; Welpengruppe, Junghundeerziehung etc immer ohne Vorfälle.

Rüde, 4 Jahre Bolonka

Mag keine Hunde, wurde laut Besitzer gemobbt von den Geschwistern, knurrt oft wenn sich ein Hund nähert. Habe ihn noch nie mit einem Hund spielen sehen, kann deshalb nicht einschätzen wie seine Signale sind. laut Besitzer eine "Mimose", schreit und quickt sehr schnell, auch beim waschen etc.

Nun zum "Tathergang"

1. Treffen, bei den Besitzern zu Hause, Bolonka gibt Chili klar mit knurren zu verstehen, dass ers nicht mag wenn sie zu nahe kommt. Chili bleibt meist auf Distanz, versucht aber ab und zu ihn ohne Erfolg zum spielen aufzufordern. 3h dauert der Besuch, keine Vorkommnisse.

2. Treffen, bei uns zu Hause im Garten, die selben Szenen wie beim ersten mal. 4 h keine Vorfälle. Aus Blödheit meinerseits, füttere ich Chili mit dem Futterbeutel( sie bekommt nur aus dem Beutel) in Anwesenhenheit des anderen Hundes :rolleyes: dieser nähert sich Chili beim Fressen und wird von Chili gepackt. Ich reisse Chili vom Bolonka weg, dieser blutet am Hintern, muss aber nicht genäht werden. TA meint dass es ein ganz normales Verhalten meiner Hündin war, also Halterfehler.

3.Treffen. Nach Absprache mit den Bolonkabesitzern( wir waren der Meinung, dass es "nur" wegen dem Futter diesen Vorfall gab) bei ihnen zu Hause im Garten. Beide Hunde reagieren normal, keiner zeigt Stress etc. nach drei Stunden friedlichem zusammen sein, kommt Chlili dem Bolonka zu nahe dieser knurrt sie an und schnappt in die Luft( hab nur ich beobachtet), Chili greift ihn blitzschnell an der Seite, mit Beissschütteln :shock: , lässt ihn nicht los. Bolonka schreit wie am spiess( schrecklich). gewaltsames trennen. Der Bolonka blutet stark am Bauch, muss dreimal genäht werden( Fleischwunde).

Im Nachhinein könnte ich mich natürlich Ohrfeigen!! Die Bolonkabesitzer sind natürlich nicht zu Unrecht der Meinung, dass was nicht stimmt mit meiner Hündin. Besonders weil alles, für uns, ohne Vorwarnung passierte. Ich habe Kinder und nehme den Hund mit zur Arbeit mit Kindern. Sie hat noch nie ein Kind angeknurrt oder ähnliches, dennoch mache ich mir natürlich Gedanken...

Ohne den Vorfall zu bagatellisieren; kann es sein dass der Bolonka sie dazu"provoziert" hat? ?(

Ich muss unbedingt wissen, wie es dazu kommen konnte, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert.( werde am Dienstag auch meinen Hundetrainerin fragen)

Ferndiagnosen sind natürlich immer schwer, dennoch bin ich um jede faire Kritik oder Einschätzung froh.

Rebecca

chiliconcarne
#2
@Troll
Wir waren nie auf neutralem Boden, zwei mal beim Kleinen und einmal bei uns. Werde vorläufig keine Hausbesuche mehr machen oder empfangen. Denke auch dass jemand uns auf Herz und Nieren im Alltag prüfen sollte..
Musste die Sache fürs erste mal einfach loswerden. :(

hasch-key
#3
Doof gelaufen. Ich würde vermuten, dass bei 3) der Adrenalinpegel schon recht hoch war, die Hunde beide angespannter, vor allem Deine Hündin. Und dann hat sie eben auf das Knurren mit "Angriff ist die beste Verteidigung" reagiert.

Was mir zu denken gibt, ist a) das Alter Deiner Hündin und B) der Schweregrad der Verletzungen. Denn bei "normalen" Rangeleien gibt es eigentlich viel lautes Getue ohne derartige Folgeschäden.

Ob der Bolonka sie nun provoziert hat oder nicht, ist eigentlich zweitrangig; Du solltest das Verhalten Deiner Hündin bei zukünftigen Hundebegegnungen eben deckeln um ihr klar zu sagen, dass das ein No Go ist.

Luna2005
#4
Hmmm, ich glaube niemand hier kann sagen, was da los war,denn wir waren nicht dabei...und eben, Ferndiagnosen sind nicht seriös. So wie du die Situationen beschreibst, waren sie ja nie ganz stressfrei. Ich könnte mir vorstellen, dass sich mit jedemTreffen die Situation mehr angespannt hat. Die Aktion mit dem Futterbeutel war natürlich ein riesen Fehler, aber das weisst du ja selber...Fehler passieren nun halt einfach...Wenn der kleine sehr gequtischt hat als sie ihn erwischt hat, könnte es sein, dass sie ihn als Beute angeschaut hat. Aber eben, das ist alles nur Spekulation von mir... um es seriös beurteilen zu können, hätte man dabei sein müssen und sogar dann kann man nicht immer sagen was war. Hunde kommunizieren oft mit so winzigen Signalen, die wir nicht sehen...

Whyona
#5
Also wie die anderen schon gesagt haben sind hier Ferndiagnosen schwierig.

Aber dass die beiden immer nur im Revier des anderen aufeinander getroffen sind, birgt schon ein gewisses Konfliktpotenzial. Wenn bei mir ein fremder Hund ins Hause kommen würde, würde ich da ganz bestimmt keinen Kontakt zulassen (also beide gesichert auf einem Platz). Abgesehen davon, dass ich die Hunde sowieso vorher auf neutralem Terrain bekannt gemacht hätte.

Im Nachhinein könnte ich mich natürlich Ohrfeigen!! Die Bolonkabesitzer

sind natürlich nicht zu Unrecht der Meinung, dass was nicht stimmt mit

meiner Hündin. Besonders weil alles, für uns, ohne Vorwarnung passierte
Also wenn ich lese wie schon die zwei vorherigen Treffen gelaufen sind, sind das sehr deutliche Vorzeichen, dass es da knallen könnte. Und oft ist die Körpersprache so fein und so schnell, dass wir sie einfach nicht sehen, aber trotzdem sind sie da.Bei mir wären spätestens ab dem zweiten Treffen, beide Hunde auf ihrem Platz geparkt gewesen.

Ich würde jetzt nicht nervös werden und gleich meinen, dass sie allgemein agressiv ist und auf alles losgehen wird.

Aber ich würde auf alle Fälle einfach noch abklären, ob sie gesundheitlich in Ordnung ist, dann kannst du das ausschliessen.

Mit dem Bolonka würde ich keinen Kontakt mehr zulassen, zumindest nicht auf unneutralem Gelände. Ausserdem würde ich weitere Treffen wenn möglich mit einem Hundetrainer machen, der dir zeigen kann, wie du deinen Hund lesen kannst, ich finde das sehr wichtig. Denn wenn du deinen Hund nicht lesen kannst, wirst du auch nicht richtig reagieren können.

Und nur so nebenbei, ich finde nicht dass jeder Hund mit jedem Hund klarkommen muss, aber es muss sich wenn möglich neutral verhalten, vor allem wenn ich dabei bin.

Also auf zu deinem Hundetrainer und daran arbeiten. Das packt ihr schon, das haben auch schon ältere Hunde gelernt. :)

chiliconcarne
#6
[QUOTE='Luna2005].Wenn der kleine sehr gequtischt hat als sie ihn erwischt hat, könnte es sein, dass sie ihn als Beute angeschaut hat...
[/QUOTE]Im ersten Moment hab ich das auch gedacht...aber kann ein Hund vergessen, dass der andere auch ein Hund ist? Sie hat ja wie angesprochen nen Jagdtrieb...
Luna
#7
Oh je. Würde mich auch verunsichern wenn mein Hund plötzlich so reagiert.

Ich für mich würde es auch mit einem guten Trainer anschauen. Es wäre mir wirklich auch wichtig warum dies soweit kommen konnte. Ob dies Halterfehler war, weil die Signale nicht erkannt und die Reizschwelle schon viel zu lange überschritten war, oder ob mein Hund wirklich nicht so richtig Tickt und ich Begegnungen mit Hunden vielleicht eher nicht mehr machen kann.

hasch-key
#8
Glaube ich nicht, zumal der Bolonka ja auch nach Hund riecht ;) .
Meine zwei Dödels sind beide ordentlich jagdtriebig und hoch im Kurs sind gerade so "Kleinviecher". Dennoch können sie allerspätestestens kurz davor einen Artgenossen, auch wenn er noch so mini ist als solchen erkennen.

Wie schon gesagt wurde, Ferndiagnosen sind schwierig, aber ich denke, dass Dein Junghund komplett überfordert war und es dann die Sicherung bei hinreichend hohem Stresspegel rausgehauen hat.

By the way: Was hast Du eigentlich gemacht bzw. die Besitzer?
Wenn ich Hundebesuch habe und wir nach dem Kennenlernen draussen in den Garten und dann ins Haus gehen, dann bin ich im Mega-Aufpassmodus und beobachte ganz genau. Fixieren o.ä. als Vorstufe von einer Aktion unterbinde ich sofort, stelle mich deutlich dazwischen, schicke meine auf ihren Platz oder lasse ich sie ablegen. Denn schliesslich sind wir dann in meinem Reich, d.h. der einzige, der Krawall machen darf, bin ich :P . Und da demonstriere ich gerade auch mal am Anfang, dass ich "bossig" bin :) .
Hört sich jetzt etwas doof an, aber so hat es auch schon mit meinen zwei Rüden + den zwei Malamuterüden meiner Kollegin prima geklappt und ich bräuchte keine Klopferei unter vier Rüden im besten Alter, die mehrheitlich über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen :rolleyes: .

Ach, und noch was anderes: Bekommst Du jetzt Ärger? Bissverletzungen müssen doch gemeldet werden, oder?

chiliconcarne
#9
[QUOTE='Troll]Ist ein Mist, gell, solche Sachen gehen einem tief unter die Haut und auch das Vertrauen in den eigenen Hund schrumpft - und somit ist die Gefahr, dass man bei einem anderen Mal so angespannt ist
[/QUOTE]du sprichst mir aus dem herzen.
Danke dass ihr mich nicht verurteilt. Im nachhinein, da habt ihr schon Recht, gab es mehr als genug Hinweise für Konflikte. Ich werde meine Lehre daraus ziehen..

Ich hoffe auch dass jemand mir einen Profi ausder Gegend empfehlen könnte

sighthound
#10
selbstverständlich kann ein hund das "vergessen", bzw. flucht des andern, quietschen etc. können etwas auslösen dass er instinktiv handelt, jagdtrieb eben. ich weiss nicht ob man das bei labis sagen kann, für meine rassen gilt: schütteln gleich tötungsabsicht. sie wurden dazu gezüchtet. sie töten die kleinsäuger wie hase etc nicht durch biss, sondern durch totschütteln.
meine grossen halten auch schon mal im nacken die whippets meiner freundin fest, aber sie schütteln nicht, beissen nicht rein (ist ergo pures dominanzverhalten). mein dawn hat mal meinen jungkater so festgehalten und weggetragen. schütteln ist für mich was anderes und wäre alarmstufe dunkelrot. aber deine ist erst 11 monate, weiss nicht ob man das wirklich so deuten kann. je nach rasse gibt es halt schneller löcher. meine whippette kriegt schon mal eine schramme nur durchs spielne mit andern, bei den grossen braucht es schon mehr und wenn haariege rassen wie collies ein loch haben, muss es schon heftig zur sache gegangen sein.

ich finde auch ferndiagnosen grundsätzlich schwierig. bei mir darf jeder hund rein und ich kann füttern wie ich lustig bin. aber bei fast allen andern rassen würd ich kaum so verfahren. was ich in deinem falle ganz sicher würde: erstmal hände weg vom bolonka.
ich erinnere mich noch an die zeit vor der kastra meiner grossen: sie hat auch mal einem hund drei löcher zugefügt. sie schüttelte zwar nicht packte auch nciht im nacken doch sie liess auch nicht mehr ab, ich musste sie fortnehmen. irgendwas macht in dem moment "klick" und unsere hunde zeigen, dass ihn ihnen noch relativ viel natürliches verhalten drin ist. schützen wir sie und die andern vor solchem stress.
vielleicht könnt ihr das ja mit einem trainer anschauen, ich meine die situation der beiden hunde? mich persönlich würde es interessieren, was mein hund hat, warum er dies verhalten zeigt, das ja offenbar nicht "die regel" ist. ev. hilft es, den hund zu verstehen um solche situationen zu vermeiden.

chiliconcarne
#11
@hasch key

Der Bolonka wurde immer auf Platz geschickt und unsere legt sich eh meistens bei mir hin..als wir aufstanden um Gassie zu gehen, gschah der Vorfall.
Wir waren bestimmt nicht so aufmerksam wie es angezeigt gewesen wäre, zumal Bolonkas ja mit ihren schnüsigen Knopfaugen nur fixieren können ;) .Ich habe ihn nie blinzeln sehen...

Was es rechtlich für Folgen hat weiss ich auch nicht...ev. weiss das ja jemand. Das erste mal gab es keine Anzeige, weil es ja mein Fehler war.

Wir werden uns ab sofort natürlich nur noch ohne Hundis treffen. An dieser Stelle muss ich noch ein grosses Lob aussprechen an die Bolonkabesitzer, dass sie uns nicht Vorwürfe machen.

Pumba
#12
[QUOTE='hasch-key]Was mir zu denken gibt, ist a) das Alter Deiner Hündin und B) der Schweregrad der Verletzungen. Denn bei "normalen" Rangeleien gibt es eigentlich viel lautes Getue ohne derartige Folgeschäden.
[/QUOTE]Das sehe ich halt einfach anders .... selbst beim Spielen unter Hunden entstehen manchmal kleine Löchli und Hämatome... bei Rangeleien kann es schnell passieren, dass ein richtiges Loch entsteht und wenn man im falschen Moment die Hunde auseinander reisst, entstehen uU die schönsten Risswunden welche genäht werden müssen ... oder wenn ein Hund flüchtet, während der andere noch festhält... wenn ein Hund richtig richtig Ernst macht, dann sind da nicht nur ein paar "oberflächliche" Risswunden/grosse Löcher!!!

Ich bin der Meinung, schon selbst oft genug erlebt, es kann ganz schnell bei harmlosen Rangeleien zu verletzungen kommen und der Täter ist deswegen noch lange nicht schlecht sozialisiert oder tickt nicht ganz richtig !

hasch-key
#13
@Pumba: Ich habe nicht gesagt, dass Chilis Hündin nicht richtig tickt, oder? ;) Würde ich auch nicht so sehen, sondern eben als Reaktion unter Stress.

Klar können selbst beim Spielen mal kleinere "Schäden" entstehen, gerade bei Grobmotorikern wie Huskies oder auch Malis, die sich gerne mal am Nacken durch die Gegend ziehen :P . Und klar können solche Situationen auch mal kippen, wenn einer doof erwischt wird und sich erschrickt. Nur zwischen Rangeleien und hingehen, schütteln, festhalten und dann Fleischwunde ist schon noch ein kleiner Unterschied, oder? ;)

@Chili: Verdaue erstmal die Aktion, so etwas ist nicht toll und man zweifelt da ja auch gerne an sich, dem Hund usw. Wenn der erste Schock überwunden ist, dann schau Dir das mit einem guten Trainer an. Und so lange würde ich mit Hundekontakten etwas aufpassen bzw. Zwergenkontakt erstmal seinlassen. Ihr werdet ja auch noch andere Hundekumpels haben ;) .

ylaika
#14
Grundsätzlich bin ich mit Pumbas Post d'accord. Wenn ein Hund richtig zubeisst, sind es keine oberflächlichen Verletzungen mehr sondern doch erhebliche Bisswunden.

Auch mich würde besonders das Alter deiner Hündin etwas nachdenklich werden lassen. Ich würde gern wissen, wie du reagierst, wenn sie Aggressionen zeigt oder wie du dich im Stressfall verhälst. Was machst du, wenn sie aus einer Unsicherheit heraus knurrt oder bellt wenn sie an der Leine ist?

Auf jeden Fall ist es deine Aufgabe, dieses Verhalten so schnell wie möglich abszustellen, mithilfe eines guten Trainers am besten.

dsire
#15
Da kann ich Pumba zustimmen *unterschreib*

Mach dir nicht all zu grösse Vorwürfe und verdaue das geschehene!
Sobald du dich etwas beruhigt hast schau das ganze doch mal mit einem guten Trainer an. :)

chiliconcarne
#16
Wenn ich mirs genau überlege ist immer noch was mich am meisten schockiert, nicht mal dass es so geklöpft hat, oder dass der Bolonka so Wunden davongetragen hat( er ist gschoren und hat keine Unterwolle) sondern das Beiss/Totschütteln von meinem Hund. Ich denke das ist, egal bei welcher Rasse, ein Alarmzeichen.

Pumba
#17
[QUOTE='hasch-key]@Pumba: Ich habe nicht gesagt, dass Chilis Hündin nicht richtig tickt, oder? ;) Würde ich auch nicht so sehen, sondern eben als Reaktion unter Stress.

Klar können selbst beim Spielen mal kleinere "Schäden" entstehen, gerade bei Grobmotorikern wie Huskies oder auch Malis, die sich gerne mal am Nacken durch die Gegend ziehen :P . Und klar können solche Situationen auch mal kippen, wenn einer doof erwischt wird und sich erschrickt. Nur zwischen Rangeleien und hingehen, schütteln, festhalten und dann Fleischwunde ist schon noch ein kleiner Unterschied, oder? ;)

@Chili: Verdaue erstmal die Aktion, so etwas ist nicht toll und man zweifelt da ja auch gerne an sich, dem Hund usw. Wenn der erste Schock überwunden ist, dann schau Dir das mit einem guten Trainer an. Und so lange würde ich mit Hundekontakten etwas aufpassen bzw. Zwergenkontakt erstmal seinlassen. Ihr werdet ja auch noch andere Hundekumpels haben ;) .
[/QUOTE]nein, du fandest den Schweregrad der Verletzung bedenklich und wenn ich die Hunde vergleiche Bolonka und RetrieverMix dann find ich die Verletungen nicht mehr so wahnsinnig bedenklich...

wenn ich das Eingangspost richtig verstanden habe, ist die Hündin nicht einfach hingelaufen hat losgelegt .... Darum verstehe ich das eher als Rangelei tendenz richtung Futterneid / Abwehr - denk ich mal ... (reine vermutung)

@Chilli

ich finde auch dieses "Totschütteln" nicht sonderlich bedenklich, ein Bolonka ist klein, was soll sie denn tun, in Beissen und dann still dastehen, während sich der Bolonka verständlicherweise wehrt? Das tut kein Hund...! Da ist immer bewegung in der Sache, und selbst beim Spielen beobachte ich täglich dieses SChütteln unter den "grobmotorigen" Hunden ;)

etwas nimmt mich noch wunder, steht im Garten ein Esstisch, sitzt ihr am Tisch? Knurrt der Bolonka deine Hündin an, wenn sie sich ihm UND dem Tisch nähert?! Sie ist Futterneidisch, er knurrt rund um den Tisch herum.... da wäre schon Konfliktpotenzial vorhanden ;)

dsire
#18
Noch kurz was wegen dem Todschütteln:
Meine alte Hündin Bonny eine 25kg schwere Appenzellermixhündin wurde mal von einem Dackel angegriffen. Die Hunde liefen friedlich miteinander, der Dackel gehörte Ursprünglich einem Jäger und wurde pensioniert. Bonny und der Dackel schnüffelten am gleichen Ort als Bonny davon laufen wollte griff der Dackel sie an und packte sie am Hinterbein und biss sich fest und schüttelte sie so lange bsi sich Bonny keine Kraft mehr hatte sich zu wehren oder zu zappeln ( sie war damals 13)... Das selbe habe ich schon von einer anderen HH gehört das ihr Hund angegriffen wurde und der Hund schütelte und man die Hunde kaum trenne konnte. Also kann gut sein das Chillie da ins Jagdfieber kam um die Beute zu erledigen- natürlich kann es nicht so sein, ich habs ja nicht gesehen :)

mechelaar
#19
hoffe, dass du das problem löst.

ylaika
#20
edit:Post, auf das es sich bezog wurde editiert.

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