Sachkundenachweis
20 Antworten3'068 AufrufeGestartet von laubi-girl ·
laubi-girlThemenstart
Ich habe eine Frage, Soo wie es aussieht, Kommt ein Franz. Bullymix aus einer Tötung aus Ungarn zu mir nachhause. Nun ist noch nicht klar wann er nach Österreich geholt wird. Ich werde ihn dann mit dem Auto in Österreich abholen gehen. Nun habe ich mich für den SKN Kurs angemeldet. Welcher aber erst am 20/27.08.2013 absolvieren kann. Wird es dort irgendwie Probleme geben? An was muss ich sonst noch alles denken? Welche Hundeversicherung habt Ihr abgeschlossen? Ich kann die Versicherung erst abschliessen, wenn ich die Chip Nummer habe? Liebe Grüsse Rebecca
Guest
Eigentlich müsstes Du den SKN Theoriekurs machen BEVOR Du einen Hund zu Dir Holst. Ob das Jemand Kontrolliert is Unterschiedlich.
Ausser Du hattest schon vorher einen Hund, dann müsstes Du nur den SKN Praxis Kurs mit dem Hund machen.
Meine Hunde sind in der Haftpflicht Versicherung Eingeschlossen und dazu habe ich NIE die Chipnummer geben müssen.
Ausser Du hattest schon vorher einen Hund, dann müsstes Du nur den SKN Praxis Kurs mit dem Hund machen.
Meine Hunde sind in der Haftpflicht Versicherung Eingeschlossen und dazu habe ich NIE die Chipnummer geben müssen.
lorileu
Als ich den SKN Theorie-Kurs gemacht hatte, hatte es etliche Leute im Kurs, die ihren Hund schon ein Weilchen hatten. Inwiefern das kontrolliert wird, weiss ich nicht. Wir mussten einfach die Kurs-Bestätigung auf der Gemeinde zeigen, als wir unseren Hund angemeldet haben.
Eingetragen mit der Windows Phone 7 App von HaustierForum.ch
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andi+rudel
ich habe mich zwar mit dem thread jetzt wenig befasst...
aber troll hat in den von ihr erwähnten punkten absolut recht.
einen hund, welchen man nicht kennt und der per sofort in die lebensumstände passen muss, mit anderen bereits vorhandenen hunden zurecht kommen muss usw..
oh je. was wenn der hund damit nicht zurecht kommt? hast du die zeit dich mit solchen problemen zu beschäftigen?
muss er dann gar wieder weg?
das sind so "schnellschüsse" in der hundeanschaffung ohne reifliche überlegungen und gehen (leider) meist zu lasten der tiere.
ich hoffe ich irre mich gewaltig.
aber troll hat in den von ihr erwähnten punkten absolut recht.
einen hund, welchen man nicht kennt und der per sofort in die lebensumstände passen muss, mit anderen bereits vorhandenen hunden zurecht kommen muss usw..
oh je. was wenn der hund damit nicht zurecht kommt? hast du die zeit dich mit solchen problemen zu beschäftigen?
muss er dann gar wieder weg?
das sind so "schnellschüsse" in der hundeanschaffung ohne reifliche überlegungen und gehen (leider) meist zu lasten der tiere.
ich hoffe ich irre mich gewaltig.
laubi-girl
Du hattest Richtig in Erinnerung dass ich am 01.06 meine neue Arbeitsstelle antrete. Ich arbeite dort schon jeweils am Freitag Nachmittag. Das mit der Arbeit funktioniert super. Da, während den Sommerferien beide Hunde nicht in Hundezimmer sind(Ferien) Wäre der Kleine für 4 Wochendort, mit einem anderen Welpen, welcher ab Montag dort ist. So kann er spielen, Schlafen und so kann ich auch immer wieder vorbei gehen um nach dem rechten zu schauen. Der Kleine wird von einer Tierorganisation aus Ungarn geholt, und bleibt erstmals 4 Wochen in Innsbruck, wo er Entwurmt, geimpft, gechipt wird. Dort wird auch definitiv entschieden zu wem er kommt. Ich werde ihn dann ich ihn mal besuchen gehen, um in mir in natura anzusehen. Im Forum ging es mir wirklich mal um die Frage, ist es Dringend notwendig, den Kurs vor dem Hund zu machen. Aber es hat sich erledigt, da ich den Kurs an einem anderen Ort absolviere, und zwar diesen Sonntag. Alles weitere zeigt sich.
Guest
Also rein zum SKN Kurs:
THEORETISCH sollte er VOR dem Hund gemacht werden. Ich hatte in meinem Kurs aber auch einzelne, die bereits den Hund hatten...
Sinn vom theoriekurs ist aber schon, dass er vorher gemacht wird. Da auch paar Infos dementsprechend gegeben werden.
Zum Hund selbst.. Ich weiss nicht...
Ich bin generell kein Hunde-Import-Fan und deswegen werde ich mir hier nicht dazu äussern. Troll hat ja schon ein paar Bedenken geäussert :eng
Mach einfach bitte noch keine Zusagen! Schau dir den Hund in ruhe an, wenn er mal in AT ist. Und scheuche dich nicht, dann doch abzusagen. Es bringt niemandem (weder dir noch dem Hund) was; wenn du auf biegen und brechen was zurecht biegst.
THEORETISCH sollte er VOR dem Hund gemacht werden. Ich hatte in meinem Kurs aber auch einzelne, die bereits den Hund hatten...
Sinn vom theoriekurs ist aber schon, dass er vorher gemacht wird. Da auch paar Infos dementsprechend gegeben werden.
Zum Hund selbst.. Ich weiss nicht...
Ich bin generell kein Hunde-Import-Fan und deswegen werde ich mir hier nicht dazu äussern. Troll hat ja schon ein paar Bedenken geäussert :eng
Mach einfach bitte noch keine Zusagen! Schau dir den Hund in ruhe an, wenn er mal in AT ist. Und scheuche dich nicht, dann doch abzusagen. Es bringt niemandem (weder dir noch dem Hund) was; wenn du auf biegen und brechen was zurecht biegst.
Nadja und Patenhunde
Ich habe hier nun etwas nachgelesen, was Du so geschrieben hast und ich muss sagen, nimm Dir Trolls Worte zu Herzen.
Mache erst einmal den SKN und lebe Dich im neuen Job ein. Dann überlege nochmal gut, welche Rasse es denn nun sein soll oder ob auch ein Wuffel aus dem Tierheim in Frage kommen könnte.
Schliesslich wählst Du mit einem Hund ein Lebewesen, dass einige Jahre Dein Leben prägen wird.
Die Wartezeit kann auch schön sein, Vorfreude ist ja die schönste Freude :)
Wir mussten damals auch zwei Jahre warten bis der erst Welpe einziehen konnte. Erst musste der Jüngste 7 Jahre alt sein und dann noch ein Welpe für uns vorhanden sein .... die Zehn Wochen zwischen "wir haben nun einen Welpen für Euch" und der Abholung sind danach wie im Flug vergangen.
Mache erst einmal den SKN und lebe Dich im neuen Job ein. Dann überlege nochmal gut, welche Rasse es denn nun sein soll oder ob auch ein Wuffel aus dem Tierheim in Frage kommen könnte.
Schliesslich wählst Du mit einem Hund ein Lebewesen, dass einige Jahre Dein Leben prägen wird.
Die Wartezeit kann auch schön sein, Vorfreude ist ja die schönste Freude :)
Wir mussten damals auch zwei Jahre warten bis der erst Welpe einziehen konnte. Erst musste der Jüngste 7 Jahre alt sein und dann noch ein Welpe für uns vorhanden sein .... die Zehn Wochen zwischen "wir haben nun einen Welpen für Euch" und der Abholung sind danach wie im Flug vergangen.
Nadja und Patenhunde
Sollte es ein Welpe sein, solltest Du mindestens die ersten Drei Wochen Ferien nehmen, um nur für ihn da sein zu können und um anzufangen, eine gute Bindung zwischen Euch aufzubauen.
Eigentlich gilt das aber auch für ältere Hunde ;-) Und für einen mit ungewissem Hintergrund erst recht.
Meine Meinung.
Eigentlich gilt das aber auch für ältere Hunde ;-) Und für einen mit ungewissem Hintergrund erst recht.
Meine Meinung.
Lilith88
Du weisst aber schon dass dein Hund womöglich das Alleinsein üben muss?Dann kannst du ihn nicht gleich für 1h alleine lassen auch nicht für 30Min.Das muss mit kleinen Schritten aufgebaut werden und vielleicht hast du ein Exemplar wos länger geht.
Sorry aber hab das Gefühl dass siehst du ziemlich locker flockig.Quasi Hindchen holen und ab zur Arbeit wo er dann in dieser Wohnung ist.Auch wenn er da 4 Wochen ohne Dogge und Co ist kannst du danach nicht einfach die anderen Hunde dazutun und gut ist.Kann ganz schön ins Auge gehen und dein Kleiner wird definitiv Zweiter machen.
Kann mich da nur Troll anschliessen aber leider sagt mir mein Bauchgefühl was anderes und das hat selten unrecht.Traurig für die armen Tiere.
Sorry aber hab das Gefühl dass siehst du ziemlich locker flockig.Quasi Hindchen holen und ab zur Arbeit wo er dann in dieser Wohnung ist.Auch wenn er da 4 Wochen ohne Dogge und Co ist kannst du danach nicht einfach die anderen Hunde dazutun und gut ist.Kann ganz schön ins Auge gehen und dein Kleiner wird definitiv Zweiter machen.
Kann mich da nur Troll anschliessen aber leider sagt mir mein Bauchgefühl was anderes und das hat selten unrecht.Traurig für die armen Tiere.
Nevada
neben trolls bedenken: hast du dir schon überlegt, dass der hund mit sehr grosser wahrscheinlichkeit noch nicht stubenrein ist? viel spass das zu üben, wenn der hund alleine in einem raum sitzt.
ich habe auch einen hund aus dem auslandtierschutz, ich sag dir, da kann einiges auf dich zukommen von dem du noch nicht mal zu träumen wagst. mein hund war 5 monate alt und hatte bereits da schon einige schwierige mödeli, die wir bis heute, neun jahre später, noch nicht 100% weg gebracht haben. unter anderen war und ist ein grosses thema das alleine bleiben: zu hause ists nun kein problem mehr, aber an einem fremden ort müsste ich den aufbau von null ab nochmals machen, und das braucht mehr zeit als du zur verfügung hast.
böser gedanke: auf mich wirkts, als würdest du dir das geld für einen hund vom züchter sparen wollen. ich sehe sonst keinen grund, eine rasse, die ohnehin schon viele gesundheitliche baustellen hat, aus dem ausland über eine tierschutzorga zu suchen. normalerweise ist es den leuten, die solche hunde zu sich nehmen, nämlich mehr oder weniger egal was für eine rasse/mischung sie da bekommen. hauptsache es passt an anderen ecken.
Mit der Haustierforum.ch Mobile App gesendet
ich habe auch einen hund aus dem auslandtierschutz, ich sag dir, da kann einiges auf dich zukommen von dem du noch nicht mal zu träumen wagst. mein hund war 5 monate alt und hatte bereits da schon einige schwierige mödeli, die wir bis heute, neun jahre später, noch nicht 100% weg gebracht haben. unter anderen war und ist ein grosses thema das alleine bleiben: zu hause ists nun kein problem mehr, aber an einem fremden ort müsste ich den aufbau von null ab nochmals machen, und das braucht mehr zeit als du zur verfügung hast.
böser gedanke: auf mich wirkts, als würdest du dir das geld für einen hund vom züchter sparen wollen. ich sehe sonst keinen grund, eine rasse, die ohnehin schon viele gesundheitliche baustellen hat, aus dem ausland über eine tierschutzorga zu suchen. normalerweise ist es den leuten, die solche hunde zu sich nehmen, nämlich mehr oder weniger egal was für eine rasse/mischung sie da bekommen. hauptsache es passt an anderen ecken.
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peppermintkea
Ich misch mich normalerweise in solche Sachen nicht ein, weil mir hier schlicht auch die Erfahrung fehlt. Den SKN Kurs machst du ja jetzt am Sonntag, das Thema hat sich somit erledigt, aber auch ich möchte dir zwingend ans Herz legen, alle "wenn und aber's" durchzugehen. Es ist ganz normal, dass man sich wahnsinnig darauf freut einen Hund in Aussicht zu haben und man möchte die Bedenken der anderen gar nicht hören, auch ich war da sehr naiv. Ich hab einen Welpen aus einer super Zuchtstätte geholt, den ich bis ich ihn abholen konnte, mind 1x wöchentlich besucht habe und nur schon bei so einem gut geprägten Welpen ist die Arbeit in den ersten Wochen riiiiesig! Ich hab das total unterschätzt! Bis sie stubenrein war hatte ich sehr viele schlaflose Nächte und ich gebe zu, es raubte mir unheimlich viel Nerven.
Ich weiss, dass du bestimmt nicht deinen Hund den ganzen Tag ohne Aufsicht in ein Zimmer mit einem Welpen einschliessen möchtest aber auch wenn du stündlich vorbei schauen gehst, ich bezweifle dass das gut kommt. Ausserhalb des eigenen Rudels gibt es übrigens keinen Welpenschutz, was wenn sich dann dein Hund mit dem Welpen absolut nicht versteht? Du brauchst dringend einen Plan B und einen Plan C.
Als ich Kea holte, dachte ich die versteht sich sicher schon ziemlich bald mit dem älteren Hund meiner Eltern, die können dann bei uns im Garten rumliegen aber es dauerte nun fast ein Jahr, dass die beiden sich nun endlich tolerieren, von gut verstehen ist da noch keine Rede.
Der langen Rede kurzer Sinn und ich weiss, dass du das nicht hören möchtest: Aber bitte bitte, setz kurz die rosa Brille ab und geh nochmal all die Einwände der hier sehr erfahrenen Hundehalter durch. Die Einwände wurden hier nicht eingebracht um dich zu ärgern.
PS: Wegen Hundeversicherung: In der Haftpflicht ist der Hund in der Regel automatisch miteingeschlossen, ich würde zusehen, dass die Versicherungssumme mind. 5 Millionen beträgt. Und lieber noch kurz bei der Versicherung anrufen, es gibt welche, bei denen eine Anmeldung nötig ist. Für Kranken- und Unfallversicherungen gibt's hier einen Thread, die meisten sind m.W. bei der Animalia, Mobiliar oder Die Europäische.
Ich weiss, dass du bestimmt nicht deinen Hund den ganzen Tag ohne Aufsicht in ein Zimmer mit einem Welpen einschliessen möchtest aber auch wenn du stündlich vorbei schauen gehst, ich bezweifle dass das gut kommt. Ausserhalb des eigenen Rudels gibt es übrigens keinen Welpenschutz, was wenn sich dann dein Hund mit dem Welpen absolut nicht versteht? Du brauchst dringend einen Plan B und einen Plan C.
Als ich Kea holte, dachte ich die versteht sich sicher schon ziemlich bald mit dem älteren Hund meiner Eltern, die können dann bei uns im Garten rumliegen aber es dauerte nun fast ein Jahr, dass die beiden sich nun endlich tolerieren, von gut verstehen ist da noch keine Rede.
Der langen Rede kurzer Sinn und ich weiss, dass du das nicht hören möchtest: Aber bitte bitte, setz kurz die rosa Brille ab und geh nochmal all die Einwände der hier sehr erfahrenen Hundehalter durch. Die Einwände wurden hier nicht eingebracht um dich zu ärgern.
PS: Wegen Hundeversicherung: In der Haftpflicht ist der Hund in der Regel automatisch miteingeschlossen, ich würde zusehen, dass die Versicherungssumme mind. 5 Millionen beträgt. Und lieber noch kurz bei der Versicherung anrufen, es gibt welche, bei denen eine Anmeldung nötig ist. Für Kranken- und Unfallversicherungen gibt's hier einen Thread, die meisten sind m.W. bei der Animalia, Mobiliar oder Die Europäische.
Bacy
Ich habe auch das Gefühl, dass das einen Schnellschuss ist. Ich weiss was ein Frenchy in der Schweiz kostet, wenn man aber von dieser Rasse einen Welpen möchte sollte man die Kosten auf sich nehmen und nicht die "Ostimporte" unterstützen. I
ch habe dir ein deinem Vorstellungsthread angeboten, dich bei mir zu melden, ich habe mich lange und öfters mit den Frenchyzüchtern in der Schweiz befasst.
Leider hast du dich nie nei mir gemeldet.
Ich wäre an deiner Stelle sehr sehr vorsichtig, denn wie schon erwähnt ist die Rasse nun mal überzüchtet und kann einige Baustellen haben.
ch habe dir ein deinem Vorstellungsthread angeboten, dich bei mir zu melden, ich habe mich lange und öfters mit den Frenchyzüchtern in der Schweiz befasst.
Leider hast du dich nie nei mir gemeldet.
Ich wäre an deiner Stelle sehr sehr vorsichtig, denn wie schon erwähnt ist die Rasse nun mal überzüchtet und kann einige Baustellen haben.
Guest
Lassen wir den SKN mal bei Seite, denn das ist wohl das kleinste Problem....
Ich habe einen Hund aus 3. Hand. Sie war 2jährig, stubenrein, aber krank. Die ersten 2000.- TA Kosten waren schnell weg.
Ich versteh deinen Hundewunsch absolut! War bei mir nicht anders. Schlussendlich hatte auch das Herz entschieden.
Ich hatte mir 3 Wochen Urlaub genommen, als ich wusste, wann Belle zu mir kommt. Damit sie sich an mich gewöhnt und eine Verbindung entsteht. Das kann ich mir schlecht vorstellen, wenn der Hund vom ersten Tag an hauptsächlich mit einem anderen Hund in einer Wohnung hockt.
Klar, für dich hört es sich vermutlich nach viel schwarz-malerei an, aber hier haben viele Leute schon viele Erfahrungen gesammelt. Und es ist etwas anderes mit eigenen Erfahrungen auf die Schnauze zu fallen und daraus zu lernen, wenn es um ein Tier geht.
Schlimmstenfalls hockt dann wieder einer mehr im TH oder wird gar eingeschläfert. DAS muss man sich bewusst sein.
Kennst du die Orga? Wie bekannt sind die? Wer bezahlt die TA Rechnungen? Ich persönlich kenne einen Fall, da wurde eine Dogohündin aus der Tötung geholt, nach Österreich gekarrt. Es wurde erzählt, der Hund hätte null Probleme.... Blabla kann ich da nur sagen.
Die hatte riesen Probleme. Nicht gesundheitlich zwar, aber das wäre das kleinere Übel gewesen. Sie war extrem aggressiv auf Männer. Nicht nur bellen und knurren, die wollte mit Beschädigungsabsicht drauf los und das nicht "nur" bei bestimmten Männern, sondern bei jedem!
Toll, wenn einem sowas nicht gesagt wird und die Orga dann plötzlich nicht mehr erreichbar ist....
Mittlerweilen ist diese Hündin leider tot. Obwohl sie das Männerproblem in den Griff bekamen, ist sie 2 Jahre später völlig ausgetickt (mehrfach) und hat den Dogorüden (Zweithund, war schon vor ihr da) fast umgebracht. Ich hab beide nach dem 1. Vorfall gesehen, so will niemand seinen Hund sehen müssen.... nach mehreren Monaten getrennter Haltung und Training, Aufbau, etc. kam es doch wieder zu solchen brutalen Attacken gegen den Rüden und da sie über eine längere Zeit wirklich unberechenbar war, entschieden sich die Halter sie gehen zu lassen.
Das ist nur ein Beispiel von unzähligen über den Auslandstierschutz, der leider viele schwarze Schafe beinhaltet.
Dazu sagen möchte ich noch, dass die Bekannten, die diese Hündin holten, sich dies über mehrere Monate überlegten. Gespräche mit Pflegestelle hatten (wo alles erlogen war) und trotzdem sind sie auf die Schnauze gefallen.
Niemand meint es böse mit dir, aber du solltest die Ratschläge nicht nur lesen, sondern wirklich zu Herzen nehmen.
Ich habe einen Hund aus 3. Hand. Sie war 2jährig, stubenrein, aber krank. Die ersten 2000.- TA Kosten waren schnell weg.
Ich versteh deinen Hundewunsch absolut! War bei mir nicht anders. Schlussendlich hatte auch das Herz entschieden.
Ich hatte mir 3 Wochen Urlaub genommen, als ich wusste, wann Belle zu mir kommt. Damit sie sich an mich gewöhnt und eine Verbindung entsteht. Das kann ich mir schlecht vorstellen, wenn der Hund vom ersten Tag an hauptsächlich mit einem anderen Hund in einer Wohnung hockt.
Klar, für dich hört es sich vermutlich nach viel schwarz-malerei an, aber hier haben viele Leute schon viele Erfahrungen gesammelt. Und es ist etwas anderes mit eigenen Erfahrungen auf die Schnauze zu fallen und daraus zu lernen, wenn es um ein Tier geht.
Schlimmstenfalls hockt dann wieder einer mehr im TH oder wird gar eingeschläfert. DAS muss man sich bewusst sein.
Kennst du die Orga? Wie bekannt sind die? Wer bezahlt die TA Rechnungen? Ich persönlich kenne einen Fall, da wurde eine Dogohündin aus der Tötung geholt, nach Österreich gekarrt. Es wurde erzählt, der Hund hätte null Probleme.... Blabla kann ich da nur sagen.
Die hatte riesen Probleme. Nicht gesundheitlich zwar, aber das wäre das kleinere Übel gewesen. Sie war extrem aggressiv auf Männer. Nicht nur bellen und knurren, die wollte mit Beschädigungsabsicht drauf los und das nicht "nur" bei bestimmten Männern, sondern bei jedem!
Toll, wenn einem sowas nicht gesagt wird und die Orga dann plötzlich nicht mehr erreichbar ist....
Mittlerweilen ist diese Hündin leider tot. Obwohl sie das Männerproblem in den Griff bekamen, ist sie 2 Jahre später völlig ausgetickt (mehrfach) und hat den Dogorüden (Zweithund, war schon vor ihr da) fast umgebracht. Ich hab beide nach dem 1. Vorfall gesehen, so will niemand seinen Hund sehen müssen.... nach mehreren Monaten getrennter Haltung und Training, Aufbau, etc. kam es doch wieder zu solchen brutalen Attacken gegen den Rüden und da sie über eine längere Zeit wirklich unberechenbar war, entschieden sich die Halter sie gehen zu lassen.
Das ist nur ein Beispiel von unzähligen über den Auslandstierschutz, der leider viele schwarze Schafe beinhaltet.
Dazu sagen möchte ich noch, dass die Bekannten, die diese Hündin holten, sich dies über mehrere Monate überlegten. Gespräche mit Pflegestelle hatten (wo alles erlogen war) und trotzdem sind sie auf die Schnauze gefallen.
Niemand meint es böse mit dir, aber du solltest die Ratschläge nicht nur lesen, sondern wirklich zu Herzen nehmen.
pama
Mein tip, mach deinen Skn Kurs wegen dem Welpen würde ich es mir sehr gut überlegen..bei nie käme ein Welpe mir in Frage wenn ich zu Beginn mindestens einen Monat Ferien habe.
Aber es gibt auch Bullys in den Tierheimen, er ist leider immer mehr ein Modehund. Wieso arbeitest du dich nicht zuerst in aller Ruhe ein und suchst dann den richtigen Hund? Ja warten ist zu Beginn schwer aber ihr wollt ja lange beisammen sein
Mit der Haustierforum.ch Mobile App gesendet
Aber es gibt auch Bullys in den Tierheimen, er ist leider immer mehr ein Modehund. Wieso arbeitest du dich nicht zuerst in aller Ruhe ein und suchst dann den richtigen Hund? Ja warten ist zu Beginn schwer aber ihr wollt ja lange beisammen sein
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sighthound
ich hatte 2 wochen ferien nach nastassjas einzug, danach kam sie mit zur arbeit. 80% pensum, schichtdienst. ging problemlos. aber ich war kein neuling und mein hund war am arbeitsort nicht sich selbst überlassen, jedoch auch stundenweise im stationszimmer auf ihrem bettli ohne mich.
Herniksy
Schon ein Hund/Welpe von einer seriösen Quelle/Zucht, welcher gut sozialisiert ist, macht unheimlich viel Arbeit. Hunde aus Tötungsstationen mit entsprechenden Erfahrungen machen in aller Regel noch viel mehr Arbeit. Ich würde mir da wirklich gut überlegen, ob du tatsächlich die Zeit, Geduld und das Wissen dazu hast.
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Bijou
Ich möchte hier auch noch rasch meine Erfahrungen aufschreiben. Vielleicht nimmst du dir unsere Worte ja zu Herzen..
Ich habe vor 5-6 Jahren eine zweijährige Malteserhündin aus einer schweizer Zucht übernommen. Es ist eine Liebhaberzucht und nirgends gemeldet.. Würde mit meinem heutigen Wissen kein Tier mehr aus einer solchen Zucht nehmen. Egal.. Die Hündin stand zum Verkauf, da sie total scheu war und im Rudel unterging. Ich dachte mir, kein Problem, die braucht nur Liebe und viiiel Aufmerksamkeit.. Ich übernahm also meinen Goldschatz, ein Schnäppchen zum halben Preis, und war überzeugt, ich wäre diesem Problemhund nebst meiner Lehre total gewachsen. Klaaar :grumpy:
Ich hatte ebenfalls nicht die Möglichkeit Ferien zu nehmen.. Aber meine Mama war ja da.. Sie schaute während meiner Abwesenheit auf meine Hündin. So im Nachhinein betrachtet, ich hatte null Chance eine feste Bindung zu ihr aufzubauen. Trotz allem wurde meine Hündin immer selbstbewusster und entwickelte sich zu einem stolzen kleinen Hund :) Ja, und da bekam ich die Rechnung für mein vorheriges Handeln.. Durch mein fehlendes Wissen und meine fehlende Bindung zu ihr, übernahm der kleine Wicht doch glatt die Rudelführung und entwickelte ein starkes territoriales Verhalten. Alles, was sie als ihr Eigentum empfand, verteidigte sie bis aufs Äusserste. Es begann mit Kläffen, irgendwann fing sie an zu Schnappen, bis sie zuletzt eine Kollegin von mir biss. Ich dufte sie auch mir zur Arbeit nehmen. Mein Chef hat es mir nun aber verboten. Er kann so einen Terrorzwerg nicht gebrauchen. Naja, lief Alles kacke.. Die Hündin lebt nun wieder bei den Züchtern. Dies auf unbestimmte Zeit (bis ich mir zu 100% sicher bin, dass ich es mit ihr zusammen packen kann). Ich habe, nach 5 langen Jahren, doch endlich eingesehen, dass ich diesem Tier nicht gerecht wurde. Nur Liebe alleine reicht leider nicht.. Und ich liebe diesen kleinen Terrorkrümmel echt, trotz ihrer Macken.
Es muss bei euch ja nicht so rauskommen. Aber ich möchte nur, dass du dir auch über solche Fälle Gedanken machst.
Mit meiner Aktion hab ich schlussendlich nur mehr geschadet, statt wirklich was geholfen. Wäre die Hündin in erfahrenere Hände geraten (sie war mein erster eigener Hund), wäre sie nun vielleicht eine sichere, ausgeglichene Hündin und ein super Team mit ihrem Halter. Nun ist sie eine verschüpfte, kleine Maus. Die Arme :crying:
Ich habe vor 5-6 Jahren eine zweijährige Malteserhündin aus einer schweizer Zucht übernommen. Es ist eine Liebhaberzucht und nirgends gemeldet.. Würde mit meinem heutigen Wissen kein Tier mehr aus einer solchen Zucht nehmen. Egal.. Die Hündin stand zum Verkauf, da sie total scheu war und im Rudel unterging. Ich dachte mir, kein Problem, die braucht nur Liebe und viiiel Aufmerksamkeit.. Ich übernahm also meinen Goldschatz, ein Schnäppchen zum halben Preis, und war überzeugt, ich wäre diesem Problemhund nebst meiner Lehre total gewachsen. Klaaar :grumpy:
Ich hatte ebenfalls nicht die Möglichkeit Ferien zu nehmen.. Aber meine Mama war ja da.. Sie schaute während meiner Abwesenheit auf meine Hündin. So im Nachhinein betrachtet, ich hatte null Chance eine feste Bindung zu ihr aufzubauen. Trotz allem wurde meine Hündin immer selbstbewusster und entwickelte sich zu einem stolzen kleinen Hund :) Ja, und da bekam ich die Rechnung für mein vorheriges Handeln.. Durch mein fehlendes Wissen und meine fehlende Bindung zu ihr, übernahm der kleine Wicht doch glatt die Rudelführung und entwickelte ein starkes territoriales Verhalten. Alles, was sie als ihr Eigentum empfand, verteidigte sie bis aufs Äusserste. Es begann mit Kläffen, irgendwann fing sie an zu Schnappen, bis sie zuletzt eine Kollegin von mir biss. Ich dufte sie auch mir zur Arbeit nehmen. Mein Chef hat es mir nun aber verboten. Er kann so einen Terrorzwerg nicht gebrauchen. Naja, lief Alles kacke.. Die Hündin lebt nun wieder bei den Züchtern. Dies auf unbestimmte Zeit (bis ich mir zu 100% sicher bin, dass ich es mit ihr zusammen packen kann). Ich habe, nach 5 langen Jahren, doch endlich eingesehen, dass ich diesem Tier nicht gerecht wurde. Nur Liebe alleine reicht leider nicht.. Und ich liebe diesen kleinen Terrorkrümmel echt, trotz ihrer Macken.
Es muss bei euch ja nicht so rauskommen. Aber ich möchte nur, dass du dir auch über solche Fälle Gedanken machst.
Mit meiner Aktion hab ich schlussendlich nur mehr geschadet, statt wirklich was geholfen. Wäre die Hündin in erfahrenere Hände geraten (sie war mein erster eigener Hund), wäre sie nun vielleicht eine sichere, ausgeglichene Hündin und ein super Team mit ihrem Halter. Nun ist sie eine verschüpfte, kleine Maus. Die Arme :crying:
Disthen
Hallo Rebecca!
Das mit dem SKN hat sich ja nun erledigt. Zu deiner Versicherungsfrage: Bei uns sind die Hunde in der normalen Haftpflicht mit drin, auch das Pferd.
Teils wurden hier ja ziemlich direkte Stimmen laut :grumpy: und gewisse Dinge hätte man auch etwas sanfter formulieren können. Ich hoffe, du lässt dich davon nicht in eine Trotzhaltung oder so etwas befördern, denn im Grundsatz wollen alle nur, dass du nicht plötzlich total im Dilemma steckst und damit auch ein kleiner Hund, der wohl eh schon ziemlich viel Übles miterlebt hat. :( Wie alt wäre denn der Hund so schätzungsweise?
Ich möchte dir hier doch noch einige Erfahrungen und Inputs schreiben. Bei meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich schon mit sehr vielen Hunden aus dem Auslandstierschutz zu tun gehabt. Was ich dir einfach aus diesen Erfahrungen sagen kann, Alleinebleiben ist bei vielen solcher Hunde eine grosse, langwierige Baustelle. Bei den Einen ist es wirklich Trennungs-Verlustangst, bei Anderen hingegen geht es um Kontrollverlust und dann gibt es wiederum solche, die einfach Mühe haben, sich nicht mehr frei bewegen zu können. Jene sind dann meist auch Ausbrecherkönige und werden zur Schleppleine verdonnert, weil sie sich sonst andauernd aus dem Staub machen. Deine Lösung mit der Arbeitsstelle ist sicher gut und tönt auch ideal. Nur, die Chance, dass das in diesem Zeitraum auch wirklich einfach so angenommen wird und klappt, ist höchstens bei 50%. Auch ein zweiter Hund der da ist schafft oft keine Abhilfe. Was machst du, wenn dann Dauergebell/Geheule losgeht? Türrahmen, Wände angeknabbert werden oder allfälliges Mobiliar geschreddert? Das musst du einfach auch bedenken und ich würde dir wirklich ans Herz legen, auch einen Plan B zu machen. Vielleicht ein Familienmitglied oder Bekannte, die dir notfalls den Hund für eine Weile während der Arbeit hütet oder dich im Vorfeld nach einem professionellen Hundesitter umsehen, der evtl. einspringen würde.
Dann ist das Thema Bindung, wie von Bijou erwähnt nicht unwichtig. Kommt der Hund aus einer Tötungsstation, war evtl. vorher sogar auf der Strasse, so fällt es ihm unter Umständen eh schwerer eine Bindung zu einem Menschen einzugehen, weil er vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht hat. Fällt es ihm leicht, sich an dich zu binden, so sind wir wieder beim Thema Verlassensängste. Fällt es ihm nicht so leicht, so ist es überaus kontraproduktiv, wenn er dann so viele Stunden tagsüber mit einem anderen Hund zusammen ist. Er wird sich weiterhin mehr an Hunden orientieren als an seinem Menschen, weil er nie die Chance hatte es anders zu lernen oder zu erfahren. Was bedeutet das für dich. Der Hund wird nicht freudig mit dir draussen unterwegs sein und begeistert mit dir spielen oder die Umgebung erkunden, sondern wird sich eigentlich nur danach umschauen, wo er einen Artgenossen findet, damit er sich anschliessen kann. Er wird nicht freudig in den Feierabend mit dir gehen, sondern am Morgen freudig zur Arbeit, weil er dort wieder zu seinem Hundekumpel kommt, wo er sich anschliessen kann und sich wohl fühlt. Genau aus solchen Gründen heraus, ist es so immens wichtig, dass man gerade in der Eingewöhnungszeit wirklich fast nur für den Hund da sein kann! Dann kommt in diesem Fall hier noch erschwerend dazu, dass der Hund von einer Tötungsstation mit einer langen Reise in eine total andere Welt, ein total anderes Leben katapultiert wird. Kaum beginnt er einigermassen anzukommen - ein Hund beginnt nach 3 Wochen mal anzukommen in einem neuen zu Hause - wird er schon wieder umplatziert. Das sind echt keine tollen Voraussetzungen und für den Hund alles andere als optimal.
Dann noch etwas zu den Bullys, das auch noch nett ist zu wissen. Viele Bullys sind übrigens sehr langsame Entwickler in Sachen Stubenreinheit.
Das mit dem SKN hat sich ja nun erledigt. Zu deiner Versicherungsfrage: Bei uns sind die Hunde in der normalen Haftpflicht mit drin, auch das Pferd.
Teils wurden hier ja ziemlich direkte Stimmen laut :grumpy: und gewisse Dinge hätte man auch etwas sanfter formulieren können. Ich hoffe, du lässt dich davon nicht in eine Trotzhaltung oder so etwas befördern, denn im Grundsatz wollen alle nur, dass du nicht plötzlich total im Dilemma steckst und damit auch ein kleiner Hund, der wohl eh schon ziemlich viel Übles miterlebt hat. :( Wie alt wäre denn der Hund so schätzungsweise?
Ich möchte dir hier doch noch einige Erfahrungen und Inputs schreiben. Bei meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich schon mit sehr vielen Hunden aus dem Auslandstierschutz zu tun gehabt. Was ich dir einfach aus diesen Erfahrungen sagen kann, Alleinebleiben ist bei vielen solcher Hunde eine grosse, langwierige Baustelle. Bei den Einen ist es wirklich Trennungs-Verlustangst, bei Anderen hingegen geht es um Kontrollverlust und dann gibt es wiederum solche, die einfach Mühe haben, sich nicht mehr frei bewegen zu können. Jene sind dann meist auch Ausbrecherkönige und werden zur Schleppleine verdonnert, weil sie sich sonst andauernd aus dem Staub machen. Deine Lösung mit der Arbeitsstelle ist sicher gut und tönt auch ideal. Nur, die Chance, dass das in diesem Zeitraum auch wirklich einfach so angenommen wird und klappt, ist höchstens bei 50%. Auch ein zweiter Hund der da ist schafft oft keine Abhilfe. Was machst du, wenn dann Dauergebell/Geheule losgeht? Türrahmen, Wände angeknabbert werden oder allfälliges Mobiliar geschreddert? Das musst du einfach auch bedenken und ich würde dir wirklich ans Herz legen, auch einen Plan B zu machen. Vielleicht ein Familienmitglied oder Bekannte, die dir notfalls den Hund für eine Weile während der Arbeit hütet oder dich im Vorfeld nach einem professionellen Hundesitter umsehen, der evtl. einspringen würde.
Dann ist das Thema Bindung, wie von Bijou erwähnt nicht unwichtig. Kommt der Hund aus einer Tötungsstation, war evtl. vorher sogar auf der Strasse, so fällt es ihm unter Umständen eh schwerer eine Bindung zu einem Menschen einzugehen, weil er vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht hat. Fällt es ihm leicht, sich an dich zu binden, so sind wir wieder beim Thema Verlassensängste. Fällt es ihm nicht so leicht, so ist es überaus kontraproduktiv, wenn er dann so viele Stunden tagsüber mit einem anderen Hund zusammen ist. Er wird sich weiterhin mehr an Hunden orientieren als an seinem Menschen, weil er nie die Chance hatte es anders zu lernen oder zu erfahren. Was bedeutet das für dich. Der Hund wird nicht freudig mit dir draussen unterwegs sein und begeistert mit dir spielen oder die Umgebung erkunden, sondern wird sich eigentlich nur danach umschauen, wo er einen Artgenossen findet, damit er sich anschliessen kann. Er wird nicht freudig in den Feierabend mit dir gehen, sondern am Morgen freudig zur Arbeit, weil er dort wieder zu seinem Hundekumpel kommt, wo er sich anschliessen kann und sich wohl fühlt. Genau aus solchen Gründen heraus, ist es so immens wichtig, dass man gerade in der Eingewöhnungszeit wirklich fast nur für den Hund da sein kann! Dann kommt in diesem Fall hier noch erschwerend dazu, dass der Hund von einer Tötungsstation mit einer langen Reise in eine total andere Welt, ein total anderes Leben katapultiert wird. Kaum beginnt er einigermassen anzukommen - ein Hund beginnt nach 3 Wochen mal anzukommen in einem neuen zu Hause - wird er schon wieder umplatziert. Das sind echt keine tollen Voraussetzungen und für den Hund alles andere als optimal.
Dann noch etwas zu den Bullys, das auch noch nett ist zu wissen. Viele Bullys sind übrigens sehr langsame Entwickler in Sachen Stubenreinheit.
Lintu_Cobain
Entschuldigt die Zwischenfrage:
Hier wird mehrfach davon gesprochen, erst den SKN zu machen und später nach einem Hund zu suchen.
Wie lange ist der theoretische SKN denn gültig, ehe der praktische Teil mit Hund absolviert werden muss?
Grüessli
Hier wird mehrfach davon gesprochen, erst den SKN zu machen und später nach einem Hund zu suchen.
Wie lange ist der theoretische SKN denn gültig, ehe der praktische Teil mit Hund absolviert werden muss?
Grüessli
Guest
Entschuldigt die Zwischenfrage:SKN ist "lebenslang" haltbar ;)
Hier wird mehrfach davon gesprochen, erst den SKN zu machen und später nach einem Hund zu suchen.
Wie lange ist der theoretische SKN denn gültig, ehe der praktische Teil mit Hund absolviert werden muss?
Grüessli
Habe meinen SKN auch letzten Herbst gemacht und noch keinen Hund
Theoretisch war auf Anfang 2013 ein Hund geplant - deswegen habe ich mich angemeldet.
Hat sich dann aber doch bereits vor dem Kurs gezeigt, dass es nicht so klappt wie ich will (mit dem Thema Hund).
Habe den Kurs dann doch gemacht und meine Hundewünsche sind erstmal zurück gestellt.
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