Meine Bernis und ihre Erlebnisse
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Berni
bearbeitet #61
Yara – einzigartig und unvergessen 2.01.200 – 16.06.2011
1. Teil
Hier Yaras Geschichte in Worten und Bildern, eine kleine Erinnerung an eine grosse Bernhardinerpersönlichkeit.
Nach dem Tod unserer Flathündin reifte in uns langsam der Wunsch, wieder einen Hund in unserer Familie zu haben. Unzählige Stunden beratschlagte die ganze Familie, welcher Rasse denn unser neues Familienmitglied angehören sollte. Als dann unser Sohn „wie wär’s mit einem Bernhardiner?“ in die Runde warf, war ich natürlich sofort mit dabei, denn Bernhardiner waren mir aus meiner Kindheit bereits alte Bekannte, da meine Grossmutter und später meine Tante über Jahrzehnte Bernhardiner züchteten.
Schnell waren dann in der Nähe wohnende Bernhardiner Zuchtstätten gefunden, unter ihnen sogar eine, deren Hündin kürzlich gedeckt wurde. Also wurde ein Besuchstermin ausgemacht, um Züchter und Hunde kennen zu lernen. Tja und es war Liebe auf den ersten Blick, die künftige Mutter hätte ich mit ihren damals 5 Jahren sofort zu mir genommen, sie eroberte mein Herz im Sturm. Von da weg war mir klar, entweder ein Bernhardiner oder kein Hund!
Yara's Mama Ulla

Anfangs Januar erhielten wir dann Bericht, dass die Bernhardinerhündin Ulla am 2. Januar 2000 7 Welpen bekommen hätte, beinahe Millenniumsbabies – 4 Rüden, 3 Hündinnen. Uns war klar, wir möchten eine Kurzhaarhündin. Da der Vater der Welpen Langhaar, die Mutter aber Kurzhaar war , konnten die Welpen sowohl kurz-, als auch langhaarig werden.
Bei einem ersten Besuch der 5 Wochen alten Welpen war dann aber bald klar, der einzige Langhaar des Wurfes, der kleine braune Wuschel, auf der Foto unten der 3. Welpe von rechts, wird unsere Neue.

Nach Günter Blochs Katalogisierung war Yara kein Seelchen, sondern ein absoluter Kopftyp. Schon früh sehr autonom, selbstbewusst und selbstständig. Yara war genau so, wie ich mir unseren nächsten Hund wünschte.

Mit 10 Wochen kam Yara dann zu uns. Von Beginn weg liebte sie Autofahren und Ausflüge. Zu den täglichen, erst nur kurzen Versäuberungsrunden musste sie hingegen erst gut motiviert werden.

Yara liebte nicht bloss das Bootfahren, auch das Baden und Schwimmen machten ihr Spass.


Yara besuchte Welpenspielgruppen, Junghunde- und später den Erziehungskurs. Mir war wichtig, einen gut erzogenen, in allen Alltagssituationen sicheren Hund an der Leine zu führen, Hundesport war mir fremd, mit diesem „militärlen“ und dem entsprechenden Ton hatte ich nichts am Hut. Als dann aber am letzten Kurstag eine der Kursleiterinnen allen Teilnehmern mögliche weitere Ausbildungswege für ihren Hund nannten und bei mir bloss lapidar meinte: „du musst halt schauen, was du mit deinem Hund machen kannst …..!“ war ich doch schon etwas brüskiert.
Nun gut, dann schauten wir uns eben mal an einem Abend bei der Familiengruppe um. Da waren viele Teams auf einen Trainer auf dem Platz, und das was diese Hunde zeigten, das konnte unsere Yara bereits. Also entschloss ich mich spontan: „jetzt zeigen wir’s denen, auch ein Bernhardiner kann Hundesport betreiben“ – und so kam ich sozusagen contrecoeur zum Hundesport.
Yara hat erfolgreich alle besuchten BH-1-Prüfungen bestanden. Und öfters hörte ich dann von anderen Hundehaltern: „ich wusste gar nicht, dass man auch mit Bernhardinern sowas machen kann ….!“ – So hat sich also der dumme Ausspruch unserer Erziehungskursleiterin ausgewirkt ….
Auch an Militarys waren wir öfters, überall zeigte sich Yara von ihrer besten Seite, einfach ein toller Hund.

Als Yara 2 Jahre alt wurde, wollte ich wissen, wie es genau um ihre Hüft- und Ellenbogengelenke steht. Im Mai 2002 wurde sie geröntgt und ausgewertet. Die sehr guten Ergebnisse HD A-A, ED 0-0 brachten mich dazu, unseren Hund zur demnächst anstehenden Körung zu melden. Eigentlich wollte ich bloss mal wissen, was denn so ein Körrichter zu unserer Bernhardiner-Dame meint.

Als dann der Richter nach der eingehenden Prüfung als Kommentar zu den Anwesenden meinte: „solche Hunde braucht unsere Zucht!“ gab mir das dann Denkstoff für eine längere Zeit. Ich hatte doch gar nie die Absicht, jemals zu züchten. Lange war ich mir unsicher, ob ich mich (nicht unser Hund) dafür denn auch eignete. Es brauchte darum dann noch fast 2 Jahre bis Yara’s erste Welpen im Januar 2004 zur Welt kamen.


Als Vater der Welpen hatte ich mir einen Bernhardiner-Senior ausgesucht, der zwar schon bald 10 Jahre alt wurde, aber noch topfit und gesund war und dessen Nachkommen, ausser einem Wurf in Deutschland, nicht weiter zur Zucht gelangten. Es wurde ein ganz toller schöner Wurf, und heute mit 8 einhalb Jahren sind noch immer alle gesund, bloss eines der Mädchen starb leider bei einem Autounfall.
Yara war ihren Welpen eine gute, fürsorgliche Mutter, die ihre Welpen aber auch erziehen konnte. Trotzdem verlor sie ihre verspielte Art nicht, der Welpentunnel musste zuallererst von Mama Yara ausgetestet werden.

Nach dem Mutterschaftsurlaub trainierten wir wieder in unserem Hundesportverein, denn wir wollten natürlich das Gelernte nicht wieder alles vergessen und bis zum Herbst auch wieder prüfungsreif werden.

Yara liebte das Fährten, für die Unterordnung musste ich sie schon mehr motivieren, damit sie da nicht zu viele Punkte im Folgen frei verlor. Ein „G“ oder „SG“ im Leistungsheft freute mich mehr, als die „V“ auf Ausstellungen, denn diese waren weitaus härter erarbeitet.
Yara liebte Autofahren über alles, hier Yara’s mobile Hundehütte

yara hatte auch 4-beinige Freunde

Eines meiner liebsten Bilder unserer Yara – Yara in ihrem liebsten Element Schnee

Im April 2005 wurde Yara nochmals Mama. Hier ein Bild der hochträchtigen werdenden Mutter.

Am 21. April 2005 wurden 7 Welpen geboren, Yara erholte sich sehr bald vom leider diesmal nötig gewordenen Kaiserschnitt.

sie zogen nach 10 Wochen in die weite Welt, bis nach Holland, Deutschland und Italien.
Im Januar 2007 wurde Yaras letzter Wurf geboren. Von diesen Welpen sollte ein Mädchen bei uns bleiben, denn wir wollten, dass uns später auch etwas von Yara bleibt, wenn sie mal nicht mehr lebt. Diesmal hatte Yara 6 Welpen, leider war die Geburt nicht ganz problemlos. Wir hatten grosses Glück, dass uns unsere Yara nicht bei der Geburt oder in den ersten beiden Tagen nach der Geburt starb. Weil es Yara so schlecht ging, zog ich ab dem 2. Lebenstag alle Welpen mit der Flasche gross. In der ersten Woche nach der Geburt erholte sich dann auch Yara wieder, sie war eben doch sehr zäher Natur. Aber die Milchquelle war inzwischen versiegt.


Die Welpen gediehen und zogen mit 10 Wochen auch wieder in die weite Welt. Yara hatte nun insgesamt 19 Welpen gross gezogen. Uns blieb die von mir ausgesuchte Orla(nda), die ihr inzwischen ja bereits von Fotos kennen gelernt habt.

2008 hatte Yara gesund das Seniorenalter erreicht. Bei der letzten Geburt wurde sie gleich präventiv kastriert, so dass sie vor allfälligen Gebärmuttervereiterungen, etc. geschützt war.
Mehr demnächst in einem 2. Teil ....... :hi
1. Teil
Hier Yaras Geschichte in Worten und Bildern, eine kleine Erinnerung an eine grosse Bernhardinerpersönlichkeit.
Nach dem Tod unserer Flathündin reifte in uns langsam der Wunsch, wieder einen Hund in unserer Familie zu haben. Unzählige Stunden beratschlagte die ganze Familie, welcher Rasse denn unser neues Familienmitglied angehören sollte. Als dann unser Sohn „wie wär’s mit einem Bernhardiner?“ in die Runde warf, war ich natürlich sofort mit dabei, denn Bernhardiner waren mir aus meiner Kindheit bereits alte Bekannte, da meine Grossmutter und später meine Tante über Jahrzehnte Bernhardiner züchteten.
Schnell waren dann in der Nähe wohnende Bernhardiner Zuchtstätten gefunden, unter ihnen sogar eine, deren Hündin kürzlich gedeckt wurde. Also wurde ein Besuchstermin ausgemacht, um Züchter und Hunde kennen zu lernen. Tja und es war Liebe auf den ersten Blick, die künftige Mutter hätte ich mit ihren damals 5 Jahren sofort zu mir genommen, sie eroberte mein Herz im Sturm. Von da weg war mir klar, entweder ein Bernhardiner oder kein Hund!
Yara's Mama Ulla

Anfangs Januar erhielten wir dann Bericht, dass die Bernhardinerhündin Ulla am 2. Januar 2000 7 Welpen bekommen hätte, beinahe Millenniumsbabies – 4 Rüden, 3 Hündinnen. Uns war klar, wir möchten eine Kurzhaarhündin. Da der Vater der Welpen Langhaar, die Mutter aber Kurzhaar war , konnten die Welpen sowohl kurz-, als auch langhaarig werden.
Bei einem ersten Besuch der 5 Wochen alten Welpen war dann aber bald klar, der einzige Langhaar des Wurfes, der kleine braune Wuschel, auf der Foto unten der 3. Welpe von rechts, wird unsere Neue.

Nach Günter Blochs Katalogisierung war Yara kein Seelchen, sondern ein absoluter Kopftyp. Schon früh sehr autonom, selbstbewusst und selbstständig. Yara war genau so, wie ich mir unseren nächsten Hund wünschte.

Mit 10 Wochen kam Yara dann zu uns. Von Beginn weg liebte sie Autofahren und Ausflüge. Zu den täglichen, erst nur kurzen Versäuberungsrunden musste sie hingegen erst gut motiviert werden.

Yara liebte nicht bloss das Bootfahren, auch das Baden und Schwimmen machten ihr Spass.


Yara besuchte Welpenspielgruppen, Junghunde- und später den Erziehungskurs. Mir war wichtig, einen gut erzogenen, in allen Alltagssituationen sicheren Hund an der Leine zu führen, Hundesport war mir fremd, mit diesem „militärlen“ und dem entsprechenden Ton hatte ich nichts am Hut. Als dann aber am letzten Kurstag eine der Kursleiterinnen allen Teilnehmern mögliche weitere Ausbildungswege für ihren Hund nannten und bei mir bloss lapidar meinte: „du musst halt schauen, was du mit deinem Hund machen kannst …..!“ war ich doch schon etwas brüskiert.
Nun gut, dann schauten wir uns eben mal an einem Abend bei der Familiengruppe um. Da waren viele Teams auf einen Trainer auf dem Platz, und das was diese Hunde zeigten, das konnte unsere Yara bereits. Also entschloss ich mich spontan: „jetzt zeigen wir’s denen, auch ein Bernhardiner kann Hundesport betreiben“ – und so kam ich sozusagen contrecoeur zum Hundesport.
Yara hat erfolgreich alle besuchten BH-1-Prüfungen bestanden. Und öfters hörte ich dann von anderen Hundehaltern: „ich wusste gar nicht, dass man auch mit Bernhardinern sowas machen kann ….!“ – So hat sich also der dumme Ausspruch unserer Erziehungskursleiterin ausgewirkt ….
Auch an Militarys waren wir öfters, überall zeigte sich Yara von ihrer besten Seite, einfach ein toller Hund.

Als Yara 2 Jahre alt wurde, wollte ich wissen, wie es genau um ihre Hüft- und Ellenbogengelenke steht. Im Mai 2002 wurde sie geröntgt und ausgewertet. Die sehr guten Ergebnisse HD A-A, ED 0-0 brachten mich dazu, unseren Hund zur demnächst anstehenden Körung zu melden. Eigentlich wollte ich bloss mal wissen, was denn so ein Körrichter zu unserer Bernhardiner-Dame meint.

Als dann der Richter nach der eingehenden Prüfung als Kommentar zu den Anwesenden meinte: „solche Hunde braucht unsere Zucht!“ gab mir das dann Denkstoff für eine längere Zeit. Ich hatte doch gar nie die Absicht, jemals zu züchten. Lange war ich mir unsicher, ob ich mich (nicht unser Hund) dafür denn auch eignete. Es brauchte darum dann noch fast 2 Jahre bis Yara’s erste Welpen im Januar 2004 zur Welt kamen.


Als Vater der Welpen hatte ich mir einen Bernhardiner-Senior ausgesucht, der zwar schon bald 10 Jahre alt wurde, aber noch topfit und gesund war und dessen Nachkommen, ausser einem Wurf in Deutschland, nicht weiter zur Zucht gelangten. Es wurde ein ganz toller schöner Wurf, und heute mit 8 einhalb Jahren sind noch immer alle gesund, bloss eines der Mädchen starb leider bei einem Autounfall.
Yara war ihren Welpen eine gute, fürsorgliche Mutter, die ihre Welpen aber auch erziehen konnte. Trotzdem verlor sie ihre verspielte Art nicht, der Welpentunnel musste zuallererst von Mama Yara ausgetestet werden.

Nach dem Mutterschaftsurlaub trainierten wir wieder in unserem Hundesportverein, denn wir wollten natürlich das Gelernte nicht wieder alles vergessen und bis zum Herbst auch wieder prüfungsreif werden.

Yara liebte das Fährten, für die Unterordnung musste ich sie schon mehr motivieren, damit sie da nicht zu viele Punkte im Folgen frei verlor. Ein „G“ oder „SG“ im Leistungsheft freute mich mehr, als die „V“ auf Ausstellungen, denn diese waren weitaus härter erarbeitet.
Yara liebte Autofahren über alles, hier Yara’s mobile Hundehütte

yara hatte auch 4-beinige Freunde

Eines meiner liebsten Bilder unserer Yara – Yara in ihrem liebsten Element Schnee

Im April 2005 wurde Yara nochmals Mama. Hier ein Bild der hochträchtigen werdenden Mutter.

Am 21. April 2005 wurden 7 Welpen geboren, Yara erholte sich sehr bald vom leider diesmal nötig gewordenen Kaiserschnitt.

sie zogen nach 10 Wochen in die weite Welt, bis nach Holland, Deutschland und Italien.
Im Januar 2007 wurde Yaras letzter Wurf geboren. Von diesen Welpen sollte ein Mädchen bei uns bleiben, denn wir wollten, dass uns später auch etwas von Yara bleibt, wenn sie mal nicht mehr lebt. Diesmal hatte Yara 6 Welpen, leider war die Geburt nicht ganz problemlos. Wir hatten grosses Glück, dass uns unsere Yara nicht bei der Geburt oder in den ersten beiden Tagen nach der Geburt starb. Weil es Yara so schlecht ging, zog ich ab dem 2. Lebenstag alle Welpen mit der Flasche gross. In der ersten Woche nach der Geburt erholte sich dann auch Yara wieder, sie war eben doch sehr zäher Natur. Aber die Milchquelle war inzwischen versiegt.


Die Welpen gediehen und zogen mit 10 Wochen auch wieder in die weite Welt. Yara hatte nun insgesamt 19 Welpen gross gezogen. Uns blieb die von mir ausgesuchte Orla(nda), die ihr inzwischen ja bereits von Fotos kennen gelernt habt.

2008 hatte Yara gesund das Seniorenalter erreicht. Bei der letzten Geburt wurde sie gleich präventiv kastriert, so dass sie vor allfälligen Gebärmuttervereiterungen, etc. geschützt war.
Mehr demnächst in einem 2. Teil ....... :hi
andi+rudel
:love: gott was für ein toller hund.
bin auf den 2. teil von ihr sehr gespannt.
bin auf den 2. teil von ihr sehr gespannt.
Romaine und Harley
So eine schöne Geschichte!! Du hast so einen herzlichen Schreibstil, das liest sich fast von selbst. Ich freue mich auf den zweiten Teil!!
Eben
Schön geschrieben und bebildert, freue mich auch auf Teil 2. :)
Berni
bearbeitet #65
2. Teil (musste den Beitrag wg. der Bilderflut splitten)
2009 stellte ich Yara ein letztes Mal an der CAC-Ausstellung aller Schweizer Hunderassen, anlässlich der 125-Jahr-Feier des Schweizerischen St.Bernhards-Clubs aus.
Yara’s erster Besuch im Hundesalon – Vorbereitung zur Ausstellung

Es wurde ein grossartiger Erfolg meiner alten Lady, mit 9 einhalb Jahren wurde sie Veteranensiegerin der ganzen Ausstellung!
Vorgeführt wurde sie vom südafrikanischen Züchter ihres Vaters, der extra wegen dem Jubiläum in die Schweiz reiste.

Tochter Orla erhielt Yara jung, wenn beide zusammen spazierten ging noch oftmals die Post ab.

Doch langsam wurden unsere Spaziergänge mit Yara kürzer und langsamer. Noch immer sah Yara den Tierarzt bloss zur Kontrolle und zum Impfen. Doch das Alter machte sich nun schon bemerkbar, wir hatten eben eine Seniorin, und viele Alterskollegen ihrer Rasse gabs bereits nicht mehr.
Hier noch 2 Portraits von 2009


Am 2. Januar 2010 feierten wir Yara's 10. Geburtstag. Noch immer war sie bei bester Gesundheit.

Im Laufe des Jahres 2010 bekam sie leichte Atmungsprobleme, beim Tierarzt wurde eine beginnende Kehlkopflähmung diagnostiziert. Mit etwas Schonung kam sie jedoch gut über die warmen Sommerwochen.
Im Januar 2011 feierten wir bereits ihren 11. Geburtstag - noch immer war sie bis auf die Schwäche mit der Atmung - gesund.
Hier die Fotos von den ersten Frühlingstagen in unserem Garten zusammen mit Tochter Orla



Im März verschlimmerte sich plötzlich ihre Kehlkopflähmung, mit der sie bisher gut leben konnte. Nun bekam sie innert wenigen Tagen kaum noch Luft. Nach einem grossen Gesundheits-Check mit Ultraschall der Leber, weil deren Werte relativ ungünstig waren, entschlossen wir uns, Yara mit einer OP nochmals eine Chance zu geben. Wenn wir sie ansahen, hatten wir das Gefühl, unser Hund ist noch nicht bereit zu gehen.
Am 29. März 2011 wurde Yara operiert. 3 Tage musste sie in der Klinik bleiben, sie musste erst lernen, richtig zu schlucken, da ja ihr Kehlkopf nicht mehr ganz schliessen konnte und bis sie wieder soweit fit war nach Hause zu kommen.

Sie erholte sich rasch, aber ihre Hinterbeine waren doch inzwischen schon etwas geschwächt. Beim Aufstehen hatte sie mehr Mühe und unsere Spaziergänge wurden zwar kürzer in der Entfernung, aber nicht in der Zeit. Damit Yara auf unseren Fliesen mehr Halt fand, gab’s hübsche Neoprenschuhe.

Und zur Unterstützung ging ich mit ihr bereits länger regelmässig in die Hundephysio. Weil ihr nun das Treppensteigen (wir wohnen am Hang) und auch das Einsteigen ins Auto nicht mehr so einfach fielen, wechselte ich zu einer mobilen Hundephysiotherapeutin, so konnte Yara diesen Service zu Hause geniessen.
Nur grad knapp eine Woche nach ihrer OP wurde Yara zum dritten Mal, aber das erst Mal bei uns.,Grosmutter (Tochter Noisette von ihrem 2. Wurf hatte bereits 2x Welpen, allerdings bei einer anderen Zuchtstätte). Tochter Orla hatte am 3. April 11 Welpen geboren. In den ersten Welpentagen beteiligte sich Grosi Yara eifrig an der Säuglingspflege.


Doch schon bald wurde Yara schwächer, sie hatte immer mehr Mühe aufzustehen und so wurden die immer munter werdenden Welpen vom Grosi separiert, denn die wurden ja immer aufdringlicher und nahmen natürlich keine Rücksicht auf alte Knochen.
Im Mai entdeckte ich noch einen bösen Hotspot an Yara’s Hinterteil. Als ich den genauer ansah war mir klar, den kann ich ohne Antibiotika nicht mehr selbst behandeln, darum sofort ab mit Yara in den Notfall. Dort wurde Yara geschoren, und immer mehr Flecken kamen zum Vorschein, am Schluss war unsere Yara fast kahl und sah bald einem Löwen ähnlicher als einem Bernhardiner.


Als Sonnenschutz erhielt Yara ein altes T-Shirt, nun sah sie schon wieder ganz passabel aus. Jeden Morgen wurde sie mit Spezialshampoo gewaschen und danach gecremt.

Doch ab nun ging es bergab, der Hotspot war der Beginn der Krise. Von Tag zu Tag ging etwas etwas weniger gut. Langsam mussten wir uns wohl entscheiden Yara gehen zu lassen. Ich bestellte den Tierarzt nach Hause, so konnte Yara an ihrem letzten Lieblingsort ganz ruhig einschlafen.
Hier Yaras letztes Portrait

Wir wollten dass Yara noch für etwas nützlich ist, und dass auch etwas von ihr erhalten bleibt, und so leistet sie nun Dienst für die Albert-Heim-Stiftung in Bern.
Albert-Heim-Stiftung - Sammlung
In Yaras Kindern und Kindeskindern lebt ihr Erbe weiter. Wir hoffen, dass alle ihre Nachkommen ebenfalls so gesund alt werden können, wie es ihr vergönnt war.
2009 stellte ich Yara ein letztes Mal an der CAC-Ausstellung aller Schweizer Hunderassen, anlässlich der 125-Jahr-Feier des Schweizerischen St.Bernhards-Clubs aus.
Yara’s erster Besuch im Hundesalon – Vorbereitung zur Ausstellung

Es wurde ein grossartiger Erfolg meiner alten Lady, mit 9 einhalb Jahren wurde sie Veteranensiegerin der ganzen Ausstellung!
Vorgeführt wurde sie vom südafrikanischen Züchter ihres Vaters, der extra wegen dem Jubiläum in die Schweiz reiste.

Tochter Orla erhielt Yara jung, wenn beide zusammen spazierten ging noch oftmals die Post ab.

Doch langsam wurden unsere Spaziergänge mit Yara kürzer und langsamer. Noch immer sah Yara den Tierarzt bloss zur Kontrolle und zum Impfen. Doch das Alter machte sich nun schon bemerkbar, wir hatten eben eine Seniorin, und viele Alterskollegen ihrer Rasse gabs bereits nicht mehr.
Hier noch 2 Portraits von 2009


Am 2. Januar 2010 feierten wir Yara's 10. Geburtstag. Noch immer war sie bei bester Gesundheit.

Im Laufe des Jahres 2010 bekam sie leichte Atmungsprobleme, beim Tierarzt wurde eine beginnende Kehlkopflähmung diagnostiziert. Mit etwas Schonung kam sie jedoch gut über die warmen Sommerwochen.
Im Januar 2011 feierten wir bereits ihren 11. Geburtstag - noch immer war sie bis auf die Schwäche mit der Atmung - gesund.
Hier die Fotos von den ersten Frühlingstagen in unserem Garten zusammen mit Tochter Orla



Im März verschlimmerte sich plötzlich ihre Kehlkopflähmung, mit der sie bisher gut leben konnte. Nun bekam sie innert wenigen Tagen kaum noch Luft. Nach einem grossen Gesundheits-Check mit Ultraschall der Leber, weil deren Werte relativ ungünstig waren, entschlossen wir uns, Yara mit einer OP nochmals eine Chance zu geben. Wenn wir sie ansahen, hatten wir das Gefühl, unser Hund ist noch nicht bereit zu gehen.
Am 29. März 2011 wurde Yara operiert. 3 Tage musste sie in der Klinik bleiben, sie musste erst lernen, richtig zu schlucken, da ja ihr Kehlkopf nicht mehr ganz schliessen konnte und bis sie wieder soweit fit war nach Hause zu kommen.

Sie erholte sich rasch, aber ihre Hinterbeine waren doch inzwischen schon etwas geschwächt. Beim Aufstehen hatte sie mehr Mühe und unsere Spaziergänge wurden zwar kürzer in der Entfernung, aber nicht in der Zeit. Damit Yara auf unseren Fliesen mehr Halt fand, gab’s hübsche Neoprenschuhe.

Und zur Unterstützung ging ich mit ihr bereits länger regelmässig in die Hundephysio. Weil ihr nun das Treppensteigen (wir wohnen am Hang) und auch das Einsteigen ins Auto nicht mehr so einfach fielen, wechselte ich zu einer mobilen Hundephysiotherapeutin, so konnte Yara diesen Service zu Hause geniessen.
Nur grad knapp eine Woche nach ihrer OP wurde Yara zum dritten Mal, aber das erst Mal bei uns.,Grosmutter (Tochter Noisette von ihrem 2. Wurf hatte bereits 2x Welpen, allerdings bei einer anderen Zuchtstätte). Tochter Orla hatte am 3. April 11 Welpen geboren. In den ersten Welpentagen beteiligte sich Grosi Yara eifrig an der Säuglingspflege.


Doch schon bald wurde Yara schwächer, sie hatte immer mehr Mühe aufzustehen und so wurden die immer munter werdenden Welpen vom Grosi separiert, denn die wurden ja immer aufdringlicher und nahmen natürlich keine Rücksicht auf alte Knochen.
Im Mai entdeckte ich noch einen bösen Hotspot an Yara’s Hinterteil. Als ich den genauer ansah war mir klar, den kann ich ohne Antibiotika nicht mehr selbst behandeln, darum sofort ab mit Yara in den Notfall. Dort wurde Yara geschoren, und immer mehr Flecken kamen zum Vorschein, am Schluss war unsere Yara fast kahl und sah bald einem Löwen ähnlicher als einem Bernhardiner.


Als Sonnenschutz erhielt Yara ein altes T-Shirt, nun sah sie schon wieder ganz passabel aus. Jeden Morgen wurde sie mit Spezialshampoo gewaschen und danach gecremt.

Doch ab nun ging es bergab, der Hotspot war der Beginn der Krise. Von Tag zu Tag ging etwas etwas weniger gut. Langsam mussten wir uns wohl entscheiden Yara gehen zu lassen. Ich bestellte den Tierarzt nach Hause, so konnte Yara an ihrem letzten Lieblingsort ganz ruhig einschlafen.
Hier Yaras letztes Portrait

Wir wollten dass Yara noch für etwas nützlich ist, und dass auch etwas von ihr erhalten bleibt, und so leistet sie nun Dienst für die Albert-Heim-Stiftung in Bern.
Albert-Heim-Stiftung - Sammlung
In Yaras Kindern und Kindeskindern lebt ihr Erbe weiter. Wir hoffen, dass alle ihre Nachkommen ebenfalls so gesund alt werden können, wie es ihr vergönnt war.
Disi
Danke für die schöne Geschichte... Tränchen in den Augen hab...
Gute n8
Ti
Gute n8
Ti
Nina30
Das ist wirklich sehr schön geschrieben, die tränen stehen mir auch schon ihn den augen! Aber yara hatte wenn man das so liest super lieber menschen um sich und ihr habt nur das beste für sie gewollt...
R.I.P Yara....
R.I.P Yara....
andi+rudel
eine sehr herzliche und anrührende geschichte von einem so tollen hund.
ich kann gut nachvollziehen wie dankbar ihr seit sie in all den jahren begleiten zu dürfen...und sie euch.
ich kann gut nachvollziehen wie dankbar ihr seit sie in all den jahren begleiten zu dürfen...und sie euch.
Nemo
tolle Geschichte und so schön geschrieben. Sie war eine wunderschöne Berni-Dame!
rubahe
Eine wunderschöne Geschichte von einem tollen Hund und einer tollen Familie. :thanks:
Berni
Wendy zu Besuch
Darf ich vorstellen? Das ist Wendy, 8einhalbjährige Sheltie-Dame meiner Schwiegermutter. Weil Schwiegermama stark erkältet ist und darum lieber in der Wohnung bleibt, als draussen zu spazieren, ist die Kleine vorübergehend zu Orla gezogen.
Komm her, ich bahne dir den Weg – so kommst du besser durch’s Gras mit deinen kurzen Beinchen
bleib mal kurz stehen, sonst bist du bloss verwackelt auf dem Foto

wollen wir wieder speeden?

... komm Kleine, gib Gas!
pass auf, ich überhole dich links …

… fffffffffffffffftz, und schon vorbei – aetsch, hab doch eben einen Original-Schweizer-Turboantrieb, der macht mich so schnell …

aber auch ein Turbo braucht mal eine kurze Auszeit zur Erholung





Darf ich vorstellen? Das ist Wendy, 8einhalbjährige Sheltie-Dame meiner Schwiegermutter. Weil Schwiegermama stark erkältet ist und darum lieber in der Wohnung bleibt, als draussen zu spazieren, ist die Kleine vorübergehend zu Orla gezogen.
Komm her, ich bahne dir den Weg – so kommst du besser durch’s Gras mit deinen kurzen Beinchen
bleib mal kurz stehen, sonst bist du bloss verwackelt auf dem Foto

wollen wir wieder speeden?

... komm Kleine, gib Gas!
pass auf, ich überhole dich links …

… fffffffffffffffftz, und schon vorbei – aetsch, hab doch eben einen Original-Schweizer-Turboantrieb, der macht mich so schnell …

aber auch ein Turbo braucht mal eine kurze Auszeit zur Erholung





Luna
Jö süss die zwei. Tolle Fotos. :)
Berni
unten grau - oben blau - Rigi hell, wir kommen.....
Wir nutzten heute den wahrscheinlich letzten schönen Herbstwettertag zu einer Rigiwanderung. Von Goldau Chräbel liefen wir in 3 einhalb Std. hoch auf Rigi-Kulm. Über die Nord-Ost-Flanke der Rigi via Dächli, Blatten, Alp Zingel zum Kulm.
Erst mussten wir uns durch den Nebel kämpfen, der bis gut 1000 m hoch ging. Doch plötzlich wurden die weissen Schwaden schwächer und wir sahen blauen Himmel. Eine wunderbare Aussicht auf das grosse Nebelmeer öffnete sich uns, das ganze Mittelland lag unter der weissen Watte, einzig die Höhen des Schwarzwaldes ragten aus dem Nebel. Auf dem Weg vom Chräbel auf den Kulm waren wir praktisch alleine unterwegs, so konnte Orla den ganzen Aufstieg ohne Leine raufhüpfen. Oben angekommen war's dann mit der Beschaulichkeit und der Ruhe vorbei. Wir packten Orla mal wieder an die Leine und liefen runter bis Rigi-Chlöschterli.
Nach fast 5 Std. Marschzeit waren Hund und Mensch inzwischen etwas müde geworden und so stiegen wir für den Rest des Abstiegs in die Rigi-Bahn. Orla war froh, konnte sie sich nun in der Bahn erholen. Unten beim Auto angekommen hüpfte Orla sofort in "ihr" Auto - kaum drin und angefahren, zeugte schon leises Schnarchen aus dem Kofferraum vom seligen Erholungsschlaf unseres 4-Beiners.


















Wir nutzten heute den wahrscheinlich letzten schönen Herbstwettertag zu einer Rigiwanderung. Von Goldau Chräbel liefen wir in 3 einhalb Std. hoch auf Rigi-Kulm. Über die Nord-Ost-Flanke der Rigi via Dächli, Blatten, Alp Zingel zum Kulm.
Erst mussten wir uns durch den Nebel kämpfen, der bis gut 1000 m hoch ging. Doch plötzlich wurden die weissen Schwaden schwächer und wir sahen blauen Himmel. Eine wunderbare Aussicht auf das grosse Nebelmeer öffnete sich uns, das ganze Mittelland lag unter der weissen Watte, einzig die Höhen des Schwarzwaldes ragten aus dem Nebel. Auf dem Weg vom Chräbel auf den Kulm waren wir praktisch alleine unterwegs, so konnte Orla den ganzen Aufstieg ohne Leine raufhüpfen. Oben angekommen war's dann mit der Beschaulichkeit und der Ruhe vorbei. Wir packten Orla mal wieder an die Leine und liefen runter bis Rigi-Chlöschterli.
Nach fast 5 Std. Marschzeit waren Hund und Mensch inzwischen etwas müde geworden und so stiegen wir für den Rest des Abstiegs in die Rigi-Bahn. Orla war froh, konnte sie sich nun in der Bahn erholen. Unten beim Auto angekommen hüpfte Orla sofort in "ihr" Auto - kaum drin und angefahren, zeugte schon leises Schnarchen aus dem Kofferraum vom seligen Erholungsschlaf unseres 4-Beiners.


















Erin
superschöne eindrücke von deinem ausflug auf die rigi und von orla. sehr einladend. :)
Luna
Wow so schön! Super Bilder von eurer Riesin. :D
Berni
Schweizer-Deutsches-Treffen: Orla und Fanny im Schnee
Orlas liebste Nachbarin hat diese Woche einen Feriengast, Fanny, eine bald 3-jährige Deutsche Schäferhündin. Wir haben die Gelegenheit genützt, die beiden zusammen im Schnee toben zu lassen. Hier einige Fotos vom heutigen Morgenspaziergang:
Darf ich vorstellen? Fanny von der Bruggmühle

und Orla von Mönthal

die beiden hatten ihren Plausch, trotz unterschiedlicher Charaktere

nur weil ich mich mal kurz am Boden wältzte, heisst das noch lange nicht, dass ich dich verpasse



zusammen Gutzeli essen aus einer Hand

zeig mal, was hast du denn da gefunden?

komm lass dir helfen

ich will auch mittragen - zusammen gehts besser


schon wieder Pech gehabt, die gibt den Stock nicht freiwillig ab

komm, pack ihn doch

wow, ein Bernhardiner am Rennen - wo bleibt denn da der Schäfi?

muss glaub mal meine Zunge neu fälteln, damit sie wieder im Mund Platz findet.

:ciao Addios liebe Orlafreunde, auf ein andermal :bye:
Orlas liebste Nachbarin hat diese Woche einen Feriengast, Fanny, eine bald 3-jährige Deutsche Schäferhündin. Wir haben die Gelegenheit genützt, die beiden zusammen im Schnee toben zu lassen. Hier einige Fotos vom heutigen Morgenspaziergang:
Darf ich vorstellen? Fanny von der Bruggmühle

und Orla von Mönthal

die beiden hatten ihren Plausch, trotz unterschiedlicher Charaktere

nur weil ich mich mal kurz am Boden wältzte, heisst das noch lange nicht, dass ich dich verpasse



zusammen Gutzeli essen aus einer Hand

zeig mal, was hast du denn da gefunden?

komm lass dir helfen

ich will auch mittragen - zusammen gehts besser


schon wieder Pech gehabt, die gibt den Stock nicht freiwillig ab

komm, pack ihn doch

wow, ein Bernhardiner am Rennen - wo bleibt denn da der Schäfi?

muss glaub mal meine Zunge neu fälteln, damit sie wieder im Mund Platz findet.

:ciao Addios liebe Orlafreunde, auf ein andermal :bye:
lesky
Tolle Fotos :D Und Orla ist eine echte Schönheit, so schön gezeichnet :)
Guest
Schöne Fotos von den Beiden :love:
Disthen
Richtig coole Fotos von den Beiden! :thumbsup: Und deine Orla find ich hammer. Die gefällt mir richtig! :love:
Kiara
so schöne bilder von den beiden! :thumbsup:
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