Licky fits ( Leckanfälle )
529 Antworten53'722 AufrufeGestartet von Ina ·
Frau_D.
Was fütterst du ihr denn? Von Anti kenne ich das so nur bei Füllstoff-Futter...
Ina
Exclusion Horse und Potatoe, ist ein Allergikerfutter und eigentlich leicht verdaulich. Vor paar Wochen habe ich ihr Wolfsblut gefüttert und da kam nur noch Wasser hinten raus.
Kiss
Wenn es mein Hund wäre, dann würde ich ihm als zusätzliche Unterstützung Indische Flohsamen geben, "nützt's nüt, schad's au nüt"
Jade
Wenn ich euch wäre würde ich da nicht nur mit Futter und Zusätzen rumexperimentieren sondern mal den ganzen Hund, sein Umfeld und eure Handhabung mit ihm anschauen. Denn Futterunverträglichkeiten, Allergien und Durchfall können Stresssymptome sein.
Eigentlich wolle ich heute noch direkt nachfragen ob diese Anfälle im Zusammenhang mit Stress sein könnten aber je mehr ich darüber nachdachte kam ich selbst zu der Antwort. Wollte nun eigntlich einen guten Artikel über die Steigerugen von Stresssymptomen googeln, fand aber einen anderen sehr intressanten Artikel. Auch in diesem wird von diesen Anfällen geschrieben und bestrkt mich darin euch zum nachdenken anzuregen. Falles jemanden intressiert, dieser Artikel befindet sich im gleichnamigen Buch "Stress bei Hunden" von Christina v. Reinhardt und Martina Nagel
http://verlag.animal-learn.de/images/stories/pdf/Stress_bei_Hunden.pdf
Eigentlich wolle ich heute noch direkt nachfragen ob diese Anfälle im Zusammenhang mit Stress sein könnten aber je mehr ich darüber nachdachte kam ich selbst zu der Antwort. Wollte nun eigntlich einen guten Artikel über die Steigerugen von Stresssymptomen googeln, fand aber einen anderen sehr intressanten Artikel. Auch in diesem wird von diesen Anfällen geschrieben und bestrkt mich darin euch zum nachdenken anzuregen. Falles jemanden intressiert, dieser Artikel befindet sich im gleichnamigen Buch "Stress bei Hunden" von Christina v. Reinhardt und Martina Nagel
http://verlag.animal-learn.de/images/stories/pdf/Stress_bei_Hunden.pdf
Ina
Ich behaupte nicht das mein Hund nie Stress hat und bin mir bewusst was ungesunden Stress auslösen kann. Aber es gibt nicht nur negativen sondern auch positiven Stress. Als ich vor kurzen 7 Wochen Ferien hatte war die Symptomatik genau gleich und wir hatten sehr ausgegelichene Tage, hatte viel Zeit für sie. Aber der Durchfall war gleich und sie hatte in dieser Zeit einen sehr schlimmen Leckanfall.
Ich bin sicher nicht der Typ Hundehalter der seinen Hund in Watte einpackt, auch denke ich würde es keinen Sinn machen sie vor jeden Stress zu schützen, jedes Lebewesen hat Stress. Ja ihr Nervenkostüm ist sicher nicht das beste aber es ist wie bei uns Menschen. Auch wir müssen lernen mit Stress umzugehen und wie sollen wir das lernen wenn wir nie die Gelegenheit dazu haben?
Unser normaler Arbeitstag sieht so aus:
5 Uhr aufstehen, wenn Zeit reicht 10 min Kuscheleinheit für Ina (ist ihr sehr wichtig), dann gehts auf einen ruhigen Morgenspaziergang von ca 40 Minuten und direkt an den Bahnhof. Im Zug schläft Ina meistens oder kuschelt wieder mit mir, sie kommt seit Welpi mit zur arbeit und Zugfahren ist für sie normal. In der Tierklinik angekommen bekommt Ina ihr Futter und ist in einer grossen Box in der sie herumlaufen kann. Ich habe sie bewusst nicht im Rudel, da sie sonst nicht zur Ruhe kommt. Sie sieht jedoch die anderen Hunde und alle sind die ganze Zeit am pennen auch Ina. Sie fühlt sich wohl in der Klinik und zieht regelrecht dorthin. Am Mittag gehen wir 1 Stunde spazieren, manchmal kommen andere Hunde und Mitarbeiter mit. Da die meisten etwas ältere Hunde sind überbordet das Spiel eigentlich nie und Ina akzeptiert es gut wenn die anderen nicht mit ihr spielen wollen. Natürlich probiert sie immer wieder Spielaufforderungen aber finde nicht das sie gestresst ist. Am Nami ist wieder Ruhepause und am Abend gehe ich mit ihr wieder auf einen Spaziergang der je nach Bedarf länger oder kürzer ist. Auf dem Abend Spaziergang machen wir Suchspiele,etwas UO oder 1-2 mal in der Woche eine Fährte.Am Wochenende haben wir am Samstag Training und dann einen ruhigeren Tag, Sonntag variiert auch immer. Mal eine Wanderung, meistens mit ihrer Freundin Allegra unterwegs, Trickli üben oder jetzt im Frühling ab und zu an ein Military. Auch gibt es Sonntage an denen wir beide Faulenzen und einfach gemütlich Spazierengehen. Der einzige richtige Stressfaktor zu Hause sind die Katzen...jedoch bekommt sie Stress mit mir weil sie die Katzen jagen will und ich das nicht dulde. Bald fällt die Zugfahrt auch weg, da ich bald Autofahren kann.
Ich bin sicher nicht der Typ Hundehalter der seinen Hund in Watte einpackt, auch denke ich würde es keinen Sinn machen sie vor jeden Stress zu schützen, jedes Lebewesen hat Stress. Ja ihr Nervenkostüm ist sicher nicht das beste aber es ist wie bei uns Menschen. Auch wir müssen lernen mit Stress umzugehen und wie sollen wir das lernen wenn wir nie die Gelegenheit dazu haben?
Unser normaler Arbeitstag sieht so aus:
5 Uhr aufstehen, wenn Zeit reicht 10 min Kuscheleinheit für Ina (ist ihr sehr wichtig), dann gehts auf einen ruhigen Morgenspaziergang von ca 40 Minuten und direkt an den Bahnhof. Im Zug schläft Ina meistens oder kuschelt wieder mit mir, sie kommt seit Welpi mit zur arbeit und Zugfahren ist für sie normal. In der Tierklinik angekommen bekommt Ina ihr Futter und ist in einer grossen Box in der sie herumlaufen kann. Ich habe sie bewusst nicht im Rudel, da sie sonst nicht zur Ruhe kommt. Sie sieht jedoch die anderen Hunde und alle sind die ganze Zeit am pennen auch Ina. Sie fühlt sich wohl in der Klinik und zieht regelrecht dorthin. Am Mittag gehen wir 1 Stunde spazieren, manchmal kommen andere Hunde und Mitarbeiter mit. Da die meisten etwas ältere Hunde sind überbordet das Spiel eigentlich nie und Ina akzeptiert es gut wenn die anderen nicht mit ihr spielen wollen. Natürlich probiert sie immer wieder Spielaufforderungen aber finde nicht das sie gestresst ist. Am Nami ist wieder Ruhepause und am Abend gehe ich mit ihr wieder auf einen Spaziergang der je nach Bedarf länger oder kürzer ist. Auf dem Abend Spaziergang machen wir Suchspiele,etwas UO oder 1-2 mal in der Woche eine Fährte.Am Wochenende haben wir am Samstag Training und dann einen ruhigeren Tag, Sonntag variiert auch immer. Mal eine Wanderung, meistens mit ihrer Freundin Allegra unterwegs, Trickli üben oder jetzt im Frühling ab und zu an ein Military. Auch gibt es Sonntage an denen wir beide Faulenzen und einfach gemütlich Spazierengehen. Der einzige richtige Stressfaktor zu Hause sind die Katzen...jedoch bekommt sie Stress mit mir weil sie die Katzen jagen will und ich das nicht dulde. Bald fällt die Zugfahrt auch weg, da ich bald Autofahren kann.
Kiss
Hi Ina, es gibt leider ganz viele Malis mit deinem Problem, vielleicht nicht so gravierend wie in deinem Beispiel, und nicht in jedem Fall hat es was mit Stress zu tun, obwohl man diese Variante auch oft sieht. Es gibt ebenso ganz viele Malis, die einfach nicht zunehmen, obwohl sie schon die doppelte Portion Futter bekommen, wie ein gleichschwerer Hund von einer anderen Rasse. Auch hier ist es nicht immer an zu hohen Triebanlagen gekoppelt.
Dumboline
Hallo Corinne
Sicher muss ein Hund mit Stress umgehen können. Die einen können das von Anfang an problemlos, die anderen müssen das erst lernen. Bei einem Mali ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es erst lernen muss wohl höher als z.Bsp. bei einem Berner Sennenhund.
Sicher ist eine physische Ursache für den Durchfall nicht auszuschliessen. Um das abzuklären, arbeitest du ja an der richtigen Stelle.
Wenn ich aber lese, wie euer Tagesablauf aussieht, bleibt mir die Kinnlade unten. Deine Hündin ist ca. neun Monate alt und hat tagtäglich so ein Programm - ich finde das heftig. Und ich bin sicher, dass es ihren vielleicht angeborenen "nervösen" Magen nicht gerade positiv beeinflusst.
Natürlich kannst du es nicht ändern, dass sie am morgen mit dem Zug mit dir zur Arbeit fahren muss. Das ist auch sicher nicht schlimm für sie, wenn sie es schon als Welpe kennengelernt hat. Dass sie im Zug aber ganz bestimmt nicht 100% entspannt schlafen kann ist sicher ein Fakt. Soviele fremde Leute, das Ein- und Aussteigen....da würde ich vorher nicht noch 40 Minuten mit ihr spazieren gehen. Das würde ich an deiner Stelle ganz weglassen. Schmuse lieber 10 Minuten länger mit ihr, gehe gemütlich mit ihr zum Bahnhof, lass sie unterwegs ihr Geschäft verrichten, lass sie schnüffeln solange sie will und wenn du dann zu früh am Bahnhof bist, setzt euch gemütlich hin, wartet auf den Zug und beobachtet derweil die Leute. Jetzt wirds ja wieder wärmer.
Wenn sie in ihrer Box in der Klinik entspannen kann ist das super. Sie ist aber den ganzen Tag mit anderen Hunden zusammen also kann es gut sein, dass sie auch da nie ganz in die Tiefschlafphase kommt. Über den Mittag gehst du auch meistens mit den anderen mit also auch wieder die anderen Hunde. Entweder sie spielt mit den anderen Hunden oder sie versucht, die anderen zum Spielen aufzufordern - also auch da wieder ein eher hoher Erregungszustand.
Am Abend wieder an den Bahnhof und wieder Zugfahrt nach Hause - sicher auch keine 100% Entspannung, da wieder viele Menschen, Hektik, Lärm...Am Abend wieder Spaziergang dazu noch Suchspiele, UO und ab und zu Fährten.
Dann gehts ab nach Hause und der Kampf geht los wegen den Katzen....so wie du es schreibst, interpretiere ich, dass es wohl ein ernsteres Problem ist. Also wahrscheinlich Fixieren sobald die Katze sich bewegt und ab und zu durchstarten und Katze durch die Wohnung verfolgen. Daneben ein permanent angespanntes, auf Nadeln sitzendes Frauchen die schon auf 180 ist, sobald das Fixieren los geht, explodiert wenn Hund durchstartet und richtig stinkesauer ist, wenn Hund dann noch unter die Bettkante kläfft.
Ich mach mich hier übrigens nicht lustig sondern ich beschreibe mich gerade selber, wie es bei uns war.
Erspar euch beiden diesen Stress und binde Ina irgendwo an. Amiga durfte bei mir auf dem Sofa liegen, die Leine war am Sofabein befestigt. Der Kater hatte schnell raus wie weit die Reichweite der Leine war und ist schön ausserhalb durchspaziert. Ich musste nicht dauernd aufpassen, dass es keine wilden Verfolgungsjagden gibt und Amiga blieben einige Zusammenschisse erspart. Du nimmst ihr so die Möglichkeit einen Fehler zu machen. Du kannst dann konsequent trainieren, dass sie die Katze nicht mehr fixieren darf. Am Anfang hechtet sie vielleicht noch ein- zweimal in die Leine. Das kannst du dann auch ruhig und bestimmt mit einem Nein quittieren und musst nicht um die eigene Selbstbeherrschung ringen, weil sie dich so nervt mit ihrer Katzenjagerei. So gibst du dir selber die Möglichkeit, cool und souverän zu sein. Glaub mir, das macht enorm viel aus. Ausserdem gibt dir das die Möglichkeit, deinen Hund haargenau beobachten zu können und bald wirst du schneller sein wie sie in deiner Reaktion.
Am Wochenende dann noch ab und zu Militaries, Wanderungen, Spielen mit anderen Hunden, Tricksen....Ich finde es sehr sehr viel.
Versuch doch mal vier Wochen lang, das Programm auf ein Minimum zu reduzieren - verlieren könnt ihr dabei ja nichts - und schau ob sich kotkonsistenzmässig was verändert.
Dass es in den 7 Wochen Ferien zu Hause mit dir auch nicht besser war, könnte ja vielleicht auch an eurem Katzendilemma liegen?
Bitte verstehe meinen Beitrag nicht falsch. Ich will dir keinesfalls zu nahe treten oder irgendwie klugscheisserisch daherreden.
Lg
Sicher muss ein Hund mit Stress umgehen können. Die einen können das von Anfang an problemlos, die anderen müssen das erst lernen. Bei einem Mali ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es erst lernen muss wohl höher als z.Bsp. bei einem Berner Sennenhund.
Sicher ist eine physische Ursache für den Durchfall nicht auszuschliessen. Um das abzuklären, arbeitest du ja an der richtigen Stelle.
Wenn ich aber lese, wie euer Tagesablauf aussieht, bleibt mir die Kinnlade unten. Deine Hündin ist ca. neun Monate alt und hat tagtäglich so ein Programm - ich finde das heftig. Und ich bin sicher, dass es ihren vielleicht angeborenen "nervösen" Magen nicht gerade positiv beeinflusst.
Natürlich kannst du es nicht ändern, dass sie am morgen mit dem Zug mit dir zur Arbeit fahren muss. Das ist auch sicher nicht schlimm für sie, wenn sie es schon als Welpe kennengelernt hat. Dass sie im Zug aber ganz bestimmt nicht 100% entspannt schlafen kann ist sicher ein Fakt. Soviele fremde Leute, das Ein- und Aussteigen....da würde ich vorher nicht noch 40 Minuten mit ihr spazieren gehen. Das würde ich an deiner Stelle ganz weglassen. Schmuse lieber 10 Minuten länger mit ihr, gehe gemütlich mit ihr zum Bahnhof, lass sie unterwegs ihr Geschäft verrichten, lass sie schnüffeln solange sie will und wenn du dann zu früh am Bahnhof bist, setzt euch gemütlich hin, wartet auf den Zug und beobachtet derweil die Leute. Jetzt wirds ja wieder wärmer.
Wenn sie in ihrer Box in der Klinik entspannen kann ist das super. Sie ist aber den ganzen Tag mit anderen Hunden zusammen also kann es gut sein, dass sie auch da nie ganz in die Tiefschlafphase kommt. Über den Mittag gehst du auch meistens mit den anderen mit also auch wieder die anderen Hunde. Entweder sie spielt mit den anderen Hunden oder sie versucht, die anderen zum Spielen aufzufordern - also auch da wieder ein eher hoher Erregungszustand.
Am Abend wieder an den Bahnhof und wieder Zugfahrt nach Hause - sicher auch keine 100% Entspannung, da wieder viele Menschen, Hektik, Lärm...Am Abend wieder Spaziergang dazu noch Suchspiele, UO und ab und zu Fährten.
Dann gehts ab nach Hause und der Kampf geht los wegen den Katzen....so wie du es schreibst, interpretiere ich, dass es wohl ein ernsteres Problem ist. Also wahrscheinlich Fixieren sobald die Katze sich bewegt und ab und zu durchstarten und Katze durch die Wohnung verfolgen. Daneben ein permanent angespanntes, auf Nadeln sitzendes Frauchen die schon auf 180 ist, sobald das Fixieren los geht, explodiert wenn Hund durchstartet und richtig stinkesauer ist, wenn Hund dann noch unter die Bettkante kläfft.
Ich mach mich hier übrigens nicht lustig sondern ich beschreibe mich gerade selber, wie es bei uns war.
Erspar euch beiden diesen Stress und binde Ina irgendwo an. Amiga durfte bei mir auf dem Sofa liegen, die Leine war am Sofabein befestigt. Der Kater hatte schnell raus wie weit die Reichweite der Leine war und ist schön ausserhalb durchspaziert. Ich musste nicht dauernd aufpassen, dass es keine wilden Verfolgungsjagden gibt und Amiga blieben einige Zusammenschisse erspart. Du nimmst ihr so die Möglichkeit einen Fehler zu machen. Du kannst dann konsequent trainieren, dass sie die Katze nicht mehr fixieren darf. Am Anfang hechtet sie vielleicht noch ein- zweimal in die Leine. Das kannst du dann auch ruhig und bestimmt mit einem Nein quittieren und musst nicht um die eigene Selbstbeherrschung ringen, weil sie dich so nervt mit ihrer Katzenjagerei. So gibst du dir selber die Möglichkeit, cool und souverän zu sein. Glaub mir, das macht enorm viel aus. Ausserdem gibt dir das die Möglichkeit, deinen Hund haargenau beobachten zu können und bald wirst du schneller sein wie sie in deiner Reaktion.
Am Wochenende dann noch ab und zu Militaries, Wanderungen, Spielen mit anderen Hunden, Tricksen....Ich finde es sehr sehr viel.
Versuch doch mal vier Wochen lang, das Programm auf ein Minimum zu reduzieren - verlieren könnt ihr dabei ja nichts - und schau ob sich kotkonsistenzmässig was verändert.
Dass es in den 7 Wochen Ferien zu Hause mit dir auch nicht besser war, könnte ja vielleicht auch an eurem Katzendilemma liegen?
Bitte verstehe meinen Beitrag nicht falsch. Ich will dir keinesfalls zu nahe treten oder irgendwie klugscheisserisch daherreden.
Lg
Frau_D.
Ich habe eine kurze Zwischenfrage: Das Kuscheln... wie sieht das aus? Kommt sie zu dir, drück sich an dich, will getätschelt oder gekrault werden? Steigt sie dafür an dir hoch und / oder auf deinen Schoss? Ist sie wach und 'aufrecht' oder liegt sie irgendwo mit geschlossenen Augen grunzend rum?
Ixy macht gerne folgendes: Sie steigt auf meinen Schoss, kraxxelt bis zu meinem Kopf, legt ihre Pfoten auf meine Schulter und drückt ihr Gesicht an meinen Hals oder in mein Gesicht. Sie grunzelt dabei ein wenig rum... und das macht sie gerne, wenn sie gestresst ist. Mit diesem Verhalten versucht sie, mich dazu zu bekommen, die für sie unangenehme, stressige Situation zu beenden. Es hat einen Moment gedauert, bis ich das kapiert habe, aber letztendlich hat sie sich bei mir so auch die Bestätigung geholt, dass die Situation tatsächlich unangenehm oder stressig ist.
Ich unterbinde das jetzt, indem ich sie *runter!* kommandiere und sie an einen bestimmten Ort entweder in die Pause schicke oder ihr eine andere Aufgabe gebe, bei der sie sich nicht mit der Umwelt beschäftigen muss. Allerdings lade ich sie in Momenten, in denen sie (mehr oder weniger) entspannt ist, dazu ein, auf meinen Schoss zu kraxxeln und sich dann Bestätigung und Schmuse abzuholen. Ich versuche so, ihr ein gutes Gefühl zu geben, wenn sie entspannt ist. M. E. klappt das auch immer besser...
Ixy macht gerne folgendes: Sie steigt auf meinen Schoss, kraxxelt bis zu meinem Kopf, legt ihre Pfoten auf meine Schulter und drückt ihr Gesicht an meinen Hals oder in mein Gesicht. Sie grunzelt dabei ein wenig rum... und das macht sie gerne, wenn sie gestresst ist. Mit diesem Verhalten versucht sie, mich dazu zu bekommen, die für sie unangenehme, stressige Situation zu beenden. Es hat einen Moment gedauert, bis ich das kapiert habe, aber letztendlich hat sie sich bei mir so auch die Bestätigung geholt, dass die Situation tatsächlich unangenehm oder stressig ist.
Ich unterbinde das jetzt, indem ich sie *runter!* kommandiere und sie an einen bestimmten Ort entweder in die Pause schicke oder ihr eine andere Aufgabe gebe, bei der sie sich nicht mit der Umwelt beschäftigen muss. Allerdings lade ich sie in Momenten, in denen sie (mehr oder weniger) entspannt ist, dazu ein, auf meinen Schoss zu kraxxeln und sich dann Bestätigung und Schmuse abzuholen. Ich versuche so, ihr ein gutes Gefühl zu geben, wenn sie entspannt ist. M. E. klappt das auch immer besser...
Ina
Nein, du kommst nicht besserwisserisch rüber. Schau, Ich habe das ausprobiert sie künstlich runterzuschrauben, das Fazit war: extrem hibbeliger Hund, zerstörrungswut und explodiert bei der kleinsten Reizung. Sicher gibt es bei uns wochen an denen wir nur Spazieren gehen. Ich lasse sie am morgen schnüffeln solamg sie will darum haben wir auch 40 minuten für eine knappe 15min Strecke.wenn ich von Uo rede oder Suchspiele sind das wircklich sehr kurze Sequenzen. Was machen den Hundehalter die mehrere Hunde haben? Immer einzeln spazieren? Nicht zu vergessen das der Mali ein Arbeitshund ist und gefördert werden will. Wenn sie zuwenig Kopfsachen macht, beschäftig sie sich selbst in dem sie unsinn macht. Zuhause mit den katzen habe ich sie sowieso an der schlepp weil ich mich entspannen will. Sie beindruckt das nicht wenn sie in die Leine donnert ( sie ist natürlich am gstältli)auch ziehen wir uns schon früh richtung schlafzimmer zurück. Das wird unser 2 military und selbstverständlich werde ich die darauf kommende Woche dann nur Spazieren. Auch was die Tricks lernen anbelangt sind es kurze Sequenzen. Meinst du ich habe den ganzen tag zeit meinen hund zu bespassen?? Ich arbeite Vollzeit und Ina hat genügend Ruhepausen
Ina
Wegen dem Schmusen... Sie liegt entspannt neben mir auf dem Bett und schliesst die Augen und schläft meistens wieder ein. Ich bin sicher auch froh wenn ich bald mit dem Auto zur arbeit kann
Frau_D.
Okay, war nur so ne Idee, weil ich mich da von tze Itzelchen habe austricksen lassen... :D
Ich habe keine Ahnung, ob die Probleme, die Ina hat, ausschliesslich mit Stress zu tun haben... Ich weiss auch nicht, wie direkt du in deinen Ansagen an den Hund bist. All so etwas kann man über ein Internetforum doch praktisch nicht beantworten. Hast du darüber eigentlich mal mit Paula geredet oder warst sogar mal bei ihr?
Ich habe das ausprobiert sie künstlich runterzuschrauben, das Fazit war: extrem hibbeliger Hund, zerstörrungswut und explodiert bei der kleinsten Reizung.Da stimmt doch dann aber was nicht, oder? Entweder sie hat gelernt, dass Ruhe ist, wenn du das sagst... oder eben nicht.
Nicht zu vergessen das der Mali ein Arbeitshund ist und gefördert werden will. Wenn sie zuwenig Kopfsachen macht, beschäftig sie sich selbst in dem sie unsinn macht.Erstmal ist ein Mali ein Hund. Der arbeitet noch sein Leben lang - fördern muss man auch, vernünftig den Alltag zu meistern. Vielleicht mehr als bei anderen Rassen... Ich weiss nicht, wie das Hundesportler mit ihren Malis machen, wenn sie die von der 7. Woche an pushen und dennoch behaupten, ihr Hund wäre daheim ein Lamm. Hier würde es sicher nicht funktionieren. Ixy lernt hier erstmal, den ganz normalen Alltag zu meistern, dann kommt alles andere. Vor allem, weil sie so ein unsicheres, explosives Wesen hat... Banouk war da anders, keine Frage. Ich habe schon in der Welpenschule gesehen, wie stressig diese anderthalb Stunden für Ixy sind - und ich war froh, als die Zeit um war und wir erstmal lernen konnten, Nerven zu haben. Aus Stahl sind sie noch nicht, aber sie macht grosse Fortschritte. Sie wird vermutlich nie Weltmeisterin in irgendwas ausser auf-engstem-Raum-extrem-tödlich-furzen, aber ich weiss, dass ich noch irre viel Zeit habe, um sie mit Sport auszulasten. Und bis dahin hat sie noch irre viele Baustellen. :)
Ich habe keine Ahnung, ob die Probleme, die Ina hat, ausschliesslich mit Stress zu tun haben... Ich weiss auch nicht, wie direkt du in deinen Ansagen an den Hund bist. All so etwas kann man über ein Internetforum doch praktisch nicht beantworten. Hast du darüber eigentlich mal mit Paula geredet oder warst sogar mal bei ihr?
Ina
Tödliche Fürze hat Ina auch:laughingmyassoff:Nein, im Ernst ihr kennt mich nicht und über ein Internetforum kommen Sachen manchmal anders rüber als es im Endeffekt ist. Die Leute die mich kennen wissen das ich meinen Hund sicher nicht permanent überfordere. Auch mir ist das wichtigste das Ina alltagstauglich ist. Unser einziges Alltagsproblem sind die Katzen... Und ja es werden sicher noch mehr Baustellen meistern. Warum soll ich Ina nicht fördern wenn sie mir alles anbietet? Warum soll ich Ihr den Spass verderben indem sie keine Suchspiele mehr machen kann?es macht ihr spass und das ist die Hauptsache. Ich pushe meinen Hund nicht... Da Paula mir nie geantwortet hat nehme ich an das sie kein Interesse hat.
Whyona
Oh, ich glaub mein thema ist im mitgliederbereich, weiss nicht ob du da noch nicht rein kannst, sorry
Zum stress, auch positiver stress kann, wenn er zu oft und regelmässig vorkommt, "schlecht" sein.
Ich habe es vor allem gemerkt, dass whyona schlecht zur ruhe gekommen ist, sowohl drinnen (nicht ganz so extrem) als auch vor allem draussen.
Sie ist zum beispiel draussen kaum schritt gelaufen sondern immer geträbbeled, kaum geschnüffelt, etc. Das macht sie heute vor allem noch wenn wir mit einem anderem hund laufen.
Alleine können wir mitlerweile entspannt spazieren gehen, wobei ich auch heute noch kaum was auf auf dem spaziergang mache, das pusht sie sonst gleich wieder.
Wenn ich etwas machen möchte, mache ich das immer am gleichen ort. Ich such mir also auf den spaziergängen ein zwei orte aus, wo ich einfach unregelmässig mache, also nicht jeden spaziergang.
Ansonsten gehen wir eh auf den hundeplatz oder gehen fährten. Von daher ist sie ausgelastet.
Drinnen wird höchstens mal ne clickerrunde gemacht, ansonsten herrscht ruhe im haus.
Ich würde mal bei ina auf folgende dinge achten.
Kann sie drinnen schlafen? (kannst du dich bewegen ohne dass sie gleich aufspringt, hinterher läuft)
Evtl wäre hier ne box eine alternative, da sie dort vielleicht registriert dass sie eh nicht an die katzen ran kommt?
Kann sie draussen schlafen, oder überhaupt hinlegen, zb wenn du dich irgendwo hinsetzt? ( whyona musste 9 jahre alt werden um draussen zu schlafen)
Schnüffelt sie draussen auch mal ausgiebig an einem ort oder ist sie dauernd in bewegung?
Das ist grad das was mir so früh morgens dazu einfällt :) ansonsten bist du ja Tierarzttechnisch gut versorgt und wer weiss was dabei rauskomnt. Gut möglich dass sie genetisch bedingt einfach sensibler in dem bereich ist und da unterstützung braucht.
Whyona hat ja epilepsie ( genetisch vererbt, verkutet man zumindest) und bei zu hohem stresspegel kommen kleine anfälle durch. Ich kann zwar die krankheit selbst nicht beeinflussen, aber halt die häufigkeit und intensität davon.
Ich hoffe für euch beide, dass ihr das bald in den griff bekommt und euer zusammensein voll geniessen könnt. Das packt ihr bestimmt :-)
Zum stress, auch positiver stress kann, wenn er zu oft und regelmässig vorkommt, "schlecht" sein.
Ich habe es vor allem gemerkt, dass whyona schlecht zur ruhe gekommen ist, sowohl drinnen (nicht ganz so extrem) als auch vor allem draussen.
Sie ist zum beispiel draussen kaum schritt gelaufen sondern immer geträbbeled, kaum geschnüffelt, etc. Das macht sie heute vor allem noch wenn wir mit einem anderem hund laufen.
Alleine können wir mitlerweile entspannt spazieren gehen, wobei ich auch heute noch kaum was auf auf dem spaziergang mache, das pusht sie sonst gleich wieder.
Wenn ich etwas machen möchte, mache ich das immer am gleichen ort. Ich such mir also auf den spaziergängen ein zwei orte aus, wo ich einfach unregelmässig mache, also nicht jeden spaziergang.
Ansonsten gehen wir eh auf den hundeplatz oder gehen fährten. Von daher ist sie ausgelastet.
Drinnen wird höchstens mal ne clickerrunde gemacht, ansonsten herrscht ruhe im haus.
Ich würde mal bei ina auf folgende dinge achten.
Kann sie drinnen schlafen? (kannst du dich bewegen ohne dass sie gleich aufspringt, hinterher läuft)
Evtl wäre hier ne box eine alternative, da sie dort vielleicht registriert dass sie eh nicht an die katzen ran kommt?
Kann sie draussen schlafen, oder überhaupt hinlegen, zb wenn du dich irgendwo hinsetzt? ( whyona musste 9 jahre alt werden um draussen zu schlafen)
Schnüffelt sie draussen auch mal ausgiebig an einem ort oder ist sie dauernd in bewegung?
Das ist grad das was mir so früh morgens dazu einfällt :) ansonsten bist du ja Tierarzttechnisch gut versorgt und wer weiss was dabei rauskomnt. Gut möglich dass sie genetisch bedingt einfach sensibler in dem bereich ist und da unterstützung braucht.
Whyona hat ja epilepsie ( genetisch vererbt, verkutet man zumindest) und bei zu hohem stresspegel kommen kleine anfälle durch. Ich kann zwar die krankheit selbst nicht beeinflussen, aber halt die häufigkeit und intensität davon.
Ich hoffe für euch beide, dass ihr das bald in den griff bekommt und euer zusammensein voll geniessen könnt. Das packt ihr bestimmt :-)
Jade
Positiver Stress lässt die gleichen Hormone Ausschtten wie negativer Stress. Logisch gibt es da dann die gleichen Symptome. Du hast recht, ein Hund kann und darf man nicht vor Stress schützen. Du musst aber darauf achten dass sie sich immer gut davon erholen kann und es nicht in Langzeitstress endet - denn genau das ist der "gefährliche" Stress.
Du verdirbst ihr im übrigen nicht den Spass wenn du mal nicht auf ihr fordern eingehst. Ich dachte auch mal so und das Ergebnis war ein immer mehr und mehr fordernder Hund, der schlussendlich draussen nur noch rumstehen konnte und mich fixierte in der Erwartung dass jetzt gleich was passiert. Wenn nix passierte, fing sie an mich zu verbellen. Heute akzeptiert sie es viel schneller dass es nur dann was gibt wenn ich es will - und sie hat dadurch nicht wneiger Spass sondern sogar mehr. Vergleichbar mit kindern und Weihnachten, wäre Weihnachten für die kleinen auch noch so toll wenn es jeden Tag geschenke gäbe? :D
Du verdirbst ihr im übrigen nicht den Spass wenn du mal nicht auf ihr fordern eingehst. Ich dachte auch mal so und das Ergebnis war ein immer mehr und mehr fordernder Hund, der schlussendlich draussen nur noch rumstehen konnte und mich fixierte in der Erwartung dass jetzt gleich was passiert. Wenn nix passierte, fing sie an mich zu verbellen. Heute akzeptiert sie es viel schneller dass es nur dann was gibt wenn ich es will - und sie hat dadurch nicht wneiger Spass sondern sogar mehr. Vergleichbar mit kindern und Weihnachten, wäre Weihnachten für die kleinen auch noch so toll wenn es jeden Tag geschenke gäbe? :D
Guest
Du verdirbst ihr im übrigen nicht den Spass wenn du mal nicht auf ihr fordern eingehst. Ich dachte auch mal so und das Ergebnis war ein immer mehr und mehr fordernder Hund, der schlussendlich draussen nur noch rumstehen konnte und mich fixierte in der Erwartung dass jetzt gleich was passiert. Wenn nix passierte, fing sie an mich zu verbellen. Heute akzeptiert sie es viel schneller dass es nur dann was gibt wenn ich es will - und sie hat dadurch nicht wneiger Spass sondern sogar mehr. Vergleichbar mit kindern und Weihnachten, wäre Weihnachten für die kleinen auch noch so toll wenn es jeden Tag geschenke gäbe? :DUnterschreib Fabienne...musste es auch feststellen;-)
Ina
Vielen Dank für die Antworten.also, Ina liegt zuhause ruhig auf ihrem Platz und schläft. Zuhause gibt es keine Aktivitäten ausser manchmal clickern. Auch bleibt sie liegen wenn ich aufstehe, sie schaut zwar aber bleibt am platz. Draussen schnüffelt sie viel rum und klar ist aktiv, ist ja auch ein junger Hund. Auch ist sie nicht ständig in Erwartungshaltung und fixiert mich nicht auf dem spazi. Wie gesagt, ich mache auch mal eine Woche nichts weil ich schlicht weg wegen der Arbeit keine Zeit habe. Auch eine Box haben wir, die brauche ich nur noch wegen den Katzen und wenn sie alleine bleibt. Kat die hier auch im Forum ist kann dies sicher auch bestätigen. Aber danke für eure Inputs, ich weiss das ihr mir nur helfen wollt. :thanks:
Erin
ich bin auf das Pica-Syndrom gestossen. vielleicht ein nützlicher hinweis in irgend einer form. :)
Ina
Ich habe mich auch etwas schlau gemacht über dieses Syndrom :DSoweit ich gelesen habe fressen diese Hunde ständig wahllos alles in sich rein, dass ist ja bei meiner Hündin nicht der Fall. Aber seit einer Woche hat sie keinen Durchfall mehr (nicht mal mehr bei Aufregung) und setzt nur noch 3-4 mal Kot ab. Ich füttere nun von der gleichen Futtermarke einfach eine andere Proteinquelle. Vohrer wars Horse und Potatoe (da war der Kot auch schon etwas besser) und nun mit Rabbit und Potatoe ist es bis jetzt super :zora:Ich hoffe ganz fest, dass es einfach eine Futtermittelunverträglichkeit ist und wir das nun in den Griff kriegen mit diesem Futter.
Frau_D.
Uh! Da drück ich doch im Geiste mal fest die Daumen mit!
Ina
Dankeschön :thumbsup: Wenn es so gut bleibt habe ich endlich die Lösung dieses Problem gefunden und mir fällt schon ein Stein vom Herzen weil sie seit einer Woche keinen Durchfall mehr hat. Ich war überzeugt das sie nach dem Military Durchfall bekommt aber nix dergleichen :DSehr wahrscheindlich hat sie ja keine Getreideallergie (mit Wolfsblut wars ganz schlimm) sondern liegt es wahrscheinlich wircklich an der Proteinquelle.
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