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Körperliche/ Gesundheitliche Auswirkungen aufgrund Verlust eines anderen Tieres?

13 Antworten1'361 AufrufeGestartet von lorileu ·

lorileuThemenstart
#1
Mal eine vielleicht etwas doofe Frage.

Tiere können ja auf ganz unterschiedliche Art trauern und mit dem Verlust eines anderen Tieres umgehen.

Ist es dabei auch möglich, dass dies gesundheitliche Veränderungen mit sich zieht?

Seit Smokey nicht mehr ist, habe ich das Gefühl, dass Diandra viel mehr trinkt und hin und wieder, so scheint es mir, auch ganz leicht inkontinent ist. Ich vermute eher einen doofen Zufall, dass das ungefähr gleichzeitig eingetreten ist, aber könnte es evtl. doch sein, dass da irgendein Zusammenhang besteht?

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sighthound
bearbeitet #2
als unser ersten britenkater starb mit dem jendayi quasi "verwachsen" war suchte sie ihn einfach überall und war ruhiger (noch ruhiger) als sonst. sie ass auch vorübergehend schlechter. aber körperliche merkmale in dem sinne wie diandra sie zeigte, hatte sie nicht. ich weiss zuwenig darüber, aber ich hätte ja auch nie gedacht, dass eine derart enge bindung zwischen zwei doch sehr unterschiedlichen tierarten überhaupt möglich ist.

aber inkontinent find ich nun schon etwas stark. hatte sie die denn vorher schon mal? sorry falls das schon irgendwo steht, ich krieg so ab und zu einiges nicht mit.

lorileu
#3
Nein, bisher noch gar nie. Vor schätzungsweise rund 2-3 Wochen hatte es einen kleinen nassen Fleck in ihrem Bettli und ein paar Tropfen im Gang. Vorletzte Nacht hat sie in unser Bett gepinkelt, ohne mich zu wecken oder sonst zu reagieren, habe es erst gemerkt als ich erwacht bin und es bei den Füßen nass war, Diandra schlief daneben und hat irgendwie nichts dergleichen getan. Und gestern fand ich ein paar Tropfen neben ihrer Hundebox in der Schule. Gehe seither häufiger mit ihr raus, da sie auch mehr trinkt als sonst.

Wie ist denn so die normale Trinkmenge eines grossen Hundes? Habe im Internet sehr unterschiedliche Angaben dazu gefunden.

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Jasy
#4
Ob so etwas durch Trauer möglich ist, kann ich dir nicht sagen.

Aber ich an deiner Stelle, würde sie erst einmal einem TA vorstellen, um zu schauen, ob nicht etwas Körperliches vorliegt.

Moni

2× hilfreich
sighthound
#5
ich weiss nur, dass ein 30 kg hund laut meinem TA 1.6 liter trinken darf pro tag. aber wie genau man die menge pro kg berechnet weiss ich leider nicht.
andere frage: ging diandra vor kurzem noch schwimmen? kenne eine labihündin die, wenn sie bei diesen tempis noch schwimmen geht, undicht wird, sonst aber kontinent ist und auch nicht zwingend andere zeichen einer harnwegsinfektion zeigt.

Natascha
bearbeitet #6
Es kann damit zuhängen ! z.B.  Der Blasenmeridian reguliert die Ausscheidung des von den Nieren produzierten Urins und stimuliert außerdem die Nierenfunktion. In ihm machen sich seelische und körperliche Spannungszustände bemerkbar. Er reagiert empfindlich auf großen seelischen Druck.Auch der Nierenmeridian reagiert auf Ängste und regelt den Wasserhaushalt. Dies entspricht der TCM.

Wenn sie kein Fieber hat und eine Entzündung der Blase ausgeschlossen ist, würde ich dir eine Shiatsu -Behandlung für Diandra an Herz legen.  

Hier der schweizerische Verband da findest du vielleicht jemand in deiner Nähe. http://www.verband-tiershiatsu.ch/cms/index.php?page=322

Sabs
#7
Shila trinkt im Moment auch deutlicj mehr, ist bei ihr aber im Winter normal da es huer einfach sehr trocken ist.

Das mit dem Blasenmeridan hört sich für mich aber sehr logisch an.

lorileu
bearbeitet #8
Danke für deinen interessanten Beitrag, Natascha!

Mir ist heute noch der Gedanke gekommen, dass Diandra evtl. momentan läufig wäre, wenn sie nicht kastriert wäre (bei ihr merkt man das jeweils immer noch, trotz Kastration). In dieser Zeit gab es das mit dem hineinpinkeln jeweils immer 1-2 mal und sie war, wie momentan auch, anhänglicher (aktuell habe ich es aber eigentlich mit dem Tod von Smokey verbunden).

Aber ob das viele Trinken passen würde? Das wäre mir bei den vergangenen Male noch nie bewusst aufgefallen. Sie putzt sich auch ständig, was wiederum passen würde...hmmm..mal schauen und noch bisschen beobachten, sonst dann zum TA. Da wir aber am Dienstag umziehen, muss ich am neuen Wohnort erst noch einen neuen TA finden (hat aber glaubs in der Nähe einen :) )

Edit: Ich habe auch das Gefühl, dass sie momentan etwas anders, etwas strenger, riecht.

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lorileu
bearbeitet #9
@sighthound: Sie geht momentan nicht schwimmen, lasse sie bei diesen Temperaturen nicht ins Wasser.

Seit heute morgen (+/- 6.30, Frühstückszeit) hat sie rund 1.7 Liter getrunken (inkl.Wasser, das ich zum Trockenfutter hinzugebe).

(Sie ist rund 26-27kg schwer)

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labinchen
#10
1.7 Liter frühmorgens ist eine grosse Menge.

Ich würde mal über ein paar Tage ein Trinkprotokoll machen, das du dann mit dem TA besprechen kannst.

Beim Pudel hatte ich dafür jeweils morgens einen Messbecher mit Wasser gefüllt (und tagsüber nachgefüllt) und den Napf damit gefüllt. Draussen gab ich acht, dass er nur aus dem mitgenommenen Wasser trank. So konnte ich die getrunkene Menge ermitteln.

lorileu
#11
Die 1.7 Liter waren ab früh morgens bis zum Schafen gehen, also über den ganzen Tag verteilt.

Habe das gestern auch so gemacht mit dem Messbecher und mache das auch heute wieder so :)

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labinchen
#12
Ach so, das tönt ja schon viel besser! Ich hatte nicht richtig gelesen.

Rund 0.5 dl pro Kilo Körpergewicht und Tag wurde mir damals als Norm gegeben.

Disthen
#13
Ich würde dir auch empfehlen mal abzumessen und dann zum TA zu gehen.

Wie Natasha schon schrieb, kann rein naturheilkundlich schon ein Zusammenhang entstehen. Die Niere ist das Partnerschaftsorgan und die Blase das Kontrollorgan. Aber sobald bei mir Nieren mit im Spiel sind, da heisst es bei mir TA! Denn mit denen ist echt nicht zu spassen. Vor allem machen die sich erst richtig bemerkbar, wenn schon zu viel kaputt ist und deshalb heisst es gerade dort, umso früher erkannt umso besser.

Es kann aber auch sein, dass es von der Wirbelsäule her kommt, dass z.B. ein Wirbel leicht verschoben ist oder so etwas. Deshalb unbedingt abklären lassen.

1× hilfreich
chrisu
bearbeitet #14
lorieu,

ich schreibe jetzt hier aus eigener Erfahrung. Vielleicht hilft dir das, damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich.

Chris hat immer etwas gerne getrunken.

Habe seit letzen Sommer zu Hause sein Wasser abgemessen weil mir sein grosser Durst aufgefallen ist.

Er war 13 kg und hat zu Hause bis max. 6 dl  erhalten, und sicher unterwegs noch etwa 2 bis 3 dl total/tg ca. 6 bis 9 dl.

Seit Mitte Oktober habe ich in seinem Bett zwei mal nasse Flecken entdeckt.

Wenn man solche Sachen bemerkt so würde ich dringend anraten sein Blut untersuchen zu lassen.

Da merkt man wenn etwas mit den Nieren nicht in Ordnung ist.

Ich würde jetzt wenn mein Hund etwas älter wird jedes Jahr einen Untersuch machen lassen.

Ich selber habe vor vielen Jahren eine sehr starke Nierenerkrankung gehabt. (chronische Gluomeralnefritis).

Weis deshalb dass die Nieren wenn sie erkrankt sind nicht weh machen. Man merkt das anders. Ist beim Hund wohl auch so.

Abnahme der Leistungsfähigkeit, Krankheitsgefühl weis nicht woher und wieso.

Chris war am 11. Aug und 12. Sept. zum impfen beim TA.

Habe ihn Anfang September vom TA untersuchen lassen. Weil ich gemerkt habe dass etwas nicht stimmt mit ihm.

TA hat seine Bräschteli mit " er ist halt auch nicht mehr der Jüngste " abgetan. Ich Idiot habe das geglaubt.

Wenn er sein Blut untersucht hätte dann hätte man seine Nierenprobleme bemerkt.

Seine kranken Nieren hätte man nicht heilen können. Mit den richtigen Medis hätte man  aber sicher sein Leben noch etwas verlängern können.

Vieleicht hilft meine schlechte Erfahrung einem andern Hund wenn er solche Probleme hat.

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