Hunde aus dem Tierheim
15 Antworten1'447 AufrufeGestartet von Nugget ·
NuggetThemenstart
Wie Ihr wisst bin ich mir ziemlich sicher in 3 Jahren einen Hund aus dem Tierheim bei mir aufzunehmen.
Jedoch frage ich mich immer wieder ob es wirklich das richtige für mich ist.
Sicher, jeder Tierheim Hund ist über ein neues Plätzli überfroh.
Aber was wenn ich mir wegen grosser Sympathie den falschen aussuche?
Die Hunde aus dem Tierheim haben ja meistens eine nicht wirklich rosige Vorgeschichte. Meist nicht einmal bekannt.
Nun wollte ich euch Tierheim Hundebesitzer fragen wie es bei euch gegangen ist. War es liebe auf den ersten Blick oder habt ihr den Hund nach den geeigneten Eigenschaften ausgesucht?
Die Hunde verhalten sich ja auch anders wenn sie im Tierheim sind, denke ich.
Kann man die Hunde auch für mehrere ( nicht nur 2 Wochen ) bei sich aufnehmen um zu sehen ob es passt?
Möchte eigentlich kein Überraschungsei bei mir aufnehmen und dann völlig überfordert sein.
Danke schon im Voraus für eure Antworten
LG Nugget :zora:
Jedoch frage ich mich immer wieder ob es wirklich das richtige für mich ist.
Sicher, jeder Tierheim Hund ist über ein neues Plätzli überfroh.
Aber was wenn ich mir wegen grosser Sympathie den falschen aussuche?
Die Hunde aus dem Tierheim haben ja meistens eine nicht wirklich rosige Vorgeschichte. Meist nicht einmal bekannt.
Nun wollte ich euch Tierheim Hundebesitzer fragen wie es bei euch gegangen ist. War es liebe auf den ersten Blick oder habt ihr den Hund nach den geeigneten Eigenschaften ausgesucht?
Die Hunde verhalten sich ja auch anders wenn sie im Tierheim sind, denke ich.
Kann man die Hunde auch für mehrere ( nicht nur 2 Wochen ) bei sich aufnehmen um zu sehen ob es passt?
Möchte eigentlich kein Überraschungsei bei mir aufnehmen und dann völlig überfordert sein.
Danke schon im Voraus für eure Antworten
LG Nugget :zora:
Luna2005
Luna ist ja auch aus dem Tierheim... und ich bin sehr froh, dass ich sie ausgesucht habe, ich habe es nie bereut, nicht ein einziges Mal!
Es ist halt schon so, dass du die Vorgeschichte evtl. nicht kennst, aber im Tierheim gibts auch Hunde, von denen man weiss woher sie kommen usw. Nicht jeder Tierheimhund hat schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke auch, dass dir die Tierpfleger im Tierheim helfen können den richtigen Hund auszusuchen.
Auch wenn du einen Hund von Welpen an hast, kannst du nicht sagen, wie sich dieser später entwickelt. Du kannst dir alle Mühe geben und trotzdem können Dinge passieren (Hund wird gebissen usw), die deinen Hund verändern usw.
Luna hab ich mit 10 Monaten aus dem Tierheim geholt. Sie war nicht stubenrein, hatte irgendwie Probleme mit Treppenlaufen (weiss nicht, ob sie mal ausgerutscht ist oder einfach keine Erfahrungen mit Treppen hatte), jedenfalls hatten wir damit einige Zeit ziemlich probleme... nun läuft sie Treppen, wenn auch nicht gerne. Erzogen war sie gleich 0. Aber trotz alle dem, ich möchte keine Minute mit ihr missen! :love:
Es ist halt schon so, dass du die Vorgeschichte evtl. nicht kennst, aber im Tierheim gibts auch Hunde, von denen man weiss woher sie kommen usw. Nicht jeder Tierheimhund hat schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke auch, dass dir die Tierpfleger im Tierheim helfen können den richtigen Hund auszusuchen.
Auch wenn du einen Hund von Welpen an hast, kannst du nicht sagen, wie sich dieser später entwickelt. Du kannst dir alle Mühe geben und trotzdem können Dinge passieren (Hund wird gebissen usw), die deinen Hund verändern usw.
Luna hab ich mit 10 Monaten aus dem Tierheim geholt. Sie war nicht stubenrein, hatte irgendwie Probleme mit Treppenlaufen (weiss nicht, ob sie mal ausgerutscht ist oder einfach keine Erfahrungen mit Treppen hatte), jedenfalls hatten wir damit einige Zeit ziemlich probleme... nun läuft sie Treppen, wenn auch nicht gerne. Erzogen war sie gleich 0. Aber trotz alle dem, ich möchte keine Minute mit ihr missen! :love:
andi+rudel
die meisten th. hunde haben im tierheim auch gewisse verhaltensweisen, welche die pfleger genau beschreiben können.
jedoch...
ist ein hund in seinem neuen daheim, wird er, je mehr er "ankommt" sich weiterentwickeln und gar völlig anerst als im heim zeigen.
damit muss man immer rechnen.
es ist also immer eine gewisse herausforderung.
für mich mit meinen second hand hunden gibts jedoch nichts spannenderes, als die entwicklung der hunde zu beobachten und eingreifend zu steuern. also erziehung..
:thumbsup: mega spannend...
jedoch...
ist ein hund in seinem neuen daheim, wird er, je mehr er "ankommt" sich weiterentwickeln und gar völlig anerst als im heim zeigen.
damit muss man immer rechnen.
es ist also immer eine gewisse herausforderung.
für mich mit meinen second hand hunden gibts jedoch nichts spannenderes, als die entwicklung der hunde zu beobachten und eingreifend zu steuern. also erziehung..
:thumbsup: mega spannend...
Jade
Ich hab zwar keinen TH-Hund und hab auch nciht vor einen zu holen aber einen Tip hab ich doch noch auf Lager :)
Geh nicht alleine hin. Nimm deinen Freund/Mann mit (falls vorhanden) und jemand, der sich mit Hunden etwas auskennt. Da du eh in eine HuSchu gehen musst, könntest du ja mal nett anfragen ob der/die Trainer/in bereit wäre mir dir zusammen ins TH zu gehen
Geh nicht alleine hin. Nimm deinen Freund/Mann mit (falls vorhanden) und jemand, der sich mit Hunden etwas auskennt. Da du eh in eine HuSchu gehen musst, könntest du ja mal nett anfragen ob der/die Trainer/in bereit wäre mir dir zusammen ins TH zu gehen
Bibu
Ich finde auch "Second Hand" hunde super... Das der Hund sich bei dir ändern wird ist völlig normal.
Ansonsten schliess ich mich Jade an und rate dir, nimm jemand Trainer, etc. mit damit man sich nicht blindlinks verliebt und dann sitzt der "falsche" daheim. Von äusserlichkeiten sollte man sich auch nicht wirklich beeinflussen lassen...
LG
Ansonsten schliess ich mich Jade an und rate dir, nimm jemand Trainer, etc. mit damit man sich nicht blindlinks verliebt und dann sitzt der "falsche" daheim. Von äusserlichkeiten sollte man sich auch nicht wirklich beeinflussen lassen...
LG
Nugget
Hallo.
Ich habe gestern in der Sendung Mensch,Tiere und Doktoren ein älteres Ehepaar gesehen bei der Suche nach einem "geeigneten" Hund aus dem Tierheim.
Ich war geschockt. Die doch etwas älteren Personen haben sich für einen sehr lebendigen Labrador-Mischling entschieden.
Meiner Meinung nach hätte da der Betreuende Tierpfleger dagegen halten müssen.
Der Hund ging auf dem Probespaziergang mit den Menschen spazieren und nicht umgekehrt !
Genau DAS möchte ich vermeiden.
Ich habe gestern in der Sendung Mensch,Tiere und Doktoren ein älteres Ehepaar gesehen bei der Suche nach einem "geeigneten" Hund aus dem Tierheim.
Ich war geschockt. Die doch etwas älteren Personen haben sich für einen sehr lebendigen Labrador-Mischling entschieden.
Meiner Meinung nach hätte da der Betreuende Tierpfleger dagegen halten müssen.
Der Hund ging auf dem Probespaziergang mit den Menschen spazieren und nicht umgekehrt !
Genau DAS möchte ich vermeiden.
sighthound
was sind denn "etwas ältere" leute?? ich finde, es gibt durchaus sehr fite, ältere leute, die gern viel unterwegs sind, ev. lange wanderungen machen und daneben gibt junge leute, die schon nach einer stunde laufen mit dem hund finden, es sei jetzt aber eine glanzleistung gewesen... ;)
Anne
Dazu kommt auch, dass dir in einem (seriösen) Tierheim nicht einfach der x-beliebige Hund mitgegeben wird, zu dem dein Herz grad geflogen ist. Da werden Gespräche geführt und es wird abgeklärt, für welchen Hund du geeignet sein könntest, es gibt Kennenlern-Möglichkeiten und sicher auch Probezeit.
Voraussetzung ist natürlich, dass du mit dir selber und mit den Leuten im Tierheim 100% ehrlich bist und sagst, was du einem Hund bieten kannst und was nicht.
Und man muss auch weg kommen von der Vorstellung, dass die Hunde in den TH aus absoluten Horrorvergangenheit kommen. Die meisten wurden von den vorherigen Haltern wohl "ganz normal" verkorkst :)
Auch ich rate dir, geh nicht alleine hin, nimm jemand Objektives mit. Es gibt mittlerweile auch viele Trainer, die sowas wie ein "Vorgespräch" anbieten, vor der Anschaffung des Hundes, und dann helfen, das richtige Tier zu finden. Das wäre sicher eine Überlegung wert.
Voraussetzung ist natürlich, dass du mit dir selber und mit den Leuten im Tierheim 100% ehrlich bist und sagst, was du einem Hund bieten kannst und was nicht.
Und man muss auch weg kommen von der Vorstellung, dass die Hunde in den TH aus absoluten Horrorvergangenheit kommen. Die meisten wurden von den vorherigen Haltern wohl "ganz normal" verkorkst :)
Auch ich rate dir, geh nicht alleine hin, nimm jemand Objektives mit. Es gibt mittlerweile auch viele Trainer, die sowas wie ein "Vorgespräch" anbieten, vor der Anschaffung des Hundes, und dann helfen, das richtige Tier zu finden. Das wäre sicher eine Überlegung wert.
Katrin Schuster
Hoi Nugget!
Ich habe früher viele Jahre ehrenamtlich im Tierheim geholfen und nun meinen zweiten Tierheimhund bei mir aufgenommen. Wie schon geschrieben wurde, gibt es immer mal wieder sehr nette Hunde, bei denen die Vorgeschichte bekannt ist, die zum Beispiel einfach Scheidungs- / Trennungsopfer wurden oder abgegeben wurden weil sich die Lebenssituaiton unvorbereitet drastisch geändert hat.
Bei der Suche nach einem Tierheimhund halte ich es für wichtig, sich Zeit zu lassen. Schau Dir mehrere Hunde an, die Dir gefallen könnten, geh mit ihnen spazieren und lass Dir erklären was sie so mitbringen.
Schreibe Dir selber eine Liste, was Du von einem Hund erwartest, was er unbedingt können muss und mit welchen kleinen Macken Du gegebenenfalls auch leben kannst. Muss er Dich zum Beispiel regelmäßig in die Stadt begleiten, habt Ihr viel Besuch? Dann sollte es nicht unbedingt ein besonders ängstlicher Hund werden, der mit solchen Situationen evt. schnell überfordert wäre. Muss er schon von Beginn an alleine bleiben können, oder ist das kein Kriterium?
Viele Hunde mussten abgegeben werden, weil sie nicht alleine bleiben können und das Training sich hier oft hartnäckig gestaltet. Sonst sind das oft sehr unkomplizierte Hunde.
Das sind nur mal so Beispiele.
Sprich Deine Erwartungen und Deine Vorstellung vom Leben mit Hund bei den Tierpflegern an, vielfach können sie Dir sagen was davon mit dem ausgesuchten Hund realistisch ist und was nicht.
Als ich meine erste Hündin geholt habe, nahm ich sie mir für eine Woche mit auf Probe. In dieser Woche ging ich mit ihr all die Situationen durch, die sie von Beginn an ohne viel Training durchstehen muss. Ich ging mit ihr auf meine Arbeitstelle, stellte sie den Kollegen und deren Hunden vor und prüfte die Verträglichkeit. Wir fuhren mit dem Zug und der Trambahn, bewegten uns im Straßenverkehr. So konnte ich einschätzen, ob das mit ihr machbar wäre oder nicht.
Als das dann alles passte, übernahm ich sie und habe es auch nie bereut.
Von meinem jetzigen Hund rede ich lieber nicht :huh: , den habe ich danach ausgesucht dass er genügend Macken mitbringt an denen ich arbeiten muss. ;)
Aber auch da habe ich darauf geachtet, dass er zumindest kein grundsätzlich ängstlicher Hund ist, der Probleme mit Menschenmassen hat, denn in München kann ich Menschen nicht aus dem Weg gehen und so würde ich ihn dort überfordern.
Auch bezüglich den Rassespeziefischen Eigenschaften macht es Sinn, sich schon mal einen Rahmen zu überlegen. Soll es eher was wuseliges sein, oder eher was Ruhiges. Was möchtest Du mit dem Hund anstellen? Auch die Mischungen bringen ja oft bestimmte Eigenschaften ihrer mitwirkenden Rassen mit und wenn man in etwa einschätzen kann was drin ist, kann man auch eher einschätzen wo das Potential liegt.
Informieren ist also meines Erachtens das A und O, egal ob man sich den Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim holt.
Auf jeden Fall wünsche Ich Dir viel Erfolg bei der Suche!
Herzliche Grüße,
Katrin
Ich habe früher viele Jahre ehrenamtlich im Tierheim geholfen und nun meinen zweiten Tierheimhund bei mir aufgenommen. Wie schon geschrieben wurde, gibt es immer mal wieder sehr nette Hunde, bei denen die Vorgeschichte bekannt ist, die zum Beispiel einfach Scheidungs- / Trennungsopfer wurden oder abgegeben wurden weil sich die Lebenssituaiton unvorbereitet drastisch geändert hat.
Bei der Suche nach einem Tierheimhund halte ich es für wichtig, sich Zeit zu lassen. Schau Dir mehrere Hunde an, die Dir gefallen könnten, geh mit ihnen spazieren und lass Dir erklären was sie so mitbringen.
Schreibe Dir selber eine Liste, was Du von einem Hund erwartest, was er unbedingt können muss und mit welchen kleinen Macken Du gegebenenfalls auch leben kannst. Muss er Dich zum Beispiel regelmäßig in die Stadt begleiten, habt Ihr viel Besuch? Dann sollte es nicht unbedingt ein besonders ängstlicher Hund werden, der mit solchen Situationen evt. schnell überfordert wäre. Muss er schon von Beginn an alleine bleiben können, oder ist das kein Kriterium?
Viele Hunde mussten abgegeben werden, weil sie nicht alleine bleiben können und das Training sich hier oft hartnäckig gestaltet. Sonst sind das oft sehr unkomplizierte Hunde.
Das sind nur mal so Beispiele.
Sprich Deine Erwartungen und Deine Vorstellung vom Leben mit Hund bei den Tierpflegern an, vielfach können sie Dir sagen was davon mit dem ausgesuchten Hund realistisch ist und was nicht.
Als ich meine erste Hündin geholt habe, nahm ich sie mir für eine Woche mit auf Probe. In dieser Woche ging ich mit ihr all die Situationen durch, die sie von Beginn an ohne viel Training durchstehen muss. Ich ging mit ihr auf meine Arbeitstelle, stellte sie den Kollegen und deren Hunden vor und prüfte die Verträglichkeit. Wir fuhren mit dem Zug und der Trambahn, bewegten uns im Straßenverkehr. So konnte ich einschätzen, ob das mit ihr machbar wäre oder nicht.
Als das dann alles passte, übernahm ich sie und habe es auch nie bereut.
Von meinem jetzigen Hund rede ich lieber nicht :huh: , den habe ich danach ausgesucht dass er genügend Macken mitbringt an denen ich arbeiten muss. ;)
Aber auch da habe ich darauf geachtet, dass er zumindest kein grundsätzlich ängstlicher Hund ist, der Probleme mit Menschenmassen hat, denn in München kann ich Menschen nicht aus dem Weg gehen und so würde ich ihn dort überfordern.
Auch bezüglich den Rassespeziefischen Eigenschaften macht es Sinn, sich schon mal einen Rahmen zu überlegen. Soll es eher was wuseliges sein, oder eher was Ruhiges. Was möchtest Du mit dem Hund anstellen? Auch die Mischungen bringen ja oft bestimmte Eigenschaften ihrer mitwirkenden Rassen mit und wenn man in etwa einschätzen kann was drin ist, kann man auch eher einschätzen wo das Potential liegt.
Informieren ist also meines Erachtens das A und O, egal ob man sich den Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim holt.
Auf jeden Fall wünsche Ich Dir viel Erfolg bei der Suche!
Herzliche Grüße,
Katrin
Cella_12000
Ich habe Filou auch aus dem Tierheim und habe noch keine Sekunde bereut.
[QUOTE='Anne]Dazu kommt auch, dass dir in einem (seriösen) Tierheim nicht einfach der x-beliebige Hund mitgegeben wird, zu dem dein Herz grad geflogen ist. Da werden Gespräche geführt und es wird abgeklärt, für welchen Hund du geeignet sein könntest, es gibt Kennenlern-Möglichkeiten und sicher auch Probezeit.
Voraussetzung ist natürlich, dass du mit dir selber und mit den Leuten im Tierheim 100% ehrlich bist und sagst, was du einem Hund bieten kannst und was nicht.
Und man muss auch weg kommen von der Vorstellung, dass die Hunde in den TH aus absoluten Horrorvergangenheit kommen. Die meisten wurden von den vorherigen Haltern wohl "ganz normal" verkorkst :)
Auch ich rate dir, geh nicht alleine hin, nimm jemand Objektives mit. Es gibt mittlerweile auch viele Trainer, die sowas wie ein "Vorgespräch" anbieten, vor der Anschaffung des Hundes, und dann helfen, das richtige Tier zu finden. Das wäre sicher eine Überlegung wert.
[/QUOTE]Da muss ich Anne völlig recht geben.
Ich würde mich aber auch über das TH erkundigen. Bei mir wollten die damals eine jährige unerzogenen Hündin abgeben. Dabei war mein Sohn noch nicht mal 1.5 Jahre alt. Ich wäre total überfordert gewesen. Ein Welpe war für mich besser, da ich von Anfang an arbeiten konnte mit ihm und dann wann ich konnte. Bei einem Welpen geht es einfacher als bei einer fast fertigen Hündin. Weiter kenn ich auch ein TH, dass die Hunde einfach vermittelt. Egal, wenn man alle paar Monate kommt und sich wieder einen neuen Hund holt. Der frägt nie nach. Bitte auch die TH vergleichen.
[QUOTE='Anne]Dazu kommt auch, dass dir in einem (seriösen) Tierheim nicht einfach der x-beliebige Hund mitgegeben wird, zu dem dein Herz grad geflogen ist. Da werden Gespräche geführt und es wird abgeklärt, für welchen Hund du geeignet sein könntest, es gibt Kennenlern-Möglichkeiten und sicher auch Probezeit.
Voraussetzung ist natürlich, dass du mit dir selber und mit den Leuten im Tierheim 100% ehrlich bist und sagst, was du einem Hund bieten kannst und was nicht.
Und man muss auch weg kommen von der Vorstellung, dass die Hunde in den TH aus absoluten Horrorvergangenheit kommen. Die meisten wurden von den vorherigen Haltern wohl "ganz normal" verkorkst :)
Auch ich rate dir, geh nicht alleine hin, nimm jemand Objektives mit. Es gibt mittlerweile auch viele Trainer, die sowas wie ein "Vorgespräch" anbieten, vor der Anschaffung des Hundes, und dann helfen, das richtige Tier zu finden. Das wäre sicher eine Überlegung wert.
[/QUOTE]Da muss ich Anne völlig recht geben.
Ich würde mich aber auch über das TH erkundigen. Bei mir wollten die damals eine jährige unerzogenen Hündin abgeben. Dabei war mein Sohn noch nicht mal 1.5 Jahre alt. Ich wäre total überfordert gewesen. Ein Welpe war für mich besser, da ich von Anfang an arbeiten konnte mit ihm und dann wann ich konnte. Bei einem Welpen geht es einfacher als bei einer fast fertigen Hündin. Weiter kenn ich auch ein TH, dass die Hunde einfach vermittelt. Egal, wenn man alle paar Monate kommt und sich wieder einen neuen Hund holt. Der frägt nie nach. Bitte auch die TH vergleichen.
Nugget
@Karin. Darf ich fragen welches TH das ist? Dann bin ich bereits vorgewahrnt. Gerne auch per PN wenn du dies vertraulich behandeln möchtest.
Danke :thumbsup:
Danke :thumbsup:
Nugget
Ich danke euch allen recht herzlich für die vielen Input's. Bin ich gerade froh habe ich noch drei Jahre Zeit mit dem Gedanken auseinander zu setzen :)
Mirea
Auch wir haben einen Hund aus dem TH aufgenommen, er ist jetzt 7 Wochen bei uns und wir sind absolut happy mit ihm :) Zuerst haben wir ein Foto im Internet gesehen und per Mail angefragt, ob er zu uns als Ersthundehalter und unserer Familiensituation passen könnte. Als das gepasst hat, sind wir hingefahren, um ihn in Natura zu sehen, da war dann bei allen Familienmitgliedern Liebe auf den ersten Blick :love:
Im Tierheim können sie sehr gut beurteilen, ob ein Tier in Frage kommt oder nicht, diese Erfahrung ist normalerweise vorhanden. Es gehört auch dazu, dass man den Hund zuerst kennenlernt, mit ihm spazierengeht bevor er zur Probe nach Hause kommt.
Ich fand übrigens den Sachkundenachweis-Theoriekurs, den man ja vor der Anschaffung machen muss, sehr gut. Da wurden wir auf viele Kleinigkeiten hingewiesen, die man zu beachten hat und man wird sich doch recht deutlich bewusst, wie ein Hund den Alltag verändern kann. Wir haben auch die verschiedenen Hunderassen durchgenommen, welche Rassen welche Bedürfnisse haben - sehr hilfreich wenn man vor der Entscheidung steht, welcher Typ Hund es werden soll (oder was man auf keinen Fall will). Kann dir also nur empfehlen, diesen Kurs schon frühzeitig zu machen, du kannst dort sicherlich auch Kontakte knüpfen um jemand zu finden, der dich ins Th begleiten würde :thumbsup:
Im Tierheim können sie sehr gut beurteilen, ob ein Tier in Frage kommt oder nicht, diese Erfahrung ist normalerweise vorhanden. Es gehört auch dazu, dass man den Hund zuerst kennenlernt, mit ihm spazierengeht bevor er zur Probe nach Hause kommt.
Ich fand übrigens den Sachkundenachweis-Theoriekurs, den man ja vor der Anschaffung machen muss, sehr gut. Da wurden wir auf viele Kleinigkeiten hingewiesen, die man zu beachten hat und man wird sich doch recht deutlich bewusst, wie ein Hund den Alltag verändern kann. Wir haben auch die verschiedenen Hunderassen durchgenommen, welche Rassen welche Bedürfnisse haben - sehr hilfreich wenn man vor der Entscheidung steht, welcher Typ Hund es werden soll (oder was man auf keinen Fall will). Kann dir also nur empfehlen, diesen Kurs schon frühzeitig zu machen, du kannst dort sicherlich auch Kontakte knüpfen um jemand zu finden, der dich ins Th begleiten würde :thumbsup:
Katrin Schuster
Du meinst mich?
Ich hab im Tierheim Landsberg geholfen (Deutschland), ist aber schon eine ganze Weile her. Das hilft Dir glaub nicht sehr viel weiter ;) .
Aber grundsätzlich biete ich auch eine Beratung vor der Anschaffung an, wenn Du also sonst niemanden findest stehe ich Dir gerne zur Verfügung :D .
Herzliche Grüße,
Katrin
Ich hab im Tierheim Landsberg geholfen (Deutschland), ist aber schon eine ganze Weile her. Das hilft Dir glaub nicht sehr viel weiter ;) .
Aber grundsätzlich biete ich auch eine Beratung vor der Anschaffung an, wenn Du also sonst niemanden findest stehe ich Dir gerne zur Verfügung :D .
Herzliche Grüße,
Katrin
Pixel-Paws
ich hab ja auch ein TH hundi.
mir war sehr wichtig, dass ich einen hund bekomme, der nicht ängstlich ist und der keine extremen macken hat. idealerweise wollte ich einen sehr netten, fröhlichen und freundlichen hund, der in einer familie aufgewachsen ist und aus überforderung abgegeben wurde.
und genau das habe ich gefunden!
jo, es war liebe auf den ersten blick. aber wenn die beschreibung jetzt absolut nicht gepasst hätte, hätt ich ihn natürlich nicht genommen. aber als ich die beschreibung las war eh klar: DER und kein anderer.
bis heute habe ich es... naja... fast nie bereut. :ugly:
wichtig finde ich besonders, was jade gesagt hat! nimm jemanden mit, der ahnung hat! als meine mutter einen hund gesucht hat, konnte ich sie auf vieles aufmerksam machen, worauf sie nie gekommen wäre! so haben wir schlussendlich doch (auch mit etwas glück) den perfekten hund gefunden für sie.
mir war sehr wichtig, dass ich einen hund bekomme, der nicht ängstlich ist und der keine extremen macken hat. idealerweise wollte ich einen sehr netten, fröhlichen und freundlichen hund, der in einer familie aufgewachsen ist und aus überforderung abgegeben wurde.
und genau das habe ich gefunden!
jo, es war liebe auf den ersten blick. aber wenn die beschreibung jetzt absolut nicht gepasst hätte, hätt ich ihn natürlich nicht genommen. aber als ich die beschreibung las war eh klar: DER und kein anderer.
bis heute habe ich es... naja... fast nie bereut. :ugly:
wichtig finde ich besonders, was jade gesagt hat! nimm jemanden mit, der ahnung hat! als meine mutter einen hund gesucht hat, konnte ich sie auf vieles aufmerksam machen, worauf sie nie gekommen wäre! so haben wir schlussendlich doch (auch mit etwas glück) den perfekten hund gefunden für sie.
prisca
Nimm dir Zeit und schau dir mal die Vermittlungsseiten durch.. Wenn du einen Hund gefunden hast der dir optisch zusagt rufe im Tierheim an und fahre mal vorbei um dir den Hund anzusehen. Das kannst du meiner Meinung nach auch alleine machen. Wenn dir der Hund dann auch beim ersten Mal entspricht, kannst du Anfangen das Ganze ernsthaft anzugehen. Beim 2.Besuch nimmst du am Besten alle im Haushalt lebenden Personen mit, am besten gleich der Hundetrainer wo du dann die Hundeschule besuchen möchtest und infomierst dich bei den Pflegern ob der Hund mit dem gezeigten Wesen im Tierheim überhaupt zu euch passen würde. Geh mit ihm 1-2 mal spazieren. Dann fragst du an ob du ihn ein Wochenende mit nach Hause nehmen darfst. Der Hund zeigt in der Zeit noch nicht sein wahres Wesen, aber du siehst grobe Schnitzer auch in dieser Zeit.
Wichtig ist in meinen Augen folgendes:
- Entscheide dich für einen Hund aus einem Tierheim in der Nähe, so dass du den Hund mehrmals besuchen kannst. Ausser du bist bereit 3-4 Mal durch die Schweiz zu fahren.
- Lass dir keinen Hund aufschwatzen! Wenn dein Bauchgefühl nicht stimmt, höre auf das!
- Ich persönlich würde die Finger von Auslandsdirektimporten lassen. Die meisten erzählen dir das blaue vom Himmel, kommt der Hund ist der meist total anders.
- Der Hund ist erst nach 3-4 Monaten richtig bei dir angekommen. Sei von Anfang an konsequent zu ihm, überschütte ihn nicht mit falsch gemeinter Liebe und Mitleid.
- Informiere dich über die Eigenarten der Rasse
- Informiere dich im vorherein über das Tierheim
Wichtig ist einfach, dass du alles langsam angehen solltest. Ein Tierheim dass dir diese Zeit nicht gibt ist unseriös.
Wichtig ist in meinen Augen folgendes:
- Entscheide dich für einen Hund aus einem Tierheim in der Nähe, so dass du den Hund mehrmals besuchen kannst. Ausser du bist bereit 3-4 Mal durch die Schweiz zu fahren.
- Lass dir keinen Hund aufschwatzen! Wenn dein Bauchgefühl nicht stimmt, höre auf das!
- Ich persönlich würde die Finger von Auslandsdirektimporten lassen. Die meisten erzählen dir das blaue vom Himmel, kommt der Hund ist der meist total anders.
- Der Hund ist erst nach 3-4 Monaten richtig bei dir angekommen. Sei von Anfang an konsequent zu ihm, überschütte ihn nicht mit falsch gemeinter Liebe und Mitleid.
- Informiere dich über die Eigenarten der Rasse
- Informiere dich im vorherein über das Tierheim
Wichtig ist einfach, dass du alles langsam angehen solltest. Ein Tierheim dass dir diese Zeit nicht gibt ist unseriös.
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