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Futtertier für Pfeilgiftfrösche

20 Antworten5'052 AufrufeGestartet von nati ·

natiThemenstart
#1
Hallo zusammen

Ich versuche ja laufend den Futterplan unserer Frösche zu optimieren.

Inzwischen sind noch Weizenblattläuse und Mehlmottenraupen dazugekommen.
Da bei den Froschthemas in letzter Zeit etwas wenig gelaufen ist, schreibe ich hier wieder mal was wir so pflegen und eben den ganzen Menueplan.

6 Dendrobates auratus bronce (mit grün, türkis und blauen Abzeichen)
3 Phyllobates Vittatus
2 Ranitomeya imitator "Chazuta"
7 Mantella Baroni
3 Oophaga pumilio darkland

Gefüttert wird mit
Springschwänzen (verschiedene Arten kleinere, grössere, verschiedene Färbungen)
tropischen weisse Asseln
Drosophilas (auch hier in verschiedenen Farben)
Ofenfischchen
Weizenblattläuse
Mehlmottenraupen

was ich nicht mehr füttere sind Bohnenkäfer ( da sie einen sehr harten Panzer haben und ich denke von daher eher wenig verwertbare Nährstoffe) und Microheimchen (verkriechen sich im Terri, fressen Pflanzen an und werden schnell so gross, dass die Frösche sie nicht mehr fressen)

Liebe Grüsse
Nati

Dani
#2
Hallo Nati.

Ihr habt ja mittlerweile eine rechte Sammlung an Fröschchen :D . Ich finde es toll wie viel Abwechslung an Futter die Frösche erhalten.
In wie vielen Terris habt ihr sie aufgeteilt?

Gruss, Dani

nati
#3
Hoi Dani

wir halten jede Art in einem separaten Terri. Für mich funktioniert es so besser, dass ich jeder Art in Bezug auf Temperatur und Futterinsekten und Eigenschaften der einzelnen Arten gerecht werde.

Momentan haben wir 7 Terrarien, eines ist leer (kommen vielleicht mal die R. imitator rein) und in einem sind Mantellas die dann aber eben doch nicht die waren wie wir uns erhofft haben, noch ist unklar wie mit ihnen weiter....

Hast Du auch noch welche?

Liebe Grüsse
Nati

Dani
#4
Hallo Nati.

Nein ich habe keine Frösche mehr.
Mir ist das ganze mit dem Futter zu aufwändig. Wenn kein eigenes Futter mehr vorhanden war, musste ich immer weiss nicht wie weit in der Gegend herum fahren um neues zu besorgen, da es in der Nähe nichts gibt. Im Moment leben bei uns zwei Hunde, zwei Kaninchen und Fische.

Gruss, Dani

Mary
#5
Hallo zusammen
Wir haben drei Rotaugenlaubfrösche. Sie bekommen Heimchen zu fressen.Ich finde es toll was du Nati deinen Fröschen alles als Futter anbietest.Aber ich wüste es auch nicht wo ich das her bekommen sollte.Hier im Ort gibt es einen Qualipetladen wo wir die Heimchen kaufen.Es gibt auch Mehlwürmer da, aber die fressen die Frösche nicht.
Liebe Grüsse
Mary

nati
#6
Hallo zusammen

ich versuche was geht selber zu züchten an Futtertieren.

Ja leider ist das Angebot in den Qualipets meistens recht mager und wenn man mal bei den Springschwänzen beispielsweise eine Box eines anderen Lieferanten gesehen hat, sind sie einfach im Quali zu teuer für die Qualität und die Quantität. (hab das auch schon öfter deponiert in den Filialen, denn sie müssen immer viel wegschmeissen....)

Ich bestelle hier

www.dendrobaten-zucht.ch

oder

www.terrarientechnik.ch

oder

www.reptilefood.ch

Gruess

Nati

Mary
#7
Hoi Nati
Du bestellst das Futter per Post? Und wenns dann kalt ist, ich meine ich hab die Heimchen nicht von Qualipet mit dem Fahrrad abholen können als es so kalt war. Wie lange sind die Futtertiere denn unterwegs? Und dann bestellst du einmal pro Woche oder wie? Eine Portion wieviel ist das, ich meine wir haben ja nur drei Frösche.Die Heimchen hole ich einmal die Woche.
Liebe Grüsse
Mary

nati
#8
Hallo MAry

Ich bestelle unregelmässig so ca 1x im Monat.
Die Springschwänze, Asseln und Drosos halten sich recht lange resp. lassen sich recht leicht nachzüchten.

Bei den Blattläusen und Ofenfischchen habe ich noch keinen Nachzuchtversuch gestartet, ginge aber sicher auch und bei den Mehlmotten versuche ich es gerade.

Die Lieferung kommt mit A-Post und Heat-Pack, das ist dann immer noch warm, wenn es bei mir ankommt. Habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht bezüglich Temperaturen, aber vielleicht sind Springschwänze, Asseln und Drosophilas auch nicht so temperaturempfindlich wie Heimchen.

An Börsen bekommt man natürlich auch immer haufenweise Futterinsekten!

Liebe GRüsse
Nati

nati
#9
Hallo Mary

Vielleicht wäre das auch noch eine Quelle für Futtertiere?

http://terratropia.ch

Gruess

Nati

nati
#10
Ich versuche gerade kleine Käferchen welche ich in den Hundehuzis entdeckt habe nach zu züchten.

Die Frösche nehmen sie sehr gerne und es scheint einfach zu sein diese nach zu züchten.
Mir ist es noch wichtig, dass die Fösche Futterinsekten bekommen die unterschiedliches Futter aufnehmen.... Sonst ist ja dann doch alles wieder das Gleiche

Yve
#11
Küchenmotten oder Kellerasseln wären heimische Insekten. Erstere sind leicht zu pflegen, Zweitere finden sich leicht in nassen Kellern. Nur bei den Küchenmotten ist ein ausbüxen nicht zu empfehlen ;-)

Noch was, zwar OT: uns ist ein Fröschchen gestorben. Wie sieht es mit dem Zusammenführen eines Neuen aus oder ist es alleine glücklicher?

Geschrieben auf meinem HTC, bei Schreibfehlern ist das Handy Schuld!

Lilith88
#12
@Yve mit "Wildfängen" als Futtertiere sollte man vorsichtig sein.Man weiss nicht genau wo sie waren und was sie in sich tragen.Kann passieren dass die dadurch ein ganzen Artenbecken eingeht.Gibt aber shon solche die grad im Sommer die Insekten von draussen verfüttern.Ich lass da lieber die Finger von.

Zur Vergesellschaftung sollte der Neuzugang erst in ein Quarantänebecken.Da sollte dann möglichst wenig drin sein weil man dies danach Reinigen sollte.Kot einsammeln und zur Untersuchung einschicken und wenn nix ist kann er zu den anderen.Falls dies nicht beachtet wird könnten Parasiten und Co eingeschleppt werden wodurch das ganze Terri infiziert wird.Heisst im schlimmsten Falls gehen alle Tiere ein.Dazu muss nach so nem Befall das ganze Terri desinfiziert werden.Einiges muss man dann auch wegschmeissen weil eine Reinigung nicht möglich ist.

Was hast du für Frösche?Habe auch welche.Halte 2 australische Korallenfiger-Laubfrösche.

Yve
#13
Oh, danke für die Antwort. Bei den Wildfang-Insekten habe ich gar nicht an die Giftstoffe gedacht. Ups! - obwohl dies absolut logisch ist.

Die Frösche, Geckos und Co. gehören meinem TP (Traumprinzen). Er hat Dendrobates tinctorius Powder blue/ Färberfrosch, zusammen mit Goldstaubgeckos.

Geschrieben auf meinem HTC, bei Schreibfehlern ist das Handy Schuld!

nati
#14
Motten habe ich, da verfüttere ich die Raupen... Ist aber immer so eine Sache bis die rausgepult sind...
Kellerasseln wären unseren Fröschen zu gross...

Lilith88
#15
Hui und meine grossen Frösche bekommen jeweils 2 Wüstenheuschrecken mit Flügel :-D .Fliegen gab ich noch nie da werden die nie satt ;-) .Oke die fressen sowieso bis sie platzen ;-) .

Ich füttere aber immer mit Pinzette weil sonst einer nix bekommen würde.Ab und an sind freilaufende Heuschrecken im Terri wenn sie runterfallen.

nati
#16
ja so verschieden sind die Frösche!

@yve: ich denke bei den Tinctorius sollte eine Vergesellschaftung eigentlich kein Problem sein. Quarantäne zu Beginn ist sicher sinnvoll.

Sicher hilft Dir sonst Manuela Kubny weiter Dendrobaten Zucht - Futtertiere sie hat viel Erfahrung

übrigens in dem Zusammenhang noch eines meiner Lieblingsbilder

humor-li-picture-31290.jpg

Yasodhara
#17
Ich habe ja auch ein paar Reptilien und Amphibien und züchte daher auch gerne mal Futtertiere nach. Gerade die von nati genannten Ofenfischchen lassen sich leicht selbst züchten. Einfach einen kleinen verschliessbaren Eierkarton (ich habe einen 4er drin) mit Watte füllen und in den Behälter stellen. Dort findet die Eiablage statt. Als Wasserzufuhr füllt man ein kleines Gefäss, das oben mit einem Resten Damenstrumpf zugemacht wird. Die Fischchen sitzen dann da drauf und nehmen die verdunstende Flüssigkeit auf.

Als Futter biete ich Fischfutterflocken an, welche sich als Futter für die meisten Insekten sehr bewährt hat.

Dann muss man das Ganze nur noch an einen sehr warmen Ort stellen (Licht braucht es nicht) und schon kann es losgehen. Meine habe ich einfach in einer Faunabox oben auf die Terrarienlampe gestellt, so werden die benötigten 40Grad gut erreicht.

sehr wichtig ist das mit dem Wasser. Der Zuchtbehälter muss trocken bleiben und die Fischchen dürfen keinen direkten Kontakt zu Wasser haben, auch wenn sie Fischchen heissen. Lieber zu trocken als feucht. Auch ohne Wasser überleben sie wochenlang.

Sie vermehren sich wirklich sehr schnell und zuverlässig wenn die Zucht erstmal angelaufen ist.

Edit: hier noch ein guter Link mit Bildern (man man, hätte mir den Text auch sparen können): www.froschkeller.de - ofenfischchenzucht

Yve
#18
Danke für die Infos :-b

Geschrieben auf meinem HTC, bei Schreibfehlern ist das Handy Schuld!

Yve
#19
Wie alt werden eure Frösche?
PS: der zweite Frosch ist nun auch gestorben. Beide wurden nur ca. 2 Jahre alt. Snüff!

Geschrieben auf meinem HTC, bei Schreibfehlern ist das Handy Schuld!

Lilith88
#20
Oh ne das tut mir leid.Auch wenns für einige "nur" ein Frosch war mag man doch seine Tiere.Viel mir damals auch schwer den kranken zu erlösen.Probleme gabs schon seit dem Kauf :-( .

2 Jahre?Scheint mir wenig.Kenne zwar nicht alle Arten aber von den meisten las ich von höheren Alterserwartungen.So +/- 15 Jahre.Meine können gut 16 werden aber gibt auch welche die 20 werden.Halt je nach Haltungsbedingungen.

Hattet ihr nur die beiden?Eventuell waren sie krank.Falls ihr noch mehr im Terri habt würde ich den Frosch zur Untersuchung einsenden samt Kot.Ansonsten das leere Terri komplett reinigen und desinfizieren bevor was neues einzieht.Echte Pflanzen muss man halt entsorgen :-( .Alles andere kannst du auch in den Geschirrspüler tun.

Edit: Kann vielleicht jemand den Thread teilen?Rund um Frösche oder so?Hier würde es ja um Futtertiere gehen ;-) .

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