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Anti-Erziehung

48 Antworten3'007 AufrufeGestartet von Frau_D. ·

Frau_D.Themenstart
#1
Hallo zusammen...

Ich möchte mal ein wenig von Antis Erziehung erzählen und hoffe auf eure Erfahrung und Objektivität. Anti ist jetzt knapp zehn Monate alt und ich komme gerade bei diversen Punkten an das Ende meines - sowieso sehr beschränkten - Lateins.

Vorab: Ich habe es meines Erachtens irgendwie verpasst, mich draussen (und nur dort) für Anti wirklich interessant zu machen. Obwohl mir diese Problematik bewusst war, hat das, denke ich, zwei Gründe: 1. Ich bin einfach kein quietschig-hampeliger Mensch und auch meine Art, mich positiv emotional zu äussern, ist mässig beschränkt (im Hunde-Lexikon würde ich sicher unter 'schlecht sozialisiert' laufen :D ). 2. Antis Aufmerksamkeit zu bekommen ist schwierig.

Lage: Im Haus ist Anti bei allen Übungen voll dabei - wir üben ein bis zwei Male am Tag. Hier beginne ich auch mit neuen Übungen. Wenn wir hier üben, habe ich seine volle Aufmerksamkeit, er platzt förmlich in die Befehle, steigert sich rein und ist so arbeitswillig, dass mir die Tränen kommen. Vor Stolz. Er bemüht sich, alles neu Geforderte gut zu erfüllen, hat allerdings keine Ambitionen zur Selbstkorrektur, eher insistiert er auf die Art und Weise, wie er Befehle ausführt, indem er sie mehrmals und betonter ausführt und / oder mit Wuffen untermalt.

Draussen hingegen ist alles interessanter als ich. Arbeiten ist draussen eine 'Strafe', während es drinnen eine 'Freude' ist. Dabei sind weder Lecker noch Spielzeuge ein geeignetes Überzeugungsmittel. Ich vermute, dass mein grosser Fehler war, Übungen draussen nicht an einem bestimmten Ort zu machen, sondern einfach in den Spaziergang Übungssessions einzubauen. Sobald Anti sich ein wenig ausgetobt hatte, habe ich ihn zu mir gerufen, für wenige Minuten das drinnen gelernte geübt, ihn dabei gelobt und nicht korrekt (im ahahahaaaaallerweitesten Sinne) Ausgeführtes mit einem möglichst emotionslosen 'Nein' quittiert (eine Zeitlang habe ich es ohne Negativ-Bestätigung versucht - aber das hat sich als weniger produktive Variante herausgestellt). Als Lob diente ein möglichst ungespieltes, freudiges 'Fein' und ein Lecker. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, das Lob völlig überschwänglich zu gestalten, weil Anti sich über das Lob nicht sichtlich freut... draussen. Wenn ich ihn jetzt überschwänglich lobe und klopfe, bemüht er sich, seine Rute drei Male von links nach rechts zu bewegen, um mir mitzuteilen, dass er verstanden hat, dass ich mich freue... :grumpy: Übrigens: Ich habe Anti in Übungssituationen nie (!) für Nicht-Gehorchen bestraft... Anmaulen tue ich ihn nur, wenn er rebellisch wird und wichtige Befehle ganz bewusst ignoriert. Das passiert... geschätzt... alle zwei Wochen mal, aber nur selten in einem Ausmaß, das mich wirklich wütend macht. Dann muss ich Anti an die Leine nehmen und ihn eine Weile wie Luft behandeln, sonst komme ich nicht mehr runter. Das ist bis jetzt drei Male passiert und Anti war dann so vorsichtig mit mir, dass ich innert von Minuten ein irre schlechtes Gewissen hatte und alles war wieder gut. :lalala:

Seit einiger Zeit (und das, obwohl ich trotz bewusstem Reflektieren nicht behaupten würde, dass ich den Druck auf Anti erhöht habe) reagiert er auf Befehle mit Ignorieren, sich-schütteln und gähnen. Es nervt / stresst ihn also so sehr, dass er es mir zeigen muss.

Ich achte sehr darauf, einen Befehl nicht unbefolgt zu lassen. Notfalls wiederhole ich ihn, bis er klappt, um dann ordentlich loben zu können. Ich meide es, Befehle in Situationen zu geben, in denen ich weiss, dass Anti sie nicht befolgen wird, um ihn nicht darin zu bestärken, dass er eine Option hat.

Mein Lösungsansatz wäre jetzt folgender: Ich werde täglich an bestimmte Orte (ein bis zwei) hier gehen, die ich dann zum Übungsplatz deklariere. Dort verbringe ich mit Anti eine gute Weile, bis die Reizflut uninteressanter weil erkundet ist. Dann beginne ich mit den Übungen dort und hoffe, so dort die Gefühle zu wecken, die ich hier im Haus erreiche.

Zusätzlich muss ich definitiv öfter in Hundegebieten spazieren gehen - ich habe langsam Sorge, dass mir Anti völlig freidreht, weil er so wenig Hundekontakt hat. Dort werde ich erstmal praktisch nicht üben... weil es jetzt schon so negativ verknüpft ist. Später aber dazu übergehen, mit Anti auch in solchen Gebieten zu üben.

Ich weigere mich einfach zu glauben, dass der Saarloos oder die Pubertät in Anti so viel Unwillen ausmacht, dass meine Bemühungen alle umsonst sind. Ich denke eher, dass es eine faule Ausrede wäre... Ich sehe doch, was Anti (hier drinnen) kann und wieviel Freude es ihm macht. Also bleibt für mich nur die Schlussfolgerung, dass ich etwas gravierend falsch gemacht habe. Ach so... fast vergessen: Anti und ich sind am Tag normalerweise vier Male unterwegs: zwei Male kurz, einmal circa 30-45 Minuten und einmal 1-2.5h unterwegs. Dazu kommt die Bespassung zu Hause und dann begleitet er mich praktisch zu allem, was ich noch so unternehme. Es ist also - meines Erachtens! - nicht so, dass er zu wenig Bewegung bekommt... dagegen spricht auch, dass er sich ab ca. der Hälfte des langen und oft sogar während des mittleren Gassis zu mir oder in die Nähe legt oder setzt, wenn ich stehenbleibe. Zu Hause angekommen schläft er tief und fest... so wie es sich für mein Energiesparhundchen gehört. :)

So... und nach dem langen Sermon bin ich jetzt gespannt, wie ihr über die Situation denkt. Ich möchte ja überhaupt nicht, dass mein Hondchen alles perfekt kann... ich möchte doch nur, dass es ihm Spass macht, mit mir daran zu arbeiten. Puh... jetzt habe ich nochmal über meinen Text geschaut: Man sieht, das Thema wütet im Moment sehr in mir...

Ach, noch eines: Ja, ich kümmere mich um die Hundeschule - und ja, ich bin mir auch sicher, dass mir ein guter Hundetrainer weiterhelfen kann. Aber jetzt und hier und akut interessiert mich sehr, wie ihr die Sache abseits der Hundeschule seht.

labinchen
#2
Wie belohnst du Anti?

ylaika
#3
Danke für die tolle Beschreibung, sowas hilft schon beim Tipps-geben.

Ich möchte zuerst auf meine Beobachtungen von Kursleuten bei mir im Verein, mit denen ich schon gearbeitet habe, hinweisen.

Primär, so fällt mir auf, reflektiert der Hund das Verhalten des Besitzers. Ist der HF eher eine, ähm... Schnarchnase verhält sich der Hund unter Umständen genau gleich. Wir haben ein Goldihündin bei uns im Verein, die niemals schneller als Trab geht, das Frauli ist aber auch eine ähm... Schnarchnase sondergleichen. Wenn ich die Hündin an die Leine nehme und mit ihr spiele, rennt sie, springt sie, freut sich über Lob. Ich bin aber auch ein etwas sehr überdrehter, verspielter Mensch.

Ich habe es schon einmal jemanden angeraten, mach ein Video von dir, wie du mit ihm trainierst und schau es dir an! Wie ist deine Körperhaltung, wie ist deine Präsenz, deine Grundstimmung, ist dein Lob ehrlich, motivierend oder affektiert und übertrieben? Es geht nicht darum, dass du beim Lob möglichst quitschst und tanzt, sondern dass du dich ehrlich freust.

Überlege, was für einen Sinn sieht Anti hinter diesen Übungen für ihn? Hunde wollen gefallen, ja, aber sie wollen gefallen weil sie dafür für sich einen Vorteil sehen. Was hat er von den Übungen oder was könnte für ihn einen Reiz ausmachen?

In der Wohnung ist es einfach, dort profitiert er von deiner ungeteilten Aufmerksamkeit in einer völlig reizarmen Umgebung, draußen ist alles interessanter darum ist es irrelevant für ihn, was du da aufführst.
Du musst dir Wege suchen, wie du auch draußen interessanter wirken kannst, dies primär durch souveräne Führungskompetenz und Präsenz, aber nicht durch Schreien oder auf den Boden schmeißen, was wohl eh logisch ist.

Ich würde allerdings Gassigehen nicht mit Arbeiten verbinden, lass ihn bei Spaziergängen ruhig im Freizeit-Modus laufen und verlange dafür beim Arbeiten seine 100%ige Aufmerksamkeit.
Ich kann dir nicht anraten, wie genau du mit ihm trainieren sollst, da ich Anti nicht kenne, aber ich würde versuchen in möglichts kurzen Sequenzen zu trainieren, eventuell ohne Keksi, nur mit einem ehrlichen, verbalen Lob, nicht zu viel Geplappere und eher mit Spiel, spielt er?

Mach ein Video!

Frau_D.
#4
Versuchte Lecker: Diverse gekaufte Lecker in klein, grösser, hart und weich, von Fisch bis Pansen. Cervelat, Käse, Katzen- und Hundetrockenfutter, andere Wurst, Frischfleisch (Hühnchen), getrocknetes Fleisch... mehr fällt mir gerade nicht ein...

Nora-Lob: s.o.

Spielzeug-Belohnung: Auf gut ausgeführte kurze Sessions (1-3 Befehle) Stöckchen o.ä. werfen. Ich habe versucht, das Belohnungsspielzeug als Ressource zu deklarieren, die es nur für Übungen als Spielzeug gibt. Ist ihm aber egal, auch wenn er es vorher saugeil fand.

Edit: Jedes Belohnungssystem habe ich über mehrere Wochen beibehalten, für den Fall, dass Anti erst mit der Zeit Geschmack daran findet. -.-

Katrin Schuster
#5
Hoi Frau D!

Also mir fällt spontan folgendes auf:
1.
2x täglich 30 bis 45 min und dann nochmal 1-2,5h unterwegs ist ganz schön viel für so einen jungen Hund, wenn der dann noch dazu zuhause bespaßt wird. Wann soll der das gelernte denn alles verarbeiten :D ?

Ich denke, weniger ist manchmal mehr. Ganz sicher kann ich das natürlich nicht beurteilen, weil ich ja nicht weiß wie bei Dir diese ganze Action aussieht, aber Du kannst ja einfach mal drüber nachdenken und überlegen ob was wahres dran sein kann.

2.
Wenn die Übungen drinnen so toll klappen, draußen aber gar nicht, dann würde ich denken er ist mit den vielen Reizen evt. etwas überfordert.
Es könnte Sinn machen, ihn zuhause in den Arbeitsmodus zu versetzen, und mit diesem dann langsam nach draußen zu gehen. Versuche also mal, die Übungen auf der einen Straße vor Deinem Haus weiter zu führen und geh danach einfach wieder rein um ihm die Möglichkeit zu geben das gelernte zu verarbeiten.
Nach und nach arbeitest Du Dich immer weiter nach draußen vor.

3.
Würde ich mal ganz ungezwungen einfach nur Futtersuchspiele draußen mit ihm machen, ohne was explizit von ihm zu verlangen. Wenn er mit den vielen Reizen da draußen so überfordert ist(warum und wie auch immer), kann es schon mal eine hohe Anforderung sein überhaupt zu Dir zu kommen um sich ein fliegendes Futterstück zu erbeuten...
Zeig Atti, dass es Sinn macht ab und zu Mal bei Dir vorbei zu schauen, und erst, wenn er da voll dabei ist erhöhst Du die Anforderung und verlangst noch ein freundliches Sitz, ect.

Dass Du die Übungen in den Spaziergang einbaust halte ich nicht für so dramatisch, das finde ich eigentlich eher positiv. Nur ist es eben notwendig bei mehr Ablenkung die Anforderungen deutlich runter zu schrauben und anzupassen.
Auch solltest Du Dir überlegen, was für Anti noch alles belohnend sein kann und dies gezielt nutzen um eine Übung zu belohnen. Futter ist nicht immer der tolle Anreiz, wenn es draußen von so vielen tollen Reizen wimmelt...

Sind da Anregungen für Dich dabei, mit denen Du was anfangen kannst?

Liebe Grüße,
Katrin

labinchen
#6
Deine Belohnungen sind also etwas Kleines fressen oder einem Stöckchen nachrennen.
Vermutlich findet Anti, es lohne sich nicht, sich für diese Belohnungen anzustrengen :escape: .

Schreib dir doch mal die Top-Twenty der Dinge auf, die Anti gerne haben oder tun mag und die du auch gutheissen kannst. (Wild jagen, Kot fressen etc würde also nicht in die Liste kommen.)

Dann kannst du Antis Arbeit WIRKLICH mit einem angemessenen "Lohn" belohnen.

Ist das ein Ansatz für dich?

Frau_D.
#7
[QUOTE='ylaika]eine ähm... Schnarchnase sondergleichen
[/QUOTE]Ja, hier! *meld* :D
Ich bin ein ruhiger Mensch, ich versinke - auch ohne es zu wollen - mal in Gedanken. Allerdings halte ich es schon seit Jahren so, dass ich den Hund dabei immer auf dem Scanner habe. Ich möchte ihn führen, während ich ihm draussen seinen Freiraum lasse, also gibt es hauptsächlich Befehle zur Distanzkontrolle und Tabu-Zonen (Äcker und Wiesen). DAS funktioniert übrigens praktisch perfekt (und das sogar, wenn wir mit einem anderen Hund laufen!)

Mit der Besserhälfte ist Anti anders - aber das habe ich bis jetzt bei jedem Hund so kennengelernt. Vor allem das Spiel ist rauer.

Wie ist deine Körperhaltung, wie ist deine Präsenz, deine Grundstimmung, ist dein Lob ehrlich, motivierend oder affektiert und übertrieben? Es geht nicht darum, dass du beim Lob möglichst quitschst und tanzt, sondern dass du dich ehrlich freust.
Vielleicht habe ich das falsch formuliert - ich habe während meiner Mali-Zeit gelernt, dass es wichtig ist, nicht nur souverän auszusehen, sondern sich auch so zu fühlen. Und das tue ich auch. Meine Grundstimmung ist - so weit wie ich in mich hineinschauen kann... wobei das Feedback manchmal echt bescheiden ist... - für Übungen eigentlich immer motiviert bis freudig. Ich mag es einfach total, mit Anti zu üben. Auch wenn mal was nicht klappt... weil ich mich dann tierisch freue, wenn es klappt. Ich habe - meines Erachtens! - immer so gelobt, wie gut ich es tatsächlich empfunden habe... und habe wirklich versucht, Anti diesen Stolz mitzuteilen. Draussen war sein Feedback aber immer nur: "Jajaaaa, blablaaaaaa! Kann ich jetzt wieder gehen?! :grumpy: "
Allerdings hat sich das bei einer Übung geändert, als ich ins affektiert-überschwängliche verfallen bin: Das Abrufen von Anti hat immer nur mittelmässig geklappt - und ich habe mich immer mehr unter Druck gesetzt, weil ich so Sorge hatte, dass mein Hund diesbezüglich zum asozialen Pavian mutiert. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich nervlich bedingt dachte: 'Weisst du was? Leck mich doch! Blamier mich halt!' Gleichzeitig stellten Besserhälfte und ich durch einen Zufall fest, dass Anti auf einen Pfiff wie ein Wahnsinniger angerannt kommt. Seitdem übe ich pfeifen... und obwohl es mir anfangs immer noch völlig egal war, ob mein Blödhund auf den Abruf nun kommt, stand er plötzlich bei jedem geübten Pfiff (*fff*) vor mir. Das fand ich eher lustig, als toll und habe ihn aus der Emotion heraus dann gelobt. Seitdem klappt der Abruf wesentlich besser... :ugly:

Überlege, was für einen Sinn sieht Anti hinter diesen Übungen für ihn? Hunde wollen gefallen, ja, aber sie wollen gefallen weil sie dafür für sich einen Vorteil sehen. Was hat er von den Übungen oder was könnte für ihn einen Reiz ausmachen?
Ylaika, ich SCHWÖRE, ich habe schon Löcher im Hirn vor lauter zermartern! Ein Vorteil wäre definitiv ein Handtaschen-Chihuahua, mit dem ich zur Belohnung wedeln würde und an dem Anti dann mal lutschen dürfte. DAS würde SICHER funktionieren! Antis Daseinsmotivation beruht allein auf dem Belästigen anderer Hunde mit dem Ziel des grob-ausgelassenen Spielens. Entweder ich kenne meinen Hund nicht, oder es gibt einfach nichts anderes, was ihn wirklich reizt. Kein Scherz. Leider.

dies primär durch souveräne Führungskompetenz und Präsenz, aber nicht durch Schreien oder auf den Boden schmeißen, was wohl eh logisch ist.
So habe ich es gelernt und so versuche ich es umzusetzen. Da das nicht klappt, vermute ich, dass ich es nicht richtig mache. Womit wir beim Video wären...

Ich würde allerdings Gassigehen nicht mit Arbeiten verbinden, lass ihn bei Spaziergängen ruhig im Freizeit-Modus laufen und verlange dafür beim Arbeiten seine 100%ige Aufmerksamkeit.
Deswegen die Idee mit dem Übungsplatz... der liegt dann circa im letzten Viertel unseres Weges. Es wäre also ein Spaziergang, dem eine Übungssession folgt, abgeschlossen mit dem Heimweg (ca. 15-20 min).

Mach ein Video!
Check! :D
Bibu
#8
Hey Frau D.

Also Katrin hat schon sehr viel treffendes gesagt. Ich würde probieren, mit Anti im Haus auf "Arbeislaune" zu kommen. Dann gehst du langsam in den Gang und wenn er dort alles gut macht, hörst du auf. Dies immer wieder wiederholen, danach gehts mal vom Gang in den Hof, etc. so dass er gar nicht merkt, dass er irgendwann draussen seine Übungen macht.

Ich würde es wirklich zuhause festigen und dann Step by Step nach draussen verlegen, wenn Irgendwann alles aufm Hof klappt, dann können es ja kurze Sequenzen auf dem Spaziergang sein. Am besten wenn er eh in hoher Trieblage ist, wegen Stöckli werfen etc und dann versuchen den hohen Trieb auf dich umzumünzen.

Meine Eurasierhündin wollte kein Spielzeug und keine Guddis und konnte sehr "lernresistent" sein. Bis ich irgendwann merkte, dass das Rennen mit mir zusammen, die Belohnung ist. Vielleicht ist das auch ein Ansatz der dir helfen kann. Ich trainiere auch zuerst alles in der Whg und gehe dann auf die Wiese hinterm haus, später in höher Frequentierte Gebiete, Duffy schaltet sonst auch sofort ab...
Du sollst dich ja auch nicht verstellen und jetzt ne quitschende Tante werden ;)

Vielleicht wäre es auch ne Möglichkeit, Ihm mit Geschirr oder Halsband zu zeigen was du willst. Z.B. Geschirr zum "normalen" Spazieren, wenn du Ihm aber das Halsband anlegst, dann wird gearbeitet und das ist soooooo geil (vllt. dann doch quitschen :D )

So könntest du das Arbeiten auch für draussen für Ihn ritualisieren... Er ist natürlich auch in nem Alter, da hört man nur was man möchte...
Mit Geduld und Spucke :headbang:

Frau_D.
#9
[QUOTE='labinchen]Schreib dir doch mal die Top-Twenty der Dinge auf, die Anti gerne haben oder tun mag und die du auch gutheissen kannst. (Wild jagen, Kot fressen etc würde also nicht in die Liste kommen.) (...) Ist das ein Ansatz für dich?
[/QUOTE]Warte... ich versuch mal (und werde es in einem humorloseren Moment wiederholen):
1. HUNDE!

2. HUNDE!

3. HUNDE!

4. an HUNDEN riechen

5. mit HUNDEN spielen

6. noch mehr mit HUNDEN spielen

7. mit HUNDEN rumbalgen

8. anderen HUNDEN weismachen, er gehöre zu ihnen

9. hatten wir mit HUNDEN spielen schon?

10. H U N D E !

11. rumschnuppern bis unkontrollierter Speichelfluss

12. schlafen

13. baden

14. schwimmen

15. Hasch-mich spielen und nicht mehr damit aufhören

16. Gewässer ausräumen

17. buddeln

18. Stofftiere schlachten

19. PET-Flaschen zerstören

20. Klopapierrollen töten

labinchen
#10
:) :)
Also, dann versuche die Top-Twentys anstatt Futter und Stöckchen als Belohnung einzusetzen. Wenn du die Umgebung scannst, merkst du ja, was er bald wird haben/machen wollen. Lege eine einzige kleine Übung ein, die zuhause gut funktioniert und lass ihn das Ersehnte haben.

Ein Beispiel:
Ich war gerade mit Dao zum Versäubern draussen und wir gehen an einem Kirschbaum vorbei. Kirschen einfach so sind für ihn tabu, nach dem Versäubern trafen wir Nachbars Katze liegend im Schatten vor, ich liess Dao 3 m von der Katze sitzen und warten, holte mir ein paar Kirschen, er kriegte eine fürs Warten, dann eine fürs langsame und entspannte Annähern zur Katze und fürs Platz neben der Katze, schliesslich fürs entspannte Wegschauen von der Katze weg.
Idesiree
#11
Ich sehe euer Handicap auch in einer Reizüberflutung, die es Anti draussen momentan einfach noch unmöglich macht, die nötige Konzentration für Uebungen aufzubringen.
Ich würde dir auch anraten, einmal eine Top Twenty aufzuschreiben, aber mit allen Verhaltensweisen die dein Hund am häufigsten zeigt; nicht nur das, was DU gut findest;-)
Aus diesen Verhaltensweisen lassen sich dann Dinge zur Belohnung gestalten, die für euch beide ok sind und so in der Liste weiter nach vorne rücken.
Ueber die Nase Suchspiele zu machen finde ich immer sinnvoll, es ist eine super Konzentrationsüebung und kann man super auch wirklich ZUSAMMEN gestalten.
Wenn ich dich wäre, würde ich mal vorerst gar nix an anderen Uebungen draussen machen, Abruf und kleine Suchuebungen- fertig.
Kein Sitz und Platz, kein Fuss.
Wenn du die Gedanken frei laufen lassen willst, nimm ihn einfach an eine Schleppe; vielleicht nicht zu lange Schleppe, sonst lernst du ev. fliegen :D dann kannst du auch träumen ;) .
Drinnen würde ich diese Uebungen weitermachen und die Freude und intensität die ihr beide dabei habt weiterleben.
Schau; mach dir nicht zu viel Druck! Manchmal haben wir an uns selber zu viele Anforderungen und das Gefühl, es muss doch gehen.
Back to basics; was MUSS denn wirklich gehen?
Abruf und Bindung; das ist wichtig- manchmal tut es gut es einfach mal einen guten Moment ganz ganz ruhig angehen zu lassen und mit dem Hund gar nicht wo viel zu machen; das könnte nämlich ganz gut auch zu einem dünneren Nervenkostüm und einer möglichen Reizüberflutung beitragen wenns latent zu viel ist- und das ist halt von Hund zu Hund auch verschieden....
Geh mal Laufen und setz dich auf eine Wiese und lass ihn einfach schnüffeln oder auch chillen; weisch wie schön? Für dich und auch für deinen Hund! Eine Schmuseeinheit draussen an einer Badestelle :headbang: geniesst es und macht ganz ganz langsame Schritte von drinnen nach draussen :)

Frau_D.
#12
[QUOTE='Katrin Schuster]1.

2x täglich 30 bis 45 min und dann nochmal 1-2,5h unterwegs ist ganz schön viel für so einen jungen Hund, wenn der dann noch dazu zuhause bespaßt wird. Wann soll der das gelernte denn alles verarbeiten :D ?
[/QUOTE]o.O Öhm... Ich habe immer Sorge, dass Anti zu wenig Bewegung bekommt... Wobei mich an Anti ja gerade begeistert, dass er nie mehr macht, als er will. Er ist so zum Beispiel nicht dazu bereit, über Hindernisse (auch keine 10cm Hindernisse) zu springen. Entweder schreitet er darüber oder er läuft darunter oder aussen herum. Ähnlich war es mit dem Schwimmen. Man kann Anti nicht überzeugen, irgendwann probiert er es und wenn es ihm gefällt, tut er es vermehrt. In dieser Beziehung ist der Unterschied zum Mali so riesig, dass ich manachmal Bauklötze staune.
Das Blöde ist, dass er das hier drinnen gezeigte meist innerhalb von maximal fünf Wiederholungen begriffen hat und dann super ausführt. Es geht dann nur noch darum, es 'schön' zu machen. So habe ich den 'Touch'-Befehl natürlich stufenweise aufgebaut und halte mich so selbst davon ab, Anti mit einem Mal zu viel zuzumuten. Klappt immer total super. Wirklich. Drinnen. -.-

Es könnte Sinn machen, ihn zuhause in den Arbeitsmodus zu versetzen, und mit diesem dann langsam nach draußen zu gehen. Versuche also mal, die Übungen auf der einen Straße vor Deinem Haus weiter zu führen und geh danach einfach wieder rein um ihm die Möglichkeit zu geben das gelernte zu verarbeiten.
Super Idee! Das versuche ich! Ich hoffe, dass mir meine Nachbarn hierfür ihren eingezäunten Garten direkt bei meiner Haustür zur Verfügung stellen - ich selbst habe weder einen Hof noch einen Garten, weil ich von der Haustür innert von 50m aufs Feld falle, finde ich das nur begrenzt dramatisch (und dann eigentlich auch nur, weil ich nirgendswo meine Käsehaut gen Sonne recken kann).

Zeig Anti, dass es Sinn macht ab und zu Mal bei Dir vorbei zu schauen, und erst, wenn er da voll dabei ist erhöhst Du die Anforderung und verlangst noch ein freundliches Sitz, ect.
Ich denke, so weit sind wir schon. Anti achtet immer darauf, wo ich bin und was ich gerade mache. Selbst wenn er vorausläuft, hält er an und schaut, sobald er meine Schritte nicht mehr hört. Bin ich gerade dabei, etwas zu untersuchen, kommt er ebenfalls schauen. Das habe ich schon immer bewusst eingebaut, weil ich weiss, dass ich bei jedem dämlichen Insekt anhalten und schauen muss, und weil ich denke, dass das die Beziehung zwischen uns festigt. Deswegen empfange ich ihn dann auch mit wenigen warmen Worten - und mache immer wieder solche Futtersuchspiele mit ihm. Ich kann mich irren, aber ich habe das Gefühl, dass ihm selbst die lästig sind.

Dass Du die Übungen in den Spaziergang einbaust halte ich nicht für so dramatisch, das finde ich eigentlich eher positiv. Nur ist es eben notwendig bei mehr Ablenkung die Anforderungen deutlich runter zu schrauben und anzupassen.
Check. Ich versuche immer darauf zu achten, dass ich die Übungen an Antis Grad der Aufmerksamkeit anpasse. Ist irgendwo eine Hundeduftspur, ist er kaum ansprechbar. Ich habe allerdings begonnen, mit ihm das ganz einfach Sitz und Platz in solchen - für ihn sehr, sehr, sehr reizvollen - Situationen zu exerzieren. Und selbst damit ist er knapp überfordert.
Habe ich seine Aufmerksamkeit, übe ich auch schwierigere Dinge, wie warten, Fuss laufen oder auf Distanz sitzen. Und das klappt auch, wenn ich den richtigen Anti erwische. :D

Möglicherweise ist es ungünstig, dass ich mit ihm jeden Tag eine andere Route wähle? Ich mache das eigentlich, damit der Weg für ihn nicht vorausschaubar wird und er sich mehr auf mich konzentriert... aber vielleicht provoziere ich damit genau das Gegenteil?

Auch solltest Du Dir überlegen, was für Anti noch alles belohnend sein kann und dies gezielt nutzen um eine Übung zu belohnen.
-.- siehe oben... ;)

Sind da Anregungen für Dich dabei, mit denen Du was anfangen kannst?
Oh ja! Ich danke euch allen ganz herzlich für die Zeit, die ihre in meine Probleme investiert!
labinchen
#13
Als Idee, wie weit Ersehntes gehen kann, stelle ich mal die Top-Twety-Liste meines letzten Hundes ein:
- schwimmen
- Verstecktes suchen
- Trick erarbeiten
- Baumrinde abnagen
- mit anderen Hunden spielen
- fressen
- von ganz weit her zu mir rennen
- im Sand buddeln
- sich zu Kindern hinlegen
- Leute begrüssen dürfen
- zum TA reingehen :evil:
- in ein Auto steigen
- auf dem Dorfplatz liegen
- in Warenhäuser reingehen
- enge Platzverhältnisse in Bussen, Luftseilbahnen
- trinken
- neue Tricks erarbeiten (weils viele Belohnungen gibt :) )
- ...
-

sighthound
#14
wir haben gerade am freitag in der plauschgruppe das thema "loben" gehabt.

übung bestand darin, dass vier agilitysprünge aufgestellt waren. es gab verschiedene arten wie die zu bewältigen waren: zb. hund wartet hinter dem ersten sprung, dann wird er über alle 4 abgerufen. hund passiert sie normal, rechts und links geführt neben dem HH. hund muss einen spurng machen, dann sitz!, dann nächster, dann platz!, dann nächster dann steh! und dann der letzte. wir sollten auf alle möglichen arten loben: einmal mit futter, einmal mit spielzeug werfen, einmal mit guddie, einmal ganz anders wie wir glauben, dass es für unsern hund sinn macht (die meisten lobten dabei einfach überschwänglich mit fein etc). die leiterin beobachtete dabei genau unsere hunde und machte sich notizen. was kam bei den meisten raus? streicheln fanden in der situation fast alle ganz doof. guddies interessierte höchstens die hälfte der hunde. ball werfen interessiert zwar fast jeden, einige pushte es aber. überschwängliches lob war für fastjeder hund eher ein druckmittel auf das sie mit beschwichtigen reagierten. ergo würd das heissen: je besser der hund macht, desto mehr stress macht ihm der HF.

bei meiner kam raus, dass streicheln völlig ok ist, weil sie derart drauf steht. überschwängliches lob ist auch super, aber sie beginnt ev. deshalb zu "löle". guddies sind ok. aber am besten kommt an, wenn sie zur belohnung einfach weiter darf weil sitz und platz für sie ungeliebte sachen sind.

beim üben draussen mache ich es jetzt einfach so, dass sie nach einer guten übung sofort wieder losrennen darf (fliegt auch mal ein kong oder so).

ich finde es super, wenn man nicht immer am selben ort übt, sonst hat man bald "platzidioten". dazu neigen hunde: dinge mit einem bestimmten ort zu vergleichen. kann sehr gut sein zb. wenn sie nur beim anblick der hasenzugmaschine hypern auf der rennbahn und nicht einfach grundsätzlich immer hypern und ein hasi suchen. ist aber blöd, wenn man zb. nur zuhause oder nur auf dem hupla übt.

ich würde mich an deiner stelle interessant machen: lasse ihn einfach beim laufen mal links liegen, soweit möglich. alles völlig langweilig, es passiert nix (dann aber auch keine super sachen wie andere hunde oder so). wenn du nach einer stunde dann plötzlich action machst, könnte es doch sein, dass er jetzt doch drauf eingeht?

zum thema andere hunde: wir bieten uns gerne mal als begleitung an, uesslingen ist abgemäht und daher super...

Frau_D.
#15
Kann es sein, dass ich wirklich immer noch zu viel Mali von meinem Anti erwarte? Ich finde das schwierig abzuschätzen... wenn ich mir Erjon oder die 4 Monate alte Schäferhündin der benachbarten Polizistin anschaue, ist Anti der Neanderthaler unter den Hunden... Aber dann war Banouk, der Mali, auch nie so reizüberflutet draussen. Da stand an den ersten fünf Stellen der Top-20-Liste immer der Mensch. Also... sein Mensch.

Ich glaube, ich fange wirklich nochmal ein wenig von vorne an... und behalte mir den Arbeitsspass für drinnen und lasse Anti draussen Anti sein (plus Abruf). Und dann versuche ich, das schrittweise nach draussen zu tragen...

(Aber wie - um Himmels Willen - soll ich denn dann den SKN schaffen? ;( Oje... hoffentlich habe ich es nicht wirklich total verbockt...)

labinchen
#16
[QUOTE='Frau_D.]...

1. HUNDE!

2. HUNDE!

3. HUNDE!

4. an HUNDEN riechen

5. mit HUNDEN spielen

6. noch mehr mit HUNDEN spielen

7. mit HUNDEN rumbalgen

8. anderen HUNDEN weismachen, er gehöre zu ihnen

9. hatten wir mit HUNDEN spielen schon?

10. H U N D E !
[/QUOTE]Das ist wohl die ultimative Belohnung für Anti!! Was sollen da läppische Futterbrocken und bewegungs-initiierende Stöckchen :escape: .
Mein Ansatz, Labis sind ja auch DIE Hundekontaktfanatiker:

- Hund muss immer sitzen und warten, wenn am Horizont ein anderer Hund auftaucht, egal ob an der Leine oder nicht. Ich greife kurz und leicht ans Halsband und gebe ihn dann meist frei.

Du könntest - wenn du den Hund vor ihm siehst - ihn kurz etwas ausführen lassen und ihn dann auf seine Super-mega-Belohnung hinweisen.

Ups, ich glaube, ich wiederhole mich :lalala: , aber ich bin von dieser Methode überzeugt.

sighthound
#17
liebe nora, der SKN hat mit gehorsam, den der hund schon können soll wenig zu tun (wenn es ein guter SKN trainer ist). meine hunde waren 16 wochen alt und ich habe mich kein bisschen blamiert. es geht dort mehr drum, aufzuzeigen wie man eine sache zb. das leinenlaufen oder das abbruchsignal einführen kann. dann geht es um alltagssituationen zb. begegnung mit andern hunden, mit velos, mit pferden und ev. gibt es auch einen stadtbesuch (bei mir gab es einen in frauenfeld) mit allem drum und dran. einige gehen in ein restaurant etc. ausserdem gibt es in den SKN kursen wohl leider sehr viele, die wirklich ein problem mit ihrem hund haben und dabei noch total unsichert oder überfordert sind... ich denke eher du wirst nach dem kurs sagen: gott, was hab ich doch für einen tollen buben... :laughingmyassoff:

Frau_D.
#18
[QUOTE='sighthound]beim üben draussen mache ich es jetzt einfach so, dass sie nach einer guten übung sofort wieder losrennen darf (fliegt auch mal ein kong oder so).
[/QUOTE]Jetzt wo du es schreibst... fällt mir auf, dass ich es oft genau so mache. Weil es für Anti das 'beste Lob' ist, wenn ich ihn aus der Übung entlasse. Allerdings habe ich das immer als Schwäche meinerseits gesehen und versucht zu vermeiden, weil ich das Gefühl habe, dass ich damit seine Idee bestärke, dass Übungen 'Strafe' sind - und weil ich vermute, dass er sich so nie länger als auf 1-3 Übungen konzentrieren kann. Und gleichzeitig werde ich das Gefühl nicht los, dass ich ihm so ein Stück des Spazierganges vermiese, wenn ich ihn dann immer wieder zu mir rufe, um eine neue Übung zu machen.
Aber die Beobachtungen aus der Übung finde ich wirklich spannend! Das entspricht so sehr dem, was ich bei Anti beobachte... aber mir fallen eben keine (vernünftigen) Alternativen ein...

ich würde mich an deiner stelle interessant machen: lasse ihn einfach beim laufen mal links liegen, soweit möglich. alles völlig langweilig, es passiert nix (dann aber auch keine super sachen wie andere hunde oder so). wenn du nach einer stunde dann plötzlich action machst, könnte es doch sein, dass er jetzt doch drauf eingeht?
Das werde ich mal bewusster mit ganz kleinen, einfachen Übungen versuchen. Vielleicht laufe ich dafür auch mal eine Woche die gleiche Strecke und schaue, ob der bekannte Weg dadurch an Reiz verliert. (Vor allem, um die bisher gegebenen Ratschläge einzubeziehen - aber ohne jetzt alles komplett umzukrempeln...)
Ich habe hier ja die Möglichkeit, relativ viele verschiedene Strecken abzulaufen, entlang derer wirklich nur der erste und letzte Teil der Strecke immer gleich bleiben.

zum thema andere hunde: wir bieten uns gerne mal als begleitung an, uesslingen ist abgemäht und daher super...
Ich habe auf der Allmend ja schon wieder Ausschau nach grossen Windhunden gehalten... ;) Würde mich echt freuen...
sighthound
#19
allmend geht auch, ist auch gemäht, daher auch keine schafe im moment. schicke dir mal eine PN mit meiner nummer, da kannst du dich auch mal spontan melden. montag und dienstag bin ich jetzt weg, danach finden wir sicher mal einen termin...

Frau_D.
#20
[QUOTE='sighthound]liebe nora, der SKN hat mit gehorsam, den der hund schon können soll wenig zu tun (wenn es ein guter SKN trainer ist).
[/QUOTE]Das ist es ja gerade... was, wenn sich herausstellt, dass ich ein totaler Hunde-Vollpfosten bin und alles falsch gemacht habe? -.-

das leinenlaufen oder das abbruchsignal einführen kann.
Kanner.

dann geht es um alltagssituationen zb. begegnung mit andern hunden,
Kanner, wenn er im Sitz ist (@labinchen ;) ) - auch wenn er danach total freidreht und überhaupt nicht mehr kann. :D

mit velos,
Interessieren ihn nicht, ausser sie sehen auf die Ferne ein wenig aus wie Hunde... -.-

mit pferden
Laut Anti fressen Pferde kleine Hunde. Die sind suspekt - da pflanzt Anti den Arsch auf den Boden und rührt sich nicht mehr. Nur danach möchte er gerne Witterung aufnehmen, um sicher zu gehen, dass es nicht doch ein Hund war. Ansonsten gilt das Gleiche wie bei Fahrradfahrern...

und ev. gibt es auch einen stadtbesuch (bei mir gab es einen in frauenfeld) mit allem drum und dran.
Kanner (Winti, Nürnberg, Frauenfeld). Da schaltet Anti komplett ab, verlässt sich auf mich und läuft im Fuss (ausser, er riecht eine Hundequelle). Das gilt auch für Einkaufscenter und den Zürcher Flughafen.

einige gehen in ein restaurant etc.
Kanner. Da schläft er. Ausser es riecht nach Hund. Dann wifft er.
Ich will doch nur, dass er so viel Spass am Arbeiten hat wie ich... nur ein gaaanz klein wenig. Er muss es doch garnicht können, menno... :(

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