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ich danke euch allen für eure offenen worte, sie haben mir gut getan.

 

@sighthound: was wäre denn "vorwärts kommen" für mich? letztens sprach mich drausssen jemand auf norik an, fragte nach ihm. als ich sagte er sei seit einem halben jahr Tot und ich sei noch immer traurig deswegen, bekam ich einen Kommentar, den ich eigentlich lieber nicht gehört hätte...und damit zusammenhhängend, würde ich mir halt wünschen, dass ich weniger verletzlich wäre, das einfach wegstecken könnte, dass ich "vorwärts" gekommen wäre, das anders hätte verarbeiten können. ich kam mir irgendwie so blöd vor, dass ich es noch immer nicht abgeschlossen hatte, grade weil die Person zu mir sagt, also weisst du nach einem halben jahr und du bist noch immer nicht drüber hinweg, jetzt wird es aber zeit.

 

ich habe auch noch andere lieben als meine Tiere, dennoch sind sie für mich halt auch wichtig, abschiede waren für mich schon immer schwer zu ertragen. aber vermutlich gehört das "vermissen" das "wehtun", einfach dazu bei einem verlust und ist halt etwas das ich noch lernen muss.

 

@chnopf: vielleicht sollte ich Zero auch einmal ein paar tage weggeben und in mich hineinhören was passiert. wobei Zero jeden Monat für zwei tage in der hundepension ist weil ich möchte, dass es noch anderes für ihn gibt als nur zuhause, sich mit vielen anderen Hunden auseinanderzusetzen usw. er fühlt sich dort sehr wohl und geht gern hin.

 

@Margit und desire: ihr habt recht, es braucht zeit und keiner kann den Zeitpunkt bestimmen wann der Prozess für ich abgeschlossen sein wird, ausser mir selber - danke euch allen.

 

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Ich bin ganz lange Zeit auch nicht vorwärts gekommen und ich glaube das musste auch so sein. Es hatte seinen Sinn. So ganz ganz langsam "normalisierte" es sich, wenn man von normal sprehen kann. Von abgeschlossen kann noch lange keine Rede sein, aber es ging etwas voran. Ein Schritt nach dem Anderen...lass Dir Zeit.

 

 

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vor 2 Stunden, brown sugar sagte:

ich kam mir irgendwie so blöd vor, dass ich es noch immer nicht abgeschlossen hatte, grade weil die Person zu mir sagt, also weisst du nach einem halben jahr und du bist noch immer nicht drüber hinweg, jetzt wird es aber zeit.

 

da ist aber nicht mit dir etwas verkehrt, sondern mit dieser person. ich wurde auch grad heute wieder auf dawn angesprochen, allerdings auf sehr gute weise. der dame (selber HH, die auch dawn kannte) wäre es bestimmt nicht eingefallen auch nur zu fragen ob dawn noch keinen nachfolger hätte, geschweige denn zu sagen ich müsse nun doch endlich mal soweit sein, dass... also leute gibt's...

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bei mir wird es im mai bereits zwei jahre her sein, dass ich quisha gehen lassen musste. und es ist nicht so, dass mir hunde allgemein fehlen sondern halt immer noch genau dieser hund - das holt mich auch nach dieser zeit immer wieder mal ein...

mal sehen was die zeit bringt...

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Ich glaube es gibt kein richtiges oder falsches trauern, keinen richtigen oder falschen Zeitrahmen wie lange man traurig ist und kein richtiges oder falsches Verhalten wann man sich wieder ein neues Familienmitglied anschafft. Jeder Mensch trauert anders.


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mir geht es auch so, wie kiara - es ist eben der eine Hund, also norik der mir fehlt.

ich habe mit Zero keinen ersatz für norik gekauft, Zero kam zu uns weil wir immer zwei Hunde hatten, weil mir das einfach besser gefallen hat als mit nur einem Hund zu leben. die beiden Hunde haben sehr harmoniert, von anfang an, zusammen gespielt, sind zusammen durch wiesen und felder getobt und Zero hat so unheimlich von norik gelernt, er hat sich an ihm orientiert. ich habe beide meiner Hunde geliebt, grade auch weil sie voneinander verschieden waren, der flädi gross und schmusig, manchmal auch etwas übernervös, aber ich wusste ihn halt zu nehmen wie er war und mein field Spaniel unheimlich temperamentvoll aber gleichzeitig auch schmusig. so war es zweieinhalb jahre lang bevor norik dieses Sarkom bekommen hatte.

 

und ich kann sehr gut verstehen, kiara wie dich das von zeit zu zeit einholt mit der trauer.

 

@jovia: du hast ja auch grade in der letzten zeit einen grossen verlust erliitten, was für dich sicher nicht einfach ist.

 

@sighthund: es gibt halt versch. menschen, ich bin inzwischen damit vorsichtiger geworden einfach irgendjemandem zu sagen, dass mir mein Hund fehlt, ich vertraue das nur noch menschen an, von denen ich meine zu wissen, dass ihnen Hunde auch wirklich etwas bedeuten.

 

@crispy: einen schritt nach dem anderen, das hört  sich gut an, auch für mich.

 

 

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@brown sugar: ich sprach und spreche auch nicht über dawns tod, aber da wir halt doch auffallen mit den barsois, werde ich noch heute oft auf ihr fehlen angesprochen und dann muss ich natürlich auch etwas sagen. aber ich habe wirklich nur positive erfahrungen gemacht. manche fragen schon, gibt es wieder einen zweiten barsoi? die frage ist ja auch legitim. anfangs sagte ich, nein, dawn kann man nicht einfach ersetzen. heute sage ich meistens, nein, im moment nicht, bin zufrieden mit meinen zwei. ist ja auch so. ich diskutiere auch nur mit ganz wenigen leuten darüber wie es uns wirklich ging. wir sind kurz nach ihrem tod in urlaub gefahren, statt mit drei halt nur noch mit zwei hunden und der asche des dritten. dort an den ellenlangen einsamen stränden der basse normandie nahmen wir in aller ruhe abschied, niemand kannte uns, niemand frage nach ihr... und nach einer woche war der allererste schock dann vorüber. ich glaube, das half uns etwas zur ruhe zu kommen.

ich sehe dawn im letzten wurf den ich bei der züchterin besucht habe, denn es ist dieselbe linie (mutter eine halbschwester von dawn). meine lieblingshündin. aber trotzdem gab es keinen (wobei ich sagen muss als die welpen zum aussuchen waren, lebte dawn noch). ich lasse mich nicht drängen. aber manchmal komme ich mir vor wie in jüngeren jahren wenn ich grad single war: alle fragen, suchst du wieder einen mann? fand ich etwa gleich unpassend... :angry:

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@sighthound: der vergleich mit dem singleleben ist gut, das hätte ich eigentlich da schon lernen können...es wird immer leute geben, die ihre dummen sprüche fallen lassen müssen, aber offenbar bin ich zu vertrauensseelig gewesen: man kann seinen herzenskummer nicht einfach jedem anvertrauen, oder dann darf man sich auch nicht über unverständnis wundern.

ich danke dir für deine worte, du hast mir eben sehr geholfen!

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