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labinchen    3'693

@ kayou: Danke, die habe ich, eine der spannendsten Hundezeiten.

 

Heute früh bin ich für die morgige Welpenstunde mit beiden Hunden von der Riederalp heimgereist.

Anders als bei der Hinreise, als wir am frühen Abend unterwegs waren, der Welpe müde war, vom Tag und vom Umsteigen nichts mitbekommen hatte, da ich ihn bei jedem Umsteigen im Hundetragtuch hatte und er beim Fahren immer schlief, hat er diesmal alle Wege selber gemeistert. 

300 m zur Luftseilbahn,

150 m zum Bahnhof Mörel,

150 m zum Bahnhof Brig.

In Bern musste er im Snuggli zur Poschihaltestelle, da sein letztes Bisi 2 h zuvor geschehen war.

 

 

 

Gus, der gute 'Onkel' war heute ein Petzer: Als ich beschäftigt war, hat der Welpe kurz am Tischbein geknabbert. Ich hatte ihn in den vergangenen Tagen einige Male dafür korrigiert. Und was macht Gus?

Steht vor ihn und gibt einen lauten, klaren Beller ab :rofl: . Der Streber :love: .

 

Das Zusammenleben mit zwei Hunden, für die ich alleine verantwortlich bin, ist für mich ja ganz neu.

In den ersten paar Tagen war es recht anstrengend, beiden gerecht zu werden und vor allem den richtigen Mix zwischen Einmischen und Laufenlassen sowie zwischen Ruhe und Auslastung zu finden.

 

Mit der Zeit klärt sich einiges und je klarer der Weg für mich ist, desto einfacher sind die Hunde zu führen.

Eine Binsenwahrheit, okay. Schwierig ist es halt, den Weg zu definieren.

 

Zugute kommt mir Gus' super Gehorsam. Er kommt im Moment zu 100 %, wenn ich ihn rufe, denn er weiss, dass er mit einem Gudi belohnt wird und auch Mason eines kriegt, denn der ist immer vor Gus bei mir und setzt sich hin. Ich habe gemerkt, dass ich auch Gus belohnen muss, wenn er eh in meiner Nähe ist und ich Mason zu mir rufe.

 

Ich beobachte oft, wie die beiden spielen. Manchmal ist es grob, doch da muss ich unterscheiden.

- Wenn Mason müde oder hungrig ist, 'müdet' er, das heisst, er springt Gus an und knabbert an ihm. Klar, dass sich Gus wehren muss. Solches versuche ich zu verhindern, indem ich Mason an die kurze Leine nehme oder zuhause auch anbinde.

- Mason beisst ihm einfach auch mal aus Langeweile in die Rute. Da ist es an Gus, Mason in die Schranken zu weisen.

Aber eigentlich mochte ich das 'Chräftele' schon bei meinen Kindern nicht, obschon ich genau weiss, dass es dazugehört.

 

Klar, das sind die etwas unklaren Situationn. Daneben gibt es zahlreiche so liebe Szenen:

-Wenn Gus und er zusammen liegen - Gus oft auf dem Rücken - und aneinander 'knäberlen' und keiner grob wird.

Oder wenn sie den jeweils anderen Napf ausgeleckt haben, dann leckt Gus Masons Schnauze sauber.

Auch, wenn Mason eine Abzweigung verpasst und ihn Gus, mittlerweile aus eigenem Antrieb heraus, suchen geht.

Oder wie heute, als Mason sich nicht traute, an unserer Schildkröte vorbeizugehen und ein leises Wimmern von sich gab, da war der 'Onkel' im Nu im Garten, um beizustehen.

 

Kürzlich habe ich mich erinnert, wie mir ein Teilnehmer an einer Hütehundemeisterschaft erzählt hat, wie seine jungen Hunde monatelang nur zuschauen dürfen, wie die älteren Hunde arbeiten, und erst mitmachen dürfen, wenn sie die nötige Ruhe aufbringen können.

So trainiere ich einzeln mit den Hunden, zuerst immer mit Gus, dann, wenn der Zwerg schön ruhig war, darf er auch etwas mit mir üben. Es ist gar nicht so einfach für ihn, auszuhalten, dass er nicht dran ist.

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Etwas laufen lassen und wenn sie selbst nicht rasch eine Lösung fanden getrennt ... meist war das dann, wenn beide (oder der Welpe) müde waren.

Dann bestand das Trennen darin, mich auf den Boden zu setzen und einen links und einen rechts von mir auf dem jeweiligen Posto zu "deponieren" für eine Mütze voll Schlaf :)

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labinchen    3'693

Ja, das Dazwischensetzen mache ich inzwischen beim Fressen, das akzeptieren sie ganz gut. Zuvor liess ich sie räumlich getrennt fressen.
post-11580-0-32679100-1437770649_thumb.j

 

Vorhin musste ich die Nachtruhe durchgeben und schickte jeden auf seinen Platz. Der Kleine mag lieber auf den Küchenfliesen liegen und legte sich nach 30 sec dorthin, worauf Gus den kleinen Posto einnahm, was Mason wiederum als Einladung empfand. Und so liegen sie nun seit 10 min:

post-11580-0-35860200-1437771085_thumb.j

Und der Kleine schnaarcht ...

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balu06    563

So toll, wie sich die beiden verhalten - das könnte einen wirklich gluschtig machen, einen Welpen zu einem erwachsenen Hund zu nehmen. Aber Gus ist natürlich auch wirklich ein toller Hund, so souverän, geduldig und gleichzeitig auch verspielt. Er ist ja selber noch keine 2 Jahre alt! Und last but not least: er wurde auch sehr gut erzogen  :thumbsup: .

 

Mit einem Luzi oder auch mit meinem Balu wäre das wohl eine ganz andere Erfahrung  :evil: , die Charaktere sind total verschieden von Gus. Aber ich freue mich für euch, dass es so gut klappt. 

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labinchen    3'693

So toll, wie sich die beiden verhalten - das könnte einen wirklich gluschtig machen, einen Welpen zu einem erwachsenen Hund zu nehmen. Aber ..

Genau, das ABER ist der Punkt. Das klappt mit einem guten, erwachsenen Hund, ist aber anstrengend. Ich beobachte so viel ich kann, denn so schnell werde ich dies nicht wieder machen. Meinen ganzen Tagesablauf richte ich nach den Bedürnissen der Hunde, denn nur so ist gewährleistet, dass sie zufrieden und entspannt sind, was wiederum für mich angenehm und befriedigend ist.

 

Nach der Welpenstunde, während der Balufrau Gus bewegte, haben wir hier etwas Kleines gegessen, alle drei Hunde lagen friedlich unangeleint um uns herum und entspannten, auch in Seitenlage. Das sind dann die kleinen Oasen, in denen ich regeneriere.

 

Abends hatte ich eine Freundin eingeladen - Göga ist an einem Kurs und der Kühlschrank war leer, unser Laden hat Ferien, auswärts einkaufen geht mit diesen 2 Hunden noch nicht - sie hatte eingekauft, wir haben gemeinsam gekocht, eine Abendrunde auf dem Feld gedreht. Dann bis spät draussen geplaudert, das war wunderbar.

 

 

 

Gus ist wirklich toll, ein Beispiel von heute Morgen:

Als wir auf der kleinen Morgenrunde auf dem Feld eine Sitz- und Spielpause einlegen, schaut er Richtung Schulhaus/Kretenweg. Ich folge seinem Blick und sehe ganz weit weg eine Nachbarin mit Pudel. Kein Problem, ich leine den Welpen an, damit er beim späteren Zusammentreffen nicht überrannt wird.

Gus beobachtet weiter, ich schmuse mit Mason, merke, dass die Pudelhalterin steht und aufs Feld schaut und entdecke zwei Rehe, die in den Zuckerrüben rumrennen! Ein wunderschöner Anblick, wie sie im Gegenlicht hüpften, zwischendurch die Umgebung scannten und für harmlos befanden.

Da war Gus natürlich ganz schnell angeleint und ich liess vorerst den Welpen mit dem Pudel spielen.

 

Da das Fahren im öV so problemlos vor sich geht, und das Umweltfraining auf der Riederalp vor der Haustüre stattfinden kann, fahre ich heute wieder hoch.

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Gast   
Gast

Die meistgehörte Frage: Mutter und Tochter?

Haha das kenne ich. Ich werde auch ständig gefragt ob Sinclair die Mutter von Ikkuma sei...und nein, nich nur, wenn er auf dem Bauch liegt. bearbeitet von testudo

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