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Aki73    677

Spannend, wär ich nie auf die Idee gekommen. Obwohl sie auch Gegenstände hat zu denen sie den ganzen Tag freien Zugang hat und die sie kauen kann wie sie will. Im Gegensatz zu den Arbeitsgegenständen.
Ich werde morgen mal eine Schachtel verpacken. Nimmt mich wunder was passiert....


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labinchen    3'796

Zum vorletzten Mal in der Welpenprägungsgruppe.

Zwei Bernis und etwas Undefinierbares:
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Bernis wollen Labi kennenlernen, und zwar intensiv ...
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... und dies ganz genau!
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Kurz darauf lag die eine Bernhardinerin unter Quona. So ging es hin und her.






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kaanlo    107
Waaas jeden Tag ein Päckli? Jetzt müsst Ihr mir aber bitte erklären wozu. Ebony ist ohne Päckli gross geworden, was haben wir verpasst?



Ich hab es natürlich bei Labinchen abgeguckt und schon Wochen vor dem Welpeneinzug mit dem Sammeln geeigneter schachteln angefangen. In der Welpenstunde wo ich war haben sie dies auch empfohlen und sogar meistens eine kleine Leckerei im Päckli für jedes Hundeli vorbereitet. Damit nach den vielen neuen Eindrücken durch das Kaubedürfniss runtergefahren werden kann. Und natürlich auch um eben was zerstören und rupfen zu können. Vielleicht hatte ich ja einen extra Anfängerwelpen, jedenfalls hat sie nichts kaputt gemacht. Ausser einen Halter für Zahnseide der grad so praktisch parkiert war...
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labinchen    3'796

Vor einem Monat und drei Tagen ist Quona eingezogen. Zeit für einen Rückblick:

In der ersten Phase war Aufbau der Bindung angesagt:

Das bedeutet, dass ich drei Wochen rund um die Uhr bei Quona bin.

Ich füttere und pflege sie, gehe mit ihr zum Impfen und lehre sie neue Hörzeichen

Ich stand ihr in - aus ihrer Sicht - schwierigen Situationen bei, indem ich runterkauerte, sie zu mir nahm, mit beiden Händen sanft am Brustkasten hielt und dabei z. B. aufdringliche Hunde dezidiert abwehrte oder wir zusammen einem vorbeiratternden Rollkoffer nachschauten. So lernt sie, dass sie bei Gefahr weder angreifen, noch bellen, noch davonrennen, noch erstarren, noch rumkaspern braucht, sondern einfach zu mir kommen kann und ich ihr Schutz biete.

 

Ich wehrte - so gut ich es konnte - die streichelgierigen Hände ab und bat die dazugehörigen Personen, doch eine Oktave tiefer zu sprechen, im Normalton also, und einfach mal nur zu schauen und doch bitte zu verstehen, dass dieser Welpe alle paar Minuten . wenn  nicht öfter - von Fremdpersonen angetatscht würde, wenn ich es zuliesse. Ob dies ihnen selber passen würde?

Ich bat jedeN HundenhalterIN, die sich uns mit schnüffelgierigem Hund an ausgestreckter Leine näherten, zu stoppen.

 

Täglich waren wir streckenmässig wenig unterwegs, setzten uns aber immer wieder hin, damit Quona lernte, immer und überall zu entspannen: Am Rande des Fussballplatzes, vor dem rege besuchten Einkaufsladen der Bettmeralp, im Zug, in der überfüllten Luftseilbahn, im Auto, am Kinderspielplatz, auf der Restaurantterrasse, im Konzert, am Kurs. Schlief sie, schaute ich, dass sich ihr niemand näherte und niemand drüberstolperte. Ich berühre sie immer wieder kurz, wenn sie schläft, damit sie lernt, dass berührende Hände freundlich sind, sie diese also nicht abschnappen braucht (was sie ja auch nie machte).

 

Ich führte Quona an für sie schwierige, aber bewältigbare Situationen heran und war präsent. Ein Beispiel? 

 

 

 

IMG_3199.thumb.jpg.793f2bc509601b0d7775a47430b3935a.jpg  Die Treppe in unserer Waschküche ist auf einer Seite offen, was alle Welpen bisher 'gfürchig' fanden. Ich helfe ihnen, indem ich sie auf der gemauerten Seite führe und meine Hand als Wegweiser von Stufe zu Stufe einsetze. Diese vertrauenswürdige Hand wird auch in Zukunft Gold wert sein.    

Will ich eine Bindung aufbauen, kann ich nicht dauernd schimpfen und korrigieren, also bereite ich vor der Ankunft des Welpen das Haus so vor, dass es welpentauglich ist. Da ich etwas bequem bin und nicht alles umstellen mag, schränke ich den frei zugänglichen Raum sehr ein. Küche, Gang und kleiner Aussenbereich. 

 

Die Stubenreinheit ist anfänglich das Hauptthema, ich habe es in einem anderen Thread beschrieben. Bei angehenden Blindenführhunden ist es etwas mühsam, da sie sich im Strassengraben versäubern müssen. Anfänglich gibts für  Quona bei Erfolg im Gräbli ein 'Stacca, braaaava, Stacca', das von Herzen kommt,  ein Gudi folgt mit einem erneuten 'Stacca, braaaava, Stacca'. Mittlerweile kennt sie das Wort und versäubert sich auf meinen Wunsch vor dem Betreten eines Ladens.

 

Quonas kleines Glück zuhause ist ihre Spielkiste, die immer wieder etwas anders bestückt wird. Ich stelle sie gelegentlich weg, wenn Quona rasch einschlafen soll und auch nachts.

 

Beisshemmung gehört unbedingt in diese erste Phase! Das hat sie bereits in Allschwil gelernt. 

 

Leinenlaufen. Die Leine dient der Sicherheit. Ich achte anfangs nur darauf, dass Quona nicht immer wieder die Wegseite wechselt. Beispielsweise führe ich sie beim Versäuberungsgang auf einer Seite des Weges und beim Heimkehren darf sie auf der anderen Wegseite schnüffeln. 

 

Soziales Lernen mit anderen Hunden. Ich bin in der glücklichen Lage, einige sauber kommunizierende Hunde zu kennen. So war Gus in der ersten Woche, als Quona zu uns kam, bei mir in den Ferien. Ich hüte ihn einen Morgen pro Woche und Quona verbringt einen Nachmittag bei ihm. Er ist eine Art wohlwollender Onkel und bringt ihr Benimmregeln bei.

Dann sind wir immer wieder mit Balu (Forumsmitglied) und ihrem mittlerweile 13-jährigen Eurasier unterwegs. Da lernt Quona, respektvoll zu bleiben. 

Da ist noch unsere Dorfhundegruppe, die täglich die gleiche Runde dreht, allerdings in immer etwas ändernder Zusammensetzung mit 3 bis 8 Hunden: Kleinrassig und selbstbewusst die eine, uralt und etwas gebrechlich, daher unmissverständlich kommunizierend, wenn sie angerempelt wird, die andere, dann der etwas überschwängliche Jungrüde und die vielen neutralen anderen. Die Runde dauert etwa 90 Minuten. Wir sind vorerst beim Treffpunkt und bei den ersten 200 m dabei. Eine supergute Lernmöglichkeit!

Und dann das gelegentliche Treffen mit Quonas Bruder. Da geht einem das Herz auf.

 

Unterordnung. Da habe ich noch kaum etwas gemacht. Einzig das 'Sed` kennt sie.

Sitzen muss Quona, wenn ich den mit TroFu gefüllten Napf nehme und auf den Boden stelle, fressen darf sie, wenn ich pfeife. Unterwegs kommt sie auf Pfiff schnurstracks zurück und kriegt dafür viel Lob und ein TroFu.

SItzen muss Quona auch, wenn sie ein Spielzeug haben möchte. Jedes Spiel beginnt also mit einem Sitzen. Ich halte das Spielzeug in die Höhe, Quona sitzt ab. Grund: So wird sie, wenn ein Kind sein Stofftier retten will und es hochstreckt, hoffentlich auch absitzen und ich habe mehr Zeit zum Reagieren. 

 

Voilà! Vollständig ist  der Text nicht, aber Quona hat jetzt ihren Verdauungsschlaf gemacht und wir machen uns auf, um erstmals in ein Lebensmittelgeschäft reinzugehen. 

 

J., diesen Text habe ich für dich geschrieben, da du mit dem Kauf eines Welpen liebäugelst und vorerst mal Quona einen Nachmittag pro Woche hütest. Ganz herzlichen Dank dafür!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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labinchen    3'796

In die Anfangsphase gehört auch das Spiel rein, und nicht nur dann, denn durch des Spiel wird die Bindung stark gefördert. Ein paar Gedanken dazu:

Typischstes Spiel aus Sicht von NichthundehalterInnen ist das Stöckchenwerfen.
Dieses ist für Welpen nicht geeignet, da wir das begehrte Objekt weg von uns werfen und daher kein Spiel bei uns stattfindet. Ausserdem führt das Rumrennen mit Stöckchen immer wieder zu Unfällen im Maulbereich.

Ein mögliches, für Hunde attraktives Spiel ist, wenn das Spielzeug als Beute eingesetzt wird. Die Beute, wird vor dem Hund so bewegt, dass sein Interesse geweckt wird und er sich geschickt anstellen muss, um sie zu erwischen. Dann bleibt die Beute in unserer Hand, wir lassen den Hund ein wenig 'gewinnen', indem wir seinem Ziehen etwas nachgeben und ihn in seinem Rückwärtsgehen begleiten. Dabei bleibt die Beute 'lebendig' und 'versucht zu entwischen'.

Ich spiele täglich in verschiedensten Situationen mit Quona:
Oft morgens nach dem ersten Versäuberungsgang, wenn dieser im Gräbli stattgefunden hat. Und auch sonst als Belohnung, etwa nach einem erfolgreichen Abrufen.
Tagsüber einfach aus reiner Freude am gemeinsamen Spiel. Das kann im Haus sein, oder auch draussen. Spielen und Schmusen mögen wir beide. Objektfrei spiele ich auch gerne, da drehe ich etwa Quona sanft auf den Rücken und rolle sie hin und her, oder ich liege und rolle sie über mich von meiner linken Seite zur rechten rüber oder ich bin auf allen Vieren und sie geht unter mir durch.

Ich bestimme den Zeitpunkt des Beginns und Aufhörens.

Der Beginn sieht meist gleich aus. Ich mach auf die Beute aufmerksam, halte sie hoch und Quona kriegt sie, sobald sich ihr Po nach unten, also zum Sitzen, bewegt.






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Crispy    557

Ich hab da mal eine Frage zum Leinelaufen. Ich bin in der Welpengruppe mit einigen Allschwiler Patenhunden und da heisst es immer, das dürft ihr nicht üben. Es heisst, weil ja der Hund später ziehen soll am Geschirr. Also keine Leinelaufübung für die Patenhunde. Leuchtet mir ja auch ein.
Aber wie macht ihr das im Alltag? Dürfen die Hunde wirklich ziehen wie sie wollen?

 

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